DEP0052342DA - Absperrschieber - Google Patents
AbsperrschieberInfo
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Description
Bei Absperrschiebern für Rohrleitungen, die aus Stahlguss bestehen, ist es schwierig, die Panzerung der Dichtflächen des Gehäuses durch Auftragsschweissung vorzunehmen, weil diese Dichtflächen an schwer zugänglichen Stellen des aus einem Stück bestehenden Schiebergehäuses liegen.
Bei Absperrschiebern aus Stahl, deren Schiebergehäuse aus Rohren oder anderen durch Schweissung verbundenen zylindrischen Körpern besteht, kann die Panzerung vor dem Zusammenbau aufgebracht und bearbeitet werden. Die Panzerung liegt dabei auf den Stirnflächen der Rohrstutzen, die als Stutzen in das Gehäuse eingesetzt sind. Diese Bauart ist jedoch insofern nachteilig, als die die Rohrstutzen mit dem Gehäuse verbindenden Schweissnähte ungünstig liegen und sämtliche Kräfte, die von innen und aussen das Schiebergehäuse beanspruchen, aufnehmen müssen.
Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber aus Stahl, dessen Schiebergehäuse aus Rohren oder anderen durch Schweissung verbundenen zylindrischen Körpern gebildet ist und besteht im wesentlichen darin, dass die an die Rohrstutzen anschliessenden Gehäuseteile mit Aushalsungen versehen sind, mit denen die Rohrstutzen bzw. Vorschweissflanschen unmittelbar durch Schweissung verbunden sind. Bei einer derartigen Ausbildung eines Schiebergehäuses aus Stahl erhalten die Schweissnähte eine günstige und bequem zugängliche Lage, die eine volle Gewähr für ihre einwandfreie Ausführung bildet, und sind von den axialen und den Biegungskräften entlastet, da diese von der Aushalsung der anschließenden Gehäuseteile aufgenommen werden.
Die Dichtflächen mit ihrer Panzerung sind bei dem Schieber nach der Erfindung vorteilhaft an in die Aushalsungen von innen eingesetzten Stutzringen angeordnet. Hierdurch kann der für
Stahlschieber gegenüber Stahlguss-Schiebern hinsichtlich der Anbringung der Panzerung an einen leicht zugänglichen und bequem zu bearbeitenden Teil kennzeichnende Vorteil auch mit dem Absperrschieber nach der Erfindung erhalten.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise an einem im Querschnitt dargestellten Stahlschieber erläutert ist.
Deer dargestellten Ausführungsform der Erfindung liegt beispielsweise ein Stahlschieber für Heissdampf mit einem Nenndruck über 160 atü zugrunde.
Das Schiebergehäuse besteht aus einzelnen durch Schweissung miteinander verbundenen Rohrteilen oder anderen zylindrischen Körpern. Die an die Rohrstutzen bzw. Vorschweissflanschen 1 anschliessenden Teile 2 des Schiebergehäuses sind mit Aushalsungen 3 versehen, an die die Vorschweissflanschen 1 unmittelbar angesetzt und durch Schweissung verbunden sind. Die Dichtflächen mit ihrer Panzerung 4 werden durch zwei von innen an die Aushalsungen 3 angesetzte kurze Stutzringe gebildet.
In dieser und ähnlicher Weise kann durch die Erfindung ein Stahlschieber geschaffen werden, bei dem die Anschlussschweissung für die Rohrstutzen bzw. Vorschweissflanschen an leicht zugänglicher Stelle und entlastet angeordnet werden können und bei dem die Aufbringung und Bearbeitung der Panzerung der Dichtflächen ohne Schwierigkeiten möglich ist.
Claims (2)
1. Absperrschieber aus Stahl, dessen Schiebergehäuse aus Rohren oder anderen durch Schweissung verbundenen zylindrischen Körpern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Rohrstutzen anschliessenden Gehäuseteile mit Aushalsungen versehen sind, mit denen die Rohrstutzen bzw. Vorschweissflanschen durch Schweissung verbunden sind.
2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise gepanzerten Dichtflächen an in die Aushalsungen von innen eingesetzten Stutzringen (5) angeordnet sind.
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