DEP0050648DA - Strahlungs-Dampferzeuger mit Wanderrostfeuerung - Google Patents
Strahlungs-Dampferzeuger mit WanderrostfeuerungInfo
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Description
Aktenzft; ρ 506LU Ia/l3 a D
B e s e h r e i b u η g
zur Patentanmeldung, betreffend
^ Strahlungs-Dampferzeuger mit Wanderrostfeuerung "»
Die Erfindung betrifft einen Strahlungsdampferzeuger mit Wanderrostfeuerung, bei welcher der Brennstoff von mehreren
Zuteilern entgegen der Vorschubrichtung des Rostes aufgeworfen wird und besteht darin, daß die Kühlrohre der Feuerraum-Rückwand
abtiechselnd etwa im gleichen Maße schräg nach hinten und vorn abgebogen sind und einen Flu^oksabscheider und Sammler bilden,
aus welchem der Flugkoks mittels Druckluft aus mehreren Düsen durch die Feuerräum-Rückwand entgegen dem Kohlenstrom in den
Feuerraum eiageblasen wird.
Wanderrostfeuerung mit Einwurf der Kohle quer durch den Feuerraum auf den Rost, dessen oberes Rostband sieh zur
Einwurfseite hin bewegt, ergeben hohen Flugkoksanfall* Dieser wird bedingt einmal dadurch, daß von den Feuergasen das Feine
bereits im Fluge mitgenommen wird, und ferner dadurch, daß infolge des auf den Rost fallenden körnigen Brennstoffes und durch das
bestehende Grundfeuer der Rostvhöhar belastet werden kann·
Es muß daher Yorsorge getroffen werden, diesen Flugkoks auszuscheiden, zu sammeln und in geeigneter Weise in den Feuerraum
einzuführen» Für die Flugköksausscheidung ist die bekannte Gasumkehr zwischen zwei Kesselzügen geeignet· Durch die Aufteilung
der Kühlrohre der Feuerraum-Rückwand wird unter dieser Gasumkehr ein Sammelraum geschaffen, der es ermöglicht, auf
kürzesten Wege den Flugkoks in den Feuerraum einzublasen» Hierbei werden die Luftstrahlen der Flugkpkseinb lasung auf die
eingeworfene Kohle treffen und auch deren Äussichtung unterstützen,,
In der Abbildung ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Dampferzeuger im Schnitt,dargestellt.
Er besteht aus einer Kesseltrorarael 1, welche über der Stirnwand 2 des feuerrauraes 3 angeordnet ist» Die Stirnwand 2
ist mit Kühlrohren 4 verkleidet j welche von einem Verteiler 5 ausgehen» ■ Unter diesem befinden sieh in der Stirnwand 2 die Öffnungen βj durch welche die im gleichen Abstand voneinander angeordneten
Zuteiler 7 die Kohle in den Feuerraum werfen, sodaß sie gleichmäßig über dl« Brennfläche des Wanderostes & verteilt wird«
Bas Bostband läuft in der Abbildung entgegen dem Uhrzeigersinne um^ sodaß die Schlacke unterhalb der Aufgabevorrichtungen 7 abgeworfen
tflrd.
Die Seitenwände 9 des Feuerraunves werden von Kühlrohren 10 verkleidet,. welche von Verteilern 11 zu Sammlern 12 gehen, die wieder
durch Überströrarohre 13 mit der Sesseltramrael 1 verbunden sind, öle Sammler 12 nehmen augleich die Wandkühlrohre 3.4 auf, welche
von den Verteilern 15 ausgehen und den Berührungszug 16 begrenzen«
Bie Rückwand- 17 des unteren Teiles lä des Feuerraumes If ist mit einer dicht an dicht verlegten Reihe von Kühlrohren 19
versehen, welche von einem Verteiler 20 ausgehen· Oberhalb der Wand 17 wird jedes vierte der Rohre 19 als Bohr 21 längs der
schrägen Wand 22 nach rückwärts gebogen, während die übrigen Rohre als Hohre 23 schräg nach vorn und dana lotrecht aufwärts
geführt sind, um die Feuerraumwand 24 zn bilden,- Dadurch wird von dem oberen Teil 25 des Feuerrauraes 3 der absteigende Eug 26
abgetrennt.
Oberhalb der Wand 24 sind die Bohre 23 in drei Rohrreihen, 27,2$,29 auseinander gebogen} um den Gasdurchfluß aus
dem Raum 25 in den Zug 26 zu gestatten, Oer obere Teil dieser Rohre ist nach vorn gebogen und mündet in die Trommel 1.
Eine Wand 30 trennt die Züge 16 und 26 voneinander* Sie wird gebildet von einer Bohr gruppe 31, welche von einem
Verteiler 32 ausgeht, zunächst in lockerer Anordnung 33, um die Gasströmung nicht zu behindern, dann in einer ebenen dichten
Bohrreihe, Ein Teil der Bohre ist als Rohre 34 nach vorn abgebogen und trägt die Feuerraumdecke 35* bevor die Rohre in die Trommel 1
einmünden» .Hin anderer Teil 36 der Rohre ist höher geführt und mündet ebenfalls in die Trommel 1* Die Decke 35 ist oberhalb des
Zuges 26 mit einer Eeihe von Öffnungen versehen, welche durch Klappen 37 verschlossen werden, können. Sie ermöglichen, durch
Umführen eines Tfiles der Feuergase die Temperatur des in dem Überhitzer 40,41 überhitzen Dampfes regelnd zu beeinflussen.
Unterhalb d#s Trichters, der durch, die Bohre 21 und gebildet wird, ist ein Behälter 42 angeordnet t von dem mehrere
Fallrohre 43 au den Mischdüsen 44 führen. In diese'wird aus einer Leitung 45 Druckluft eingeblasen, welche den Flugkoks
durch die Rohre 46 fördert und durch die Brisen 47 in den Feuerraum bläst. Die Düsen sind zwischen den Sühlrohren 19 hindurch«
geführt.
Auf der gegenüberliegenden Seite schützen Rohre 4Ö das Mauerwerk; sie gehen von einem Iferteiler 1$ aus und sind
wischen den Kohlenverteilern 7 hoehgeführt. Über den Kohle» einwürfen ist eine kurze Zünddeeke angebracht, die durch die
Rohre 4 getragen wird, von denen ein Teil von dem Verteiler 5 waagerecht ausgeht und dann nach oben abbiegt«
Claims (1)
- Patentansprüche?le) Strahlungs-Dampferzeuger mit Wanderrostfeuerung, bei welcher der Brennstoff von mehreren Zuteilern entgegen der Vorschubriehtung des üostes aufgeworfen wirci!, dadurch gekennzeichnet, „daß die Kühlrohre der Feuerraum-Rüekwand abwechselnd etwa im gleichen Maß schräg nach hinten und vorn gebogen sind und'einen Flugkoksabscheider und Sammler bilden, aus welchem der Flugkoks mittels Druckluft aus mehreren Düsen durch die Feuerrauffl-lückwand entgegen dem Kohlenstrom in den Feuerraum eirtgeblasen wird.2v). Strahlungs-Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum über dem Trichter durch eine dichte lotrechte Rohrwand, welche im unteren Teil aufgelockert ist, in einen absteigenden Strahlungssug und einen aufsteigenden öerührungszug unterteilt ist, deren Vorder- beaw. Rückwand von den oberhalb der Ausbiegung lotrecht verlaufenden Rüekwand-Kühlrohren begrenzt wird*3.) Strahlungsdampferzeuger nach Anspruch 1, dadurchgekennzeiehnet, daß die Kühlrohre und die Fallrohre, gegebenenfalls unter Einschaltung von Zwisehensammlerxi, zwischen den Vorrichtungen für den Kohleneinwurf und zwischen den Flugkoksdüsen hindurchgeführt sind,4e) Strahlungs-Dafflpfergeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlrohre der förderwand aus dem oberhalb der Kohleauteiler liegenden Sawanler Waagerecht austreten und mit kurzen Bogen nach oben gekrümmt sind, um dann längs der Vorderwand des feuerraumes lotrecht aufzusteigen«
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