DEP0048627DA - - Google Patents

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DEP0048627DA
DEP0048627DA DEP0048627DA DE P0048627D A DEP0048627D A DE P0048627DA DE P0048627D A DEP0048627D A DE P0048627DA
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shale
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E O L - iV δ E K
Ifc?# iixthur Kopp
Komaanditgesellschaft
Gberadorf - lecker
Terfithrein gar Herstellmng veredelter» pharmazeutisch wertvoller Schieferölprodttkte·
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung pharmazeutisch wertvoller Schieferölprodukt©· Schon la früheren Jaiiriiundertea wurden die durch Brenne» des Schiefergesteins erhaltenen Schieferöle In der Therapie verwendet. Ihren Siegeszug traten sie jedoch erst an als die Sulfonierung der OeIe gelang und die wissenschaftliche Forschung die besondere Bedeutung der Sciiieferöle für die Humac-Medizin herausstellte.
Eingebende üntersuchuageu haben nun gezeigt, dass nicht allein der den Schi eier ölen eigene, bei dem Brennen des Gesteins entstehende Thiophenschwefel fur die eigenartige Wirkung der Schieferöle verantwortlich zu machen let, sondern dass auch den ungesättigten Kohlenwasserstoffen eine nicht unbeträchtliche Wirkung zugeschrieben werden muss,
le konnte aber auch festgestellt werden, dass die von den teerartigen, hochmolekularen Anteilen befreiten hellen Schiefer öle eine ähnliche, zum feil
sogar gesteigerte Wirkung entfalten wie die durch Sulfonierung veränderten, dass aber diese Gele infolge ihres hohen Gehaltes an niederigtsolekularen, stark ungesättigten Kohlenwasserstoffen «ine nicht unbeträchtliche Heizwirkung ausüben und deshalb trotz ihren an sich gross©» Vorteilen für verschiedene Beaandluagsgeblete* ausfallen· Is hat nicht
a S ü fi O L· - B ä RK
Ιϊγ· &rfc&ur KSpp
£ommaüaitg©se11schaft
Oberndorf -Neckar
P «·*
an Versuchen gefehlt, dies® störend© wirkung urne hellen, nicht sulfonierten Schieferöle a» beseitigen, doca konnten ©rat in $i»§ßt©r Seit ürf©l«- ge erzielt werden, Dia Beobachtung und laufend® Kottrolle der Geste insehwelung und der ä Heilbehandlung der anfallenden OeIe zeigten, dass die Schieferöle infolge ihres Gehaltes an ungesättigten Kohlenwasserstoffen, deren Doppe !bindung ^i einem, grossen feil als konjugierte vorliegen, sieht allein leicht 2ur Spaltung, sondern auch - bei .Einhaltung best imffit er Versuchsbedingungen - zur Polymerisation neigen. Dass eine Polyaerisationsneigixng besteht, beweist bereits die Tatsache, dass alle Schieferöle, insbesondere di© durch SuIfo-
vertii&«rten, ein® mehr oder weniger staric
Verharaungsneigung aufweisen, i£s konnte nun gezeigt werden, dass diese Polymerisation in Gegenwart von Itriedel-Craft&~Katalysatore» (den Halogeniden insbesondere des Al, Fe, 2n .oder B vm& ihre» Doppe !verbindungen) in kürzester Seit erfolgt, in bestimmte Bahnen gelenkt werden kann und dass dann - ,1© nach den Versuciasbedingungexi - Prodiakt® entstehen, die pharmaaeutiseh besonders wertvoll sind, da der Gehalt an fiiiop^enschwef«! iaraktisch unveränfisrt bleibt, während dor Gehalt an ungesättigten Kohlenwasserstoffen wesentlich hsrabgesetat ist* t3m@rwilc@uhte Roizerscheiraiiigen können von diesen Produkten nicht ausgelost werden.
SIHOL··!IBKS
I>r. Arthur Kopp
Kommanditgesellschaft
Obernaorf -Keckar
Beispiel
Wasserfreies Schieferrohol oder ein ms diesem hergestelltes» gegebenenfalls vorbehandelt0a und gereinigte® Destillat, dichte 0,6^0 - Gt920f &Ρ·18 121 * 250°, wird mit 2. - 5 % wasserfreiem Aluminiumchlorid etwa
2-5 Stunden unter ständigem Hühren und unter Ausschaltung von Feuchtigkeit am Rückflusskühler bis zum Siedepunkt erhitzt; Katalysatorzusatz und i£rhitzungridauer richten sich nach dem urad der ü&geslttigtheit des ÄusgsAgsmaterialgr, dessen Jod zahl bis ssu 400 betragen kann* Die Erhitzung muss auf jeden fall solange rorgetiomisen werden, bis ein© entaoEaene Probe dine Jodsahl von ©twa 200 aufweist» Alsdsuan wird äer Katalysator in üblicher !eis© entfernt und das ©riialtene Bös&tiaaspro&iäict In inerter Atmosphäre fraktioniert destilliert· Der Yorlauf, ®twa 4 bis 10 %, χϊ>*ι§ 150° t besteht aus einer wa8serh©llenf «task teo. Fraktion mit einem ^hipphcsnschwefelgehalt von an» nähecmd 5 %$ die- Haoiptfraktion» 30 bis $ö %t Ip 150 — 2^0° 9 aus ©ixier bei Eiamerteaperataj· bis linartig'e Kpasistenz safw#iB©n<3©xi fraktioa mit Jodzahl -von I50 bis 2CX) und einem f!hioph®nschwefel· gehalt VOU 10 bis 15 Jt, der äachlamf, 10 bi© 20 % t
270°f aus einer glasklarenv bei ratux meist harzartig erstarrenden, fettlöslichen ^rsktion 2Eit einer Jod^ahl von 50. bis 100 und einem Thiopheneei-wefa!geaalt von annähernd 13 % % «ähren-ä der DeetillationsrücKstanct, bis au 20 %t aus einer Masse besteht»
TASI h OL-WlRKS
2r. Arthur Kopp
-Neckar
Die mitgeteilten ^Mophenechwefelgetlialte werden
selbstverständlich mxr dann ermittelt» mwi als Ausgangsmaterial ein OeI verwendet wird» das salbst einen ^hiipnenscnwtf elgenalt von 10 bis 13 % mt* weist·
Di® in den einzelnen Fraktionen anfallenden Produkte lassen slcn samtlicn ohne besondere Schwierigkeit zu Salben ι Gelen oder Tinkturen verarbeiten und können mit Vorteil überall dort eingesetzt werden, wo die iäntf altung katalytischer Wirkungen, die einerseits aui' dem Gehalt an Thiophensohwefel und andererseits auf einem mäsoigert Qenalt an ungesat-
onne daas übunaassige ßeiaerscneinungen auf der Haut oder Scnleiaiiiaut festgestellt werden können·

Claims (1)

  1. Br· Irt&ur läpp
    Koaamajaditgesellscliaft
    ©&t -Neckar
    PatestanEpriich ι
    zur Herstellung von Sdfe.ieferöl$a?©-
    dukten, dadurch gekennzeichnet, dass t&iopheiw haltige Schief eröle mit einem hohen Geaalt an Kohlenwasserstoffen mit zweok-
    1 · IO f eines Friedel-Crafts-Katalysators» iaefeesonder© mit d®» Halogeaiaen des » solange "behandÄlt vmr&mt "bis die
    des Keaktioiisprodukt^s etwa 200 beträgt» das Heaktionseenisch daixrx vom Katalysator befreit und ei.Bchiles:send, ^weokaäsßig in inerter
    , fraktioniert destilliert wird·
    Oberadorf «Becker, am 19# tebruer 1949

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