DEP0049702DA - Selbsttätige Regelung der Aufwickelspannung für Bäum- oder sonstige Wickelmaschinen - Google Patents
Selbsttätige Regelung der Aufwickelspannung für Bäum- oder sonstige WickelmaschinenInfo
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Description
Es ist erforderlich, bei Bäummaschinen für Ketten- und Gewebebahnen, bei denen der Kettenbaum direkt angetrieben wird, die Umdrehungszahl des Baumes bei gleichbleibender Durchlaufgeschwindigkeit verhältnisgleich seiner Durchmesserzunahme zu verringern. Dies erfolgt im allgemeinen durch Reib- oder Umlaufrädergetriebe, bei welchen durch Andrücken von Bremsscheiben der Drehzahlausgleich und die Spannungsregelung betätigt wird. Die Regelung geschieht von Hand und verlangt vom Bedienungspersonal eine stete, nur durch Abtasten mögliche Überwachung der Spannung der auflaufenden Warenbahn sowie ein laufendes Nachregeln des Bremsgetriebes. Man hat versucht, diese Regelung in Abhängigkeit des jeweiligen Baumdurchmessers dadurch selbsttätig vorzunehmen, dass ein auf der Warenbahn aufliegender Fühlhebel das Reibgetriebe entsprechend beeinflußt. Diese vom Baumdurchmesser gesteuerte Regelung seiner Umdrehungszahl ergibt jedoch keine zuverlässig gleichbleibende Kettenspannung. Deren Einstellung ist nur gefühlsmäßig möglich und ein Nachregeln von Hand unerläßlich, da über den Kettenbaumdurchmesser wohl die Drehzahl, aber nicht die Kettenspannung abgetastet werden kann. Ausserdem ist das Drehmoment dem Baumdurchmesser nicht verhältnisgleich, da bei Durchmesserzunahme auch dessen Gewicht vergrößert wird, was erhebliche Änderungen im Antriebsmoment durch Lager- und Getriebereibungen ergibt.
Um diesen Überstand zu beseitigen, wird nach der vorliegenden Erfindung das Antriebsmoment in Abhängigkeit von der Kettenspannung selbsttätig geregelt.
Figur I zeigt einen Schnitt durch eine Aufbäummaschine,
Figur II den dazu gehörigen Grundriß.
Die aufzuwickelnde Warenbahn a läuft von der mittels Motor b getriebenen Einzugswalze c über die Führungswalze d und Leitwalze e zum Kettenbaum f. Als Antrieb des Kettenbaumes dient in der Zeichnung ein Umlaufrädergetriebe, bei dem die Regelung des Drehmomentes der Baumwelle h durch Abbremsen der Bremsscheibe i erfolgt. Um bei Durchmesserzunahme des Kettenbaumes eine verhältnisgleiche Erhöhung des Baumwellendrehmomentes zu erzielen, muss der Bremsdruck vergrößert werden, wenn die Kettenspannung gleich groß bleiben soll. Zu diesem Zweck treibt die einseitig in beweglichen Lagern laufende Fühlwalze d mit der an ihren äusseren Zapfenenden befindlichen Reibscheibe k die Gegenscheibe n und damit das kleine Schneckengetriebe o. Die voreinstellbare Druckfeder l hält das Lager m im Gleichgewicht. Die Scheibe n wird in Drehung versetzt, sobald dieses Gleichgewicht gestört ist und bewirkt über den Schneckentrieb und die Klaue p eine Zunahme des Bremsdruckes auf die Bremsbacke q, mithin eine Änderung des Drehmoments so lange, bis die Spannung der Warenbahn durch Abheben der Reibscheibe k den Federdruck l übersteigt, wodurch die Auflage zwischen den Reibrädern k und n und damit die Drehung des Letzteren aufhört. Der Druck der Feder l entspricht der Kettenspannung und ist am Handrad r einstellbar, ausserdem an einer Skala s abzulesen. Durch Lösen der Kupplung p kann die selbsttätig wirkende Vorrichtung leicht an- oder abgestellt werden.
Die Erfindung ist für Bäumvorrichtungen jedweder Art sowohl an Schlicht- und Konusschärmaschinen, als auch in gleicher Weise als Aufwickelvorrichtung für Gewebe- oder Papierbahnen zu verwenden. Die Verstellung des Bremsdruckes auf die Bremsbacke q kann auch auf elektrischem Wege durch Stromschluß mittels Schütz und Motorantrieb auf das Getriebe c bewerkstelligt werden, ohne daß am Wesen der Erfindung etwas geändert wird.
Claims (1)
- Anspruch 1Selbsttätige Regelung der Aufwickelspannung für Bäum- oder sonstige Wickelmaschinen zum Wickeln von Ketten oder Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelspannung der auf die Aufwickelwalze (Kettenbaum) auflaufenden Warenbahn selbsttätig gleich gehalten wird durch eine federnd gelagerte Fühlwalze, die bei Spannungsänderungen über ein schaltbares Zwischengetriebe den Kettenbaumantrieb solange beeinflußt, bis die Spannung wieder den voreingestellten Wert erreicht.Anspruch 2Selbsttätige Regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlwalze durch eine voreinstellbare Druckfeder im Gleichgewicht gehalten wird, wodurch die federnde Lagerung die Innehaltung einer beliebigen und jederzeit ablesbaren Kettenspannung gestattet.
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