DE690100C - - Google Patents

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DE690100C
DE690100C DE1937T0049724 DET0049724D DE690100C DE 690100 C DE690100 C DE 690100C DE 1937T0049724 DE1937T0049724 DE 1937T0049724 DE T0049724 D DET0049724 D DE T0049724D DE 690100 C DE690100 C DE 690100C
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DE
Germany
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gases
train
water
tapered
steam boiler
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DE1937T0049724
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HERMANNUS VAN TONGEREN DIPL IN
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HERMANNUS VAN TONGEREN DIPL IN
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

T 497 H
Die neuzeitlichen Wasserrohrdampfkessel weisen große Verbrennungsräume auf, die . zwecks weitgehender Verbrennung des Flugkokses und einer hohen Rostbelastung eine verhältnismäßig große Höhe haben. Man hat auch vorgeschlagen, den. waagerechten Querschnitt der Verbrennungsräume nach oben abnehmen zu lassen. Doch gelingt es bei weitem nicht, mit Kohlenfeuerung die Verbrennungsräume so hoch zu belasten, wie es mit Ölfeuerung möglich ist. Bei Steigerung der Belastung wird unwirtschaftlich viel Flugkoks mitgerissen.
Man hat schon, vorgeschlagen, den Flugkoks zu sammeln und der Feuerung wieder zuzuführen, indem z. B. der Flugkoks zusammen mit Kohle vermählen wird.
Der zwischen die Wasserrohre gelangende Flugkoks hat auf die Leistung des Dampferzeugers einen nachteiligen Einfluß, besonders wenn es nicht gelingt, die Rohre mittels eines Dampf Strahls zu reinigen. Auch verursachen die Flugkoksteilchen, besonders bei hoher Gasgeschwindigkeit, eine starke Abnutzung der Wasserrohre.
Die Erfindung bezweckt, den Flugkoks in einem mit Kohlen gefeuerten Wasserrohrdampfkessel größtenteils zurückzuhalten, bevor die 'den Flugkoks mitreißenden Feuerungsgase zwischen die Wasserrohre treten. Der so zurückgehaltene Flugkoks kann damn
' wieder verfeuert werden.
""■■- Die Erfindung besteht nun darin, daß anschließend an den Strahlungsteil des Verbrennungsraumes des Kessels ein sich verjungender Zug angeordnet ist. Der Austritt dieses Zuges wird durch eine Wand aus quer zur Strömungsrichtung der Feuergase angeordneten Wasserrohren gebildet, zwischen denen die Gase unter scharfer Ablenkung von der Richtung des Hauptstromes aus in idie Berührungsheizflächen übertreten. Von den Wasserrohren muß wenigstens die erste Reihe waagerecht angeordnet werden, während die übrigen Steilrohre sein können.
Vorzugsweise können der Verbrennungsraum und der sich nach unten verjüngende Zug durch eine wassergekühlte Wand getrennt werden. Hierbei stehen der Verbrennungsraum und der Zug an der Oberseite miteinander in Verbindung, während sie gegebenenfalls an der Unterseite eine Verbindung für den Durchtritt des Kokses aufweisen.
Schließlich kann der Zweitlufteinlaß in
die Feuerung derart eingeordnet werden, daß er auf das verjüngte Zugende saugend
• einwirkt.
Als nicht frei angeordnete Rohre sind. Rohre zu betrachten, die in bekannter Weise: für die Wasserkühlung des Feuerraumes und des Schirmes angeordnet sind.
Die in dem sich nach unten verjüngenden ίο Zuge mit großer Geschwindigkeit strömenden Gase erfahren bei ihrer Bewegung zwischen den waagerecht angeordneten Rohren hindurch eine scharfe Richtungsänderung, so daß sie die gröberen Flugkoksteile nicht weiter mitführen können. Letztere bewegen sich geradlinig nach dem verengten unteren Ende des Zuges weiter und könnein dort unmittelbar in das Feuer zurückfallen oder hineingeblasen werden. Gegebenenfalls kann ao man sie, zusammen mit einer kleinen Rauchgasmenge, aus dem Erzeuger abführen und auf andere Weise verwenden; z. B. kann man sie, wie oben angegeben, mit Kohle vermählen und die Rauchgase zum Anwärmen der Kohle ausnutzen.
Die waagerechten, freien Wasserrohre können auch paarweise mittels Metallstreifen zusammengeschweißt werden und somit als Bauteile von Leitschaufeln dienen, welche derart angeordnet sind, daß die Teilströme über mehr als go° vom Hauptstrom im verjüngten Zuge abgelenkt werden, ehe sie in die übrigen Rohrbündel gelangen können.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele, und zwar
Fig. ι einen senkrechten Schnitt des Dampfkessels,
Fig. 2 einen Querschnitt einiger zu Leitschaufeln verbundenen Wasserrohre, Fig. 3 einen Querschnitt der Scheidewand und
Fig. 4 eine Bauart zum Abführen von Flugkoks und Rauchgasen aus dem Dampfkessel. Die Kohlen werden auf dem Wanderrost 1 verfeuert. Der Verbrennungsraum 2 ist an drei Seiten mit Wasserrohren 3 verkleidet. Das Wasser wird diesen Rohren durch Verteilkammern 4 zugeführt, während Wasser und Dampf durch die Sammelkammern 5 abgeführt werden. ' Die vierte Seite des Verbrennungsraumes 2 wird durch die Leitwand 6 gebildet, welche sich auf wassergekühlte Träger 7 stützt. Die Rohre 8 dieser Wand sind am Unterrand der Wand zurückgebogen und in bekannter Weise mit Längsrippen versehen, wodurch sie gegeneinander abschließen. Die Zwischenräume sind zwecks • Abdichtung mit Asbestwolle o. dgl. ausgefüllt. Wird die Wand 6 durch eine Doppelreihe von Rohren gebildet, so werden die einzelnen Rohre nicht stärker erhitzt als die gewöhnlichen Verkleidungsrohre des Verbrennungsraumes.
Die Verbrennungsgase werden am oberen Ende des Verbrennungsraumes zunächst in ..den sich nach unten verjüngenden Zug, 9 'umgelenkt. Da der keilförmige Verbrennungsraum sich nach oben zu verengt und in den Zug 9 übergeht, können die Gase mit dem Koks eine große Strömungsgeschwindigkeit beibehalten. Sie streichen quer an der Reihe waagerechter freier Wasserrohre 10 vorbei. Die größtenteils von Flugkoks gereinigten Gase treten unter scharfer Ablenkung zwischen den Rohren 10 hindurch und erreichen die Rohrbündel 11 und schließlich den Schornstein. Ein kleinerer Teil der Gase und der größere Teil des Flugkokses erreichen ohne Ablenkung das untere Ende 15 des Zuges 9 und kehren ,durch eigene Schwere oder unter der Wirkung von Luftdüsen 12 in den Feuerraum zurück.
Nach Fig. 1 und 2 sind die waagerechten Rohre 10 durch angeschweißte Streifen 13 so miteinander verbunden, daß sie gekühlte Leitschaufeln bilden. Da einzelne glatte Rohre oder Rippenrohre auch ein scharfes Umlenken der Gase verursachen, sofern die Rohre quer zur Strömungsrichtung im Zuge 9 angeordnet sind, ist es nicht unter allen Umständen notwendig, je zwei Rohre zur Bildung einer Leitschaufel miteinander zu verbinden.
Die Rohrbündel können in üblicher Weise als Dampferzeuger, Überhitzer oder Speisewasservorwärmer dienen·
Nach Fig. 4 sind am unteren Ende des Zuges 9 weite Rohre 14 vorgesehen, durch die der Flugkoks und ein Teil der Gase zu anderen Zwecken abgeführt werden können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Wasserrohrdampfkessel mit Kohlenfeuerung und Abführung des Flugkokses aus den Feuergasen, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an den als Strahlungsteil ausgebildeten Verbrennungsraum (2) des Kessels ein sich verjüngender Zug (9) angeordnet ist, dessen Austritt no durch eine der sich nähernden Wände aus quer zur Strömungsrichtung der Feuergase angeordneten Wasserrohren
    (10) gebildet ist, zwischen welchen die Gase unter scharfer Ablenkung vom Hauptstrom in die Berührungsheizflächen
    (11) übertreten.
  2. 2. Wasserrohrdampfkessel nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsraum (2) und der sich nach iao unten verjüngende Zug (9) durch eine wassergekühlte Wand (6) getrennt sind.
    an den oberen Enden miteinander in Verbindung stehen, und gegebenenfalls an den unteren Enden eine Verbindung (15) für den Durchtritt des abgeschiedenen Flugkokses zum Rost aufweisen.
  3. 3. Wasserrohrdampfkessel nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zweitlufteinlaß (12) der Feuerung derart angeordnet ist/ daß er auf das untere Ende (15) des verjüngten Zuges (9) saugend einwirkt.
  4. 4. Wasserrohrdampfkessel nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Strömungsrichtung der Feuerungsgase am Austritt der Heizgase aus dem verjüngten Zuge (9) angeordneten Wasserrohre (10), je paarweise hintereinanderliegend, durch Flossen (13) miteinander derart verbunden sind, daß eine Reihe rückwärts zur Strömungsrichtung der Feuerungsgase gewendeter Durchtrittsschlitze entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937T0049724 1937-12-25 1937-12-25 Expired DE690100C (de)

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