DEP0048529DA - Anlage für die Herstellung von Betonplatten - Google Patents
Anlage für die Herstellung von BetonplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage für die rationelle Herstellung von Leichtbetonplatten und entsprechende Vorrichtungen; insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Herstellung von vorzugsweise mit Rahmen bewehrten, dampfgehärteten Leichtbetonplatten.
Um derartige Platten serienmässig und dabei wirtschaftlich herstellen zu können, muss man bei einer solchen Anlage den Zeit-, Material- und Energieaufwand auf ein Minimum senken. Im Gegensatz zu den bekannten Anlagen für die Herstellung von Leichtbetonplatten löst die Erfindung diese Aufgabe, und zwar einerseits durch ein sinnreiches System der örtlichen und zeitlichen Zuordnung und des Zusammenspiels der Aufbereitungs-, Mischungs-, Transport- und Arbeitsgänge, andererseits durch neue und besonders vorteilhafte Einzelvorrichtungen. Die Erfindung ist in der Zeichnung im Gesamten und im Einzelnen dargestellt und zwar zeigen
Abb. 1 eine Draufsicht auf die Anlage,
Abb. 2 einen Schnitt A-B nach Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt C-D nach Abb. 1,
Abb. 4 das Prinzip der Schaltanlage für die Kessel,
Abb. 5 die Befestigung der Plattenrahmen in den Gießkästen,
Abb. 6, 7, 8, 9 und 10 Gießkasten und Blockwagen in der zeitlichen Reihenfolge ihrer Funktion.
Die Anlage ist im wesentlichen in einer gedeckten Halle 1 untergebracht; diese Halle 1 besitzt zweckmässigerweise eine Temperaturhaltung, die eine gleichmässige für die Herstellung der Platten günstige bzw. hierauf, d.h. also auf die Erfordernisse des Gasbetons, Schaumbetons o.dgl. abgestimmte Hallentemperatur sichert, für eine gleichbleibende Güte des Produktes und für den geordneten vorbestimmten zeitlichen Ablauf der Fertigung bzw. der einzelnen Fertigungsabschnitte ist diese Maßnahme von Wichtigkeit. An der einen Längsseite der Halle 1 ist die Transporteinrichtung 2 für die Abfuhr der erforderlichen Grundstoffe oder eines Teiles dieser Grundstoffe vorgesehen, während an der anderen Längsseite der Halle die Transporteinrichtung 3 für die Abfuhr der fertigen Platten angeordnet ist. Hierbei ist es in erster Linie vorgesehen, diese beiden Transporteinrichtungen 2 und 3 als Gleisanlagen für das An- und Abrollen von Loren 4 und 5 auszubilden. Das schliesst jedoch nicht aus, diese Transporteinrichtungen auch z.B. als Transportstrassen für die Verwendung von Lastkraftwagen o.dgl. auszugestalten. An der Stirnseite der Halle 1 und zwar vorzugsweise an oder nahe bei einer Hallenlängswand ist die Lagerungs- und Mischanlage 6 für die Grundstoffe vorgesehen. An der
anderen Stirnwand der Halle 1 wird bei der Herstellung von rahmenbewehrten Platten die Zufuhr der Rahmen bewerkstelligt, und zwar endet dort eine Transportvorrichtung 7, die die etwa mittels Lastkraftwagen herangeführten Rahmen aufnimmt und in Art eines Transportbandes an die entsprechenden Hallenplätze bringt. Hierbei kann der in die Halle 1 führende Teil des Transportbandes innerhalb der Halle 1 vorgesehen werden, während der Rücklauf ausserhalb der Hallenwand 9 erfolgt.
Das Wesen der Erfindung geht am deutlichsten aus der Funktion der Anlage hervor. Die über das Gleis 2 herangeführten Loren 4 liefern Material, z.B. Sand und Schlacke o.dgl. an. Diese Grundstoffe werden in dem Silo 29 gelagert. In räumlichem Zusammenhang hiermit steht die Mischanlage 6, die in noch zu beschreibender Weise arbeitet und angelegt ist. Nach dem Mischungsvorgang in dem Anlagenteil 6 wird das gemischte Gut in Kübel 10 entleert; diese Kübel 10 sind als Teile einer Hängebahn ausgebildet, deren parallele Gleise 11 und 12 im Bereiche der Mischanlage 6 nahe zusammengeführt sind. Vorzugsweise sind zwei Hängebahngleise 11 und 12 vorgesehen, und zwar ist jedem Gleis 12 vorzugsweise ein Kübelwagen 10 zugeordnet. Die Gleise 11 und 12 sind parallel zur Hallenwand 9 angeordnet, unter den Gleisen 11, 12 befindet sich je eine Reihe von Gießkästen 13, 14. Diese Gießkästen werden durch Entleerung der Kübelwagen 10 gefüllt, und zwar nachdem über das Transport-
band 7, das vorzugsweise als Hängeband ausgebildet ist, die Blechrahmen für die Platten herangeführt und in die Gießkästen eingelegt und befestigt worden sind; jeder Gießkasten enthält eine bestimmte Anzahl von in gewissen Abständen parallel liegenden Rahmen. Zwischen den beiden Reihen der Gießkästen 13 ,14 ist ein Transportgleis 15 für die Blockwagen 16 angeordnet. Auf diese Blockwagen 16 wird von je zwei gegenüberliegenden Gießkästen 13, 14 in noch zu beschreibender Weise je ein später zu einzelnen Platten zu schneidender Leichtbetonblock aufgekippt. Dieser Wagen 16 läuft über das Gleis 15 zu der Plttenschneidvorrichtung 17, in der die Leichtbetonblöcke zwischen den und parallel zu den Rahmen in die einzelnen Platten geschnitten werden; der Schneidvorgang erfolgt in einem solchen zeitlichen Abstand nach dem Gießen, dass bereits eine gewisse Konsistenz des Betons erreicht ist. Am Ende des Gleises 15 befindet sich eine Schiebebühne 18, die mittels des Verschiebewagens 19 die Blockwagen 16 aufnimmt und wahlweise entsprechend dem Arbeitsturnus zu einem der jeweils den Dampfkesseln 20 zugeordneten Gleise 21 führt; die Blockwagen 16 werden in Zügen oder in Gruppen von beispielsweise acht Wagen zusammengefasst, in einen zur Dampfhärtung dienenden Kessel 20 hereingefahren, worauf der Kessel 20 mittels der Schnellverschlüsse 22 verschlossen wird. Nach dem Härtevorgang, der sich über eine bestimmte Zeitdauer bei bestimmten höheren oder mittleren Dampfdrücken und ent-
sprechenden Temperaturen abspielt, wird die Wagengruppe der Blockwagen 16 in der Darstellungsweise der Zeichnung nach links aus dem geöffneten Dampfkessel 20 ausgefahren; am linken Ende der Gleise 21 ist ein mit einer Drehscheibe versehener Wagen 23, senkrecht zu den Gleisen 21laufend und diese begrenzend, angeordnet; dieser Wagen 23 ist also in der Lage, vom Gleis 21 je einen Blockwagen, der dann die gehärteten fertigen Leichtbetonplatten trägt, aufzunehmen und durch entsprechende Bewegung auf seinem Gleise 24 zur Transportvorrichtung 25 zu verbringen. Dieses Transportband o.dgl. 25 endet links ebenfalls unmittelbar vor dem Gleis 24, sodass vom Wagen 23 und von dem auf ihm befindlichen Blockwagen 16 die Platten auf das Transportband 25 aufgelegt bzw. gekippt werden können. Dieses Transportband 25 läuft über die Hallenlänge oder einen Teil der Hallenlänge parallel zur Längswand, und es gehen von ihm ein oder mehrere weitere Transportbänder 26, 27 eta senkrecht nach aussen ab, auf die die Einzelplatten 28 umgelenkt und in Loren 5 verladen und abtransportiert werden können. Die Lage des Transportbandes 25 gibt ausserdem die Möglichkeit, fehlerhafte Platten ohne Zeitverlust auszusortieren. Das mittlere Transportband 27 bietet die Möglichkeit, die Platten 28 zunächst zu einem Zwischenlager o.dgl. zu bringen oder aber sie auf Lastkraftwagen zu verladen.
Die Mehrfachanordnung der Kessel 20 und zwar vorzugsweise parallel zueinander, hat den Sinn, durch abwechseln-
des und zeitlich abgestuftes Arbeiten einen kontinuierlichen Herstellungsprozesses zu sichern, was noch im einzelnen beschrieben wird.
Die Silo- und Mischanlage besteht aus der eigentlichen Mischanlage 6 und zugehörigen Silos 29 und 30 beliebiger Form. Von einer Lore 4 wird über das Transportband 31 und das Becherwerk 32 Rohstoff für die Leichtbetonherstellung gefördert und entweder über die Rutsche 33 direkt in den Trichter 34 oder über das Transportband 35 in den Silo 29 gefördert. Auf der anderen Seite der Mischanlage 6 wird durch den Lastkraftwagen 36 herangebrachtes Material in den Bunker oder Silo 30 gekippt und von dort durch das Becherwerk 37 in den Trichter 34 geleitet. Der Trichter 34 ist in mehrere, z.B. vier Teile getrennt, die für die Aufnahme je eines bestimmten Grundstoffes wie Zement, Kalk, Sand usw. dienen, deren verschiedenen unteren, verschliessbaren Öffnungen 38 die aufeinander abgestimmte Menge der Grundstoffe über einen vorzugsweise automatische Waage 39 in die eigentlichen Mischer 40 geben; die Mischung geht von dort in die Kübel 10, die nach Füllung auf der Hängebahn 11, 12 zum Gießorte laufen, also über die je4weils zu füllenden Gießkästen 13, 14. Bei oder in der Mischanlage können zusätzlich Vorrichtungen zum Trocknen und Mahlen der Grundstoffe, z.B. von Sand usw., angeordnet sein.
Wie bereits erwähnt, sind die Kessel 20 vorzugsweise parallel zueinander angeordnet. Das System für Dampfzu- und -abfuhr ist in der Abb. 4 gezeigt. Die Dampfhärtung des Leichtbetons erfolgt in der Weise, dass nach Einbringen der zu härtenden Platten in die Kessel 20 nach deren Verschliessen mittels der Deckel 22 zunächst der Dampfdruck in ihnen langsam ansteigt, eine gewissen Zeit auf einem bestimmten Wert gehalten und dann langsam wieder auf Normaldruck abgesenkt wird. Die Schaltanlage, die in Abb. 4 gezeigt ist, ermöglicht es, den Dampf sehr rationell auszunutzen bzw. Frischdampf zu sparen; da die verschiedenen Kessel 20 zeitlich in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander arbeiten, wird nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der beim Absenken des Drucks in einem Kessel freiwerdende Dampf zum Teil in einen am Beginn seines Arbeitsganges stehenden Kessel 20 eingeleitet, wo er den Druck entsprechend steigert. Erfindungsgemäss wird dies z.B. dadurch erreicht, dass die mit einem Hauptschieber 41 versehene Frischdampfleitung 42 ebenso wie die mit einem Hauptschieber 43 versehene Abdampfleitung 44 je eine Verbindungsleitung 45 und 46 zu jedem Kessel 20 besitzen, wobei jede Dieser Leitungen 45 und 46 mittels j eines Absperrschiebers 47, 48 verschliessbar ist. Durch sinngemässe Betätigung der Schieber bzw. Schaltorgane 41, 43, 47 und 48 lässt sich somit ein kontinuierliches, zeitlich versetztes Arbeiten der Kessel 20 erreichen, und zwar so, dass jeweils mindestens ein Kessel 20 für die Aufnahme
eines Zuges oder einer Gruppe von Blockwagen 16 überdruckfrei ist, während sich die anderen Kessel 20 bzw. die in ihnen befindlichen Blockwagenzüge 16 in verschiedenen Stadien des Härtungsvorganges durch Dampfdruck befinden. Diese Art der Anordnung gestattet eine erhebliche Dampfersparnis. Die Betätigung der Schaltung ist natürlich auch automatisierbar und kann mit besonderen Sicherungen, z.B. <Nicht lesbar> versehen sein.
Die Abb. 5 zeigt eine Art der Befestigungsmöglichkeiten für die Rahmen der Bauplatten in den Gießkästen. Die Wand 49 des Gießkastens besitzt Augen 50 zum Durchtritt von Steckbolzen 51. Das vordere verjüngte Ende wird nach Einlegen des Rahmens 52 in Röhrchen 53 des Rahmens eingeführt und hält somit diesen Rahmen fest; solche Röhrchen 53 sind vorzugsweise an allen vier Ecken des Rahmens 52 angebracht, zweckmässigerweise in den Rahmen eingeschweisst.
Auf den Abb. 6 bis 10 ist der Gießvorgang dargestellt. Links und rechts des Gleises 15 sind die Gießkästen 13, 14 angeordnet, und zwar auf ihrer dem Gleise 15 zugewendeten Seite an Stützen 54 mit Gelenken 58 angeschlossen und auf ihrer anderen Seite auf einer oder mehreren festen Stützen 55 frei aufgelegt. Die mit den Rahmen 52 ausgelegten Gießkästen 13, 14 werden aus dem Gießwagen oder Kübel 10 heraus mit flüssigem Leichtbeton gefüllt, wobei Einsätze 56 zur Herstellung durchbrochener Platten verwendet werden können. Durch z.B. hydraulische
Kraftstreben 57 - die jeweils an die Druckleitung 66 und somit an die Druckpumpe 67 gemäss Abb. 1 angeschlossen sind - sind die Gießkästen 13, 14 (Abb. 9) um die Gelenkpunkte 58 der Gelenkstützen 54 zum Gleis 15 hin kippbar. Die Wand 59 des Gießkastens 13, 14 ist abnehmbar; es handelt sich hierbei um die dem Gleis 15 zugewendete Längswand. Nachdem eine gewisse, jedoch nicht zu weit vorgeschrittene Erstarrung des Leichtbetons im Gießkasten 13, 14 eingetreten ist, wird nach Abnahme der Wand 59 unter Entfernen der Befestigungsmittel und der bereits erwähnten Haltebolzen 51 ein System von Schneidedrähten 60 eingelegt und mittels einer Haltevorrichtung 61, vorzugsweise unter Zwischenschaltung federnder Elemente 62, an den Stirnwänden 68 des Gießkastens 13, 14 befestigt. Hierauf wird ein Rost 63 an die Stelle der vorher entfernten Wand 59 gebracht und der gegossene Block 64 auf den inzwischen herangefahrenen Blockwagen 16 gekippt, und zwar werden nacheinander oder besser gleichzeitig die Blöcke 64 von beiden Seiten zusammen mit den Rosten 63 aus den zugehörigen Gießkästen 13, 14 auf diesen Wagen 16 gebracht, auf dem sie nunmehr senkrecht stehen. Nach Entfernen der provisorischen Befestigung des Zwischenrostes 63 von dem nach Entfernung der Wand 59 verbliebenen Teile des Gießkastens 13, 14 wird dieser durch entsprechende Betätigung der Arbeitsstrebe 57 in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt, wie auf der Abb. 10 zu sehen ist;
vorher ist jedoch das Schneidedrahtsystem 60, 61, 62 von dem Gießkasten gelöst worden. Es kann nun anschliessend nach einer gewissen Erhärtungszeit durch Einzelbetätigung der Schneidedrähte 60 mittels entsprechender Handgriffe 65 der die Blöcke 64 in einzelne Platten zwischen den einzelnen Rahmen trennende Schnitt vorgenommen werden. Es ist aber auch möglich, in einer entsprechenden Vorrichtung 17 (Abb. 1) sämtliche Schnitte unter Vermittlung des Halters 62 auf einmal maschinell vorzunehmen. Nach diesem Vorgang wird der Blockwagen 16, wie bereits geschildert, über die Schiebebühne 18 auf eines der Gleise 21 verbracht, von wo aus er im Verband einer Gruppe zur Härtung in den Kessel 20 weiterläuft.
Wenngleich die Anlage gemäss der Erfindung in erster Linie für die Herstellung von Leichtbetonplatten dient, ist sie unter geringfügigen Abänderungen auch für die Serienfertigung von Normalbetonplatten und ähnlichen Platten, Blöcken, Steinen usw. mit Erfolg verwendbar.
Claims (21)
1. Anlage für die Herstellung von Betonplatten, insbesondere von dampfgehärteten, rahmenbewehrten Leichtbetonplatten, dadurch gekennzeichnet, dass der wesentliche Teil der Anlage in einer gedeckten und temperierbaren Halle (1) untergebracht ist, wobei Transportmittel für die Anfuhr der Grundstoffe und die Abfuhr des Fertigproduktes vorzugsweise an den Längsseiten der Halle liegen, insbesondere Gleise (2, 3) für die An- und Abfahrt von Loren (4, 5).
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise an einer Stirnwand der Halle (1) eine Speicher- und Mischanlage (6) angeordnet ist.
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Transport des gemischten Gutes eine längs durch die Halle (1) führende, vorzugsweise doppelt angeordnete Hängebahn (11, 12) mit Kübelwagen (10) dient, wobei innerhalb der Halle (1) unter den Hängebahnen (11, 12) je eine Reihe von Gießkästen (13, 14) liegt.
4. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den vorteilhaft in zwei Reihen aufgestellten Gießkästen (13, 14) ein Gleis (15) liegt mit einer Mehrzahl von Blockwagen (16) zur Aufnahme der in den Kästen (13, 14) gegossenen Blöcke (64).
5. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Mischanlage (6) abgewandten Ende des Blockwagengleises (15) eine zum Schneiden der Blöcke (64) in Einzelplatten (28) dienende Vorrichtung (17) vorgesehen ist.
6. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise an dem der Mischanlage (6) abgewandten Ende des Gleises (15) eine Schiebebühne (18) mit Verschiebewagen (19) zum wahlweise Verbringen der Blockwagen (16) auf vorzugsweise parallel zum Gleis (15) angeordnete Gleise (21) dient.
7. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf bzw. um die Gleise (21) mittels Schnellverschluß (22) verschliessbare, zur Aufnahme jeweils einer Gruppe
oder eines Zuges von Blockwagen (16) dienende Kessel (20) für die Dampfhärtung der auf dem Blockwagen (16) befindlichen Platten (18) eingebaut sind.
8. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Schiebebühne (24) o.dgl. am anderen Ende des Gleises (21) die gehärteten, noch auf dem Wagen (16) befindlichen Platten (28) bis zu einem vorzugsweise parallel zu den Gleisen (21) angeordneten Transportband (25) o.dgl. bringt.
9. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem zur Längswand der Halle (1) parallelen Transportband senkrecht abgehende Transportbänder (26, 27) o.dgl. zugeordnet sind, die zum Lagerort oder bis zu den Transportmitteln (3, 5) für den Abtransport führen.
10. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Gleis (15) bzw. den Gießkastenreihen (13, 14) benachbarten Längswand (9) der Halle (1) ein vorzugsweise zum Teil ausserhalb der Hallenwand (9) laufendes endlose Transportmittel (7), z.B. eine Transportkette mit Mitteln zum Aufhängen von für die Bewehrung der Platten (28) dienenden Rahmen (52) und zu deren Heranführung an die Gießkästen (13, 14), vorgesehen ist, wobei der Abtransport der Rahmen an dem dem Mischer (6) abgewandten Ende der Halle (1) erfolgt.
11. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischanlage (6) mit Transportmitteln, z.B. Transportbändern (31, 34) und Becherwerken (32, 37), versehen ist, die wahlweise die Speicherung der Grundstoffe in Silos o.dgl., z.B. (29, 30), oder den unmittelbaren Transport in den mehrteiligen Trichter (34) oder den Transport aus den Silos o.dgl. (29, 30) in den Trichter gestatten.
12. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem mehrteiligen, mit verschliessbaren unteren Öffnungen (38) versehenen Trichter (34) eine vorzugsweise automatische oder halbautomatische Waage (39) und Mittel zur Weiterleitung der Grundstoffe in den Mischer (40) angebracht ist, die vorzugsweise über der Hängebahn (11, 12) bzw. den Hängekübeln (10) liegen.
13. Anlage nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischer (40) Vorrichtungen besitzen, die wahlweise auch die Füllung des Kübels (10) der gegenüberliegenden Hängebahn (11 bzw. 12) gestatten.
14. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kessel (20) in einer solchen Weise mittels durch Schieber (47, 48) verschliessbarer Verbindungsleitungen (45, 46) mit der mit einem Absperrschieber (41) versehenen Frischdampfleitung (42) und der mit einem Absperrschieber (43) versehenen Abdampfleitung (44) verbunden sind, dass zwischen den einzelnen Kesseln (20) und den Leitungen (42) und (44) jede beliebige dampfleitende Verbindung herstellbar ist.
15. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gießkästen (13, 14) mit Mitteln zum Festhalten der eingelegten Rahmen (52) in vorbestimmten Abständen versehen sind, vorzugsweise mit Augen oder Buchsen (50) und in entsprechende Röhrchen (53) der Rahmen (52) einsteckbaren Steckbolzen (51).
16. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3, 4 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der oben offene Gießkasten (13, 14) eine oder mehrere abnehmbare oder abschwenkbare Wände aufweist, vorzugsweise die dem Gleis (15) zugewandte Längswand (59), an deren Stelle ein an den Gießkasten (13, 14) anschließbarer Rost (63) treten kann.
17. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Gießkasten (13, 14) einerseits an der dem Gleis (15) benachbarten Seite über Gelenke (58) an Stützen (54) angeschlossen ist, während er auf der anderen Seite auf einer oder mehreren festen Stützen (55) ruht.
18. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Gießkasten (13, 14) durch eine Kraftstrebe (57) o.dgl. vorzugsweise um die Gelenke (58) zum Gleis (15) hin kipp- bzw. schwenkbar ist.
19. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise über federnde Vorrichtungen (62) an einer Halterung (61) zu befestigende Schneidedrähte (60) angebracht sind, wobei für die Drahthalterung (61) Haltemittel an den Stirnwänden (68) des Gießkastens (13, 14) dienen.
20. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 15 bis 19, gekennzeichnet durch auf dem Gleis (15) zur Aufnahme der auf den Rosten (63) befindlichen Blöcke (64) dienende Transportwagen (16), von denen je ein Wagen (16) jeweils zwei Blöcke (64) aus den ihm jeweils benachbarten Gießkästen (13, 14) aufnimmt, und wobei die Blöcke (64) aus ihrer Gießlage um 90° gekippt sind.
21. Anlage nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Kippen der Gießkästen dienenden Kraftstreben (57) vorzugsweise hydraulisch betätigt werden, indem sie an eine oder mehrere gemeinsame etwa von einer hydraulischen Pumpe (65) gespeisten Druckleitungen (66) angeschlossen sind, wobei Schaltorgane, z.B. je ein Mehrwegehahn, für Hoch- und Niederschwenken der Gießkästen (13, 14) dienen.
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