DEP0048435DA - Binokularer Mikroskoptubus - Google Patents
Binokularer MikroskoptubusInfo
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Description
Zeisg Opton Optische Werke J)b_e;rkoohen G,in,b.H.
Binokul arer Mikr o skop tubus
Es ist bekannt, Mikroskope mit einem Tubus für beidäugige Betrachtung auszurüsten. Die notwendige Strahlenteilung für die beiden
Okular© wird dabei durch ein Prismensystem erreicht9 von dem einzelne
Elemente zur Anpassung des Okular ab stand es an den Augenabstand gegeneinander verdrehbar oder verschiebbar sind .
Gegenstand der Erfindung ist eine neue und eigenartige Lösung der Aufgabe, die sich dadurch auszeichnet, dass zur Veränderung des
Okularabstandes der die beiden Okulare tragende Tubusdeckel um seine Mittelachse und zusätzlich das eine Okular exzentrisch um eine zu
dieser Mittelachse paralelle Achse drehbar sinde Zweckmäßig besteht dabei das optische Strahlenteilungssystem aus einem am Tubusdeokel
fest gelagerten verkitteten Prisma und einen zweiten mit dem einen Okular drehbaren Rhomboeder-Prisma,, Diese Lösung nach der Erfindung
hat den Vorteil der leichten fabrikatorisctien Herstellbarkeit? da mar die gesamte Anordnung im wesentlichen aus Drehteilen aufbauen
kann. Zudem erlaubt sie ohne Schwierigkeiten durch Einfügen eines verhältnismässig kleinen Glasklotzes in den ungeteilten Strahlengang
vor dem Teilungsprisma den optischen Lichtweg zwischen dem vom Objektiv erzeugten Zwischenbild und dem Okular auf die gleiche Länge wie
beim monokularen Tubus herabzusetzen, so dass sich bei Benutzung gleicher Okulare in beiden Fällen auch gleiche Vergrößerungen ergeben.
Das ist besonders vorteilhaft, wenn der binokulare Tubus im Wechsel etwa mit einem monokularen Tubus verwendet werden sollf ein
neuerliches Einstellen des Mikroskops beim Wechseln ist dann nicht erforderlich.
,....,. Das.. verkittete, Prisina des Strahlenteilungssystems wird gemäss fder Erfindung zweckmässig so ausgeführt, dass der die Strahlenteilungsfläche
durchsetzende Strahl das gegenüber dem G-ehäus ede ekel feststehende Okular nach zweimaliger Reflexion erreicht, während der an
der Strahlenteilungsfläche reflektierende- Strahl nach einer weiteren Reflexion an diesem Prisma in das mit dem drehbaren Okular fest verbundenen
Rhomboederprisma übertritt„ Die Drehachse für das zur An-
passung an aen Augenabstand schwenkbare Okular fällt dabei mit der Achse des aus dem verkitteten Prisma in das Rhamboederprisma übertretenden
Strahlenganges zusammen» Zur Drehung wird das Okular vorteilhaft exzentrisch auf einer drehbaren Scheibe angeordnet, die
ihrerseits wieder exzentrisch drehbar auf dem die Okulartuben tragenden Gehäusedeckel der Anordnung gelagert iat0 Dabei kann die drehbare
Okularöcheibe mit einer in Millimeter Augenabstand geeichten Skala versehen sein»
Die erfindungsgemäss ausgebildete Anordnung kann sowohl bei gradsichtigem oder schrägem Tubus Verwendung finden* Im letzteren
Fall wird vor das Strahlenteilungsprisma in den ungeteilten Strahlengang ein weiteres Prisma eingeschaltet, das die gewünschte Neigung
des Strahlenganges herbeiführt« _____
g=md==d^
Abb, 1 zeigt einen Mikroskoptubus gemäss der Erfindung in einem senkrechten Schnitte Abbo 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-A
gemäss Abbo 1 senkrecht zur Zeiohenebone dar9 während Abb„ 3 eine
Draufsicht auf den Tubus in Pachtung der Okularachsen zeigt0
Der Tubus besteht aus einem Gehäuse ls das objektivseitig durch einen Deckel 2, 2* und okularseitig durch einen drehbaren Deckel 3
abgeschlossen ist«, Die beiden Okulartuben sind mit 4 und 5 bezeichnet. An der Unterseite des Deckels 3 ist ein Strahlenteilungssystem
mittels der Prismenstühle 6 und 7 befestigte Das System besteht aus einem verkitteten Prisma 8, 9 mit der halbdurchlässig verspiegelten
Zittflache 8' und einem Rhomboederprisma 10« Das Rhomboederprisma ist mit dem Prismenstuhl an der Scheibe 3' befestigt, die auch den
Okulartubus 5 trägt» Die Scheibe 3* ist in dem Gehäusedeckel 3 drehbar gelagert, Tor dem Strahlenteilungssystem ist im Prismenstuhl
ein Ablenkungsprisma 12 angeordnet, das die erforderliche Neigung des vom Objektiv kommenden Strahlengangs bewirkte In der Strahleneintrittsöffnung
13 ist ausserdem ein Glasklotz 14 vorgesehen, der die Wirkung hat5 dass der opt j sehe Lichtweg zwischen dem vom Objektiv
erzeugten Zwiäcbenbild und dem Okular verringert wird, Mittels der Aufnahme 15 und der Stellschraube 16 wird der ganze Tubus auf dem
Mikroskop tubus befestigt,,
Claims (1)
- Pa ten. tan sjpjni ehe^Is Binokularer Mikroskop tubus mit veränderlichem Okular ab stand und einem Strahlentailungsprisma? dadurch gekonns-.,ichnot f dass der die beiden Okulare tragende Tubus de ekel um seine Mittelachse und zusätzlich das eine Okular exzentrisch um eine zu dieser Mittelachse parallele Achse drehbar sind,2, Binokularer Mikroskop tubus nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenteilungssystem aus einem am Tubusdeckol fegt gelagerten, verkitteten Prisma und einem zweiten zusammen mit dem einen Okular drehbaren Rhomboeder<-?risma besteht.3c Binokularer Mikroskoptubus nach Anspruch 1, gekonnzeichnet durch eine solche Ausbildung des verkitteten Prismas, dass der die Strahlenteilungsfläche durchsetzende Strahl das gegenüber dem Gehäusedeckel feststehende Okular nach zweimaliger Reflexion erreicht, während der an der Strahlenteilungsflache reflektierte Strahl nach einer weiteren Reflexion in diesem Prisma in das mit dem schwenkbaren Okular fest verbundene Rhomboeder-Prisma übertritt04, Binokularer Mikroskop tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse für das schwenkbare Okular mit der Achse des aus dem verkitteten Prisma in aas Rhomboedar-Prisma übertretenden Strahlengangas zusammenfällt«5, Binokularer Mikroskop tubus nach Anspruch I5, gekennzeichnet durch einen im ungeteilten Strahlengang angeordneten zusätzlichen Glasklotz,6«, Binokularer Mikroskoptubus nach Anspruch 1, dadurch gekonnzeichnet, dass er als Schrägtubus ausgebildet ist und vor dem Strahlenteilungssystem ein Neigungsprisma vorgesehen ist„7» Binokularer Mikroskoptubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bauelemente des Tubusgehäuses, insbesondere die die Okulare und die Strahleneintrittsöffnung tragenden GehäuseabochlüssB als Drehteils ausgebildet sind*8, Binokularer Mikroskoptubus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das verschwenkbare Okular exzentrisch auf einer in einer Aussparung des Gehäusedeckels drehbaren Scheibe gelagert ist,9, Binokularer Mikroskop tubus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Scheibe mit einer in Millimeter Augenabstand geeichten Skala versehen ist«
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