DEP0050490DA - Fangvorrichtung mit Klemmrollen - Google Patents

Fangvorrichtung mit Klemmrollen

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Publication number
DEP0050490DA
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Germany
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roller
rollers
cage
sets
safety
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Mangelsdorff
Original Assignee
Mangelsdorff, Hans, Hannover
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Description

Patentbeschreibung
Hans Mangelsdorff, Hannover Fa]igvo γ richtung mit Klemmrollen
Unter den "bekannten Sperr-Fangvorrichtungen: Excenter=3 ,Rollen= und KeilFangvorriehtungen ist letztere die gebräuchlichste. Excenter= Rollenfangvorriehtungen verlangen keine besondere Fertigungsgenauigfceit, sie eignen sieh "besonders für den rauhen Betrieb. Nachteilig bei beiden ist die gekrümmte Anlagefläehe durch die ein hoher spez.Flächendruek auf Verzahnung (Riffelung), Bolzen und lager kommt. Bei der K2eilfangvorrichtung wird der Druck über die ganze Fläche verteilt unter der Voraussetzung, dass Rücken und Brust des Keiles gut aufliegen, was von der Güte der Herstellung bzw.von der Fertigungsgenauigkeit abhängt. Praktisch ist diese Frage sehr oft infrage gestellt, weil auch der Verschleiss der Führungsschienen dabei|eine Rolle spielt. Ss ergeben sich dann beim Fangen zerstörende Klemmungen und Anfressun^-en des Keiles. Bei der Erfindung sind die Nachteile der drei Arten vermieden und ihre Vorteile nutzbar gemacht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rollenfangvorrichtung bei der im G-egensatz zu den bekannten zwei und. mehr Rollen hintereinander geschaltet sind. Der Fangstoss wird dadurch auf mehrere Rollen verteilt. Nach der Erfindung können entweder zwei zu beiden Seiten der Führungsschienen angeordnete Rollensätze benutzt werden, oder es kann nur ein Rollensatz auf der einen Seite der Schiene mit einem starren Widerlager aui der anderen vorgesehen werden.
Die Zeichnung zeigt die schematische Anordnung der Erfindung in zwei Bildern:
Abb.l zeigt die Fangvorrichtung in der normalen Betriebsstellung und Abb»2 dieselbe in der Fangstellung.
In Abb.l haben die Rollen 1 bis β, dem Keilwinkel des Gehäusewiderlägers angepasst, verschiedene Durchmesser, sie sind in Käfige 7 eingebaut und können sich frei um ihre Zapfen 10 drehen. Letztere

Claims (3)

Blatt 8 sind in Langlöeheityll des Käfige gelagert und können sieh auf= und abbewegen. Der Rollenkäfig wird in der normalen Betreibsstellung so gehalten, dass der Abstand S gewahrt bleibt. In Abbe2 sind die Rollen 1 bis 6 und die Käfige 7 infolge Auslösung der Fangvorrichtung nach oben gezogen dargestellt. Anfang/ der Bewegung liegen alle Rollenzapfen ·±π-*β* unteren Langloehfs$@(wie Abb.l zeigt). Selbst bei hochwertiger Fertigungsgenauigkeit wird ein gleichzeitigen Eingreifen aller Rollen zweifelhaft sein. Werden aber Verwitterung der Teile, Unebenheiten und Abnutzung der Führungsschienen beräeksie^tigt, so ist der gleichzeitige Eingriff der Rollen kaum zu erwarte^. Um aber den Eingriff aller Rollen zu gewährleisten sind in dem Käfig 7 langlöeher 11 für die Rollenzapfen 10 vorgesehen. Der aufwärts strebende Käfig bringt zunächst eine der Rollen zum Eingriff mit der feststehenden Führung 9, sie wälzt sich auf dem Widerlager 8 ab und gibt dem Käfig naeh oben Raum^bis die nächste Rolle eingegriffen hat u.a.f. bis zuletzt alle Rollen fragen. Durch den regellosen Eingriff der Rollen spielen sieh die vorher unbestimmbaren Aehsabstände Αχ, Ag selbständig ein. Patentansprüche s
1. Fangvorrichtung mit Klemmrollen dadurch gekennzeichnet,dass zwei und mehr Rollen τοη verschiedenen Durchmessern, zu Rollensätzen vereint, in einem Fanggehäuse untergebracht sind, wobei die Anordnung je Führungsschiene entweder mit einem Rollensatz und einem starren Widerlager*, oder doppelseitig mit zwei Rollensätzen (Abb.l u.2) vorgesehen ist,
2» Fangvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Rollenkäfige (7) in denen für die Rollenzapfen( 10.) Langlöcher(11) vorgesehen sind,die ein regelloses und selbständiges Einstellen der Rollenabstände (A^ ,Ag) zulassen.
3. Fangvorrichtung nach Anspruehl und 2, gekennzeichnet durch
Blatt
Federn (12) die die Rollenzapfen (10) in der normalen BetrieTjsstel-
in ihrer unteren Lage festhalten. 4e Fangvorrichtung naoh Anspruch 1 Ta is 3 ,gekennzeichnet durch die Aufteilung der Rollensätze in rersehiedene unter sieh unabhängige oder untereinander federnde Rollensät g@-.]cäf ige,

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