DEP0054730DA - Ultrakurzwellen - Sender - System - Google Patents

Ultrakurzwellen - Sender - System

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Publication number
DEP0054730DA
DEP0054730DA DEP0054730DA DE P0054730D A DEP0054730D A DE P0054730DA DE P0054730D A DEP0054730D A DE P0054730DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmitters
frequency
same
transmitter system
several
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erwin Dr. München Hölzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens & Halske "' " .München, denvA
f Di
Aktiengesellschaft Dienerstr. 15
RA.10504
Ultrakurzwellen-Sender-System.
Zar Versorgung eines bestimmten Versorgungsbereiches mit Rundfunk-, Fernseh- oder Nachrichtenprogrammen kann es notwendig werden, Ultrakurzwellen zur Übertragung zu verwenden, insbesondere wenn für diesen Bereich keine oder nur wenige Mittel- und Langwellen zur Verfügung stehen. Ultrakupze 'Wellen'Verhalten "sich bekanntlich in Bezug auf ihre Reichweite im wesentlichen Wie optische Wellen. Man ist daher gezwungen, ein Ultrakurzwellen-Sender-System zu schaffen, das in etwa regelmässiger räumlicher Anordnung der Sender den gesamten Versorgungsbereich überdeckt. Die Sender arbeiten dabei vorzugsweise i/iit Frequenzmodulation auf mehreren gleichen Wellen derart, dass benachbarte Sender verschiedene Wellen benutzen, die gleiche Welle aber im Abstand mehrerer Sender wieder verwendet wird. Unter 'gleicher" Welle ist dabei ein gleicher Nennwert verstanden, das heisst die Sender gj.eie.her Nennwelle sollen nicht - wie beim Gleichwellenbetrieb auf Mittelwellen üblich - starr synchronisiert sein, sondern nur eine bestimmte Frequenztoleranz Δ f nicht überschreiten dürfen.
Ein Empfänger, der das Programm des nächsten Senders empfängt, wird dabei durch die Nachbarsender, die auf verschiedener Welle-arbeiten, nicht gestört, wohl aber durch einen entfernteren Sender gleicher Wennwelle. Der mit empfangene, in der Frequenz etwas abweichende Träger des fernen Senders ergibt eine zusätzliche Frequenzmodulation des Nutzträgers und damit einen Pfeifton oder - wenn der eine oder beide Sender moduliert sind - ein Geräusch. Nun sollen aber die Empfänger ei.nv bestimmtes gefordertes Signal-Geräuschverhältnis mindestens gewährleisten. Dies führt dazu, dass nur sehr geringe Frequenzabweichungen der auf der gleichen Welle arbeitenden Sen-
Kch/Sg.
PA 9A3O/195
der zugelassen werden können. Nimmt man beispielsweise an, dass irgendein Empfänger einen ihm benachbarten Sender der Sendefrequenz fQ mit der Amplitude 1 (vergleiche Figur -1), gleichzeitig aber einen zweiten auf eier gleichen ifennwelle, aber mit Λ f Frequenzabweichung arbeitenden Sender mit der Amplitude r empfängt, so ist das Signal -/Geräuschverhältnis gegeben durch
Hierin ist F der Frequenzhub. Diese Beziehung gilt auch noch annähernd, wenn einer oder beiße Sender moduliert sind, sofern die Frequenzabweichung Af nicht zu gross wird. Für die 'Frequenzabweichung "ii<, f erhält man
Af =
TSTR)
F0" x ~o
für die zulässige Frequenztoleranz 3— ·(- f„ bedeutet die
+ 0 ο
üenderfrequenz ) ergibt sich bei gegebenem Frequenzhub F und bei dem geforderten Signal-ZGeräuschverhältnis § die Beziehung ll
Ai = i_ _
0 RF
ü)s ist ersichtlich, dass die Frequenztoleranz ausserordentlich klein sein muss, da ja. S/R und fo/F beides grosse Werte sind. Die relative Störungsfeldstärke r hängt von den Abständen der Sender mit gleicher Welle ab. Man. wird versuchen, die Frequenztoleranz. so gross wie möglich zu machen.
Durch die Erfindung wird es nun möglich, ein Ultrakurzwellen-Sender-System mit Frequenzmodulation für Rundfunk-, Fernsehoder Nachrichtenprogramme so aufzubauen, dass sich für die zulässige Frequenztoleranz Af ein Bestwert ergibt.
Um die zulässige Frequenztoleranz der auf gleicher Welle· arbeitenden' Sender, optimal gestalten zu können und so ein Miniraum an erforderlichem Aufwand zu erhalten, ist gemäss der Erfindung- die zulässige Frequenztoleranz der auf gleicher Welle arbeitenden Sender in etwa nach der Beziehung
R F0
PA 9/430/195
wählen. Hierin bedeuten:
f die Setidefrequenz (z.B. 75
F .den Frequenzhub (z.B. - 75 kHz) p das geforderte Signal-/Geräuschverhältnis (z.B.300)
und Z die -Zahl der verschiedenen verwendeten Wellen (z.B,9)<
In der figur 2 ist ein beispielsweises Schema eines Ultrakurzwellen-Sender-Systems dargestellt« Es sei angenommen, dass neun verschiedene Wellen vorgesehen sind, die so verteilt sind, dass bei einer Entfernung a der einseinen Sender voneinander sich erst im Abstand A * Ja gleiche Wellen wiederholen. Bei.einem Empfänger b, der beispielsweise im Abstand a/2 von einem Sender der !felle 1 angeordnet ist und a.B, gerichtet empfängt i ist dann in diesem ungünstigen Fall die Störamplitude r durch das Verhältnis der Stör- zur Nutz;-feidstärke gegeben. Im Ultrakurzwellengebiet ^erhalten sich die Feldstärken umgekehrt wie die Quadrate der Entfernungen. Es ist also
Ordnet man die Sender mit verschiedenen Wellen räumlich so an, dass benachbarte Sender immer verschiedene Wellen haben, so entspricht das Verhältnis ^ der Wurzel aus der Anzahl Z der verschiedenen Wellen. Es kann also gesetzt werden
r = (1+2
Dies in die eingangs für die zulässige Frequenztoleranz angegebene Beziehung eingesetzt, ergibt
Af (1 + 2
0 R « F0
Hieraus lässt sich unmittelbar das Optimum der zulässigen Frequenztoleranz bestimmen.
Beispiele für verschiedene Werte von Z zeigt die folgende Tabelle, Dabei ist £ zu 5OO und fo/F =1000 angenommen.
1 3 PA ΊΟ5 9Λ3Ο/195
Z 4 δ,
9 16, 3
16 2? 3
In einem praktisch ausgeführten Seiidernetz wird zwar.wegen der verschiedenen Höhe der Sender und wegen anderer örtlicher Gegebenheiten die Anordnung nicht ganz regelmässig sein. Auch werden die erreichten Signal-Axeräuschabstände schwanken. Eine Bemessung gemäss der Erfindung wird aber im Mittel immer di-e optimalen Verhältnisse liefern.
Bei einem derartigen System ist es ohne weiteres auch möglich, an jedem Sendeort mehrere Programme entweder von mehreren räumlich benachbarten Sendern oder über den gleichen ^Se ad er auszustrahlen.
Anlagen? 2 Ansprüche
2 Figuren.

Claims (2)

  1. 05043
    Pat entansprüche
    1β Ultrakurawellen-Sender-System mit Frequenzmodulation für Ruadfunk-, Fernseh- oder Nachrichteftprogramme, das im · Gleichwellenbetrieb mit, mehreren, für benachbarte Sender verschiedenen viel 1 en arbeitet und in etwa regelmässiger räumlicher Anordnung der Sender den Versorgungsbereich überdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenztoleranz Af/f der auf gleicher Welle arbeitenden Sender in etwa.durch die Beziehung
    Af (1+2 'Vz)2
    fn S . f
    0R 5°
    fegeben ist; hierin bedeuten f die Sendefrequenz, P den requenzhub, S/R das geforderte Signal-ZGeyäuschverhältnis und Z die Zahl der verschiedenen verwendeten Wellen.
  2. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Sendeort mehrere Programme entweder von mehreren räumlich benachbarten Sendern oder über den gleichen Sender ausgestrahlt werden.

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