DEP0050585DA - Brechwalzwerk - Google Patents
BrechwalzwerkInfo
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Description
Bei Brechwalzwerken müssen die Walzen auseinandergenommen werden, wenn deren Arbeitsflächen abgenutzt oder zerstört sind, wenn infolge Ueberlastung ein Bruch eingetreten ist oder wenn sich zwischen den Walzen Fremdkörper eingeklemmt haben. Bei den bisher bekannten Brechwalzwerken ist das Auseinandernehmen deswegen besonders umständlich und zeitraubend, weil unmittelbar über den Walzen eine Aufgabevorrichtung, z.B. eine Einlaufschurre, angeordnet ist und im Anschluß an die Brechwalzen gewöhnlich Siebe oder andere Arbeitsgeräte im Zuge der stufenweisen Zerkleinerung und Sichtung innerhalb des Gesamtaggregates folgen. Die Betriebsunterbrechungen bei der Erneuerung einzelner Teile oder beim Entfernen von Fremdkörpern möglichst gering zu halten, indem möglichst wenig Teile des Gesamtaggregates der Zerkleinerungseinrichtung dabei abgebaut und wieder eingebaut zu werden brauchen, ist das Ziel der Erfindung.
Gemäß dieser sind die Brechwalzen, die in bekannter Weise durch lösbare Anker federnd zusammengehalten werden, so daß sie bei Auftreten größeren Widerstandes infolge des aufgegebenen Gutes ausweichen können, beide auf Schwingbügeln gelagert. Dadurch ist es möglich, nach Lösen der Anker beide Walzen aus der Bahn des Gutstromes herauszuschwenken und sie auch aus der Nähe der dem Walzenbrecher vor- und nachgeschalteten Aggregate zu bringen. Ausbesserungsarbeiten an den Walzen oder an den anderen Teilen des Zerkleinerungsaggregates können daher ohne größere zusätzliche Nebenarbeiten ausgeführt werden.
Es ist bei Brechwalzen schon bekannt, eine der beiden Walzen auf einem Schwingbügel zu lagern, während die andere Walze fest mit dem Rahmen des Walzwerkes verbunden ist. Bei dieser bekannten Anordnung tritt die von der Erfindung angestrebte Wirkung, Ausbesserungsarbeiten ohne Auseinandernehmen des ganzen Aggregates durchführen zu können, nicht ein.
Auf der Zeichnung ist ein Brechwalzwerk gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar stellt
Abb. 1 eine Ansicht des Walzwerkes senkrecht zu den Walzenachsen im Betriebszustand dar,
Abb. 2 zeigt die gleiche Anordnung bei auseinandergenommenen Walzen,
Abb. 3 ist eine Ansicht des Brechwalzwerkes in Richtung des in Abb. 1 eingezeichneten Pfeiles (auf der linken Hälfte) und ein Schnitt durch eine der Walzen (auf der rechten Hälfte).
Der Weg des Gutstromes ist gegeben durch die schrägen Wände 1 des Guteinlaufs, den dem Umfang der Walzen angepaßten Seitenwänden 2, die unten in Schrägwände 3 auslaufen, während sich an die dicht vor den Endflächen der Walzen liegenden Vorder- und Hinterwände 4 die Ablaufflächen 5 anschließen.
Der Rahmen des Walzwerkes wird gebildet durch die Betongrundplatte 21 aus den beiden Paaren von Längs-U-Eisen 6 und den vor deren Enden liegenden U-Eisen 7.
Mittels der Zapfen 8 sind die Schwingbügel 9 und 10 in den U-Eisen 6 drehbar gelagert. In der Betriebsstellung (Abb. 1) werden sie durch die Anker 11 zusammengehalten, die mit Muttern 12 unter Einfügung der Federn 13 festgezogen werden. Auf den Schwingbügeln 9 und 10 befinden sich die Lager 14 für die Brechwalzen 15, die mit Brechzähnen 20 besetzt sind. In den Vorder- und Hinterwänden 4 sind Aussparungen 16 für die Walzenlager vorgesehen, die durch Bleche 17 überdeckt werden.
An dem Schwingbügel 9 befindet sich eine Stützfläche 18. Durch einen Querträger 19, der auf den U-Eisen 6 zur Auflage kommt, wird die Stellung des einen Schwingbügels festgelegt. Auf der Achse einer der Walzen sitzt die Riemenscheibe 22, die über das Zahnrad 23 ein entsprechendes Zahnrad auf der anderen Walze antreibt. Die Zahnräder sind mit Zähnen größerer Länge besetzt, so daß der Eingriff der Zahnräder auch erhalten bleibt, wenn die Walzen etwa voneinander ausweichen.
Claims (1)
- Brechwalzwerk, bei dem die Brechwalzen durch lösbare Anker federnd zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Walzen (15) auf Schwingbügeln (9, 10) gelagert sind.
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