DEP0051924DA - Elektrischer Schleifkontakt und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Elektrischer Schleifkontakt und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schleifkontakt für die Verwendung in der Hochfrequenztechnik und auf ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Für diese Zwecke sind Schleifkontakte bekannt, bei denen ein Kohlestift auf einer Silberschicht schleift. Durch Versuche hat es sich herausgestellt, dass diese Kombination geräuschfrei arbeitet.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die bekannte Anordnung der Spezialfall einer allgemeingültigen Kontaktkombination ist. Es ist für solche Kontaktkombinationen notwendig, dass der eine der beiden Kontakte, vorzugsweise der bewegliche, aus einem Stoff besteht, der erheblich weicher als der Stoff ist, auf dem er schleift. Beide Werkstoffe müssen natürlich leitend oder mindestens halbleitend sein.
Schleifkombinationen, bei denen der eine Kontakt weich ist und der andere hart, sind aus der Starkstromtechnik (Kollektoren, Stromabnehmer) vielfach bekannt, doch war den bekannten Kombinationen nicht zu entnehmen, dass sie für Hochfrequenzzwecke störungsfrei arbeiten; im Gegenteil, die vielfach beobachteten Hochfrequenzstörungen solcher Schleifkontakte bildeten ein Vorurteil für ihre Verwendung zu Hochfrequenzzwecken, das durch die Erfindung überwunden wird.
Als besonders zweckmäßige Kombination haben sich Silberkontakte bewährt. Hierbei bleibt der schleifende Kontakt am besten unbearbeitet und daher weich, während die feste Kontaktfläche vergütet d.h. gehärtet wird. Bei Silberflächen geschieht dies gemäß einer Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung am besten durch bünieren (Verdichten durch Polieren unter Druck). Diese so behandelte Silberfläche kann noch härter gemacht werden, indem ein mit Rhodium, z.B. galvanisch, überzogen wird. Damit wird sie zugleich auch vor atmosphärischen Einflüssen (Schwefelverbindun-
gen) geschützt. Schleifkontakte aus Silber rhodiniertem Silber sind für die Massenfabrikation erheblich billiger als die bisher verwendeten Silberkohlekontakte.
Es ist vorteilhaft, wenn der bewegliche Kontakt mehr als eine Bewegung gegenüber der festen Kontaktfläche macht, damit er, der als der weichere schneller abgeschliffen wird, auf einem möglichst grossen Teil seines Mantels gleichmäßig abgeschliffen wird.
Claims (6)
1.) Die Verwendung von leitenden oder halbleitenden Werkstoffen erheblicher Härteunterschiede als Kontaktpaare für Schleifkontakte in der Hochfrequenz, mit Ausnahme von Silberkohlekontakten.
2.) Kontaktpaare nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt die geringere Härte hat.
3.) Hochfrequenzschleifkontakt gemäß Anspruch 2),
dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt mehr als eine Bewegung gegenüber der Kontaktfläche macht.
4.) Die Verwendung von Silberkontakten, die auf Kontaktflächen mit büniertem Silber schleifen, als Schleifkontakte in der Hochfrequenztechnik.
5.) Die Verwendung von Silberkontakten, die auf Kontaktflächen aus büniertem und zusätzlich rhodiniertem Silber schleifen, als Schleifkontakte in der Hochfrequenztechnik.
6.) Verfahren zur Herstellung von Kontaktflächen für Schleifkontakte der Hochfrequenztechnik, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Silber bestehende oder mit Silber belegte oder versilberte Kontaktfläche durch Polieren unter Druck gehärtet und gegebenenfalls nachträglich rhodiniert wird.
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