DEP0056145DA - Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken. - Google Patents

Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken.

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DEP0056145DA
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Germany
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grate
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slats
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Richard A. Pfautz
Karl Weis
Original Assignee
Pfautz, Richard A., Forchheim
Weis, Karl, Unterleinleiter
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Description

Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen sind an sich in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Und zwar sowohl aus Holz, Metall, Glas, als auch aus Beton bezw. Stahlbeton. Diese haben aber alle den Nachteil, dass sie einen grossen Aufwand an Material voraussetzen. Abgesehen von den hohen Kosten, die alle diese Konstruktionen verursachen, sind dieselben derartig schwer, dass eine entsprechende Untermauerung notwendig ist, um die grosse Last eine solchen Bauart tragen zu können.
Mit der vorliegenden Erfindung ist eine neue Art von Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen geschaffen. Sie besteht aus einem, aus Einzelteilen zusammengesetzten, rostähnlichem Gebilde, das ein geringes Eigenge- wicht hat und von verhältnismässig grösserer Stabilität und Tragfähigkeit ist, als alle bisher bekannten Ausführungsarten. Ausserdem lässt sich diese Rostkonstruktion für alle in Frage kommenden Anwendungsgebiete farbrikmässig herstellen. Das Ergebnis ist ein Verbilligung und grosse Zeitersparnis bei der Fertigstellug von Dächern, Decken, Brückenverschalungen und sonstigen Bauwerken aller Art.
Der Grundgedanke beruht auf der Verwendung einzelner, wellenförmig gebogener Lamellen 1 von geringer Stärke und Breite, welche nebeneinander hochkantig gestellt und an ihren Berührungspunkten in geeigneter Weise verbunden werden.
Als Material kann Holz, Pressmaterial, Leichtmetall, dünnes Blech, oder auch Beton bezw. Stahlbeton in Anwendung kommen. Die Verbindung der einzelnen Lamellen 1 an den Berührungspunkten erfolgt zweckmässig mittels Metallschrauben 2 oder Metall-Spezialklammern 3 bezw. 7. Kommen Lamellen 1 aus Holz in Anwendung, so sind bei Verwendung der Klammern 3 in denselben durchgedrückte Spitzen 4 vorgesehen, welche beim Anziehen der Verschraubung sich in die Holzlamellen 1 hineindrücken und somit, nach Vollendung der Gesamtfläche, mit Lamellen 1 eine festgefügte Einheit ergeben. Bestehen die Lamellen 1 aus Metallstreifen, so können diese - abgesehen von ihrer verhältnismässig dünnen Wandung - gelocht und gegebenenfalls mit Versteifungsrippen 5 versehen sein.
Ob aus Holz, Metall, Presstoff oder sonstigem Material, können die Lamelle 1 auch paarweise montiert werden (siehe Abb. VII). In dieser Ausführungsform werden die Lamellenpaare 6 mit Dreifach-Klammern 7 verbunden (siehe Abb. X). Die Stabilität einer solchen Ausführungsform ist aussergewöhnlich und ganz besonders für grosse Dächer, ausgedehnte Deckenflächen, wie auch für Brückenbauschalungen sehr geeignet. Die Aussparungen von Lamelle zu Lamelle 1 können mit Isoliermaterial aufgefüllt werden, wie z. B. mit Lavakrotze, Kieselgur, Glaswolle, getränktem Holzmehl und dergleichen, wodurch das fertige Gesamtgebilde eine ausserordentliche Isolationsfähigkeit gegen Temperatureinflüsse darstellt und ausserdem eine grosse Schalldämpfung nebst Feuersicherheit gewährleistet.
Sind Oeffnungen in Dächern oder Decken im Bauwerk freizulassen, so kann dies in einfachster Weise durch Auslassung der in Betracht kommenden Lamellenteile erzielt werden, ohne dass dadurch die Stabilität beeinträchtigt wird. Ein grosser Vorteil dieser Konstruktion ist u. a., dass sie im Ursprung aus einer einzigen Lamellenart gebildet ist, die fabrikmässig hergestellt ist und in einfachster Art und Weise zusammenmontiert werden kann. Ausserdem kann sowohl in der betreffenden Fabrik, als auch an Ort und Stelle des Bauwerkes, das aus lauter einzelnen Lamellen 1 bestehende Gefüge, in bestimmten Einzelflächen (wie z. B. von 1 - 3 m Breite und 5 - 10 m Länge) verlegt werden. Dadurch, dass man jede einzelne Lamelle 1 an ihren Enden und seitlichen
Berührungspunkten mit der nächsten starr verschraubt, bezw. verbunden werden kann, ergibt sich eine kurzfristige Montagemöglichkeit des gesamten Baurostes. Das bedeutet eine grosse Erleichterung und Verbilligung der Fabrikation und des Transportes aller Lamellen.
Bei der Verwendung einer solchen Rost-Konstruktion als Dach eines Bauwerkes können darauf beliebig Dachlatten aus Holz oder Metall zur Verlegung der Ziegel angebracht werden. An Stelle von Ziegeln können auch wetterfeste Kunstplatten, Dachpappe auf dünnem Holzbelag, oder Pressmaterial-Segmente (in Ziegelform und -grösse) auf diese Lamellenkonstruktion aufgelegt werden.
In der Zeichnung ist diese Rostkonstruktion für Dächer, Decken und Brückenschalungen nach der Erfindung schematisch dargestellt. Sie zeigt in:
Abbildung I: Ein Segment einer einzelnen Lamelle 1,
" II: eine längere Lamelle 1,
" III: die Zusammensetzung einer grösseren Anzahl zusammenmontierter Lamellen 1,
" IV: die Draufsicht einer Lamelle 1 aus Holz,
" V: eine Lamelle aus Metall mit Versteifungsrippen 5,
" VI: eine Lamelle 1 aus gelochtem Metall,
" VII: die Lamellen paarweise zusammenmontiert (6),
" VIII: Die Verschraubung einer Berührungsstelle der Lamellen 1 aus Holz oder Metall, wodurch
eine beliebige Verlängerung zweier oder mehrerer Lamellen 1 erzielt wird.
Abbildung IX: eine einfache Metallklammer 3 für die Verbindung der Lamellen,
" X: eine mehrfache Klammer 7, die die paarweise montierten Lamellen 1 verbindet und
den bestimmten Abstand ("A") zueinander sichert.
Zusammenfassend sei noch einmal erwähnt, dass diese Rost-Konstruktion sich durch grosse Tragfähigkeit, Stabilität, leichtes Gewicht, vorzüglichste Isolationsmöglichkeit, fabrikationsmässige Herstellungsmöglichkeit, einfachste Montage und geringe Herstellungskosten auszeichnet.

Claims (12)

1. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einzelnen hochkantig gestellten, wellenförmigen Lamellen (1) zusammengesetzt ist.
2. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Lamelle (1) durch Verschraubung oder Verklammerung der Berührungspunkte zweier Lamellen (1) erfolgt.
3. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 und 2 dadruch gekennzeichnet, dass die Lamellen (1) aus dünnen wellenförmig gebogenem
Holz bestehen.
4. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (1) aus gelochtem mit Versteifungsrippen (5) versehenen und an den Kanten umgebördelten Leichtmetall - oder verzinkten Eisenblechstreifen bestehen.
5. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (1) aus dünnwandigem Stahlbeton hergestellt sein können.
6. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass dieselben Lamellen (1) auch paarweise montierbar sind.
7. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 - 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (1) in mehrfacher Anzahl als grösserer Verband in Plattform vorgearbeitet als Einheit montiert werden.
8. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 - 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Lamellen (1) mittels verschraubbarer Klammern (3) erfolgt.
9. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 - 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der paarweise montierten Lamellen (6) durch eine mehrfache Klammer (7) erfolgt, die neben der Einklammerung der vier Lamellen (1) gleichzeitig den bestimmten Abstand (A) zueinander sichert (Abb. X).
10. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 - 9 dadurch gekennzeichnet, dass jede einzelne Lamelle (1) durch die Verbindung mit der nächsten eine Einheit jeder beliebigen Ausdehnung ermöglicht.
11. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 - 9 dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen zwischen den Lamellen (1) mit einem geeigneten Isolierungsmaterial (z. B. Lavakrotze, Kieselgur, Glaswolle, Schaumwolle, getränktem Holzmehl und dergleichen) ausgefüllt werden, um eine hochgradige Isolierung und Schalldämpfung zu gewährleisten.
12. Rost für Dach-, Decken- und Schalungskonstruktionen von Bauwerken nach Anspruch 1 + 2 und 4 - 11 dadurch gekennzeichnet, dass infolge der Ausfüllung der Aussparungen zwischen den Lamellen (1) mit einem unbrennbaren Material die gesamte Rosteinheit feuersicher ist.

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