DER0000717MA - Heizvorrichtung z. B. Zimmerofen - Google Patents

Heizvorrichtung z. B. Zimmerofen

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DER0000717MA
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smoke
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heater
smoke heater
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English (en)
Inventor
Heinrich Runde
Original Assignee
Runde, Heinrich, Braunschweig
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Description

Es sind Heizvorrichtungen verschiedener Art, z.B. Zimmeröfen mit Führung der Rauchgase in Steig- und Sturzzügen bekannt. Ebenfalls bekannt sind Rauchheizkörper mit eingebautem Wärmeraum. Bei den bekannten Öfen, deren Ausmauerung einen Wärmespeicher darstellt, erfolgt jedoch keine zufriedenstellende Ausnützung der Wärme der Rauchgase, z.B. nach eingetretener Wärmesättigung der die Züge bildenden Schamottesteine. Die Folge ist, dass eine erhebliche Rauchgasmenge mit höheren Temperaturen den Ofen verlässt, die für die Beheizung nicht ausgenutzt werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, mit einfachen Mitteln eine Heizvorrichtung mit nachgeschaltetem Rauchheizkörper zu schaffen, bei der diese Nachteile vermieden sind und die eine praktisch vollständige Ausnutzung der Wärme der Rauchgase gewährleistet. Dies ist dadurch erreicht, dass die Rauchgase der Heizvorrichtung, die den nachgeschalteten Rauchheizkörper heizen, erfindungsgemäss in einem kontinuierlichen Kreislauf mehrfach durch die Heizvorrichtung und den Wärmespeicher geführt werden, wodurch eine praktisch vollständige Abgabe der Wärme der Rauchgase erfolgt; erst dann werden die abgekühlten Rauchgase abgeführt. Zu diesem Zwecke gelangen die aus der eigentlichen Heizvorrichtung austretenden Rauchgase durch entsprechende Ausbildung und Anordnung der die Heizvorrichtung und den Rauchheizkörper verbindenden Rohre bereits in einer solchen Richtung in denselben, dass sie die Kreislaufbewegungen der kreisenden Rauchgase unterstützen bzw. dieser Kreislaufbewegung angepasst sind.
Zweckmässig besteht der Rauchheizkörper aus zwei durch Trennwände getrennten Kammern, von denen die eine als Rauchgaszuführkammer und die andere als Rauchgasableitungskammer dient.
Der Rauchheizkörper kann mit der Heizvorrichtung, z.B. einem Ofen, baulich eine Einheit oder aber auch eine bauliche Einheit für sich bilden. Die eigentliche Heizvorrichtung und der Rauchheizkörper sind durch besondere Rauchgasrohre miteinander verbunden.
Zur Regulierung während der Anheizperiode und während des Betriebes dienen von Hand bedienbare an sich bekannte Absperrmittel wie Schieber o.dgl., die in einem direkten Abzugsrohr für die Heizvorrichtung und in einem besonderen Abzugsrohr für den Rauchheizkörper vorgesehen sind.
Die Ausbildung der neuen Heizvorrichtung ist sehr einfach.
Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele nach dem Erfindungsgedanken in Anwendung auf einen Zimmerofen und lassen weitere neuartige und fortschrittliche Merkmale desselben erkennen.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung die prinzipielle Wirkungsweise des Rauchheizkörpers.
Fig. 2 bis 7 und Fig. 12 bis 15 stellen einen Ofen dar, bei dem der Ofen und der Rauchheizkörper selbständige Baueinheiten bilden.
Fig. 2 ist eine Ansicht von vorn,
Fig. 3 und 12 sind Längsschnitte,
Fig. 4 und 13 sind Querschnitte,
Fig. 5 und 14 sind Draufsichten, und
Fig. 6, 7 und 15 sind Querschnitte in Richtung a-a bzw. b-b von Fig. 3 bzw. in Richtung v-v der Fig. 12.
Die Fig. 8 bis 11 und 16 bis 19 zeigen einen Ofen, bei dem der Rauchheizkörper mit dem eigentlichen Ofen baulich eine Einheit bilden, und zwar sind
Fig. 8 und 16 Längsschnitte,
Fig. 9 und 17 Querschnitte,
Fig. 10, 11 und 19 Querschnitte in Richtung A-A bzw. B-B der Fig. 8 bzw. in Richtung m-n von Fig. 17, und
Fig. 18 ist eine Draufsicht.
In der Fig. 1 ist die prinzipielle Wirkungsweise des Ofens schematisch dargestellt. Die in dem eigentlichen Ofen a Fig. 2 erzeugten Rauchgase werden zunächst in an sich bekannter Weise durch den Ofen hindurchgeführt und gelangen alsdann über das Abschlussrohr a des Ofens in den Rauchheizkörper. Das Rauchgasrohr d des Rauchheizkörpers ist derart angeordnet, dass die Rauchgase durch den Rauchheizkörper in einem kontinuierlichen Kreislauf mehrfach hindurchgeführt werden. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass in den vorzugsweise als Wärmeaustauscher ausgebildeten Einströmteil zwischen Anschluss-Stutzen a und Abzugsstutzen b also in den Strömungsweg der Rauchgase ein düsenförmiger, in den Rauchgasstrom von a nach b mündender Rückströmkanal angeordnet ist. Den Rauchgasen werden von dem Ofen a ständig neue Rauchgase zugeführt, die sich mit den bereits in dem Rauchheizkörper kreisenden Rauchgasteil vermischen und ebenfalls wiederum mehrfach durch den Rauchheizkörper kreise. Auf diese Weise erfolgt eine kontinuierliche stetige Abgabe und damit eine praktisch vollständige Ausnutzung der Wärme der Rauchgase. Der Rauchheizkörper ist an einem Abzugrohr b angeschlossen, das von Hand einstellbare Absperrmittel besitzt. Je nach der Einstellung dieser Absperrmittel werden die in dem Rauchheizkörper im Kreislauf geführten Rauchgase reguliert. Durch den beschriebenen Kreislauf der Rauchgase werden, wie bereits erwähnt, die gleichen Rauchgase mehrfach durch den Rauchheizkörper hindurchgeführt unter je- weiliger Mischung mit den von dem Ofen a neu hinzutretenden Rauchgasen höherer Temperatur. Die Rauchgase gelangen daher mehrfach an die Wärmeaustauschflächen des Rauchheizkörpers, wodurch eine grössere und intensivere Wärmeabgabe stattfindet. Diese Wirkung der neuen Einrichtung ergibt sich in gleichartiger Weise auch dann, wenn der Ofen und der Rauchheizkörper baulich in einer Einheit zusammengefasst sind.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei der der Ofen a und der Rauchheizkörper je eine bauliche Einheit für sich bilden. Der Rauchheizkörper besteht aus den Rauchgasrohren d 4 mit Heizrippen c 1. Der Ofen a besitzt ein unmittelbar in den Schornstein führendes Abzugrohr b mit Absperrmitteln i, während der Rauchheizkörper mit einem Abzugrohr e mit Absperrmitteln k versehen ist, das in das Abzugsrohr b des Ofens a einmündet. Die Rauchgase des Ofens a werden zunächst durch den Ofen a hindurchgeführt. Alsdann treten sie durch die Verbindungsrohre in den Rauchheizkörper und durchströmen denselben mehrfach im Kreislauf. Die Wirkungsweise dieser Anlage entspricht der in der Fig. 1 dargestellten Art. Während der Anheizperiode ist der Schieber i des Rohres b geöffnet, danach wird der Schieber b geschlossen und der Schieber k öffnet, so dass die Rauchgase, die aus dem Ofen a austreten, nicht unmittelbar durch den Abzug abgeführt werden, sondern in der vorbeschriebenen Weise durch den Rauchheizkörper hindurchtreten müssen. Diese Ausführungsart lässt weiterhin noch erkenne, dass es möglich ist, zur Verstärkung der Kreislauf-Bewegungen der Rauchgase in dem Rauchheizkörper ein zusätzliches kleines Motorgebläse m vorzusehen. Diese zusätzliche Anordnung eines Motorgebläses wird jedoch nur in besonderen Fällen erforderlich sein, im Normalfall wird es nicht benötigt. Weiterhin zeigt dieses Beispiel, dass ein zusätzliches Zuführungsrohr n für die Frischluft vorgesehen werden kann. Dieses Frischluftrohr n ist an dem unteren Teil des Ofens a angeordnet. Dieses Frischluftrohr n kann ein offenes Mundstück n 1 besitzen, in welches ein düsenartiges, mit Absperrmitteln o versehenes Ableitungsrohr d 5 des Rauchheizkörpers c1, d4 mündet. Wie die Fig. 2 weiterhin erkennen lässt, gelangen die aus dem Ofen a austretenden Rauchgase durch entsprechende Ausbildung und Anordnung der den Ofen a und den Rauchheizkörper c1, d4 verbindenden Rohre in einer solchen Richtung in denselben, dass sie die Kreislaufbewegungen der in dem Rauchheizkörper kreisenden Rauchgase weitgehend unterstützen.
Die Fig. 3 bis 7 und 12 bis 15 zeigen eine Anordnung, bei der ebenfalls der eigentliche Heizofen a und der Rauchheizkörper je eine besondere bauliche Einheit für sich bilden. Der Rauchheizkörper c ist hierbei seitlich neben dem eigentlichen Ofen angeordnet und besitzt ebenfalls die äussere Form eines an sich bekannten Ofens. Die in dem Rauchheizkörper c vorgesehenen Trennwände q bzw. r teilen den Raum des Speichers c in zwei Kammern auf. Die eine Kammer dient zur Rauchgaszuführung, während aus der anderen Kammer die Gase abgeleitet werden. Der Ofen a und der Rauchheizkörper c sind hierbei durch drei Rauchgasrohre d 1, d3 und d3, die übereinander angeordnet sind, verbunden. Das obere Rohr d 1 besteht aus zwei ineinanderliegenden Rohren bzw. Rohrstutzen. Der Ofen a besitzt wiederum ein unmittelbar in den Schornstein führendes Abzugsrohr b mit Absperrmitteln i, und das Abzugsrohr e des Rauchheizkörpers mündet ebenfalls wieder in das Abzugsrohr b des Ofens ein. Die in dem eigentlichen Ofen a erzeugten Rauchgase werden zunächst durch den Ofen a hindurchgeführt und gelangen alsdann in den Rauchheizkörper c. In demselben und dem Ofen a werden die Rauchgase mehrfach im Kreislauf geführt, wobei laufend neue Rauchgase des Ofens a hinzutreten und mit den bereits kühleren Rauchgasen vermischt werden, so dass immer wieder eine zusätzliche Wärmeabgabe und damit Beheizung insbesondere des Rauchheizkörpers c bewirkt wird. Das Abzugrohr b wird auch hierbei nur während der eigentlichen Anheizperiode zur Regulierung benutzt. Während des Betriebes des Ofens erfolgt die Zuregulierung hauptsächlich durch das Abzugrohr e des Rauchheizkörpers c. In dem Ofen selbst können noch entsprechende Leitbleche vorgesehen werden, um den Rauchgasen die gewollte Führung zu geben. Die in den Figuren ein- zeichneten Pfeile lassen die Rauchgasführung erkennen.
Der Ofen nach Fig. 3 bis 7 stellt eine Anordnung für grössere Heizleistungen dar, während der Ofen nach Fig. 12 bis 15 eine Anordnung für geringere Leistungen zeigt.
Eine andere Ausführungsart zeigen die Figuren 8 bis 11 und 16 bis 19. Hier ist der Rauchheizkörper c oberhalb (Fig. 8 bis 11) bzw. beiderseits (Fig. 16 bis 19) des eigentlichen Ofens a angeordnet und bildet mit demselben baulich eine Einheit. Der Ofen zeigt also äusserlich die gleiche Ausbildung wie ein Ofen bisher üblicher Art. Auch hierbei sind der eigentliche Ofen a und der Rauchheizkörper c durch besondere Rauchgasrohre miteinander verbunden, so dass die in dem Ofen a erzeugten Rauchgase nach ihrem Austritt aus demselben in den Rauchheizkörper wiederum in einem kontinuierlichen Kreislauf hindurchgeführt werden. Die eingezeichneten Pfeile lassen den Verlauf der Rauchgase erkennen. Der Ofen a besitzt ebenfalls wieder ein direktes Abzugrohr b und der Rauchheizkörper c ein Abzugsrohr e, das in das Abzugrohr b mündet. Bei einem Ofen gemäss Fig. 8 bis 11 ist der Rauchheizkörper c durch die Trennwand s wieder in zwei Kammern unterteilt, während bei einem Ofen nach Fig. 16 bis 19 beide Kammern durch die beiderseitige Anordnung des Heizkörpers in Bezug auf dne eigentlichen Ofen getrennt sind.
Die Durchbrüche u dienen zur Erhöhung der Luftzirkulation des beheizten Raumes.

Claims (8)

1.) Heizvorrichtung, z.B. Zimmerofen, mit einem Rauchheizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Heizvorrichtung mit Anschluß-Stutzen (a) angeschlossene Rauchheizkörper als ein Kreislaufsystem für die Rauchgase ausgebildet ist, derart, dass in dem vorzugsweise als Wärmeaustauscher ausgebildeten Einströmteil, zwischen Anschluß-Stutzen (a) zur Heizvorrichtung und Abzugsstutzen (b) zum Kamin, also in den Strömungsweg der Rauchgase, ein düsenförmiger, in den Rauchgasstrom (a, b) mündender Rückströmkanal angeordnet ist.
2.) Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Heizvorrichtung (a) austretenden Rauchgase durch entsprechende Ausbildung und Anordnung der die Heizvorrichtung (a) und den Rauchheizkörper (c) verbindenden Rohre in einer solchen Richtung in den Rauchheizkörper (c) gelangen, dass sie die Kreislaufbewegungen der in dem Rauchheizkörper (c) kreisenden Rauchgase unterstützen bzw. dieser Kreislaufbewegung angepasst sind.
3.) Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchheizkörper (c) aus zwei durch Trennwände (q) (bzw. r bzw. s) getrennten Kammern besteht, von denen die eine Kammer als Rauchgaszuführkammer und die andere Kammer als Rauchgasableitungskammer dient.
4.) Heizvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die heizvorrichtung ) ein unmittelbar an den Schornstein führendes, mit Rauchheizkörper (i) versehenes Abzugsrohr (b) und der Rauchheizkörper (c) ein in das Abzugsrohr (b) der Vorrichtung (a) einmündendes, ebenfalls mit Absperrmitteln (k) versehenes besonderes Abzugsrohr (e) besitzen.
5.) Heizvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchheizkörper (c) mit der Heizvorrichtung (a) als ein Kreislaufsystem baulich eine Einheit bildet, derart, dass die Rauchgase mehrfach durch den Heizvorrichtungsteil als auch durch den Rauchheizkörperteil strömen.
6.) Heizvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchheizkörper (c) oberhalb, seitlich oder hinter der Heizvorrichtung (a) angeordnet ist.
7.) Heizvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchheizkörper (c) etwa die Form eines üblichen Heizofens besitzt und vorzugsweise seitlich neben- oder hinter der Heizvorrichtung (a) angeordnet ist.
8.) Heizvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein kleines Motorgebläse (m) zur Verstärkung der Kreislaufbewegungen der Rauchgase in dem Rauchheizkörper (c) oder in der Heizvorrichtung (a) und dem Rauchheizkörper (c) dient.

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