DEP0055689DA - Fußbettung für Fußbekleidung - Google Patents

Fußbettung für Fußbekleidung

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DEP0055689DA
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DE
Germany
Prior art keywords
bedding
foot
elevation
ball
footwear
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich FÖRSTNER
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Description

Patentanwalt
,OtsfBstede
P"';-'Stuttgart .Friedrich' F ö r s t η e r in Stuttgart-Fellbach.
Fussbettung für F.uasi«%irleidungeii.
■ Unter Fussbettung im Sinne,der Erfindung soll sowohl der- entsprechende Teil einer Fussbekleidung-als auch eine-lose; in einer Fussbekleidung getragene Einlage verstanden werden,. Die bisher bekannte Fussbettung bei orthopädischem Schuhwerk/beschränkt sich in. der -Kegel auf die -Ausbildung einer Mittelfussstütse, genau so wie auch die bekannten Senkfusseinlagen im wesentlichen lediglich aus einer Stütze für den Mittelfuss beste-
■ hen,*"; · ■ ■ ■■ .
Diese bekannten Fussbettuügen oder· Einlagen genügen aber keineswegs-, wenn es sich darum handelt, eine natürliche Fussabrollung
■ beim Gehen zu erzielen urid Fußschmer sen zu vermeiden, die τοπ
stark vertretenen Fuss en herrühren. ■
. ' . ■ ■ . ■ ι
Um eine vollständig gleichmässige Körpergewichtsverteilung beim Gehen auf die ganse Fussflache su erhalten und1'um eine Abrollung
'.über die grosse Zehe au erreichen, wird erfindungsgemäss eine Fussbettung vorgeschlagen, bei der das Neue darin besteht, daß sie für das Fersenbein eine etwas nach innen verlagerte Mulde besitzt, die in Gestalt einer Rinne soweit nach vorn und aussen verläuft, dass-die aussere Fersenpartie des Fusses bis zum Sesambein gehoben wird» -Auch die neue Fussbettung weist eine innen liegende Mittelfußstütze auf, an die sich nach vorne eine
■für den Fussballen bestimmte Mulde anschließt, die von der Innenkante der Bettung ausgeht, sich nach aussen bis über die Hälfte der Bettungsbreite erstreckt und dann in eine Erhöhimg
■ sur Hebung!der ausseren Ballenpartie übergeht. Die auletst genannte Erhöhung setst sich in der !ius-seren Bettumgskante bis sur Spitze fort und naoh innen-schließt sich eine Zehenbettungsmulde an, die von der Ballenbettungsmulde durch sine leichte quer verlaufende Erhöhung getrennt ist» Das Fersenbein dea menschlichen Fusses hat die ileigung, sich nach aussen eu verlagern, was das bekannte äuasere Schieftretendes "Absatzes sur F"ol£e hat. Dieser Terlaqerüri£sneie;uni?· des ..Fersenbeins tritt die neue Mulde im Fersenteil der Bettung entgegen, Diese Mulde ist etwas nach innen verlagert, wodurch das
Fersenbein leicht nach innan verschoben wird, ünterstütst wird ' diese wirkung ..dadurch, dass von der Ferseribeinmulde eine nach
Torn und aus3en ■""erlaufende lUnne auspellt, v/odurch die ganse äussere Fersenpartie des Fusssc angehoben .iird. -^ie neue Gestaltung der rialleiibettruagsnulde, die sioli '/on innen gesehen "beispielsweise nur iroer drei Viertel der Bettungsbreite erstreckt, -/erlagert die Belastung. na,ch innen auf die Seite des grossen Seilenballens, v/o durch das bekannte äussore Austreten des 3chulioberleders vermieden iot. Dadurch verden die sogenannten iieissen und karten Ball ens ohmer Den behoben.
In der Zeichnung ist ein Au.sf llirangsbeispiel der neuen Fuse— bettunj dargestellt*
Figur 1 ssigt die Fussbettung von aus sen gesehen, Figur 2 ist eine Draufsicht und in
Figur Z sind Querschnitte nach den daneben in ^igur 2 angegebenen 3olinittlinien dargestellt«
Die gebrauchten Begriffe "innen" und "aussen'' beziehen sich imuer auf den menschlichen Fuss, sodasc die in ^igur 2 dargestellte, for den linken Fuss bestimmte Bettung die Auasenkcinte 1 tind die Innenkante 2 besitzt. In Fi_r-ar 2 sind die wesentlichen, in dor Bettung vorhandenen Hüllen oder Vertiefungen durch eine Art von 3ohraffur !angegeben.
Im Fersenteil der Bettung ist eine 1IuIde 5 für das Fersenbein vorhanden, die in der Bettungsmitte voreugsv/eise aber etv/as nach innen verlagert angeordnet ist. Innen und aussen von diess-r IJuI de befinden si on die Erhöhungen A und 5. Ton der KuId e erstreckt sich eine Panne j nacj. vorne und aus sen. Diese Panne 6 verläuft zwischen der kittelfußst"tae 7 und der äusseren, sich weiter nach vorn erstreckenden erhöhung 4. ^1Ie äussere Erhöhung 4 dient zur IlebLing der ganzen aussehen Fersenpartie des Fusses bis sum Sesambein, das sich et v/a an der am weitesten nach aussen gelegenen Vertiefung 5' der Rinne 5 befindet»
i vorne cchliesst oich an die lilt t el fußstütze 7 die Ballenbetttmgsmulde 8 an, die von der inneren Saute 2 ausgeht und sich In der Querrichtung nach aussen bis über die Hälfte der Bettungsbreite erstreckt. JJie Mulde 3 geht nach aussen in eine Erhöhung 9 über, wodurch die äussere Ballenpartie gehoben wird. Das Verhältnis der Erhöhung 9 zur ^ulde 3 ist in der Bettungsbreite etwa 1:3. Die Erhöhung 9 verläuft in der aussei-en ICante 1 bis cur Spitze vor. Nach innen ochliesst sich dann noch
die Zehenbettungsmulde 10 an, die von der Ballenbettungsmulde durch eine leichte etwa quer verlaufende Erhöhung, 11 getrennt ist*
Die neue Bettung kann aus jedem dazu geeigneten IVerkstöff, vorzugsweise aus I'Iork, Filz und Leder^ hergestellt werden. Bei der Herstellung von neuen orthopädischem Schuhwerk stellt die Bettung gleichseitig die Brandsohle des Schuhs dar«
Erwähnt sei noch, dail die neue Bettung auch far Frauenfußbekleidung selbct dann in Betracht kommt, wenn Frauenschuhe mit einen hohen Absatz versehen sind»

Claims (3)

Pat entansprüche:
1) Fussbettung fur Fussbekleidung, gekennzeichnet durch eine fvuT das Fersenbein etwas nach innen verlagerte Mulde (3) } die in Gestalt einer Einne (S) sov/eit nach vorn und aussen verläuft, dass"die äusaere Fersenpartie des Fusses bis zum Sesambein gehoben wird.
2) Fussbettung nach Anspruch 1 mit einer innen liegenden Mittelfußstütze, dadurch gekennzeichnet, daß die sich vorne an die ϊ*i11 elf ußstirb ze (7) ans chli ess ende llulde (8) für den Fussballen von der Innenkante (2) ausgeht, sich nach aussen bis über die Hälfte der Bettungsbreite erstreckt und dann in eine Erhöhung (9) zur Hebung der nusseren Ballenpartie übergeht.
3) Fuscbettung nach -Anspruch 1—2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die erhöhung (9) in der ausseren Bettungskants (1) bis zur Spitze fortsetzt und dass sich nach innen eine Zehenbettungsmulde (IC) anschliesst, die von der Ballenbettungsmulde (8) durch eine leichte Erhöhung (11) getrennt ist»

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