DEP0054147DA - Zentrifugalseperator zum Reinigen von Bier - Google Patents

Zentrifugalseperator zum Reinigen von Bier

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DEP0054147DA
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DE
Germany
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spindle
centrifugal separator
heat
beer
separator according
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Expired
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English (en)
Original Assignee
Aktiebolaget Seperator, Stockholm
Publication date

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Description

PATENTANWÄLTE
Ε. KIPP Dipi.-ing. FR. BAUMBACH
BANKKONTO: NORDDEUTSCHE BANK IN HAMBURG
POSTSCHECK-KONTO: HAMBUR6 22382
Aktiebolaget Separator in Stockholm (Schweden)
Sentrifugelaeparator sum Reinigen von Biera
Bei der Separierung von Bier hat es sich als sehr wichtig erwiesen» daß vor oder nach der Separierung keine Er*- w'-irraung der Separierungsfliissigkeit StattfincLete Bei der Erwärmung gehen nämlich die im Bier enthaltenen Biweiß-StQffe9 die bei niedriger Temperatur ausgefällt sind, wieder in Lösung; aus diesem Grunde darf das Bier vor eiern Durchlaufen des Separierungsräumes nicht erwärmt werden» weil dann eine Ausseparierung der gelösten Bestandteile unmöglich ist. 3s kann jedoch auch von Wichtigkeit sein, daß das Bier nach Durchströmung des Separierungsrauiaes nicht erwärmt wird, weil dabei gewisse chemische Reaktionen eintreten konnten. Wenn das Bier an einer sehr warmen Wand entlangströmt, können besonders in der Grenzschicht ReaJrtionen eintreten, die eine Trübung des Bieres zur Folge haben, wenn es längere Zeit gelagert, wird.
Von der zum Antriebe des Separators erforderlichen Energie wird ein Teil in Wärme übergeführt, die ihrerseits größtenteils an das Bier übertragen wird, so daS dessen !Temperatur ansteigt* Besonders in sogenannten hermetischen Hohlspindelmaschinen, bei deneu die Separierungsflüssigkeit durch einen in der Spindel befindlichen ICanal in die Troamiel strömt oder diese verläßt, erhöht die im Schneckengetriebe entstehende Seibuagsiyarme die Temperatur des Bieres» Die Separat or spindel wird gewöhnlich schlecht gekühlt, da sie von Kugellagern
getragen wird und diese außer den Zähnen des Getriebes die einzige metallische Verbindung zwischen Gestell und Spindel darstellen« Es wird deshalb nur sehr wenig Wärme durch Leitung von der Spindel an das Gestell abgeführt, und die Kühlung der Spindel erfolgt hauptsächlich allein durch das Ölbad und die Luft des Getriebegehauses9 also mit entsprechend geringerer Kühlwirkung» Die Spindel kann somit eine verhältnismäßig hohe Temperatur annehmen, was für das Bier ungünstig istt wie oben dargelegt wurde*
Durch die Erfindung, die einen Zentrifugalseparator zum Reinigen von Bier betrifft, werden die obenerwähnten Nachteile dadurch beseitigt, daß Wärmeübertragungen auf das Bier während seines Durchganges durch einen in der Spindel des Zentrifugalseparators vorgesehenen Kanal völlig oder doch im wesentlichen verhindert werden. Dies wird dadurch erzielt, daß der Spindelkanal gegen Wärme isoliert oder gekühlt wird, so daß die Reibungswärme insbesondere von dem /mtriebs-Schneckengetriebe nicht in größerem umfang bis zur Separierungsflüssigkeit gelangen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Abbildungen 1 und schematisch im mittleren senkrechten Längsschnitt zwei Ausführungsbeispiele des Zentrifugalseparators gemäß der Erfindung a
In Abb9 1 bezeichnet 1 das Separatorgestell, in dem die Separatortrommel 2 auf einer Spindel 5 drehbar angeordnet ist« Die Antriebsbewegung wird mittels eines aus einem Schneckenrad 4 \ind einer Schnecke 5 bestehenden Schneckengetriebes auf die Spindel 3 übertragen. Die Reibungswärme entsteht hauptsächlich im Schneckengetriebe; zur Verhinderung ihrer übertragung an die Spindel ist die Schnecke 5 mit einem Hohlraum versehen, wodurch die Berührungsfläche zwischen Spindel J und Schnecke 5 erheblich verringert und damit die Wärmeübertragung zur Spindel entsprechend erschwert wird. Darüber hinaus kann die Schnecke auch mittels einer wärBieisolierenden Zwischenlage auf der Spindel angeordnet werden«
Das Bier wird dem Separator durch einen Zuflußkanal 7 zugeführt, der mittels einer Dichtungsvorrichtung gebräuchlicher Art, wie z. B. eines Balgrohres 8, an einen in der Spindel 3 vorgesehenen Kanal 9 angeschlossen ist. Erfindungsgemäß ist der Kanal 9 mit einem wärmeisolierenden Belag IO9 beispielsweise aus Gummi, versehen» Das Bier wird in gebräuchlicher Weise vom. Separator durch einen an dessen oberem Teil vorgesehenen, ebenfalls mittels einer Dichtungsvorrichtung angeschlossenen Ablauf 11 abgeleitete Die isolierende Schicht kann auch aus Luft bestehen, die in einem den Kanal 9 konzentrisch umschließenden Hohlraum eingeschlossen ist, Der· Kanal 9 kann dabei von einem innerhalb der Spindel 3 angeordneten Rohr gebildet Vierden, das durch Distanzringe in dem in der Spindel befindlichen Kanal derart in seiner Lage gehalten wird, daß zwischen der Kanalwand und dem im Kanal eingeschlossenen ,Rohr ein Zwischenraum entsteht. Die Distanzringe werden zweckmäßig derart angeordnet, daß keine die Wärmeübertragung begünstigenden Luftströmungen im Zwischenraum entstehen können«,
Die Erwärmung des Bieres kann weiterhin dadurch verhindert werden, daß an der Spindel und am Gestell Kühlrippen 12 vorgesehen werden, durch die ein Teil der Spindelwärme an das Gestell übergeführt wird*
Von dem Ausfuhrungsbeispiel nach Abbe 1 unterscheidet sich dasjenige nach Abb» 2 dadurch, daß hier die Spindel 3 nicht mit einem isolierenden Belag versehen ist, sondern einen mit dem Zufuhrkanal 9 konzentrischen äußeren Kanal 15 aufweist, dem durch einen besonderen ZufluSkanal 14· mit zugehöriger Dichtung svorrichtung 15 Kühlflüssigkeit zugeführt wird. Die Kühlflüssigkeit strömt aus dem Kanal 13 am oberen Ende der Spindel durch in dieser vorgesehene Löcher aus, durch die sie in einen am Gestell 1 angeordneten, mit einem Ablauf 16 versehenen Deckel hinausgeschleudert wird. Am unteren Ende der Spindel sind doppelte Dichtungsvorrichtungen 8, 15 angeordnet. Falls hier der Druck des Bieres höher als der Druck der Kühlflüssigkeit ist, besteht bei etwaigem Leckwerden keine Gefahr des Übertrittes von Kühlflüssigkeit zum Bier. Gegebenenfalls
können auch in an sich bekannter Weise zwei getrennte Packungen mit einer zwischen ihnen liegenden Kammer für Leckflüssigkeit zwischen den beiden Flüssigkeiten vorgesehen werden«
Anch an den Diehtungsflachen zwischen umlaufenden und stillstehenden Teilen, z# Be zwischen der Spindel und dem Binlaufteil mit der zugehörigen Dichtungsanordnung kann infolge der Reibungswarme eine Erwärmung des Bieres entstehen. Es kann deshalb notwendig sein, auch in der Dichtung und gegebenenfalls außerdem im Einlauf 7 (Abb, 1) dafür Sorge zu tragen, daß keine Wärme zum Bier übertragen xvird. Entsprechende Vorkehrungen können auch beim Flüssigkeitsablauf des Separators getroffen werden.
Die Fiihlung der Spindel kann durch eine im Getriebegehäuse vorgesehene Kühlschlange erleichtert werden, die zur Herabsetzung der Temperatur des im Getriebegehäuse^ befindlichen Öles dient. Zu demselben Zweck kann man das Ol auch durch ein außerhalb des Separators befindliches Kühlsystem strömen lassen.

Claims (1)

  1. Pat ent anspräche
    1. Zentrifugalseparator zum Reinigen von Bier, bei welchem
    das Bier in die Separatortrommel oder aus derselben durch einen in der Spindel vorgesehenen Kanal geleitet wird, gekennzeichnet durch Einrichtungen (6, 10, 13), die Wärmeübertragungen auf das Bier bei seinem Durchgänge durch den Gpindelkanal (9) völlig oder im wesentlichen verhindern«
    2ο Zentrifugalseparator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Spindel (3) angeordnete wärmeisolierende Schicht (IOi 13).
    3» Zentrifugalseparator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Schicht aus der Fand eines den Kanal (9) bildenden Rohres (10) aus xvärmeisolierendem Matorial besteht«
    4. Zentrifugalseparator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Schicht aus einem um den Kanal (9) konzentrisch angeordneten ringförmigen Hohlrauia (13) besteht«
    5. Zentrifugalseparator nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (IJ) mit Zu- und Abläufen (14, 16) für ein Kühlmittel versehen ist.
    6. Zentrifugalseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die auf der Spindel (3) sitzende Schnecke (5) des Antriebsgetriebes mit einer die Wärmeübertragung zur Spindel hindernden Vorrichtung versehen, z. B9 einem Hohlraum« (6) und/oder unter Verwendung einer wärmeisolierenden Zwischenlage auf der Spindel angeordnet ist.
    7» Zentrifugalseparator nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß an der Spindel (3) und am Gestell (1) Kühlrippen (12) angeordnet sind, die einen Teil der Spindelwärme an das Gestell überführen.
    8, Zentrifugalseparator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Getriebegehfhise oder außerhalb des Separators ein Kühlsystem für das im Getriebegehäuse befindliche Cl vorgesehen ist.

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