DEP0056319DA - Gefäß für sterile Flüssigkeiten. - Google Patents

Gefäß für sterile Flüssigkeiten.

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Publication number
DEP0056319DA
DEP0056319DA DEP0056319DA DE P0056319D A DEP0056319D A DE P0056319DA DE P0056319D A DEP0056319D A DE P0056319DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air inlet
pipe
efäss
container
drain pipe
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Dr. med. Gleichmann
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

Patentanwalt
spl-im, C= H υ ss
Garmisch - Parfenkirchen
Rothausstr. ?4 / Tel. 3612
Garmiseh-Partenkireh®!!. 24«Juni 1949* Hs/Z*
Aktenzeichens ρ 56 519 TXa/30g D
Dr*mede
# Wetter st einst x*
Gefäss für steril© Flüssigkeiten«
Di® Erfindung betrifft ein Gefäss für steril©, zu%jihftl· sions- und Spülsweckea zu verwendende flüssigkeitenj zeB* steril©, phjsiologisohe Kochsalzlösungen, künstlioh®s und natürliches Blutplasma tiedgl« Solche Gefäss© sind bekannt, di© mittels eines Stopfens versahlossen sind und ein diesen durchsetzendes Abflussrohr sowie ©in Lnfteinlassrohr besitzen. Dieses Gefäss wird für di® Infusion mit dem Stopfen nach unten an einem Ständer aufgehängte Tor dem Gebrauch ist das Gefass durch den Stopfen vollkommen verschlossen, und das Abflussrohr und daa Lufteinalssrohr müssen vor dem G-ebratich durch den Stopfen hindurchgebohrt werden« Dadurch entsteht die G-efahr# dass teilchen des Stopfens in die sterile Plus— sigkeit fallen und durch lindringen in die Wund® des Patienten oder den Blutkreislauf schwere Schädigungen des Patienten hervorrufen» Ausaerdem besteht die Möglichkeit, dass durch das Hantieren mit dem Abflussrohr während des Einbohrens dasselbe wieder unstril gemacht wird» Bei einer anderen bekannten Ausführungsform ist das &efäss oben und unten nach Art einer Ampulle zugeschmolzen, und die Schmelzenden müssen
für den Gebrauch des Gefäss©s abgesägt uni abgebrochen w®r~ d©ne Hler liegt ebenfalls die Gefahr vor, dasa von &®n eat** steheaden Glassplittern einige in Sie steril® Flüssigkeit kommen, dies© unsteril machea und selbst in die Wunde oder die Blut bahn des Patient«! g@raten können* Aus s er dem bist et das Anfeilen und Abbrechen d®s Schmelzendes Schwierigkeit, und der Bruch ist meist so zackig und schart^ flacs das tlbex— gestülpte Ende des Grüaami- Infusionsaohlauches eingerissen oder abgtsohabt wirds woduroh wiederum di@ Gefahr @ntst©ht? dass fein© (Jummiteilöhen in di® steril© Flüssigkeit gelang«.«.
Dies® lachteil® werden durch die Erfindung beseitigt 9 dexsn W©sea darin su erblicken ist, dass mindestens das Abflussrohr, zweckmässig auch das Lufteinlassrohr durch ©ine aufgesetzt®, sterilisationsfähig® Schutzkapp© verschlossen ist, welch® durch ein Dichtungsmittel gas- und bakteriendicht mit dem Abflussrohr verbunden und lösbar an ihm gshaltea wird« Beim Gegenstand der Erfindung ist es möglich^ °umxm& alle feile des &afässes vor dem Einfüllen der Flüssigkeit gut zu sterilisieren und nach dem Einfüllen, steril au halten* Die Erfindung ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht* Es stellt dar:
Fig β 1 ©in® Seitenansicht des G-efässes nach der
Erfindung 8
Fig* 2 ©in© Ansicht und ©inen Längsschnitt durch Einzelteil© in grosserem Masstabs
Fig* 5 ®in® Ansicht des G-efässkopfes, t©ilw©is© geschnitten, in anderer Ausführungsform,
Piga 4 ein© Seitenansicht des &efäss@s bairn Gebrauch für sin© Infusion in kleinerem ISasstabs
Pig» 5 eine Ansicht einer etwas anderen. Aus führung s» form im lasstab der Pig«4 und
Fig» 6 ©in« Ansicht einer weiteren Ausführungsform im Maßstab der
la der Zeichnung bedeuten 1 ein Ggfäss für ©in© sterile Flüssigkeit j 2 sein Yerschlußstopfen, 5 ©in Abflussrohr und 4 ©in Lufteinalssxohr»
Irfindungsgemäss ist auf das Abflussrohr 5 eine sterilisationsfähig© Schutzkappe 5 aufgesetzt« Dias© kann aus beliebigem, sterilisierfähigem Stoff wie Slag, Kunststoffe Blech oder dgl» bestehen und ist durch ein Dichtungsmittel 6# 2*B# ©ine Gummihüls®, gas» und bakteriendicht mit dem Abflussrohr 3 verbunden, aber trotzdem von diesem für den Gebrauch de*s Gefässes ohne weiteres lösbar* Anstatt der G-ummihülse kann auch irgendein anderes steriliaationsfähiges Dichtungsmittel, eine Pettpaste oder dgl* verwendet werden, das einen genügenden Halt der Schutzkappe 5 aber trotzdem ein Lösen derselben gestattet«
In gleicher Weise ist dag aus dem Stopfen heratjsragend® Ende des Lufteinlassrohres 4 verschlossen» Bei einer besonderen Ausführungsfora ist letzteres an seinem auss©shalfe des ^efässes bifindliohea Ende unter einem gewissen Winkel zu seiner Mittel·» längs&ini® geneigt ausgebildet, wie durch die linie A-A angedeutet« Dadurch kann das Abflussrohr jjj küraer gehalten unä sein® Schutzkappe 5 näher an den Stopfen 2 hertemgerüeiet w®rd®ns
oho.© dass die beiden Rohr© in dem Stopfen weiter auseinandergesetzt zu werden. brauohea und dadurch der Stopfen über sein© Hormalgröss© hinaus im Durchmesser vergrössert au sein brauchtf vielmehr Iformalgef aas® mit normalstopfen verwendet werden können* Gleichseitig wird durch di© geringer® Läng© ein© geringere Bruchgefahr des aus dea Stopfen heraus rag eaöesi Abfluß— rohres erzielt*.
Zweckmässig weisen die beiden Rohre 3 und 4S die vorteilhaft aus Glas bestehen, eine kräftige Wandstärke a, zbB« von über 2 mm auf, wodurch ebenfalls die Bruohgefahr beim Aufset aen und Abziehen der Schutzkappen vermindert und zugleich das Aufsetzen und Abziehen der Schutzkappen erleichtert wird*
Sweckmässig ist ferner ©ine Abdeckkappe aus Kunststoff, Glas, Porzellan oder Blech vorgesehen» di© durch irgendein Befestigungsmittel, z«Be GewiAd®, auf dem Q-efäss fest angebracht 1st und die aus dem Stopfen 2 herausragenden Enden des Abflussrohres und des Lufteinlassrohres mit ihren Schutz— kappen 5 gegen Beschädigung schützt«
In Pig* 5 ist ein© solche Abdeckkapp® 7 mittels ©in©® Bajonettverschlusses 8, 9 auf einem arapullenartigen G-efäss la derart gehalten, dass die Unterkant® 7a gegen das Gefäss an dessen Erweiterung angedrückt wird* Diese Anordnung hat den Torteil, dass der erforderlich© Glaatropfen 9 auf der Ampullenwand leicht anzubringen ist*
In Pig» 4 ist gezeigt? wie das &efäss 1 zum Gebrauch an einem Ständer 12 aufgehängt ist und an dag Abflussrohr 5 ein Sehlauch 15 angeschlossen ist*
SelbstYerständlioh 1st das (x@Ta.ua nicht auf die la 1 — 4 gezeigt® flaschenform beschränkt j sondern kann, sw©ekmässig auch dl® Form siner G-rossampull© la "besitz®»., wi© si© für Inftisionszweok® belsannt uad in Pig«. 5 ta*6 ang@» deutet ist«
S1Ig9 5 jseigt ein© andere^ Abdeckkappe IO„ die aus ©twas nachgiebigem Stoff besteht ttnd auf der Ampulle la allein durch Reibung und Haftung an der Erweiterungssteil® 11 äex Ampulle gehalten

Claims (5)

Pat ©ntaasprüeh© s
1) G-efäss für steril®j zu Infusionssweekesi zu verwendende Flüssigkeiten" mit einem Abfluss-* und einem Lufteinlassrohr, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Abflußrohr (J), zweekmässig auch das Lufteinalssrohr (4) durch ©ine aufgesetzt©, sterilisationsfähige Schutzkappe (5) verschlossen ist, welche durch ©in Dichtungsmittel (6) gas- und bakteriendicht mit dem Abflussrohr Terbundea und lösbar an ihm gehalten wird«
2) G-efäss naoh Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet s dass die fandstärk© (a) der beiden Rohre (J und 4) kräftig gewählt ist, 2«>Be 2 mm übersteigt«
nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenende des Luft©inlassrohr©s (4) unter einem Winkel su seiner Elttellängslinie geneigt ist„
4) G-efäss nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass sin© Abdeckkappe (7*10) v©rg©eeh©n ist, di@„auf dam ^efäss lösbar befestigt, die aus dem Stopfen (2) herausragenden Enden des Abflussrohres und des Lufteinlasarohres mit ihren Schutzkapp@a (5) gegen Beschädigung schlitzt*
5) Gef&ss naoh Anspruch 1—4, dadurch g@kennzeich&©t $ dass als Halt für das G©wind© oder einen Bajonettverschluss
(8) der Abdeckkapp© ein G-lastropfen (9)auf dem G-efäss und gegebenenfalls ein Erweiter imgsteil (11) desselben dient«

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