DE690100C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE690100C DE690100C DE1937T0049724 DET0049724D DE690100C DE 690100 C DE690100 C DE 690100C DE 1937T0049724 DE1937T0049724 DE 1937T0049724 DE T0049724 D DET0049724 D DE T0049724D DE 690100 C DE690100 C DE 690100C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gases
- train
- water
- tapered
- steam boiler
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 20
- 239000000571 coke Substances 0.000 claims description 14
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 14
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 14
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 4
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 claims description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
- F22B21/34—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
T 497 H
Die neuzeitlichen Wasserrohrdampfkessel weisen große Verbrennungsräume auf, die
. zwecks weitgehender Verbrennung des Flugkokses und einer hohen Rostbelastung eine
verhältnismäßig große Höhe haben. Man hat auch vorgeschlagen, den. waagerechten
Querschnitt der Verbrennungsräume nach oben abnehmen zu lassen. Doch gelingt es bei weitem nicht, mit Kohlenfeuerung die
Verbrennungsräume so hoch zu belasten, wie es mit Ölfeuerung möglich ist. Bei Steigerung
der Belastung wird unwirtschaftlich viel Flugkoks mitgerissen.
Man hat schon, vorgeschlagen, den Flugkoks
zu sammeln und der Feuerung wieder zuzuführen, indem z. B. der Flugkoks zusammen
mit Kohle vermählen wird.
Der zwischen die Wasserrohre gelangende Flugkoks hat auf die Leistung des Dampferzeugers
einen nachteiligen Einfluß, besonders wenn es nicht gelingt, die Rohre mittels eines Dampf Strahls zu reinigen. Auch verursachen
die Flugkoksteilchen, besonders bei hoher Gasgeschwindigkeit, eine starke Abnutzung
der Wasserrohre.
Die Erfindung bezweckt, den Flugkoks in einem mit Kohlen gefeuerten Wasserrohrdampfkessel
größtenteils zurückzuhalten, bevor die 'den Flugkoks mitreißenden Feuerungsgase zwischen die Wasserrohre treten. Der
so zurückgehaltene Flugkoks kann damn
' wieder verfeuert werden.
""■■- Die Erfindung besteht nun darin, daß anschließend
an den Strahlungsteil des Verbrennungsraumes des Kessels ein sich verjungender
Zug angeordnet ist. Der Austritt dieses Zuges wird durch eine Wand aus quer
zur Strömungsrichtung der Feuergase angeordneten Wasserrohren gebildet, zwischen
denen die Gase unter scharfer Ablenkung von der Richtung des Hauptstromes aus in idie
Berührungsheizflächen übertreten. Von den Wasserrohren muß wenigstens die erste Reihe
waagerecht angeordnet werden, während die übrigen Steilrohre sein können.
Vorzugsweise können der Verbrennungsraum und der sich nach unten verjüngende
Zug durch eine wassergekühlte Wand getrennt werden. Hierbei stehen der Verbrennungsraum
und der Zug an der Oberseite miteinander in Verbindung, während sie gegebenenfalls an der Unterseite eine Verbindung
für den Durchtritt des Kokses aufweisen.
Schließlich kann der Zweitlufteinlaß in
die Feuerung derart eingeordnet werden, daß er auf das verjüngte Zugende saugend
• einwirkt.
Als nicht frei angeordnete Rohre sind. Rohre zu betrachten, die in bekannter Weise:
für die Wasserkühlung des Feuerraumes und des Schirmes angeordnet sind.
Die in dem sich nach unten verjüngenden ίο Zuge mit großer Geschwindigkeit strömenden
Gase erfahren bei ihrer Bewegung zwischen den waagerecht angeordneten Rohren hindurch
eine scharfe Richtungsänderung, so daß sie die gröberen Flugkoksteile nicht weiter mitführen können. Letztere bewegen
sich geradlinig nach dem verengten unteren Ende des Zuges weiter und könnein dort unmittelbar
in das Feuer zurückfallen oder hineingeblasen werden. Gegebenenfalls kann ao man sie, zusammen mit einer kleinen Rauchgasmenge,
aus dem Erzeuger abführen und auf andere Weise verwenden; z. B. kann man
sie, wie oben angegeben, mit Kohle vermählen und die Rauchgase zum Anwärmen der Kohle ausnutzen.
Die waagerechten, freien Wasserrohre können auch paarweise mittels Metallstreifen
zusammengeschweißt werden und somit als Bauteile von Leitschaufeln dienen, welche
derart angeordnet sind, daß die Teilströme über mehr als go° vom Hauptstrom im verjüngten
Zuge abgelenkt werden, ehe sie in die übrigen Rohrbündel gelangen können.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele,
und zwar
Fig. ι einen senkrechten Schnitt des Dampfkessels,
Fig. 2 einen Querschnitt einiger zu Leitschaufeln verbundenen Wasserrohre,
Fig. 3 einen Querschnitt der Scheidewand und
Fig. 4 eine Bauart zum Abführen von Flugkoks und Rauchgasen aus dem Dampfkessel.
Die Kohlen werden auf dem Wanderrost 1 verfeuert. Der Verbrennungsraum 2 ist an
drei Seiten mit Wasserrohren 3 verkleidet. Das Wasser wird diesen Rohren durch Verteilkammern
4 zugeführt, während Wasser und Dampf durch die Sammelkammern 5 abgeführt
werden. ' Die vierte Seite des Verbrennungsraumes 2 wird durch die Leitwand
6 gebildet, welche sich auf wassergekühlte Träger 7 stützt. Die Rohre 8 dieser
Wand sind am Unterrand der Wand zurückgebogen und in bekannter Weise mit Längsrippen
versehen, wodurch sie gegeneinander abschließen. Die Zwischenräume sind zwecks • Abdichtung mit Asbestwolle o. dgl. ausgefüllt.
Wird die Wand 6 durch eine Doppelreihe von Rohren gebildet, so werden die einzelnen
Rohre nicht stärker erhitzt als die gewöhnlichen Verkleidungsrohre des Verbrennungsraumes.
Die Verbrennungsgase werden am oberen Ende des Verbrennungsraumes zunächst in
..den sich nach unten verjüngenden Zug, 9 'umgelenkt. Da der keilförmige Verbrennungsraum
sich nach oben zu verengt und in den Zug 9 übergeht, können die Gase mit dem Koks eine große Strömungsgeschwindigkeit
beibehalten. Sie streichen quer an der Reihe waagerechter freier Wasserrohre 10 vorbei.
Die größtenteils von Flugkoks gereinigten Gase treten unter scharfer Ablenkung zwischen
den Rohren 10 hindurch und erreichen die Rohrbündel 11 und schließlich den
Schornstein. Ein kleinerer Teil der Gase und der größere Teil des Flugkokses erreichen
ohne Ablenkung das untere Ende 15 des Zuges 9 und kehren ,durch eigene Schwere
oder unter der Wirkung von Luftdüsen 12 in
den Feuerraum zurück.
Nach Fig. 1 und 2 sind die waagerechten
Rohre 10 durch angeschweißte Streifen 13 so miteinander verbunden, daß sie gekühlte Leitschaufeln
bilden. Da einzelne glatte Rohre oder Rippenrohre auch ein scharfes Umlenken
der Gase verursachen, sofern die Rohre quer zur Strömungsrichtung im Zuge 9
angeordnet sind, ist es nicht unter allen Umständen notwendig, je zwei Rohre zur Bildung
einer Leitschaufel miteinander zu verbinden.
Die Rohrbündel können in üblicher Weise als Dampferzeuger, Überhitzer oder Speisewasservorwärmer
dienen·
Nach Fig. 4 sind am unteren Ende des Zuges 9 weite Rohre 14 vorgesehen, durch
die der Flugkoks und ein Teil der Gase zu anderen Zwecken abgeführt werden können.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Wasserrohrdampfkessel mit Kohlenfeuerung und Abführung des Flugkokses aus den Feuergasen, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an den als Strahlungsteil ausgebildeten Verbrennungsraum (2) des Kessels ein sich verjüngender Zug (9) angeordnet ist, dessen Austritt no durch eine der sich nähernden Wände aus quer zur Strömungsrichtung der Feuergase angeordneten Wasserrohren(10) gebildet ist, zwischen welchen die Gase unter scharfer Ablenkung vom Hauptstrom in die Berührungsheizflächen(11) übertreten.
- 2. Wasserrohrdampfkessel nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsraum (2) und der sich nach iao unten verjüngende Zug (9) durch eine wassergekühlte Wand (6) getrennt sind.an den oberen Enden miteinander in Verbindung stehen, und gegebenenfalls an den unteren Enden eine Verbindung (15) für den Durchtritt des abgeschiedenen Flugkokses zum Rost aufweisen.
- 3. Wasserrohrdampfkessel nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zweitlufteinlaß (12) der Feuerung derart angeordnet ist/ daß er auf das untere Ende (15) des verjüngten Zuges (9) saugend einwirkt.
- 4. Wasserrohrdampfkessel nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Strömungsrichtung der Feuerungsgase am Austritt der Heizgase aus dem verjüngten Zuge (9) angeordneten Wasserrohre (10), je paarweise hintereinanderliegend, durch Flossen (13) miteinander derart verbunden sind, daß eine Reihe rückwärts zur Strömungsrichtung der Feuerungsgase gewendeter Durchtrittsschlitze entsteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937T0049724 DE690100C (de) | 1937-12-25 | 1937-12-25 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937T0049724 DE690100C (de) | 1937-12-25 | 1937-12-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690100C true DE690100C (de) | 1940-04-16 |
Family
ID=7563208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937T0049724 Expired DE690100C (de) | 1937-12-25 | 1937-12-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690100C (de) |
-
1937
- 1937-12-25 DE DE1937T0049724 patent/DE690100C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE690100C (de) | ||
| DE1275072B (de) | UEberkritischer Zwangdurchlauf-Dampferzeuger mit ueberlagertem Zwangumlauf | |
| DE526173C (de) | Dampferzeuger mit UEberhitzer | |
| DE381001C (de) | Wasserrohrkessel | |
| DE1526934B2 (de) | Naturumlauf-wasserrohrkessel | |
| DE522893C (de) | Wasserrohrkessel mit oberer Brennstoffzufuehrung und einem Trommelpaar, welches teilweise unmittelbar durch ein Steilrohrbuendel, teils durch weit ausladende, den Feuerraum umschliessende Rohrreihen verbunden ist | |
| DE466198C (de) | Kohlenstaubgefeuerter Dampfkessel mit vom Kesselkreislauf unabhaengigem Fluessigkeitskreislauf in den Brennkammerkuehlrohren | |
| DE741763C (de) | Wasserrohr-Strahlungskessel | |
| DE3511877A1 (de) | Durchlaufdampferzeuger | |
| DE478541C (de) | Wasserrohrkessel mit einem zwischen zwei Rohrgruppen angeordneten Feuerraum fuer Brennerfeuerung | |
| DE465216C (de) | Vereinigter Steilrohr-Teilkammerkessel mit vorgebauter Brennkammer, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung | |
| DE383439C (de) | Kammer-Wasserrohrkessel | |
| AT210442B (de) | Dampfkessel für Kohle-, Öl- oder Gasfeuerung | |
| DE189248C (de) | ||
| DE663105C (de) | Dampfkessel, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE975435C (de) | Dampfkessel mit den Feuerraum seitlich begrenzenden Wasserrohren | |
| DE1017730B (de) | Schmelzkammerfeuerung mit zwei lotrechten, durch eine Rohrwand voneinander getrennten Schmelzkammern | |
| DE1053163B (de) | Dampfkessel, insbesondere fuer Triebwagen und Diesel-Lokomotiven | |
| DE624913C (de) | Steilrohrkessel | |
| DE695844C (de) | Zwanglaufkessel | |
| DE730811C (de) | Zentralheizungskessel fuer kleinkoernige gasreiche Brennstoffe mit aufrechtem Brennschacht von nach unten zunehmendem Querschnitt und mit einer seitlichen Zufuehrung von Verbrennungsluft | |
| DE578743C (de) | Wasserrohrkessel fuer Zentralheizungsanlagen | |
| DE679810C (de) | Schiffswasserrohrkessel | |
| DE611870C (de) | Wasserrohrkessel mit einer breiten, durch schraege UEbergangsflaechen in einen schmalen Kesselzug uebergehenden Feuerung | |
| DE521845C (de) | Wasserrohrkessel mit oberer Brennstoffzufuehrung und einem Trommelpaar |