DEP0055019DA - Lagerung für Schraubenspindeln - Google Patents

Lagerung für Schraubenspindeln

Info

Publication number
DEP0055019DA
DEP0055019DA DEP0055019DA DE P0055019D A DEP0055019D A DE P0055019DA DE P0055019D A DEP0055019D A DE P0055019DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
spring force
storage according
bearing
nuts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Sonnberger
Original Assignee
Zeiss-Opton Optische Werke Oberkochen GmbH, Oberkochen
Publication date

Links

Description

Zeiss-Opton Optische Werke Oberkochen G>m,b,H,
Lage runs für Schraubenspindel]!
für die Verstellung und Justierung von Geräten werden häufig Schraubenspindeln benutzt? die sich in einem mehr oder weniger langen Muttergewinde entlangschrauben* B@i geodätischen Geräten β·Β· sind derartige Spindeln \inter anderem als !Fußsehrauben verwendets mit denen das Gerät in der horizontalen Ebene ausgerichtet wird* Bei längerem Gebrauch nutzen sich diese Schrauben ab, und zwar gewöhnlich in der Mittellages wo die häufigsten Einstellungen erfolgen, wesentlich stärker als an den Enden, Mit Rücksicht auf das dann auftretende Klappern des Gewindes ist man geneigt, die Schraube festzuklemmen* um wieder einen zügigen Gang zu erhalten. Dann läuft die Spindel an den Enden, wo die Abnutzung nur gering ist, aber so stramm, daß eine einwandfreie Justierung des Geräts sehr erschwert wird* Bisher hat man diesemÜbaiLstand praktisch nur durch Auswechseln der ganzen Spindel abhelfen können«
Die Erfindung betrifft eine Lagerung für Schrauben»- spindeln, insbesondere für geodätische Geräte» bei der sich ein® Abnutzung! und zwar auch eine ungleichmäßige, während der. Lebensdauer des Geräts nicht bemerkbar machte Erfindungsgemä%ird die Lagerung so ausgebildet, daß die Spindel mit ihrem Muttergewinde praktisch nur an vier Punkten in Eingriff steht und durch eine senkrecht sur Spindel wirkende Federkraft gegen diese Lagerpunkte angepreßt wird, Vorteilhaft besteht das Muttergewinde der Spindel dabei aus zwei nur kurzen und in genügendem Abstand voneinander angeordneten SHihrungsmuttern, die innen mit einer längs der Achse verlaufenden Nut versehen sind, wobei die Spindel
1 P
gegen die durch die ansgef raste "NfUt gebildeten Kanten durch, die Federkraft angepreßt wird* Derä&Sere Durehmesser der Spindel ist dabei kleiner gewählt als der Durchmesser der Führungsmuttern* Dann liegt die Spindel auf den Kanten der beiden Muttern ähnlich wie in swei V-förmigen Gabeln und kann gegebenenfalls stets entgegen der Federkraft ausweichen« Damit ist in allen Stellungen der Schraubenspindel unabhängig von deren Abnützung ein leichtes und dooh spielfreies Verstellen möglich.
Der Anlagepunkt für die Federkraft an der Spindel liegt zweckmäßig zwischen den beiden Muttern» Die Feder wird vorteilhaft an der Anlage mit einem Lederpolster oder dergleichen versehen
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf ein Nivelliergerät dargestellt* Abb, 1 zeigt einen Teil des Fivelliers^ während Abb, 2 ein Schnitt durch das Gerät längs der Linie A-A ist»
In Abb» 1 ist bei 1 das Fernrohr des Mvelliers angedeutet. Von den zur Justierung dienenden drei Fußschrauben ist hier lediglich eine dargestellt» Sie besteht aus einer Schraubenspindel 2, die mit einem Rändel 3 versehen ist u_nd mit einer Spitze 4 auf der Grundplatte des Mvelliers aufsitzt, 3)urch Drehen am Bändel 3 schraubt sich die Spindel in dem Mutterstück 5 entlang, Dieses Mutterstück besitzt in der Mitte auf seinem ganzen inneren Umfang eine Ausnehmung 63 so daß am oberen und am unteren Ende bei 5f und 511 nur je eine relativ schmale FührungsÄutter übrigbleibt, mit denen die Spindel 2 noch
in Eingriff steht* Wie Abb* 2 zeigt} sind diese beiden Iftihrungsmuttern längs der Schraubenspindelachse mit einer Aus fräsung 9 versehen«. Die Spindel selbst besitzt einen etwas kleineren Durchmesser als der Durchmesser der Führungsmutter (Abb*2)* Sie wird durch eine mit einem Lederpolster 7 versehene Feder 8 gegen die Kanten der Ausfräsungen 9 gedrückt und liegt also praktisch nur an vier Punkten» nämlich an zwei Punkten der Ausfräsung $ bei 5' und an zwei Punkten der gleichen Ausfräsung bei 5*f am Muttergewinde an« Bei Ungleichmäßigkeiten des Gewindes weicht die Spindel dann gegen den Druck der Feder 8 aus5 ohne daß die Gefahr des Klapperns oder der Klemmung auch bei ungleichmäßiger Abnutzung der Spindel besteht*
Die Erfindung ist nicht nur für Fußschraüben von geodätischen Geräten anwendbar, sondern kann z,B* auch für die Verstellung von Innenlinsen bei diesen Geräten oder überhaupt bei Geräten, bei denen Schraubenspindeln benutzt werden und einer ungleichmäßigen Abnutzung unterliegen, von Bedeutung sein»

Claims (1)

  1. Pat ent ansprüche
    1« Lagerung für Schraubenspindel^ insbesondere für geodätische Geräte, dadurch gekennzeichnet» daß die Spindel mit ihrem Muttergewinde praktisch nur an vier Punkten in Eingriff steht und durch eine senkrecht zur Spindel wirkende Federkraft gegen diese Lagerpunkte gepreßt wird,
    2* Lagerung nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet* daß das Muttergewinde der Spindel aus zwei kurzen, in Ab~ stand voneinander angeordneten Fütoungsmuttrern besteht * die innen mit einer längs der Spindelachse verlaufenden Hhit versehen sind, wobei die Kanten dieser Nut als Lager für die Spindel dienen»
    3« Lagerung nach Anspruch 2? dadurch gekennzeichnet» daß der äußere "Durchmesser der Spindel kleiner ist als der innere der Führungsmuttern,
    4, Lagerung nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft über eine Anlage aus weichem Material an der Spindel angreift,
    5» Lagerung naoh Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft über eine Anl%e zwischen den beiden Führungsmuttern auf die Spindel drückt»
    6, Lagerung nach Anspruch 4* dadurch gekennzeichnet daß die Anlagefläche aus Leder besteht.
    Len^Fun

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2365084C3 (de) Maschine zum Herstellen einer hochgenauen asphärischen Fläche, insbesondere auf Gieß- oder Preßformen für die Fertigung von Kontaktlinsen
EP0428637B1 (de) Verstellbarer messuhrhalter zum feinstellen einer messuhr
DE2060881A1 (de) Mechanische Spanneinrichtung,insbesondere Maschinenschraubstock
AT163577B (de) Wälzkörperführung für Mikroskope und ähnliche optische Instrumente
DE2550743C2 (de) Durch eine Gewindespindel gesteuerte Positioniervorrichtung
DEP0055019DA (de) Lagerung für Schraubenspindeln
DE814665C (de) Lagerung fuer Schraubenspindeln
DE2405304C2 (de) Richtstift
DE895065C (de) Brueckenabstuetzung fuer Waagen
DE1626049U (de) Lagerung fuer schraubenspinleln.
DE908798C (de) Anordnung fuer an einer Tragsaeule mittels eines Zahngetriebes in der Hoehe verstellbare und senkrecht zur Laengsachse schwenkbare Geraete, insbesondere fuer den Messkopf elektrischer Messlehren
CH270608A (de) Vorrichtung zum Einstellen der Distanz zweier Fräser, auf einem Fräserdorn.
DE702391C (de) Ventil mit einem von einer axial verschiebbaren Spindel gefuehrten und durch Federkraft in die Abschlusslage bewegten Ventilkoerper
DE1027029B (de) Abdichtung von nicht steigenden Armaturenspindeln
DE8915873U1 (de) Zentriereinrichtung für Werkstoff-Prüfgeräte
DE809502C (de) Ventil, insbesondere Schlauchventil
DE664969C (de) Vorrichtung zum Sichern der Einstellage des Stichstellerhebels mit Kulisse an Naehmaschinen
DE1477480A1 (de) Anschluss-Schaft mit mindestens einem in denselben einspannbaren Werkzeugkopf fuer Werkzeugmaschinen,z.B. Bohrmaschinen
DE1181524B (de) Feineinstellvorrichtung fuer Werkzeugschlitten an Drehautomaten od. dgl.
DE844973C (de) Einrichtung fuer Geraete mit Dosenlibellen, insbesondere Libellensextanten
DE468997C (de) Tragbock fuer eine Parallel-Zeichenvorrichtung
DE876637C (de) Einstellbares Gewindeschneideisen
DE846354C (de) Mitlaufende Drehbankspitze fuer Dreh- oder Schleifbaenke mit zusaetzlicher Abstuetzung des Spitzengehaeuses
DE729054C (de) Einrichtung zum Schraegstellen eines laengs verschiebbar gefuehrten Spindelkopfes an Werkzeugmaschinen, insbesondere des Aufspannkopfes an Kurzgewindefraesmaschinen
DE934010C (de) Vorrichtung zum Einschneiden von Fitschbandschlitzen in Fensterschenkel od. dgl.