DEP0053881DA - Verfahren zur Kompensation des Erdschlußreststromes in gelöschten Hochspannungsnetzen - Google Patents

Verfahren zur Kompensation des Erdschlußreststromes in gelöschten Hochspannungsnetzen

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DEP0053881DA
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DE
Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Arthur Dipl.-Ing. Gaßberger
Werner Dr.-Ing. Grunert
Karl Dipl.-Ing. Huber
Original Assignee
Chemische Werke Hülst GmbH., Marl (Kr. Recklinghausen)
Publication date

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Description

Uaser i Zeioligag O.Z. 391
Aktenseichen: P 95 881 YIIIb/21c B
TerfaJareii aur !.oigpesisa-üioa des EgaeohluB- reetEtromeB in gelSschten BoohBpansam^sBefeeri
Iei der Anwendung der bisher bekannten Xinriehtungon sur Löschung See I3rdsohluBi se*fe0tromee in Bochsnamungsnetsen. mittels inöul;tiver Widerstände fIiePt bekanntlich über die Pehlerstelle noch ei« Erde chluBrestatrom , der sieh susaameasetst aus eines: TiirkBtroms abhängig toxi den JfexlasteB fies Koapensationskreises, und einem BlindBtroaf abhängig vom Ab-βtimmungsverhältnlε der Bliiidwiderstämde,, Meeer SrdschluS-rest st rom kann in Hochspaimungsxietgen gro Eer"Ausdehnung oäm -sehr hoher Spannung noch ε© groß sein* daß eine ErdsehlullS» schung an der Fehlerstelle in frage gestellt wird. Bleibt der Erdschlußreststram bestehen, so kann im Kabelnetaen ein Kursschluß und in Freileitungonetzen eine Beschädigung des Leitungsioaterials mit späteren. Leitun^sbrüchen die Folge Beiae
G-ernäß eier nachstehend beschriebenen Erfindung kann der Erd-3chlui3restetrom in jedem falle soweit verringert werden, daß eine einwandfreie LSsehung stete gewährleistet ist* Die Erfindung besteht darin, daß über die Pehleretelle zusätzlich ein Strom sum fließen gebracht Wiirdjl der sieh mit dem betriebsmäßigen BrdBöhlußreststrois annähernd au Euli ergänzt, TiGbei dieser zusätzliche Strom von einer am JSfetz liegenden Stroaerzeugungaanlage in der Weise Über die Erdschlussteile sum Hießen gebracht wird, daß die kranke JPhase- an dieser StroBicrseugungsanlsge geerdet and hinter dieser Erdung die Terbindung »ach dem lets aufgehoben wird*
Bie urattiBöhe AusfSlirxing der Erfindung ist beispielsweise fsIgeades
In einer der das letz is Colioiier Weise speisenden Stromerst eugungsanlagen - wird der Belaexxtngaetrom so eingestellt , daß er dem aiSslieheB. ZrdssliluBreBtBtrom nach Q-rSSe und Phasenlage annähernd gleich ist. Im Erdschlußfalle wird die erdgeschlDSßene Pha β e an dieser Stxomerseugungsanlage über einen Schalter, im folgenden Erdungsschalter genannt, geerdet, und in der gleichen Phase die Zuleitung nach dem eingespeisten Hetz hin hinter dem Erdinigssohalter abgeschaltet. Der von der genannten stroaieraeugungsanlage gelieferte Belactungsstrom dieser Phase fließt dann über die geschaltete Srde nach der Erdachiu3stelle und über diese in das Sets* Dabei wird dieser Belastunfrsstroia an der ErdechluSteile voraussetzungsgcmäß üen ü e tri e d smä H igen ±;rci s eniutfre st s xr om noc— pensieren. Auch bei ment gans vollständiger kompensation des Brdsehlußreetstromes ist der noch über die Erdschlußsteile fließende Strom maimehr so- iiiein geworden, daß bei einem IiiehtbogenerdsehluS der Lichtbogen sicher erlischt.
In vielen FSlien wird es sweelnsäßig sein, die geschaltete Erdung nicht nur an der oben genannten Stronieraeugungsnlage sondern auch gleichseitig an einem öder Biehreren weiter entfernt liegenden Stellen des au schilt send en Setses TorEuaeha en , damit auch in der Irursen Seit zwischen dem Iusehalten der geschalteten Erdung iina der Unterbrechung der Suleitung nach dem eingespeisten Sets hin das Auftreten von Ausgleichströmen swischen der ErdsehiuBetelle und der geschalteten Erdung weitgehend verhindert wird. Die Tfirkungsweise dec Verfahrens soll an Hand der Abb. 1-4 »ähex erläutert werden.
In den Abb. 1-4 Dedeuten Xf 1 die Sauptstromerseugungeari« lage, E$ 2 eine sueSt Slleiie _ Str-omerseugongssnlage, f 1, f2
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äie zugehörigem Ikspamier9 1 das Ioehapaimuagsnets9 L· die ErdSchlußlösQhspule, C die Terlusthehafteten Erdkapasitaten der Hetzphasen, 1 die ErdschluBBtellef SÄ die Erdungssehalter, Spj1 die Phaseiisehalterf ¥ den Terbraucher. Die Schaltung ist aus den Abbildungen ersichtlich.*
In Abb«, 1 ist die Anlage im erd achlußfreien Zustand dargestellt, v/ob ei KW 1 und H 2 In der üblichen Weiee nit den StrSmes*und J2 parallel auf das IetK arbeiten. In Ahbe 2 ist die gleiche Anlage bei Erdschluß in einer Phase dargestellt „ wobei in bekannter Weise liber die Erdschlußstelle noch der Erdschlußreetgtrom Jjles^ fließt. Die
Lastströme der beiden. Stromerseugaiigsanlagen Et 1 und U/ 2 haben sich dabei praktisch nicht geändert und nehmen den gleichen Weg sum Terbraueher wie bei erdschlußfreiem Iets0
In Abt.. 3 ist die Schaltung gemäß der Erfindung dargestellt Hierbei fließt der Laststrom J2 der Stroraerzeugungsanlage M 2 in der erösehlußbehafteten Phase über die geschaltete
Erde S„ und über die Fehlerstelle E zum. Verbraucher V.
lach der oben dargelegte. Voraussetzung, wonach der Be-Iastuagsstrom J2 der Stromerseugoiigsanlage 2 nach Größe mi Phasenlage dem Erd schlußre st strom Jgei5-J. annähernd gleich ist, wird die fehlerstelle praktisch stromlos.
In Abb. 4 ist schließlich die gleiche Schaltung wie in Abb. 3 noch einmal dargestellt, wobei lediglich die Stromverteilung so eingetragen ist, wie sie sich durch Superposition der in Abb. 3 dargestellten Ströme ergibt. Danach liefert die erd£5Chlußbehaftete Phase der Stromerseugungsanlage Ef 2 den Strom äur Deckung der Verluste und der resultierenden BlindleiBttuig des IIompensationskreieee, während der vorher Tön W 1 in die Brdschlußstelle fließende Strom Jges^ nunmehr an Stelle des Laststromes der Stromer zeumnmsBlam Wi 2 sum Verbraucher fließt.

Claims (2)

  1. Oogo 59-0
    Pateataaspriieiie
    1>) Terfalirenv stir SlQmp ensat ion fies Iräsclalußreststroaes in gelöschten Hochspajmungsnetzen* dadurch gekennzeichnet, daß Wber die Fehlerstelle zusätzlich ein Strom sua Fließem gebracht wird» der sieh mit dem betriebsmäßige». Erdsehlußreststrom annähernd au Hull ergänzt:, wobei dieser zusätcliehe Strom wan einer der das lets speisenden Stroiaers eu~ gangsanlagen in der' Weise über die Eräschluß st elie sum Fließem gebracht wird» daß die kranke Phase an dieser Stromsraeugftaigsanlage geerdet und hinter dieser Erdung die Terbindung naeh dem lets' aufgehoben wird.
  2. 2. ) Terfahren nach Anspruoh 1, dadurch ·gekennseich.net, dal-Sie Misstliehe Erdung der kranken Phase an mehreren Stellen des su sshütseaäea Hetses gleichseitig durchgeführt wirde

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