DEP0054094DA - Kabelbagger mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät. - Google Patents
Kabelbagger mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät.Info
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Description
Kabelbagger mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät ..... Zusatz zum Patent ......(Anmeldg. p 52429).
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Kabelbaggers mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät nach Patent ...............(Anmeldung p 52429).
Nach dem Hauptpatent wird vorgeschlagen, dass der die Bewegungen des Schürfkübels steuernde Bedienungsmann in einem heb- und senkbaren und längsverfahrbaren, an besonderen Tragseilen aufgehängtem Führerhaus untergebracht ist. Hierdurch hat der Bedienungsmann eine gute Übersicht über das Arbeitsfeld des Schürfkübels, da er seinen Standort zufolge der Längsverfahrbarkeit und der Heb- und Senkbarkeit des Führerhauses in die jeweils zweckmässigste Lage zum Schürfbereich des Schürfkübels bringen kann.
Bei den neueren Kabelbaggern vergrössert sich jedoch deren Spannweite in erheblichem Masse, sodass es trotz der Ausbildung des Kabelbaggers nach dem Hauptpatent dem Bedienungsmann nicht möglich ist, den Schürfbereich des Schürfkübels und die Abwurfstelle gleich gut und genügend zu überblicken, das der Abstand der beiden Arbeitsstellen zu gross ist.
Zur Behebung dieses Mangels wird nach der Erfindung vorgeschlagen, dass ausser dem längsverfahrbaren und heb- und senkbaren Führerhaus noch ein fest angeordnetes Führerhaus in einem der Türme oder in beiden Türmen vorgesehen ist und die Bedienung der Schaltgeräte je nach der Arbeitsstellung des Baggerkübels
zum Teil von dem festem und zum anderen Teil von dem beweglichen Führerhaus aus erfolgt.
Hierdurch wird die Steuerung des Arbeitsvorganges auf zwei Führer verteilt, so dass der eine die Gewinnungsarbeit am Schürfort und der andere die Entleerung des Schürfkübels steuert. Dabei leitet der Führer am Schürfort die Fahrbewegung ein, die von dem anderen Führer aufgenommen und zu Ende geführt wird.
Um die Arbeitsbereiche der beiden Bedienungsleute mit Sicherheit voneinander abgrenzen zu können, sodass Überschneidungen vermieden werden, wird gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass in Abhängigkeit von dem jeweiligen Fahrweg des Baggerkübels selbsttätig wirkende Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die in den Führerhäusern warnehmbare Signale auslösen und/oder die Umschaltung der Steuerapparate bewirken. Die Schalteinrichtung kann den Betriebserfordernissen entsprechend verstellbar sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Kabelbagger in einem Braunkohlentagebau arbeitend im Querschnitt,
Abb. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Seilführung des Fahrseiles des Baggerkübels,
Abb. 3 die Schalteinrichtung in Draufsicht.
Zwischen den beiden Maschinentürmen a und b sind in üblicher Weise die Fahr- und Hubseile für den Schürfkübel c gespannt. Ferner ist das Gerät gemäss dem Hauptpatent mit einem an besonderen Seilen e heb- und senkbaren und längsverfahrbaren Führerhaus f ausgerüstet. Des weiteren ist gemäss der Erfindung z.B.
an dem Maschinenturm b ein zweites Führerhaus h vorgesehen.
Das Fahrseil <Nicht lesbar> (exp)1 für den Schürfkübel c ist als endloses Seil ausgebildet und im Turm a mit mehreren Windungen um eine Windentrommel i geschlungen, die den Fahrantrieb für den Schürfkübel c bildet. Die Drehbewegung der Windentrommel i wird über das Ritzel k auf eine Schaltvorrichtung übertragen, die bspw. als Schraubenspindel l ausgebildet ist, auf der eine undrehbare Mutter m sitzt, die in einer bestimmten Stellung einen Kontakt betätigt, wodurch ein Signal für die beiden Baggerführer ausgelöst wird, um anzuzeigen, dass die Führung auf den anderen Baggerführer übergehen soll. Der Kontakt kann auch so ausgebildet sein, dass er die Steuergeräte in dem einen Führerhaus abschaltet und in dem anderen Führerhaus einschaltet, wobei gleichzeitig ein Signal ausgelöst werden kann. Die Schaltvorrichtung ist doppelseitig ausgebildet, damit beim Abwurf des Baggergutes auf der Haldenseite oder auf der Gewinnungsseite des Tagebaues eines entsprechende Umschaltung vorgenommen werden kann.
Der sich in dem beweglichen Führerhaus f aufhaltende eine Baggerführer beobachtet und steuert das Arbeiten des Schürfkübels c am Schürfort. Nachdem der Baggerkübel c gefüllt ist, wird er von dem im beweglichen Führerhaus f befindlichen Führer in Richtung Maschinenturm b in Fahrt gesetzt. In einer bestimmten Fahrstellung werden die Signale bezw. die Umschalteinrichtungen betätigt und die weitere Führung des Schürfkübels c von dem im festen Führerhaus h befindlichen Führer übernommen.
Wenn sich die Baggerberhältnisse in dem Tagebau ändern, so kann die Schalteinrichtung verstellt werden, sodass dementsprechend sich die Arbeitsbereiche der beiden Baggerführer ändern.
Wenn nach einer gewissen Zeit der Gegenturm auf seinen Fahrwerken verfahren werden muss, so kann der in dem beweglichen
Führerhaus f befindliche Baggerführer zu dem Gegenturm a hinüberfahren und dort auf einer Plattform o aussteigen und die Fahrbewegungen des Gegenturms ausführen.
In Abänderung des Ausführungeispieles kann der Maschinenturm auch auf der Haldenseite des Tagebaues angeordnet und mit einem festen Führerhaus versehen sein. Desgleichen ist es möglich, beide Türme a und b mit einem festen Führerhaus zu versehen, das je nach den vorhandenen Verhältnissen wahlweise benutzt werden kann.
Claims (4)
1. Kabelbagger mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät nach Patent ......(Anmeldung p 52429), dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem längsverfahrbaren und heb- und senkbaren Führerhaus (f) noch ein fest angeordnetes Führerhaus (h) in einem der Türme (a bezw. b) vorgesehen ist und die Bedienung der Schaltgeräte je nach der Arbeitsstellung des Baggerkübels (c) zum Teil von dem festen Führerhaus (h) und zum anderen Teil von dem beweglichen Führerhaus (f) aus erfolgt.
2. Kabelbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von dem jeweiligen Fahrweg des Baggerkübels (c) selbsttätig wirkende Schalteinrichtungen (k,l,m,n) vorgesehen sind, die in den Führerhäusern (f,h) wahrnembare Signale auslösen und/oder die Umschaltung der Steuerapparate bewirken.
3. Kabelbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (n) verstellbar sind.
4. Kabelbagger nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Türme (a,b) mit einem festen Führerhaus (h) ausgerüstet sind, die je nach den vorhandenen Verhältnissen wahlweise benutzt werden können.
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