DEP0055566DA - Isolierhülle aus Polyvinylchlorid zum Überziehen von Griffschenkeln von Zangen und Werkzeugen - Google Patents

Isolierhülle aus Polyvinylchlorid zum Überziehen von Griffschenkeln von Zangen und Werkzeugen

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DEP0055566DA
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DE
Germany
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pliers
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polyvinyl chloride
covering
handles
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Inventor
Norbert Hagen
Reinhold Hagen
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Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an Werkzeugen, insbesondere Elektro-Werkzeugen, die Griffschenkel mit Polyvinylchlorid zu isolieren.
Bisher wurde für diese Isolierung Gummi oder Cellon verwandt. Beide Stoffe haben den Nachteil, dass sie brennbar sind und nicht lösemittelfest. Die Anbringung der Gummi-Isolierung wurde durch einfaches Aufstecken auf die Schenkel vorgenommen und mit Klebstoff zum Haften gebracht. Die Cellon-Isolierung ist ein sehr umständliches Verfahren, und ist eine bestimmte Fertigung hierfür notwendig, sodass diese größtenteils nur in Spezialwerkstätten gemacht werden konnten.
Aus diesem Grunde wurde nach einem neueren Verfahren bzw. Werkstoff gesucht, der den Anforderungen einer Isolierung weitgehend entspricht. Nicht brennbar, gut isolierend, leichte Anbringung, schönes Aussehen.
Hierzu wurden Hülsen aus Polyvinylchlorid hergestellt, die erfindungsgemäß an einem Ende verschlossen sind, der Durchmesser jedoch bedeutend größer gehalten wird als die zu überziehenden Griffschenkel. Die Herstellung der Hülsen kann auf verschiedene Art und Weise geschehen.
Es werden Schläuche aus Polyvinylchlorid (PVC) gespritzt, die mit Weichmacher elastisch gemacht sind. Der Innendurchmesser wird so klein gehalten, dass der kleinste Durchmesser des Schenkels nicht hineinpasst. Das Aufweiten der Schläuche auf einen Durchmesser der beispielsweise ca. 100-150% über dem kleinsten Schenkeldurchmesser liegt, geschieht bei Wärme und innerem Überdruck.
Die nach dem Verfahren geweiteten Schläuche haben die Eigenschaft, bei Wärme bis ca. 120°C wieder auf den Ursprungsdurchmesser zu schrumpfen. Die geweiteten Schläuche werden auf entsprechende Länge geschnitten und anschließend an einem Ende ca. 10 mm durch örtliche Erwärmung geschrumpft. Hiernach kann das Ende auf die Verschweißungstemperatur örtlich erwärmt werden und mittels Zange oder Presse verschlossen. Das Ende kann ebenso gut mittels Stopfen zugeschweißt oder zugeklebt werden, wobei der Stopfen innen hohl ist, sodass die spitzen Enden der Zangenschenkel fest umschlossen werden.
Eine weitere Herstellungsmöglichkeit ist die Anfertigung von Presslingen in Hülsenform, die anschließend erwärmt und nach dem gleichen Verfahren geweitet werden.
Die Schläuche sowie die Presslinge können an der Oberfläche durch entsprechende Werkzeuge profiliert werden.
Die so erhaltenen, geweiteten Hülsen werden um die Griffschenkel der Zangen und Werkzeuge gesteckt und auf ca. 120°C gebracht. Bei Erreichung dieser Temperatur schrumpfen die Hülsen stark zusammen und passen sich der Oberfläche der Griffschenkel an und lassen sich nicht mehr abziehen. Nach dem Aufschrumpfen kann man aus modischen Gründen die Zange mit einem PVC-Lack, der allgemein bekannt ist, überstreichen. Hierdurch wird die Oberfläche hochglänzend und wirkt auf das Auge sehr ansprechend, besonders bei bunten Farben.
Diese Art der Isolierung bei Griffschenkeln von Werkzeugen zeichnet sich aus:
1. durch leichte Anbringung der Isolierung, die besonders fest haftet,
2. durch besonders hohe Durchschlagfestigkeit, die ca. 22-25 KV/mm beträgt,
3. durch absolute Bruch- und Stoßfestigkeit,
4. durch Unbrennbarkeit,
5. durch Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und weitgehendst Lösemittel und Alterung,
6. durch Hochglanzpolitur in allen Farben.
Die so hergestellten Isolierhüllen werden bevorzugt in der Elektro-Industrie zum Isolieren von Kombi-, Flach-, Radio-Zangen usw. angewendet.

Claims (3)

1.) Hülse von Polyvinylchlorid zum Überziehen von Griffschenkeln von Zangen und Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen größeren Durchmesser bzw. Umfang aufweist als der zu überziehende Zangenschenkel, an einem Ende fest verschlossen und auf der Oberfläche glatt oder profiliert ist und die Eigenschaft hat, bei Wärme zu schrumpfen.
2.) Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Schlauch besteht, der an einem Ende mittels Stopfen verschweißt oder verklebt wird.
3.) Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Pressling besteht, der am zweckmäßigsten auf Spritzgussmaschinen hergestellt wird.

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