DEP0054983DA - Lösungs- und Weichmachungsmittel - Google Patents

Lösungs- und Weichmachungsmittel

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Publication number
DEP0054983DA
DEP0054983DA DEP0054983DA DE P0054983D A DEP0054983D A DE P0054983DA DE P0054983D A DEP0054983D A DE P0054983DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
äer
die
polyvinyl chloride
aliphatic
plasticizers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Dr. Höchtlen
Günter Dr. Nottes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

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Ie vi
•kuse», den 6·9·
LSaunga- und Weiohmachungsmittsl
lach den deutschen Patentsoliriftea 715 846 sowie 719 059 erhält HiaB durch Einwirkung von aliphatischen Sulfoohlorlden auf Phenole oder Alkohole Verbindungen, die sioh als Weichmacher für HitrOGelluloaei, Ohlorkautechuk, Polyvinylchlorid und ähnliche hochmolekulare Körper eignen. Die nach den Angaben dieser Patentschriften hergestellten Beter stellen Gemische von vorzugsweise Monosulfonsäureestern mit möglichst wenig Bisulfonsäureestern dar-» (Modem Plastics Bei, 24, Ir. 7 S.154/5* und 192/95, 1947*) Bie festigkeitseigenschaften der mit die sen Weichmachern hergeatel1ten Polyνiny1ch1οridmiechungen halten sich im üblichen Ralimen13
Ea wurde nun gefunden? dass höhermolekulare, aliphatische und cycloaliphatische Biaulfensäureester, die aus Sulfochlorierunga« produkten aliphatischer bezw. besonders vorgereinigter Hapfaie= nischer Krdöl~Fraktionen durch Veresterung mit Phenolen und/od es Alkoholen erhalten werden und im wesentlichen keine Ionosulfon·== säureester enthalten, sich ausge selohnet als gut gelatinierend® Weichmaohungamittel für Polyvinylchlorid\ eignen» Die festigkeitseigensehaftea der mit den neuen säurβestern verarbeiteten Kunststoffe liegen erheblich über den mit Monosulfonsäureestern hergestellten» Baa gilt besonders für die Reise- und Einreissfeatigkeit- Bie gemäss vorliegender Erfindting hergestellten Produkte a ei ohne η sich durah gute
in- bessw» Benzolfestigkeit au®
Die sich beim Einsatz der Disulf onsäureester ergebende geringere Kältefestigkeit kann schon durch geringe gusäts® von hochkältefesten Weichmachern, wie beispielsweise Methylenbisthioglykol=· säuredibuty!ester weitgehend behoben Werden5 wobei trotzdem die mechanischen Eigenschaften der mit den Disulfonsäuresstern hergestellten Produkte die der Monosulfonsäureester Ubertreffene
Man kann die erfindungsgemäss anzuwendenden Disulfonsäureester dadurch monosulfonsäureesterfrei erhalten, dass man z.Bo in bekannter Weise aus dem zugrundeliegenden Sulf ons äureehloridgemisdi die Monostilf onsäurechloride abtrennt und dann die Veresterung vornimmt»
Di® neuen Weichmachungsmittel werden im üblichen Verhältnis mit beispielsweise Polyvinylchlorid bei 160° auf einer Mischwalze verarbeitet«
Beispiel Ig
60 Gewichtsteile Polyvinylchlorid werden mit 40 Gewichtsteilen des Diphenyleaters einer Paraffindisulfon«
säure (hergestellt au a Disulfonsäurechloridgemischen mit einer mittleren Kohlenstoffzahl von 12 mit einem Schwefelgehalt von etwa 15 - 16 Jt und 16 - 17 # verseifbarem Chlor) auf einem Miachwalswerk bei 160° 5 Minuten gemischt« Das erhaltene Walafell kann in einer Presse bei 160 - 165° ßf. unter Druck verformt werden. lach diesem Verfahren hergestellte Formteile zeigen eine Reissfestigkeit von rd» 200 kg/cm bei einer Dehnung von 200 - 250 # und einem Kälte schlagwert von O0Im Vergleich dazu hat ein auf dieselbe Weise hergestelltes Polyvinylchlorid-SOrmteil mit 40 Gewichtsteilen des Phenyleaters einer MonosuIf onsäur© eine Heissfestigkeit von nur 130 kg/em^ bei einer Dehnung von 250 - 280
BeiaMgl _2χ
Auf einem Mischwalzwerk werdsn
SewiGhtsteil®
Gewichteteils
ßewiöhtsteile
Polyvinylchlorid t
des in Beispiel 1 aufgeführten Disulfonsäureesters und
MethylQnhisthioglykoleäuredibutylester "bsi 160° verEii3cht und zu einer Folie ausgezogen,, an der folgend® Pestigkeitswerte ermittelt wurden;
Reissiestigfeeii · Behmmg ι
Kälteschlagwert:
190 = 200 kg/« 300 $
- 5° ^
Beispiel 5:
Sewichteteils !Polyvinylchlorid werden mit Gewichtstellsn das Diesters aus Monochlorphenol und dem in
Beispiel 1 beschriebenen aliphatischen Dii= sulfonsäurechloride/**auf einer Mischwalse bei 160° 0.: gemischt und zu einem fell ausgesogen, das folgende Pastigkeitan besitzt:
Reissfestigksit:
Keisedelmiiags
130 =190 kg/Qm2 250 - 250 f.
Belagigl 4s
Gewichtsteile Polyvinylchlorid werden mit Hewichtsteilen des Mischesters der in Beispiel 1 erwähnten
aliphatischen Disulfoasäure mit Phenol und BntanOi auf. der Walze verfälscht® Das entstan= dene Walzfell wird unter Druck Isei 165° verformt» las formstück besitzt eine Helasfestigkeit von 200 kg/cm2 und eine Zerreiss-

Claims (1)

  1. dehnung von 300 Der Xälteschlagwert derartiger Folien beträgt Q0 tf.
    Patent angpyaetu
    Yerwendimg von höhermolekularsn aliphatischen odsr cycloaliphatische DisulfoiisaiJreesteriis die im wesentlichen frei von MonosuIfonsäureeatern sind, als lösunga« und WeichmacJaungsmittel für Polyvinylchlorid*
    Vjvö^tfc dew Phenoleeterft &ex ^miBmiiiM Msulf on^tti'eii Iumii κα& esisägs f or liegen«!© ir SrTiaciisrig Hueh die Sstyp der Ho«aelO£en da» ί Iwmols wie äer Srtaale mid Xyieaoie ioifit die Sstei' der höheren Fiienole ®ie bei spielt®«! se äer laphtliöis anwenden, fben-ao gut geeignet siraä auefe die Ssatsr (Star Rslo&en» su bat i<-tuierteE l'heiiöle wie beispielsweise öe@ Γοκο«9 uücI fri~ chlorphenole tm4 äie aus teohniee&eR Oeisieehe» eier ^enanate» „ The^ole oder aus Ihonsles uns! /slfcoHe^.e» hergestellten Ki&efeeeter«,

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