DEP0053859DA - Eindeckung, insbesondere Dacheindeckung, mit Platten aus Metall- oder sonstigen Baustoffen - Google Patents

Eindeckung, insbesondere Dacheindeckung, mit Platten aus Metall- oder sonstigen Baustoffen

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Publication number
DEP0053859DA
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DE
Germany
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edges
roofing
plate
covered
longitudinal
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Emile Knipper
Original Assignee
Knipper, Emile, Friedrichshafen-Fischbach.
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Description

Die Erfindung betrifft eine Eindeckung, insbesondere eine Dacheindeckung aus Metallplatten oder Platten aus anderen geeigneten, vorzugsweise verformbaren, Baustoffen.
Es sind bereits Dacheindeckungen bekannt, bei denen die Dachplatten aus Metall oder anderen Baustoffen sich allseitig überdecken und mit besonderen Befestigungsmitteln an der Dachkonstruktion verankert sind. Diese bekannten Ausbildungsformen haben den Nachteil, dass die Eindeckung gegen Abheben durch Windstöße nicht genügend gesichert und gegenüber atmosphärischen Einwirkungen, insbesondere gegenüber Temperaturschwankungen, empfindlich ist.
Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine leicht montierbare Eindeckung, insbesondere Dacheindeckung, mit Platten aus Metall, verformbaren oder anderen Baustoffen zu schaffen, durch welche die nachteile der bekannten Ausführungsformen behoben werden.
Demgemäß besteht die Erfindung darin, dass die sich überdeckenden oder durch besondere Deckstücke überdeckten Längsränder der im Querschnitt rinnenförmigen Eindeckplatten derart schräg zueinander oder zu den Rändern der Deckstücke verlaufen, dass bei aufgelegter Eindeckung die Ränder sich gegenseitig festklemmen.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele einer
Eindeckung gemäß der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 die Aufsicht auf eine Deckplatte,
Fig. 2 den Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 den Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 die Seitenansicht einer Platte gemäß Fig. 1,
Fig. 5 die Draufsicht auf vier zusammengebaute Platten,
Fig. 6 die Ansicht der Platten gemäß Fig. 5 in perspektivischer Ansicht,
Fig. 7 die Draufsicht auf eine Eindeckplatte mit beiderseitig gewölbten Längsrändern,
Fig. 8 einen Querschnitt gemäß Fig. 7,
Fig. 9 eine Platte mit im Querschnitt dreieckförmigen Längsrändern in perspektivischer Ansicht,
Fig. 10 eine Platte mit im Querschnitt U-förmigen Längsrändern in perspektivischer Ansicht,
Fig. 11 die Draufsicht auf eine Eindeckung mit Platten, deren Längsränder durch besondere Deckstücke überdeckt sind,
Fig. 12 den Querschnitt einer Eindeckung gemäß Fig. 11,
Fig. 13 eine Einzelheit der Überdeckung gemäß Fig. 11 in perspektivischer Ansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 14 und 15 die Querschnitte zweier Platten mit verschiedenartiger Ausbildung ihrer Längsränder.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 6 ist der rechte Längsrand 3 der rinnenförmigen Eindeckplatte 1 entlang der Kante 2 etwa um 90° aufgebogen. Die Kante 2 läuft in Bezug auf die Mittelachse X-X leicht schräg nach außen, wodurch sich eine Klemmwirkung mit der in der Fallrichtung nächstfolgenden
Platte ergibt. Der linke Längsrand 4 bildet eine nach unten offene Rinne, die sich in der Fallrichtung erweitert, wobei die Mittelachse Y-Y der Rinne 4 parallel zur Mittelachse X-X der Eindeckplatte 1 verläuft. Der äußerste Rand 5 der Rinne 4 ist leicht nach innen gebogen. Der - in Fallrichtung gesehen - obere Plattenrand 30 ist zwecks Festlegung der Platten auf den Dachplatten zurückgebogen.
In den Fig. 5 und 6 sind mehrere Platten im Verlauf zu einer fertigen Eindeckung verlegt. Die gegenseitige Befestigung und Abdichtung erfolgt in einer Weise, dass sich die hochgebogenen Ränder 15, 12, 17 einer horizontalen Plattenreihe 13, 10, 14 klemmend gegen die hochgebogenen Ränder 9, 2 der darunterliegenden Horizontalreihe 7, 1, 6 legen und die nach unten offenen Rinnen 11, 16 der oberen Reihe klemmend und abdichtend die Rinnen 4, 8 der unteren Reihe überdecken.
Sofern die Eindeckplatten aus verformbarem Material, z.B. Metall, bestehen, kann die gegenseitige Verklemmung der übereinandergreifenden Rinnen durch Zusammenkneifen mittels einer Zange verstärkt werden.
In den Fig. 7 und 8 ist eine Eindeckplatte dargestellt, deren beider Längsränder zu einer nach unten offenen Rinne 20, 21 geformt sind. Die Rinnenachsen Y-Y verlaufen sowohl unter sich wie auch zur Plattenachse X-X parallel. Der Querschnitt der Rinnen verbreitert sich in der Fallrichtung, wodurch bei einer Eindeckung Klemmwirkung gegenüber den Nachbarplatten erzielt wird, jedoch sind die Querschnittsabmessungen r, R der überdeckten Seitenrinne 21 kleiner gehalten als die Abmessungen d, D der die Nachbarplatte überdeckenden Seitenrinne 20.
In den Fig. 9 und 10 ist eine andere Ausbildung der seitlichen Rinnen gezeigt in der Form eines nach unten offenen Dreiecks oder Rechtecks. Der Querschnitt der Rinnen kann jedoch auch elliptisch, trapezförmig oder in einer anderen geeigneten Form (Fig. 14 und 15) gestaltet sein.
In den Fig. 11 bis 13 ist eine Teilabdeckung gezeigt, bei der die beiderseitigen Längsränder der Platten 19, 27, 28 einfach nach oben gebogen sind. Die Platten weisen eine trapezförmige Grundrissgestaltung auf, so dass die Platten bei der Eindeckung ineinandergeschoben werden und sich auf diese Weise gegenseitig abstützen. Die hochgebogenen Seitenränder 22, 23, 25, 26 werden überdeckt durch Deckstücke 29, die sich in Fallrichtung überlappen und mittels Haken 31 o.dgl. an den Eindeckplatten befestigt sind.

Claims (9)

1.) Eindeckung, insbesondere Dacheindeckung, mit Platten aus Metall, verformbaren oder anderen Baustoffen, dadurch gekennzeichnet, dass die sich überdeckenden oder durch besondere Deckstücke überdeckten Längsrändern der im Querschnitt rinnenförmigen Eindeckplatten derart schräg zueinander oder zu den Rändern der Deckstücke verlaufen, dass bei aufgelegter Eindeckung die Ränder sich gegenseitig festklemmen.
2.) Eindeckung nach Anspruch 1 mit Platten aus verformbarem Baustoff, z.B. Metallblech, mit sich überdeckenden Längsrändern, dadurch gekennzeichnet, dass der eine von dem Rand der Nachbarplatte überdeckte Längsrand (2, 3) der Platte (1) mit der Plattenebene einen Winkel von nahezu 90° einschließt und der andere überdeckende Längsrand (4, 5) eine nach unten offene Rinne (4) bildet, die sich in der einen Längsrichtung erweitert.
3.) Eindeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der überdeckte Rand (2, 3) der Platte einfach gebogen ist.
4.) Eindeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Platte (1) gelegene Seite der Rinne (4) unter einer kleinen Neigung zu dem überdeckten Rand (2, 3) verläuft, so dass Klemmung im gedeckten Zustand gewährleistet ist.
5.) Eindeckung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einander überdeckenden Ränder der Platten nach deren Verlegung zusammengepresst, z.B. zusammengekniffen, werden.
6.) Eindeckung nach Anspruch 1, mit Platten, deren Ränder sich überdecken, dadurch gekennzeichnet, dass beide Längsränder der Platten als über der Plattenebene liegende, nach unten offene Rinnen (20, 21) ausgebildet sind, die sich in der einen Längsrichtung erweitern und deren Längsachsen (Y-Y) parallel zueinander liegen (Fig. 7 und 8).
7.) Eindeckung nach Anspruch 1, bei der die Längsränder der Platten durch besondere Deckstücke überdeckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (19, 24, 27, 28) trapezförmige Grundflächen mit zueinander geneigten Längsrändern haben und ihre Längsränder (22, 23, 25, 26) durch, z.B. im Querschnitt überhalbkreisförmige, Deckstücke (29) überdeckt werden, deren Längsränder parallel zueinander verlaufen.
8.) Eindeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnen (4, 20, 21) oder die Deckstücke (29) oder beide Elemente im Querschnitt teilkreisförmig, teilelliptisch, trapezförmig, dreieckförmig oder rechteckig ausgebildet sind.
9.) Eindeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die überdeckten Längsränder (2, 3, 22, 23, 25, 26) der Platten doppelt abgebogen sind und eine oberhalb der Plattenebene liegende nach der Plattenoberfläche hin offene Rinne bilden (Fig. 14 und 15).

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