DEP0055600DA - Gewindewalzbacke. - Google Patents

Gewindewalzbacke.

Info

Publication number
DEP0055600DA
DEP0055600DA DEP0055600DA DE P0055600D A DEP0055600D A DE P0055600DA DE P0055600D A DEP0055600D A DE P0055600DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
thread
thread rolling
jaw
steel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Grefe
Original Assignee
Firma Ludwig Grefe, Lüdenscheid
Publication date

Links

Description

Zur Herstellung von gewalztem Gewinde an Schrauben und dergl. benutzt man bisher quaderförmige Stahlbacken, auf welchen das abgewickelte Gewinde eingefräst ist. Als Werkstoff für diese Walzbacken verwendet man vorwiegend Kohlenstoffstahl, der sich gut bearbeiten und härten lässt. Sind die Backen durch die Arbeit abgenutzt, dann werden sie ausgeglüht und, wenn das Gewinde von neuem eingefräst ist, wieder gehärtet. Dieser Vorgang kann einigemal wiederholt werden, doch leidet das Stahlgefüge durch das öftere Ausglühen naturgemäss so, dass die Leistungsfähigkeit der Backen nach jedem Ausglühen geringer wird. Ausserdem erleiden die Backen bei jedem Neueinarbeiten des Gewindes durch das vorausgehende Abhobeln eine starke Querschnittsschwächung,die eine beträchtliche Herabminderung der Lebensdauer der Backen zur Folge hat. Man verwendet auch chromlegierte Stähle zur Herstellung von Gewindewalzbacken. Diese haben zwar eine bessere Standzeit als Kohlenstoff-Stahlbacken, doch sind sie nach dem Ausglühen schwer zu bearbeiten, insbesondere macht das Einfräsen des Gewindes Schwierigkeiten und bedingt hochwertige Fräser, deren Lebensdauer aber trotzdem nur gering ist.
Die Erfindung bezweckt, Gewindewalzbacken herzustellen, deren Leistung derjenigen der chromlegierten Backen gleichkommt, ohne die schwere Bearbeitbarkeit in Kauf zu nehmen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt:
Abb. 1 die obere Walzbacke in Ansicht auf das Gewinde,
Abb. 2 in Vorderansicht und
Abb. 3 im Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. 2,
Abb. 4 zeigt die untere Walzbacke in Vorderansicht,
Abb. 5 in Draufsicht und
Abb. 6 im Querschnitt nach der Linie B-B der Abb. 4.
Im Beispiel ist die obere Gewindewalzbacke mit c und die untere Backe mit d bezeichnet. Diese Backen sind aus einem hochwertigen, aber gut bearbeitbaren Werkstoff, beispielsweise aus chromlegiertem Stahl hergestellt und besitzen nur eine solche Stärke, dass sie nach dem Einfräsen des Gewindes, das einseitig oder auch beiderseitig vorgenommen werden kann, eben noch eine einwandfreie Härtung zulassen. Die Backen c und d sind mittels Schrauben e auf einem quaderförmigen Bett a bezw. b aus gewöhnlichem SM-Stahl befestigt, das in Form und Abmessungen etwa den sonst gebräuchlichen Gewindewalzbacken entspricht. Das Gewinde der Schrauben e findet in den Backen c und d entsprechendes Gegengewinde. Die durch die Schraubenlöcher hervorgerufene Unterbrechung in den Gewindegängen der Backen macht sich an den fertigen Werkstücken nicht bemerkbar. Die quaderförmigen Backen a und b werden wie die sonst üblichen Gewindewalzbacken in die Maschine eingespannt und sind immer wieder verwendbar, wenn die Gewindewalzbacken c und d abgenutzt sind und ausgewechselt werden müssen. Die abgenutzten Gewindewalzbacken werden nicht nachgearbeitet, sie ergeben, an das Hüttenwerk zurückgesandt, ein hochwertiges Einsatzmaterial.

Claims (1)

  1. Gewindewalzbacke, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem quaderförmigen Bett (a bzw. b) aus gewöhnlichem SM-Stahl eine einseitig oder beiderseitig mit eingefrästem Gewinde versehene Backe (c bezw. d) aus hochwertigem Stahl auswechselbar befestigt ist.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3627729A1 (de) Formstahl-walzwerk
DEP0055600DA (de) Gewindewalzbacke.
DE848126C (de) Zahnrad
DE823215C (de) Vorrichtung zum Fraesen von Ausnehmungen aus Fensterrahmen o. dgl. mittels einer Schablone zur Fuehrung der Fraesvorrichtung
DE438033C (de) Walzwerk zur Herstellung von Spiralbohrer-Rohlingen mit Schaft, die nach dem Walzen mit Drall versehen werden
DE919659C (de) Maschine zum Schneiden von Glas und Einschleifen von Rillen in Glas, Marmor u. dgl.
DE593966C (de) Herstellungsverfahren fuer mehrere verschieden geformte Einzelformstuecke, z. B. Brueckenkloben fuer Uhrwerke
DE336151C (de) Kugelwalzwerk
DE526427C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Knoepfen und aehnlichen Gegenstaenden
DE859591C (de) Gewindewalzen
DE463402C (de) Fraesvorrichtung fuer Schaerfungsnuten an Hartgusswalzen
DE932289C (de) Seiherstab fuer Pressen, insbesondere Schneckenpressen
CH525770A (de) Tablettenstempelpaar
DE590213C (de) Zieheisen und aehnliche Werkzeuge
DE332149C (de) Schmiedezange mit veraenderlicher Maulweite
AT105566B (de) Abrichtvorrichtung für das Werkzeug von Schleifmaschinen für Zahnräder und ähnliche Werkstücke.
DE740350C (de) Verwendung einer Hartmetallegierung fuer Werkzeuge zur Bearbeitung langspanender Werkstoffe
DE950439C (de) Zweiteiliges umlaufendes Glockenmesser
DE606854C (de) Verfahren zur Verarbeitung von Aluminiumblech zu Zier- und Nutzgegenstaenden
DE475541C (de) Mehrgliedriger Werkstuecktraeger fuer Fell- und Lederbearbeitungsmaschinen
DE810854C (de) Vorrichtung zum Polieren von Glas oder anderen Stoffen, insbesondere zum kontinuierlichen Polieren eines Glasbandes
DE807735C (de) Korrosions- und zunderbestaendige Schraube
DE874979C (de) Zahnradstossmaschine fuer das Abwaelzverfahren mit mehreren, z. B. zwei Werkzeugstoesseln
DE965278C (de) Obersupport fuer schwere Drehbaenke zum Bearbeiten von Kaliberwalzen
DE423174C (de) Verfahren zur Feinbearbeitung von Gewinden, insonderheit von Gewindelehrdornen und -bohrern