DEP0051408DA - Kartoffellegevorrichtung mit Zellenrad. - Google Patents
Kartoffellegevorrichtung mit Zellenrad.Info
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Description
Prof.Dr.-Ing«Paul SchweigmsnnsHannover,Blumenhagenstr«,1.
Zum Auslegen von Saatkartoffeln ins Saatbett sind verschiedene Arten
von Kartoffellegemaschinen mit selbsttätiger Legevorrichtung bekannt»
Diese vereinzeln die im Torratskasten mitgeführten kartoffeln durch
Zellenräder,Greiferräder oder Greiferketten und legen "die Hartoffein
in gleicher Folge,wie sie durch die genannten Organe aufgenommen werden„ins
Saatbett ab» Indes ist eine gleichmässige Vereinzelung,also
eine gleichmässige Aufnahme der einzelnen Kartoffeln durch die genannten
Organe?in keinem Falle gewährleistet,sie ist zum grossen Teil der
Willkür überlassen* Die Folge davon ist,dass die bisher bekannten Maschinen
mit einem mehr oder weniger grossen Prozentsatz von Fehl- und Doppelstellen arbeiten« Auch Zusatzeinrichtungen,vide zeBeReserverader,
konnten dieäen Nachteil nicht ganz beheben*Sie machten die Maschinen
nur vielteiliger und dadurch ungeeignet für den landwirtschaftlichen Betriebe
Gegenstand der #w«2iüege«4·©»·· Erfindung ist eine Zellenrad-Kartoff eile—
gevorrichtung,welche einerseits die Willkür beim Einschleusen der Kartoffeln
in das Zellenrad (Legerad) in ganz einfacher Weise und zwar durch jewdls kurzes Anhalten des Legerades verringert,wenn nicht gar
gänzlich ausschaltet,,andererseits,im Falle einer wirklich noch auftretenden
Leerstelle?durch Abtasten der einzelnen Zellen diese Leerstelle
für ein trotzdem gleichroässiges Auslegen der Zartoffeln belanglos
macht» Durch diese beiden in gegenseitiger Wechselwirkung stehenden
Massnahmen ist ein unbedingt gleichmässiges Auslegen von Saatkartoffeln
ohne Fehl- oder Doppelstellen gewährleistet. Die Erfindung stellt demnach einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiet des Eartoffelle—
gens im besonderen und auf dem Gebiet des Landmaschinenbaus im allgemeinen dar»
Eine Ausführungsform des Srfindungsgeäankens ist auf der Zeichnung
dargestellt®
Abbildung 1 stellt eine Seitenansicht des Legerades mit Einlauf^
Abbildung 2 einen senkrechten Radialschnitt durch das Legerad mit vorgelagerter Ansicht der Hebelwelle dar.
Mach dieser Ausführungsform ist der Kartoffelzulauf vom Vorratsbehälter
der Zartoffellegemaschine zum Legerad (L,Abb.1.) sder eine in regelmässigen
Zeitabständen leicht erschütterte Rutsche (R) von rinnenfö"riaigen
Querschnitt bildet,am Einlauf in das Legerad zu einem mehrzinkigen
Kamm (Ea) (Gabel) ausgebildete Am. Ende ist dieser Kamm zum
EaIt der Kart off elreihe nach oben abgewinkelte Dieser Kamm ist verschiebbar
an der Rutsche befestigt und greift,je nach Grosse des
Eartoffelgutesfmehr oder weniger tief in den Zellenraum des Lege—
rades hinein* Die radial stehenden Zellentrennwände des Legerades sind ebenfalls kamm- oder gabelförmig ausgebildet und kämmen mit
den "Zinken der Rutsche 9SQ§Lass das Legerad freien Durchgang durch
den Kamm der Rutsche hat* Bei bewegtem Legerad nehmen infolgedessen
die einzelnen Zellenwände (Gabeln)„nach Art der Schöpfrädersim aufsteigenden
Teil jeweils die unterstes sich bereits im Zellenraum befindliche
Kartoffel von dem Kamm der Rutsche ab*
Für den Pail,dass eine oder mehrere hintereinanderliegende Zellen
leer bleiben sollten,ist folgende Einrichtung getroffen:
Das Legerad erhält seine Bewegung von einer Mitnehmerscheibe (M, AVb. 1 .u. 2* ) »Die Mitnahme des Legerades durch diese Scheibe erfolgt
durch eine schnell wirkende Reibungskupplung (Rb ,AVb.2).In der Ausführungsform
wird das Legeradmittels Federkraft durch einen Eeibflansch
(Fl ,,Abb* 2) gegen die Mitnehmerscheibe gedrückt»Die Federkraft
ist so starkjdass normal das Legerad sicher mitgenommen wird«
Stösst es auf einen die drehende Bewegung hemmenden grösseren Widerstand^
so lässt die Kupplung ein Rutschen des Legerades zu*!»diesem
Pail steht das Legerad still,während Antriebsscheibe und Reibflansch
ungehemmt weiterlaufen«Bei Portfall des Widerstandes wird durch die
Kupplungsreibung das Legerad sogleich wieder mitgenommen«,
Im unteren Teil des Legerades greift von aussen?gegen die Drehrichtung,ungefähr
tangential zum Zellenbodenkreis9ein Tasthebel (F) in
den Zellenbereieh des Legerades derart eintdass bei jeweils leerer
Zelle das Legerad ungehemmt weiterlaufen kann* Passiert eine mit einer Kartoffel belegte Zelle den Tasthebel,so stösst die Kartoffel
unter diesem. Hebel und hebt ihn an* Damit hebt sich ein mit dem
Tasthebel in Verbindung stehender Sperrhebel (Sh) und klingt in den
mit dem Legerad verbundenen Sperrkranz (Sk)ein«Diese Hebelstellung
ist in der Zeichnung festgehalten«Der oben genannte Widerstand ist
vorhanden,das Legerad steht.-TSiit dem Anheben des Sperrhebels hat
sich die läse (H) desselben mit gehoben und ist rlamit in den Bereich
der Antriebscheibe gelangt» Diese trägt,je nach Legeabstand^eine
Anzahl locken (No)8, Die mit gleichmässiger Drehzahl umlaufende Mitnehmerscheibe
drückt im nächsten Zeitteil mit dem ersten vorbeieilenden Nocken die läse und damit den Sperrhebel wieder nach unten«,
Die Sperrung ist gelöst„Der Widerstand ist aufgehoben«Das Legerad
läuft weiter und befördert die Kartoffel zur Abwurfstelle (Ab)»Wer-
Claims (7)
- den eine oder mehrere Seilen nicnt belegt,so dreht sich das Leger&d so lange*bis die nächste belegte Zelle in den Bereich des Tasthebels gelangt„Eine Fehlstelle kann bei der vorliegenden Ausführung sform* bei der das Legerad^jellensdie Mitnehmerscheibe blocken besitzt* erst eintretendem ^ aufeinander folgende Zellen leer bleiben»
- rprctefe 1. Kertoffellegevorrichtung mit Zellenrad,dadurch gekennzeichnet ?dass das Auslegen der Kartoffeln aus dem Zellenrad von den einzelnen Kartoffeln selbst derart gesteuert wird„dass das Legerad durch aas Vorhandensein einer Kartoffel in der jeweiligen Abwurf- oder Steuerzelle unter Vermittlung eines Tast- und Sperrsystems für kurze Zeit sum Stillstand kommt,und in regelmässigen?dem Legeabstand entsprechenden,etwas grösseren Zeitabständen,während der mehrere kartoffelfreie Zellen passieren könnten, durch Ausklinken des Sperrsystemss mit einer kartoffelbelegten Ibwurfselle wieder sum Anlaufen und damit zum Auswerfen der Kartoffel kommt»
- Z0 Kartoffellegevorrichtung -*»■*—£e3^H»e$, dadurch, gekennzeichnet Tdass ein sicheres Einschleusen der Kartoffeln in das Zellenrad durch ein jeweils kurses -Anhalten der einzelnen Zellen und durch ein in regelmäseigen Zeitabständen erfolgendes leichtesErschüttern der rinnenföriaigen Einlaufrutsche erfolgt» bsfer-3« Kartoffellegevorrichtung nach Anspruch 2?daaurch gekennzeichnet 5dass dae jev?eils kurze Anhalten der einzelnen Zellen die Erschütterungen der Rutsche auslöst«
- A»e$»iftöfer4»lBrtoffellegevorriciitTHig n&ch Anspruch l9c3adureli gekenn aeiclinetidass das Legerad durch eine Rutschkupplung nit einer Mitnehmerscheibe derart verbunden ist,dass die Mitnehmerscheibe das legerad unter gewöhnlichen Verhältnissen mitnimmt,bei Auftreten eines lidprstandes gegen die Drehrichtung des Legersdes dessen Stillstand zulässt und allein rotiert* efe-S.Ksrtoffellegevorrichtuiig nach Anspruch 1 und 4 * dadurch
- gekennzeichnet j dass im unteren Teil des Legerades ein !Pasthebel von aussen in den Zellenbereich derart eingreift,dass beim Passieren einer kartoffelbeschickten Zelle der Tasthebel über ein mit ihm -verbundenes Sperrwerk das Legerad stillsetzte
- 6„ Kartoffellegevorrichtung nach Anspruch 1,4 u* 5, dadurch gekennseichnetjdass die Mitnehmerscheibe mit Nocken vergehen ist die bei stillstehendem Legerad das Sperrwerk auslösen und damit das Legerad wieder anlaufen lassen können«
- 7. Eartoffellegevorrichtung nach Anspruch 3bis 6,dadurchgekennzeichnet,dass das Legerad durch kamm-oder gabelförmige Ausbildung der Zellentrennwände mit einem kanua-oder gabelförmig geformten Zulauf ausgjnmenarbeitet„dessen Eingriffstiefe in den Zellenrauffi?je nach Gröese des Eartoff elgutes? eingestellt werden kann.
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