DEP0049682DA - Verfahren und Anordnung zur Übertragung von Schwingungsimpulsen - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Übertragung von SchwingungsimpulsenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine entsprechende Anordnung zur Übertragung von Schwingungsimpulsen. In der Schwingungstechnik gelingt es meist nur schwer, die hochfrequenten Schwingungen des Schwingungserzeugers verlustfrei auf das in Schwingung zu versetzende Werkstück, Material usw. zu übertragen. Auch ist es oft erforderlich, dass die von den Schwingungserregern ausgehenden Schwingungsimpulse nach verschiedenen Richtungen in gleicher Stärke übertragen werden. Bisher hat man die Schwingungserreger entweder von aussen an die zu behandelnde Masse angesetzt, oder sie in die Masse eingeführt, so dass die Schwingungsimpulse unmittelbar auf die die Impulse aufnehmenden Körper übertragen werden.
Bei der Formgebung von Betonmassen wurden diese in Formen eingebracht und die Schwingungserreger wurden von aussen beispielsweise an die Formen angehängt. Dann werden die Schwingungsimpulse durch einen festen Körper an die Masse übergeleitet. Dort, wo der Schwingungserreger an der Form angebracht ist, findet eine andere Übertragung der Schwingungsimpulse statt als im anliegenden Gebiet.
Die Erfindung geht einen neuen Weg, mit welchem erreicht wird, dass die Schwingungsimpulse nach allen Richtungen gleichmässig übertragen werden. Ausserdem ist die Übertragung verlustfrei. Gemäss der Erfindung werden die von den Schwingungserregern ausgehenden Impulse unter Anwendung von Flüssigkeit als Übertragungsmittel an die unter Vibration zu stellenden Masseteilchen, Massekörper, Werkstücke usw. zur Wirkung gebracht. Dabei dient als Übertragungsmittel ausschliesslich die Flüssigkeit.
Die Erfindung betrifft gleichzeitig die das Verfahren durchführende Anordnung. Als Flüssigkeit dient beispielsweise Wasser. Es können aber auch andere Flüssigkeiten mit höherer oder niedrigerer Dichte bzw. Konsistenz, wie Öl oder Alkohol die Schwingungen verlustfrei nach allen Seiten ausstrahlen.
Der Erfindungsgedanke lässt sich anwenden bei allen Arten von Rüttel- und Vibriereinrichtungen, gleichgültig ob diese als Aussen- oder Innenrüttler Verwendung finden.
Die zu behandelnde Masse kann die beliebigste Zusammensetzung haben. Die Verdichtungswirkungen, die bei dem neuen Verfahren auftreten, sind ganz andere, als bei der Übertragung durch feste Stoffe.
Der Erfindungsgedanke ist in verschiedenen Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die systematische Anordnung des Erfindungsgedankens,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Ausbildung, bei welcher der Schwingungserzeuger in die Flüssigkeit eingebracht wird,
Fig. 3 eine Anordnung, bei der der Schwingungserreger von einem Flüssigkeitsmantel voll umgeben ist und
Fig. 4 eine Ausbildung, bei der die zu behandelnde Masse in die Flüssigkeit eingetaucht ist.
1 ist jeweils der Schwingungserreger, 2 die Flüssigkeit und 3 der die Schwingungsimpulse aufnehmende Teil. Wie Fig. 1 erkennen lässt, werden die von dem Schwingungserreger ausgehenden Kräfte ausschliesslich über die Flüssigkeit 2 auf die zu behandelnden Teile 3 übertragen.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 2 werden beispielsweise drei Stück Platten 3 aus Beton oder ähnlichen Massen gerüttelt, 4 ist die entsprechende Form, die im Innern die Flüssigkeit 2 aufnimmt. Das Rüttelgerät wird in die Flüssigkeit 2 eingetaucht.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 3 ist der Rüttelkörper 1 von einem zweiten Mantel 4 umgeben. Zwischen beiden
Teilen befindet sich die Flüssigkeit 2, die den Mantel 4 vollkommen ausfüllt. Durch eine Zuleitung 5 kann die Flüssigkeit 2 im Innern des Mantels 4 beliebig unter Druck gesetzt und damit eine Regelung der Übertragung der Impulse herbeigeführt werden.
Bei der Ausführung gemäss Fig.4 ist die zu behandelnde Masse 3 mit ihrer Form 4 allseitig von der Flüssigkeit 2 umgeben. 6 sind federnde Unterstützungsglieder, die ein Untertreten der Flüssigkeit 2 unter den Behälter 4 gestatten. Die Rüttelkörper 1 sind in diesem Falle als Aussenrüttler aussen an dem die Flüssigkeit aufnehmenden Behälter aufgehängt.
Die von den Rüttelgeräten ausgehenden Impulse werden unmittelbar der Flüssigkeit mitgeteilt, die sie verlustfrei nach allen Seiten ausstrahlt. Damit werden diese verdichtenden bzw. die Stromimpulse aufnehmenden Teile gleichmässig von allen Seiten beeinflusst.
Claims (7)
1. Verfahren zur Übertragung von Schwingungsimpulsen, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Schwingungserregern ausgehenden Schwingungsimpulse unter Anwendung von Flüssigkeit als Übertragungsmittel an die unter Vibration zu stellenden Masseteilchen, Massekörper, Werkstücke usw. zur Wirkung gebracht werden.
2.) Anordnung zur Übertragung von Schwingungsimpulsen, dadurch gekennzeichnet, dass als Übertragungsmittel zwischen die Schwingungserreger (Rüttel-, Vibriereinrichtungen usw.) und den die Schwingungsimpulse aufnehmenden Teil (Werkstück, Massekörper, Masseteilchen) eine Flüssigkeit eingeschaltet ist.
3.) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserreger in die als Übertragungselement dienende Flüssigkeit eingetaucht werden.
4.) Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Übertragungsmittel wirkende Flüssigkeit gleichzeitig als Kühlmittel für den Schwingungserreger dient.
5.) Anordnung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schwingungsimpulse aufnehmenden Teile in die Flüssigkeit eingetaucht sind, während die Schwingungserreger von aussen angesetzt sind.
6.) Anordnung nach Anspruch 2 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserreger oder die die Schwingungsimpulse aufnehmenden Teile in der Flüssigkeit bewegt werden.
7.) Anordnung nach Anspruch 2 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit nach aussen vollkommen abgeschlossen und gleichzeitig unter Druck gesetzt wird.
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