DEP0056314DA - Ornamentale Folien oder Tafeln - Google Patents

Ornamentale Folien oder Tafeln

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DEP0056314DA
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Germany
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panels
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foils
ornamental
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Adolf Beck
Original Assignee
Beck, Adolf, Freiburg, Breisgau
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Description

Es ist bekannt, Japanfaserpapier mittels transparent machenden Stoffen, wie Harzen, Kunstharzen oder Kunstharzdispersionen zu tränken, wobei diese Mittel beliebig gefärbt sein können.
Es ist ferner bekannt, Japanfaserpapier mit anderen Papieren zu kaschieren.
Auch hat man schon Fasern und Gewebe auf Papier, Glas, Kunststoffolien und ähnlichen Unterlagen aufgeklebt. Auch die Einlagerung von Gewebe zwischen zwei Papieren, die zusammen verklebt werden ist bekannt. Dabei soll aber lediglich eine Verstärkung des Papiers erzielt werden.
Es wurde nun gefunden, daß man zu wirkungsvollen Folien und Tafeln gelangt, wenn man Natur- oder Kunstfasern von mindestens verspinnbarer Länge, die auch gefärbt sein können, regellos auf einer durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoffolie anordnet, z.B. aus Celluloid, Cellulosehydrat oder Celluloseacetat, dann die Faser durch Streichen oder Bespritzen mit filmbildenden Stoffen, z.B. Kunstharzdispersionen tränkt, darauf mit dünnem Papier, besonders Seidenpapier überdeckt und alsdann den Schichtkörper heiß oder kalt walzt oder presst und das Ganze, falls notwendig trocknet.
Man kann auch so arbeiten, daß man die Fasern in der gleichen Weise zwischen zwei Papiere einbettet, wobei jedoch die eine Papierschicht sehr dünn sein muß.
Schließlich kann die Herstellung von Tafeln auch so erfolgen, daß man auf der einen Seite des Schichtkörpers Glasscheiben, auf der anderen Seite dünnes Papier verwendet.
Die so erhaltenen Folien oder Tafeln sind marmoartig gemasert und, sofern durchsichtige oder durchscheinende Kunststoffolien oder Glasscheiben verwendet worden sind, durchscheinend. Der Zusatz erheblicher Mengen von Farbstoff zu den Kunst- harzdispersionen kann die Transparenz der Schichtkörper herabgesetzt werden.
Die ornamentalen Folien oder Tafeln dienen zur Herstellung von Bucheinbänden, Lampenschirmen und als Wandverkleidung.

Claims (4)

1.) Ornamentale Folien oder Tafeln, dadurch gekennzeichnet, daß sie einerseits aus durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoffolien, wie z.B. Celluloid, Cellulosehydrat oder dergl. oder Glasscheiben und andererseits aus dünnem Papier bestehen, die mittels eines filmbildenden Stoffes miteinander verklebt und zwischen denen Natur- oder Kunstfasern von mindestens verspinnbarer Länge regellos eingebettet sind.
2.) Folien oder Tafeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem dicken und einem dünnen Papier bestehen, zwischen denen die Fasern eingebettet sind.
3.) Folien oder Tafeln nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei durchscheinenden oder durchsichtigen Kunststoffolien bestehen, zwischen denen die Fasern eingebettet sind.
4.) Verfahren zur Herstellung von Folien oder Tafeln nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man auf einer Kunststoffolie oder einer Glasscheibe Natur- oder Kunstfasern von mindestens verspinnbarer Länge regellos anordnet, die Fasern durch Streichen oder Spritzen mit einem filmbildenden Stoff tränkt und alsdann eine Schicht aus dünnem Papier oder Kunststoffolie aufwalzt oder aufpresst.

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