DEP0048858DA - Mauerwerk aus großformatigen Hohlsteinen - Google Patents
Mauerwerk aus großformatigen HohlsteinenInfo
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Description
Aufgabe der Erfindung ist, ein Hohlziegelmauerwerk zu entwickeln, welches die Nachteile des Vollziegelmauerwerks un des bisher verwendeten Hohlziegelmauerwerks nicht mehr aufweist. Als Nachteile des Vollziegelmauerwerks sind anzusehen:
1) Hohes Gewicht bei Transport und Vermauerung
2) Hoher Mörtelverbrauch beim Vermauern
3) Relativ geringer Wärmeschutz
4) Langsames Vermauern, da das Format zu klein ist.
Der Vorteil des Ziegelmauerwerks liegt in seiner fast uneingeschränkten Anwendbarkeit bei leichter Handhabung.
Die bisherigen jahrzehntelangen Versuche, das Vollziegelmauerwerk durch Hohlziegel zu ersetzen, konnten nicht das gewünschte Ergebnis haben, da diese meist zu unhandlich waren und sich nur sehr unterschiedlich für Fensteranschläge, Ecken, Pfeilermauerwerk, Schornsteinmauerwerk, Deckenauflagerung und Einstemmen von Schlitzen eigneten. Soweit sie Zweihandsteine waren, war auch die einwandfreie Vermörtelung der Stossfugen nicht gewährleistet. Soweit sie Querlochsteine waren, d.h. von Lagerfuge zu Lagerfuge durchgehende Löcher aufweisen, war die Wärmedämmung ungünstig. Zudem erforderte die Herstellung der oft komplizierten Steinquerschnitte besonders guten Ton und gute Aufbereitung.
Die vorstehende Erfindung löst die gestellten Aufgaben, indem sie die Verwendung eines Hohlsteinmauerwerks vorschlägt, welches in beliebigem Verband aus der kombinierten Anwendung zweier bekannter Steinformen gleicher äußerer Abmessung, jedoch verschiedenartiger Lochung entsteht.
Der eine zur Verwendung kommende Ziegel ist in Richtung seiner größten Längenausdehnung durchlocht und wird stets als Läuferstein benutzt; während der andere Ziegel bei gleichen äußeren Abmessungen in Richtung seiner kürzesten Ausdehnung durchlocht ist und stets als Binderstein verwendet wird.
Bei der Vermauerung in beliebigem Verband als Langlochsteine ergibt sich dann ein Mauerwerk, welches einen homogen gelochten Querschnitt aufweist.
Der Umstand, daß die Steine ebenso hoch wie breit sind, ermöglicht die Verwendung des leicht teilbaren, in Richtung seiner kürzesten Ausdehnung durchlochten Steines auch als Querlochstein, d.h. als Stein mit senkrecht stehenden Durchlochungen, die von
Lagerfuge zu Lagerfuge durchgehen. Als Vorteil ergibt sich dann die Möglichkeit, bei Fenster- und Türanschlägen und Ecken das Sichtbarwerden der Hohlräume des Steines zu vermeiden. Außerdem wird dadurch die Herstellung von Schornsteinmauerwerk, Pfeilermauerwerk und Kellermauerwerk ermöglicht.
Die leichte Teilbarkeit dieses Steines vermeidet Bruch und ergibt eine Anpassungsfähigkeit des Mauerwerks, welche der der Vollziegel zumindest gleichwertig ist.
Im übrigen sind die Abmessungen der Steine so gehalten, daß 2 Binderköpfe + Mauerwerksfuge die Länge des Läufersteines ergeben und daß die Steine mit einer Hand vermauert werden können, sodaß ein sicheres Abdichten der Stoßfugen erreicht wird.
Neuartigkeit und Fortschritt bestehen mithin in der nach bestimmtem System kombinierten Verwendung zweier an sich bekannter Grundformen von Lochziegeln.
Die Zeichnung zeigt als Abb. 1 einen Stein, der in Richtung seiner grössten Längenausdehung durchlocht ist, während Abb. 2 einen Stein zeigt, der in Richtung seiner kürzesten Ausdehnung durchlocht ist.
Abb. 3 und Abb. 4 zeigen ein 1 Stein dickes Mauerwerk in Perspektive und Schnitt.
Abb. 5 und 6 zeigen einen 1 und 1 1/2 Stein dicken Mauerwerksverband in 2 aufeinander folgenden Schichten.
Die Steine können aus beliebigen Baustoffen bestehen.
Claims (3)
1) Mauerwerk aus großformatigen Hohlsteinen, welche im normalen Mauerwerksverband vermauert werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Läufersteine Langlochsteine verwendet werden, welche in Richtung ihrer größten Abmessung durchlocht sind; während als Bindersteine Langlochsteine verwendet werden, welche in Richtung ihrer kürzesten Abmessung durchlocht sind.
2) Mauerwerk wie vor, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Wandstege aller Steine im fertigen Mauerwerk übereinanderliegen.
3) Mauerwerk wie vor, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Abmessungen beider Steinformen gleich sind.
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