DEP0052042DA - Verfahren zum Herstellen von Trockengleichrichtern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Trockengleichrichtern

Info

Publication number
DEP0052042DA
DEP0052042DA DEP0052042DA DE P0052042D A DEP0052042D A DE P0052042DA DE P0052042D A DEP0052042D A DE P0052042DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifiers
electrode
sprayed
counter
silicon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH, Hamburg
Publication date

Links

Description

Es sind bisher lediglich Germanium-Gleichrichter mit Spitzenelektroden bekanntgeworden, die nur zum Gleichrichten sehr kleiner Ströme, d.h. von Strömen, die wesentlich kleiner sind als 1 Amp., verwendet werden können. Die Herstellung von Germanium-Gleichrichtern mit flächenhaften Gegenelektroden zum Gleichrichten grösserer Ströme stiess bisher auf Schwierigkeiten. Langwierige Versuche zeigten, dass auch mit hochschmelzenden Halbleitern, beispielsweise Germanium, Silizium oder Siliziumkarbid, Gleichrichter mit flächenhafter Gegenelektrode hergestellt werden können, wenn das die Gegenelektrode bildende Metall bzw. eine Metalllegierung im flüssigen Zustand mit einem Spritzdruck von mehr als 3 atü auf die Halbleiterelektrode aufgespritzt wird. Auf diese Weise wird anscheinend erreicht, dass das Metall der Gegenelektrode auf der ganzen Fläche, oder wenigstens auf einem sehr grossen Teil derselben, mit dem Halbleiter einen guten Kontakt bildet. Die Voraussetzung für die Bildung eines solchen Kontaktes ist erfahrungsgemäss die Ausbildung einer chemischen Zwischenschicht zwischen dem Metall der Gegenelektrode und dem Halbleiter. Unter einer Zwischenschicht wird dabei verstanden, dass die beiden Stoffe im Endzustand nicht direkt aneinander angrenzen, sondern dass sich zwischen ihnen eine Schicht ausbildet, in der die Substanzen der benachbarten Teile miteinander, gegebenenfalls unter Beteiligung der Bestandteile der Luft, also insbesondere des Sauerstoffes und Stickstoffes und des zum Spritzen verwendeten Gases, in Wechselwirkung miteinander getreten sind. Tritt diese Wechselwirkung nicht ein, so entsteht zwischen der aufgespritzten Gegenelektrode und der Halbleiteroberfläche nur an wenigen Stellen ein für das Zustandekommen der Gleichrichterwirkung ausreichender Kontakt, weil es nur dort zu der erwähnten Zwischenschichtbildung kommt.
Die Zwischenschichtbildung wird wesentlich erleichtert, und gefördert, wenn der Halbleiter während des Aufspritzens auf einer hohen, möglichst dicht unter dem Schmelzpunkt des aufzuspritzenden Metalls liegenden Temperatur gehalten wird.
Bei Germanium-Gleichrichtern hat sich die Verwendung von Silber oder Silberlegierungen als Gegenelektrode bewährt. Besonders geeignet erscheinen Silber-Siliziumlegierungen mit einem Siliziumgehalt von 3 bis 7%, vorzugsweise von 5%.
Zur Herstellung von Siliziumkarbid-Gleichrichtern empfiehlt sich das Aufspritzen von Titan als Gegenelektrode. Der Siliziumkarbid-Halbleiter wird während des Aufspritzens, vorzugsweise von Titan, zweckmässig auf einer Temperatur von mindestens 1500°C gehalten.

Claims (6)

1. Verfahren zum Herstellen von Trockengleichrichtern mit hochschmelzendem Halbleiter mit flächenhafter Gegenelektrode, insbesondere Germanium-, Silizium- oder Siliziumkarbid-Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass ein flüssiges Metall oder eine Metall-Legierung in flüssigem Zustand mit einem Druck von mehr als 3 atü auf die Halbleiteroberfläche aufgespritzt wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiter während des Aufspritzens auf einer hohen, möglichst dicht unter dem Schmelzpunkt des aufzuspritzenden Metalls liegenden Temperatur gehalten wird.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, insbesondere zur Herstellung von Germanium-Gleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass Silber oder eine Silberlegierung als Gegenelektrode aufgespritzt wird.
4. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, insbesondere zur Herstellung von Siliziumkarbid-Gleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass Titan als Gegenelektrode aufgespritzt wird.
5. Verfahren nach Patentanspruch 4 zur Herstellung von Siliziumkarbid-Gleichrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiter während des Aufspritzens, vorzugsweise von Titan, auf einer Temperatur von mindestens 1500°C gehalten wird.
6. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufspritzen der Gegenelektrode eine Silber-Siliziumlegierung mit einem Siliziumgehalt von etwa 3 - 7%, vorzugsweise 5%, verwendet wird.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1026874B (de) Selengleichrichter mit Kunststoff-Zwischenschicht zwischen Selen und Gegenelektrode
DEP0052042DA (de) Verfahren zum Herstellen von Trockengleichrichtern
DE2360030B2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Schottky-Diode
DE1044287B (de) Legierungsverfahren zur Herstellung von Halbleiter-anordnungen mit p-n-UEbergaengen
DE1041164B (de) Verfahren zur Herstellung von elektrisch unsymmetrisch leitenden Systemen mit einem Halbleiterkristall
DE2031884A1 (de) Verfahren zum Ausbilden einer SilikatgJasschicht auf der Oberfläche eines Sihciumplattchens eines Halb leiterbauelementes
DE1292761B (de) Planar-Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung
DE725286C (de) Verfahren zur Herstellung der Halbleiterschicht von Selentrockengleichrichtern oder -photozellen
DE2237616C3 (de) Verfahren zum Einschmelzen eines Halbleiterelements in ein Glasgehäuse
DE868317C (de) Kupferoxydul-Trockengleichrichter
DE851227C (de) Selengleichrichter
DE740517C (de) Verfahren zur Waermebehandlung von austenitischen Werkstoffen in einem Turmofen
DE1033334B (de) Verfahren zur Herstellung von Gleichrichtern, Transistoren u. dgl. mit Metallkontakten nach dem Legierungs- bzw. Diffusions-Verfahren
DE660822C (de) Verfahren zur Herstellung sehr weitgehend sperrschichtfreier Metallkontakte auf elektrischen Halbleitern
DE854473C (de) Verfahren zur Herstellung festhaftender loetfaehiger Kupferschichten auf keramischenKoerpern
DE971615C (de) Verfahren zur Herstellung von Selen-Trockengleichrichtern
DE857238C (de) Verfahren zur Erzeugung von Wismutzwischenschichten auf der Grundplatte von Selentrockengleichrichtern
DE833228C (de) Verfahren zur Herstellung eines Selengleichrichters
DE624114C (de) Verfahren zur Herstellung eines Kupferoxydgleichrichters
DE543136C (de) Verfahren zur Herstellung von Platten fuer Kupferoxydgleichrichter
DE830868C (de) Verfahren zum Nachdichten von porigen Metalloberflaechen bzw. von porigen, aus Metallsalzen, Oxyden oder Hydroxyden bestehenden Schutzschichten auf Metallen
DE1464296C (de) Verfahren zum Atzen eines Halbleiter bauelementes
DE1056277B (de) Verfahren zum Herstellen einer elektrisch unsymmetrisch leitenden Halbleiteranordnung mit anlegierten Drahtelektroden aus Aluminium
DE2425750C3 (de)
DE1614760B2 (de) Halbleiteranordnung