DEP0049858DA - Signaleinrichtung im Eisenbahnsicherungswesen, insbesondere für Zwergsignale - Google Patents
Signaleinrichtung im Eisenbahnsicherungswesen, insbesondere für ZwergsignaleInfo
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Description
Im ülsenbahn-^jicherungowesen werden in gewissen lallen sognannte Zwergsignale zur Anwendung gebracht, das sind
Signale, die sich zwischen den ^leisen nur wenige Zentimeter über dem Boden befinden. Solche Znwergsignale -werden ν·ο, da
benötigt, wo der Gleisabstand so gering ist, daß eich Signalmaste nioht aufstellen lasten, iiiese Signale sind der Gefahr
eines Vemchneiens und V er schmutz ens noch mehr ausgesetzt ale die auf hohen masten angeordneten Signale und müssen daher
um so mehr durch über den Signallampen angeordnete Schuten geschützt werden« U-Ieichzerfcig dienen die Schuten dazu
das Linfallen des Sonnenlichtes zu verhindern., da die Signale bei Tageslicht leichter zu erkennen sind, wenn sie gegen
das Sonnenlicht abgeschattet werden. Lin Nachteil diener Sohuten ist jedoch besonders bei Zwergsignalen, daß das Signal
dann in nächster Ntthe nicht erkennbar igt, weil die Linsen ^a-S.Streugläser durch die Schuten gegen Licht von
oben abgedeckt sind*
SemäS der Erfindung ;-«ir<3 Ήp^ch) »angel ^aduroh abgeholfen,
daß zum Abdecken der Signale Schuten verwendet werden, die ganz oder teilweise durchsichtig oder durchscheinend
sind, Kian ermöglicht damit ein Lrkennen des Signals durch den durchsichtigen Ieil der Sohute hindurch auch in nächster
jh-he u«d bewirkt trotzdem, daß das Signal gegen Verstäuben
and Yersohneien geschützt ist υ -i^ch gegen einfallendes Sonnenlicht kann das Signal noch ausreichend geschützt werden, wenn
der Teil der Schute, welcher für die Jeohachtung des Signals nicht hinderlich ist; lichtundurchlässig gemacht wird. Kan
wird in vielen Pallen, Z cR0 wenn die Signale so aufgestellt
sind, daß das Sonnenlicht nicht einfallen kann, also wenn das strahlenbündel zetj, nach Korden gerichtet ist, die ganze
Schute aus durchsichtigem oder durchscheinendem material^ ZeB, aus Glas oder Plexiglas herstellen können» In den Fällen
jedoch, wo das .Einfallen der Sonnenstrahlen möglichst vermieden ^werden soll, wird man zweckmäßig nur einen AU<=qchnitt
in der schute vorsehen, der durch Olas oder Plexiglas abgedeckt wird, wobei der au= schnitt so angeordnet 3,st, daß die
durchfallenden strahlen sich in der Linie befinden, in der sich das -xUge des Lokführers dem Signal näherte a. a η kann
auch eine ganz aus durchscheinendem i:aterial hergestellte Schute zum Ieil durch .anstrich licht undurchlässig machen«
Der Erf indungsgegenstand ist in den figuren beispielsweise erläutert« 1 und 2 sind zwei Signallampen an einem
Zwergs.'-gnal^ die durch bauten abgedeckt sind* i)ie Schuten weisen je einen Ausschnitt 5 und 4 auf, der z«B« mit Plexiglas
abgedeckt ist* Wie die in Figur 1 eingezeichneten Strahlen 5, 6 erkennen lassen, ist das Signal noch aus nächster
Kahe erkennbar und es wird sogar das untere Signal 2 durch den Ausschnitt 4 der eigenen Schute und den Ausschnitt
J> der oberen Schute hindurch erkennbar, während ohne diese Ausschnitte das Signal nur auf größere Entfernung hin sichtbar
sein würde. »Tie aus Jigur 2 ersichtlich ist, wird der
Claims (2)
- Ausschnitt außerdem zweckmäßig nicht symmetrisch sondern seitlich an der schute angebracht, so daß nur die Strahlen austreten können, die in der Richtung liegen, in der sich das Auge des Lokführerg dem signal nähert» kan kann den Seil der Schute, der lichtdurchlässig gemacht ist, auch mit Streuelementen versehen, die man zweckmäßig auf der Innenseite der schute anbringt, so daß die austretenden Strahlen »ich auf eine größere strecke hin verteilen. ßueokmäßig iet es, die zur Entlüftung der Laterne angebrachte obere Öffnung so anzuordnen, daß die aus der Laterne ausströmende warmluft an der Innenseite der schute entlang gtreicht and s® zur Erwärmung der schute and damit zur Verhinderung de® Vereisens und Versehneiens beiträgt. Unter Umständen iet eine solche ganz ©der teilweise durchsichtige oder durchscheinende schute auch bei Signalen anwendbar, die sich avtf «u asten, befinden; wenn ein solches Signal ζ *a, la Augenhöhe des Lokführers angeordnet ist oder an einer schärfen iwurve steht, würde die schute die Sicht von der Seite beeinträchtigen. Eier würde man also die Seite der Sohute, von welche? her man sich dem signal nähert, durchsichtig oder durchscheinend gestalten, aus demselben Grunde igt es anter Umständen zweckmäßig, diese Schuten auch bei QberwegsigRalgB. oder dergleichen zur anwendung zu bringen.IifyEi«richtung aar Eisenbahn-SigfteAe* 4aH^«»s*fiA@€W 6wergsignale/i, dadurch gekennzeichnet, daß die Signallaternen durch Schuten abgedeckt werden, die ganz oder teilweise aua durchsichtigem oder durchscheinendes liaterial bestehen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechschuten Ausschnitte aufweiten, an den Stellenj durch welche die Strahlen hindurchdringen,, die sich in der Linie befinden, in der sich das auge des Lokführerθ dem signal nähert, wobei diese Ausschnitte mit durchsichtigem oder durchscheinendem Iucterial abgedeckt sind.3» einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuten vollständig aus durchscheinendem material hergestellt sind, und teilweise durch anstrich undurchsichtig gemacht -werden.4* Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtdurchlässigen Teile der Schuten mit Streuelementen versehen sind»♦ einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere int lüftungsöffnung der Laternen so angeordnet wird, daß die der laterne entströmende Warmluft an der unteren Seite der Schute entlanggeführt wird.
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