DEP0053319DA - Einrichtung zum Sichern der Betriebsbereitschaft von durchgehenden Druckmittelbremsanlagen in Lastzügen. - Google Patents

Einrichtung zum Sichern der Betriebsbereitschaft von durchgehenden Druckmittelbremsanlagen in Lastzügen.

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DEP0053319DA
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coupling
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valve
lever
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Description

Robert B ο s c h Gr.m.b.H.* Stuttgart* ForetstraSe 9
Sicherung en Druekmittelbremsanlagen in g^
Die -Erfindung betrifft eine Sicherung in Lastwagenliligen^ die ein® durchgehende Druckmittelbremsanlage mit je einer Leitungskupplung zwischen den Fahrzeugen und einem Absperrhahn am Bremsleitungsende jedes Fahrzeugs vor der Leitungskupplung besitzen» Die Fahrzeuge werden über eine mechanische Zugkupplung an einander angehängt* Da die mechanische Zugkupplung^ diejBremsleitungskupplung und der Absperrhahn voneinander getrennte Bauteile sind9 musa jeder für sich betätigt werden und es kann vorkommen^ dass nach dem Schliessen der mechanischen Zugkupplung vergessen wird 9 auch die Bremt-:leitüngen zu kuppeln und/oder den Absperrhahn zu öffnen« In diesen Jrällen würde die Druckmittelbremse der angehängten Wagen abgeschaltet bleiben und die Fahrsicherheit des Lastzugs stark beeinträchtigt werden·
Um diese Gefährdung grundlegend auszuschalten sind nach der Erfindung die meehanäiehe Zugkupplung, die Bremsleitungskupplung und der Absperrhahn derart zueinander angeordnet und ausgebildet, dass die in der Offenstellung gesperrte Zugkupplung unter gleichzeitigem Öffnen des Absperrhahns erst schliessen kannf wenn die Bremsleitungskupplung geschlossen und eine den Absperrhahn in der Abschlußstellung verriegelnde Sperre gelöst ist»
Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung skizziert und zwar zeigt
1 eine Seitenansicht,
Fig» 2 eine Draufsicht der Ausführung und Figo 3 und 4 Teile der Vorrichtung in grösserem
Di© mechanische Zugkupplung zwischen zwei Fahrzeugen besteht aus dem Trichter 10 mit einem quer dazu gerichteten Bolzen 11 s der mit einem Hebel 12 entgegen einer nicht dargestellten Feder ausgehoben und in dieser Stellung durch e ine Klinke in Trichter 10 gesichert wird ο In den am Fahrzeugende befestigten Trichter 10 kann die Zug-Öse 13 der Anhüngerdeichsel 14 eingeführt werden f teobei in.bekann» ter Weise die Sperrklinke gelöst und der Kupplungsbolzen -14 durch seine Feder in die Öse 15 getrieben wird* Gleichzeitig schnappt der mit dem Bolzen 11 gekuppelte Hebel 18 nach oben.
In die Bremsleitung 15 ist am f/agenende kurz vor ihrem übergang In den Kupplungskopf 16 ein Absperrhahn 17 eingeschaltet* Mit dem ' pp« lungskopf 16 kann der in bekannter Weise über einen Schlauch 18 an die Anhängerbremsanlage angeschlossene Gegenkupplungskopf 19 verbunden werden* Zu diesem Zweck werden die Kupplungaköpfe aufeinander gelegt und der bewegliehe Kupplungskopf 19 nach oben geschwenkt«
Die Bauart9 ffirkungs- und Bedienungsweise dieser Zug- und Bremslei tungskupplungen sind allgemein bekannt und bedürfen daher keiner weiteren Erläuterung» Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist der Hebel 12 der Zugkupplung so eingestelltt dass er bei geöffneter Zugkupplung unter einem in Abschlußstellung quer davor liegenden Bedienungshebel 20 dee Absperrhahns 17 liegt» Dem Bedie«* nungshebel 20 ist seinerseits ein Hebel 21 vorgelagert^ der durc eine Feder mit einem Finger 22 an einem Anschlag 23 gehalten wii*± und so unter dem Bedienungshebel 20 liegt und mit einer lias© 24 den Öffnungshub des Bedienungshebels 20 verhinderte Di© Nase 24 ist bei 25 gelenkig am Hebel 21 gelagert und wird in ihrer wirksamen Stellung (Pig» 3) durch einen Anschlag 26 und eine Feder 17 gehalten. Am Kupplungskopf 16 ist mit einem Bolzen 28 ein linkelhebel 29 drehbar angebrachtj der mit seinem einen Arm im Schwenkbereich, des Kupp« lungskopfes 19 und mit seinem anderen Arm unter dem Hebel 21 liegt*
In den Pig« 1 bis 3 sind die Teile in der lag© bei abgehängtem Anhänger dargestellt, ffenn der Anhänger angekuppelt werden soll und der Fahrer die Anhängerdeichsel 14 einhängen WiIl9 ehe er die Sehlauchkupplung 16, 19 angeschlossen hat, rastet dsr Bolzen 11 in die Deichselöse nicht ein» weil der Hebel 12 infolge des im Wege
stehenden Hebels 20 nicht nach oben gehen kann. Der Fahrer muss
daher zuerst den Anhängerkupplungskopf 19 an den Gegenkupplungskopf 16 ansetzen und in der üblichen Weise nach oben drehen«, Dadurch wird der Winkelhebel 29 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht und unter dem Hebel 21 vorgezogen« Die Sperre des Hebels 21 ist damit entfernt und der Fahrer kann mit der einen Hand den Deichselkopf im Kupplungstrichter in die richtige Lage bringen und mit der anderen. Hand den Hebel 21 entgegen seiner Peder nach unten drücken* Dadurch wird der Hebel 20 des Absperrhahns frei und die Zugkupplungsbolzen 11 kann teas» unter ilitnahrae des Hebels 12 in die Öse einschnappen,, Dabei nimmt der Hebel 12 den Hahnhebel 20 in Öffnungs richtung des Absperrhahns 17 mit« Bei diesem Vorgang wird also zwangläufig für·einen Anschluss der Bremsleitung und ein öffnen des Absperrhahns gesorgt^ wenn die Anhängerdeichsel wirksam in die mechanische Zugkupplung eingerastet werden soll*
Beim Lösen des Anhängers wird die Zugkupplung durch Kiederdrücken des Hebels 12 geöffnet, so dass der Üeichselkopf aus dem Kupplungstrichter 10 herausgezogen werden kann« Räch dem darauffolgenden Wegnehmen des Schlauchkupplungskopfes 19 läset sich der Winkelhebel 29 wieder in seine Ausgangsstellung zurückführenff in der er den Hebel 21 verriegelte Ebenso kann der Handhebel 20 wieder in die Absperrstellung zurückgedreht werden, wobei er die nachgebende Käse 24 überschleift und hinter der Nase in die Sperrlage kommt.
Zweckmässiß wird am Winkelhebel 29 eine RiickfUhrfeder 30 welche den Hebel in die Stellung gemäss Fige 2 zurückbringt, wenn der Schlauchgupplungskopf 19 niedergeschwenkt ist«
Y/enn die Hebel 12 und 20 räumlich so zueinanderliegen, dass beim Lösen des Anhängers der Hahnhebel 20 vor dem Kupplungshebel 12 zurückgeschwenkt werden kannf verhindert der Hahnhebel 20 in der Ausführung nach Fig. 2 das Zurücklegen des Kupplungshebels 12. Um diesen Mangel zu beheben/ist das äussere Ende des Hebels 20 als bewegliches Glied 31 ausgebildet (Fig* 4)9 das durch eine Feder und eine Käse 33 in der Yerlängerung des Hebels 20 gehalten wird und nachgibtι wenn der Kupplungshebel 12 in Pfeilrichtung gegen den Hebel 20 gedruckt wird«

Claims (2)

  1. β Einrichtung zum Sichern, der Betriebsbereit schaft von durchgehenden Druckmittelbremsanlage!! in Lastzügen mit einer Zugkupplung und einer Bremsleitungskupplung zwischen den Fahrzeugen, sowie einem Absperrhahn am Bremsleitung sende jedes Fahrzeugs vor der Leitungskupplung, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung mm und Ausbildung der mechanischen Kupplung und der 3remsleitungs« t#ile9 dass die mechanische Zugkupplung unter gleichzeitigem öffnen des Absperrhahns erst schliessen kannf nachdem die Bremsleitungskupplung geschlossen und eine den Absperrhahn in der Abschlußstellung verriegelnde Sperre gelöst ist,
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1S dadurch gekennzeichnets dass "beim Schliessen der Bremsleitungskupplung eine Sperre ausrückbar wird8 die den geschlossenen Absperrhahn in dieser Lage verriegelt und damit ein Schliessen der mechanischen Zugkupplung verhindert«
    3„ Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 29 dadurch gekennzeichnet, dass der Sperre des Absperrhahns eine Verriegelung vorgeschaltet ist j die zwangläufig beim Schliessen der Bremsleitungskupplung gelöst wird.
    4„ Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis dadurch gekennzeichnet» dass die Sperre den Öffnungshub des Betätigungshebels des Absperrhahns verhindert* den Schließhub jedoch unbehinde4; läset.
    5„ Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4g dadurch gekennzeichnet, dass der ^ebel des Absperrhahns in der verriegelten Schließstellung nur das Schliessen der Zugkupplung verhindert, dem öffnen der Kupplung jedoch nicht entgegensteht„.
    MT

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