DE855370C - Schuh mit Gesundheitseinrichtung - Google Patents

Schuh mit Gesundheitseinrichtung

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DE855370C
DE855370C DEP27773D DEP0027773D DE855370C DE 855370 C DE855370 C DE 855370C DE P27773 D DEP27773 D DE P27773D DE P0027773 D DEP0027773 D DE P0027773D DE 855370 C DE855370 C DE 855370C
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DE
Germany
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heel
shoe
natural
foot
hanging strap
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Expired
Application number
DEP27773D
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English (en)
Inventor
Hans Asam
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/24Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the constructive form
    • A43B21/32Resilient supports for the heel of the foot

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuh mit Gesundheitseinrichtung
    Mit dem Scliuli gemäß vorliegender Erfindung
    %%-erden 1, tißlei(len geheilt und dem Fuß die vlög-
    lichkeit zur naturgemäßen normalen Funktion im
    Scliuli gegel)eii und Leistungssteigerungen des
    l; Mies erreicht.
    1?s ist bekannt. <lali barfuß laufende Naturvölker
    ihre hüß.c gesund und leistungsfähig bis in das hohe
    alter erhalten, dagegen (lie Kulturvölker durch das
    Trag:» von Schuhen schon im Kindesalter ihren
    Füßen eine anomale Lage und unnatürliche Funk-
    tion aufzog in:n, was die CTrsache von vielerlei
    l@ul.i@rkrankun-@en, wie Platt-. Senk-. Spreizfüßen,
    verkrallten tind verkrampften Zehen, Ballen und
    1H ilineratigen, Fußschwächen und anderen Fuß-
    beschwerden.ist. LTmdiesen Übel ständen abzuhelfen,
    sind schon zahlreiche Vorschläge und Erfindungen gemacht worden,welche keine durchgreifenden Heilerfolge erbrachten; denn nach wissenschaftlichen Feststellungen nehmen die Fußleiden immer noch zu.
  • Vorliegende Erfindung ist auf Grund genauer Kenntnis und gründlicher Erforschung der natürlichen Funktion des Fußes entstanden und wird damit dem Fuß das natürliche Funktionieren auch im Schuh ermöglicht, wie sie bei den barfuß laufenden Naturvölkern erfolgt.
  • Die natürliche Belastung des Fußes durch das Körpergewicht erfolgt so. daß bei 8o kg senkrechter Belastung und waagerechter Auflage auf die Ferse 6o kg und auf die Zehengrundgelenke 2o kg treffen. Wird der Fuß durch den Schuhabsatz gehoben und dadurch in eine schiefe Lage gebracht, dann erfolgt eine Entlastung ,der Ferse und eine unnatürliche Belastung des Vorfußes. Der Vorfuß kann dieser dauernden Überlastung nicht standhalten, was in seiner Struktur begründet ist.
  • Unter den Großzehengrundgelenken befindliche Sesambeine sowie:die Metatarsalköpfchen (Knochenverlängerungen der übrigen vier Mittelfußknochen bodenwärts) sind die natürlichen Bremspunkte des Fußes bei Belastung mit der Funktion, ein zu starkes Abflachen des Fußlängsgewölbes zu verhindern, was zugleich die natürliche Elastizität des Fußes erzeugt. Auf der glatten Innensohle der Schuhe finden die vorgenannten Bremspunkte keinen Halt, wie beim Barfußgehen, und rutschen nach vorn ab. Dadurch werden die Sohlenmuskeln des Fußes dauernd überdehnt, sie erschlaffen und verhärten. Durch die übermäßige Abflachung wird der Fuß gestreckt; deshalb werden die Strümpfe immer mit den Zehen durchbohrt. Die überdehnten Muskeln und Bänder des Fußes können das Fußskelett nicht mehr in Spannung und zusammerihalten, so daß unter der Körperlast das Knochengefüge des Fußes sich senkt und verunstaltet wird. Durch die Schnürung der bisherigen Schuhe wird der Fuß nicht zusammengehalten, sondern nach unten gepreßt, was die Senkung des Fußes noch beschleunigt.
  • Wie wissenschaftlich festgestellt, tritt der Fuß mit der Ferse in Supination (außen schief) auf und proniert bei der Abrollung nach innen auf die Sesambeine des Großzehenballens (innen schief). Dieser Vorgang wird durch den Höcker des fünften Mittelfußknochens (tuberositas metatarsalis quinta) erreicht, der aber im Schuh seine natürliche Funktion nicht erfüllen kann; dadurch bleibt der Fuß beim Gehen in Supination, die natürliche Verwringung von Supination auf Pronation unterbleibt, was die Außenseite des Fußes zu stark belastet. Das außenseitige Ablaufen der Sohle sowie das Vertreten des Schuhoberleders nach außen bestätigen dies.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird den bei den bisherigen Schuhen erzeugten Mißständen vollständig abgeholfen und diese beseitigt sowie die natürliche Funktion der Füße im Schuh auf nachstehende Weise erreicht.
  • Durch ein Lederband od. dgl. von etwa 5 cm Breite, das an der Innenseite mit dem Verschlußteil des Schuhes fest verbunden ist und an der Außenseite zum Schuhverschluß versetzte Osen aufweist, wird durch das gemeinsame Schnürband ein Verspannen unabhängig von Schuh und Schuhverschluß erreicht. Dadurch werden die fünf Mittelf ußknochen im entlastenden Zustand umfaßt, zusammen und nach oben gehalten und insbesondere die unnatürliche Verbreiterung des Vorfußes bei Belastung ausgeschaltet. Zweckmäßig wird das Lederband an der Innenseite mit den Schuhösen fest verbunden und beiderseits seitlich durch das Schuhfutter durchgeführt, um ein Verrutschen des Hängebandes beim An- und Ausziehen des Schuhes zu vermeiden. Durch die Befestigung des Hängebandes an der Innenseite erfolgt der Zug von der Außenseite; dadurch wird der Großzehenstrahl (Großzehenmittelfußknochen) nach innen unten gehalten, die vielfach stärkere Großzehe zur Aktivität beim Gehen gezwungen und der Kleinzehenballen gehoben, damit besonders der Großzehenballen tief zu liegen kommt. Auf diese Weise wird die natürliche Verdrehung des Vorfußes von Supination auf Pronation beim Gehen erreicht, Ballenbildungen(Halux valgus) werden unmöglich gemacht und bei bereits vorhandenen Ballen eine druck- und schmerzfreie Lagerung sowie Aktivität der Zehen im Schuh erreicht. Das Mittelteil des Lederbandes oder Hängebandes liegt frei im Schuh. Am äußeren. Ende des Hängebandes werden einige Reihen Osen entsprechend der des Schuhverschlusses vorgesehen, um ein individuelles Anpassen an den jeweiligen Fußumfang zu ermöglichen.
  • Es ist bekannt, daß die Fersen von Kindern und Naturvölkern eine halbkugelige Form haben. Dieses halbkugelige Fettpolster wird durch den Schuhabsatz zerstört und weggequetscht, und die Ferse wird flach. Um dies zu vermeiden und eine Rückbildung des elastischen Fettpolsters zu ermöglichen, wird im Zusammenhang mit vorerwähntem Hängeband in die Laufsohle unter der Ferse ein entsprechendes Loch angebracht, der obere Rand abgeschrägt und die Innen- oder Brandsohle in üblicher Weise darübergeführt. Dadurch wird zunächst ein elastischer Auftritt erreicht und bei längerem Gebrauch wird die Innensohle in die Lochaussparung der Laufsohle hineingetreten. Durch die so critstehende halbkugelige Einbettungwird der Ferse die Möglichkeit der Rückbildung von der abgeplatteten in die halbkugelige Form gegeben, wie es von der Natur vorgesehen ist. Gleichzeitig wird durch die vertiefte Lagerung eine Mehrbelastung der Fersenpartie erreicht und dadurch der natürlichen Belastung nähergebracht, wie eingangs ausgeführt.
  • Das Fersenbein bewegt sich beim Gehen besonders an der Stelle, an welcher die Achillessehne mit dem Fersenbein verbunden ist. Es muß deshalb an dieser Stelle der Schuhleisten entsprechend geformt werden, wodurch der Schaft des Schuhes an der Ferse die natürliche Form bekommt, was auch das Durchscheuern der Strümpfe an der Ferse vermeidet.
  • Um das natürliche Verdrehen des Fußes im Schuh beim Abrollen von Supination auf Pronation zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Absatz an der Außenseite bis kurz vor dem Höcker des fünften Mittelfußknochens zu verlängern und etwas zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist beispielsweise ein entsprechender Keil zwischen Laufsohle und Absatz vorgesehen. An der Innenseite wird der Absatz bis zum Sprungbeinträger (Sustentaculum tali) verlängert und ebenfalls durch einen Keil erhöht. Durch den so verlängerten und im vorderen Teil verdickten Absatz wird in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Fersenbettung eine natürliche Stützung der Ferse erreicht und im Zusammenhang mit dein angeführten Hängeband wird die natürliche Elastizität und Funktion des Fußes im Schuh wiederhergestellt. Die jahrelangen Erprobungen erbrachten bisher unbekannte Heilerfolge bei schweren, jahrelangen Fußleiden. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i die physiologische Belastung des Fußes, Fig. a einen Längsschnitt durch den Schuh mit Fußskelett, Fig.,3 einen Querschnitt durch den vorderen Schuhteil, Fig. 4 das äußere freie Ende des Hängebandes am Schuh, Fig.5 eine Teildraufsicht auf die Laufsohle mit Absatz- und Fersenteil.
  • Fig. i stellt die Gewichtsverteilung des Körpergewichtes auf den Fuß bei waagerechter Standfläche dar.
  • Das in Fig. z gezeigte Fußknochengerüst besteht in seinen wesentlichen Teilen aus dem Fersenbein i, dem Sprungbein z, dem Kahnbein 3, dem Keilbein .4, den Mittelfußknochen 5 und den Zehengliedern. Der erste Mittelfußknochen mit Großzehe weist die Sesambeine 6 auf, während die übrigen vier Mittelfußknochen nach unten gerichtete Knochenverlängerungen, die Metatarsalköpfchen, besitzen.
  • Ferse, Sesambeine und Metatarsalköpfchen sind die natürlichen Lager des Fußes beim Stand bzw. die Ausgangspunkte beim Gehen.
  • Das Hängeband 8 (s. besonders Fig. 3) ist an der Schuhinnenseite 9 fest mit dem Schuh verbunden. Am äußeren freien Ende desHängebandes siridLochungen io vorgesehen, die zur Verbindung mit der üblichen Schuhverschnürung dienen. Durch das so erfolgte Zusammenschnüren mit dem Schuhverschluß wird ein unabhängiges, selbständiges Zusammenfassen der fünf ll@2ittelfußknochen bewirkt, die Aufrichtung des Fußlängs- und -quergewölbes erreicht und eine unnatürliche Verbreiterung des Vorfußes bei Belastung vermieden. Dadurch werden die sogenannten Spreizfüße und alle oft sehr schmerzhaften Beschwerden restlos behoben.
  • Ertindungsgemäß wird der Ferse ein Gegenlager geboten und die Ferse halbkugelig vertieft im Schuh gebettet, was beispielsweise dadurch erreicht wird, daß im Fersenteil der Laufsohle 7 eine Lochaussparung 1z vorgesehen wird. Die darüherliegende Brandsohle i i bewirkt zunächst einen elastischen Auftritt der Ferse. Bei längerem Gebrauch des Schuhes wird allmählich die Brandsohle in die Lochaussparung 1a eingetreten und bildet dadurch von selbst ein halbkugeliges Lager in vertiefter Lage für die Ferse. Die halbkugelige Fersenbettung kann auch noch durch andere Mittel, beispielsweise durch einen entsprechenden Lederkranz od. dgl., erreicht werden.
  • Die erfindungsgemäße vertiefte, halbkugelige Fersenbettung ergibt ein allseits gutes, naturentsprechendes Auflager, verhindert die unnatürliche Abplattung der Ferse sowie Vermeidung von Knickfüßen durch die vertiefte Lage; dabei wird eine natürliche Druckverteilung lagegerecht zum Hängeband 8 und zum Vorfuß erreicht.
  • Erfindungsgemäß wird der Absatz nach vorn verlängert und die Vorderseite oben mit einem Keil erhöht. welcher gegen die Mitte zu schwächer sein kann. Durch den vorn verdickten Absatz in Verbindung mit der Fersenbettung wird eine naturgemäße und dauernde Stützung der Längsgewölbe an der Innen- und Außenseite des Fußes im Schuh erreicht.
  • Die Stelle, an der die Achillessehne mit dem Fersenbein verbunden ist, bewegt sich beim Gehen. Die bisher bekannte Form der Fersenkappen berücksichtigt nicht diese Bewegung der Ferse, was durch Blasen- Harthaut- oder Knorpelbildung an der Ferse bewiesen ist. Es wird erfindungsgemäß der Schuhleisten an der Verbindungsstelle von Achillessehne und Fersenbein etwas außenseitlich erhöht, damit der Fersenteil des Schuhes eine kleine Ausbuchtung erhält, um dadurch dem rückwärtigen Teil der Ferse seine natürliche Funktion im Schuh zu ermöglichen. Schuhe mit solch geformtem Fersenschaft bedürfen keiner Versteifung durch die bisherigen Fersenkappen mehr und sitzen unverrückbar fest; dadurch wird auch das Durchscheuern der Strümpfe an der Ferse vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuh, gekennzeichnet durch ein Hängeband, das an einem Ende auf der Innenseite des Fußes mit dem Schuh, z. B. an dessen Ösen, fest verbunden beiderseits im oberen Drittel durch das Schuhfutter od. dgl. hindurchgeführt ist, im Mittelteil frei im Schuh hängt und am freien äußeren Ende versetzte Ösen aufweist, durch die mittels des gemeinsamen Schnürbandes des Schuhes ein Verspannen unabhängig vom Schuh für sich selbst eintritt, ferner zur Bildung eines Gegenlagers durch eine halbkugelige vertiefte, der natürlichen Form der Ferse entsprechende Fersenbettung und durch eine nach vorn gerichtete Verlängerung des Schuhabsatzes und eine im Vorderteil desselben vorgesehene Erhöhung. Schuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hängeband (8) am äußeren Ende mehrere Reihen Ösen (io) zur Mitschnürung mit dem üblichen Schuhverschluß aufweist, so daß das Hängeband individuell zum jeweiligen Fußumfang ein- und nachgestellt werden kann. 3. Schuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bis zur Ferse durchgezogene Laufsohle (7) eine Lochaussparung (1z) aufweist, in welche die darüberliegende Brandsohle beim Gebrauch des Schuhes von der Ferse halbkugelig eingedrückt wird, wodurch die Rückbildung des von der :Tatur geschaffenen, halbkugeligen Fettpolsters unter der Ferse wieder ermöglicht wird, ferner die Ferse tief gelagert und der natürlichen waagerechten Ausgangsstellung nahegebracht wird. 4. Schuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fersenpartie des Fersenschaftes etwas außerhalb der Mitte eine Ausbuchtung aufweist, um ungehindert die natürliche Funktion der Verbindung von Achillessehne mit Fersenbein (i5) beim Gehen im Schuh zu ermöglichen. 5. Schuh nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz an der Außenseite bis kurz vor dem Höcker des fünften Mittelfußknochens (Tuberositas V) an der Innenseite bis zum Sprungbeinträger (Sustentaculum tali) verlängert und die vordere Kante durch Keileinlagen od. dgl. erhöht ist, um die natürliche stumpfe Winkelstellung des Fersenbeines zu erreichen.
DEP27773D 1948-12-29 1948-12-29 Schuh mit Gesundheitseinrichtung Expired DE855370C (de)

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DEP27773D DE855370C (de) 1948-12-29 1948-12-29 Schuh mit Gesundheitseinrichtung

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DE (1) DE855370C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4914839A (en) * 1986-11-28 1990-04-10 Salomon S.A. Ski boot

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4914839A (en) * 1986-11-28 1990-04-10 Salomon S.A. Ski boot

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