DEP0048392DA - Verfahren zur Herstellung von 3,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester

Info

Publication number
DEP0048392DA
DEP0048392DA DEP0048392DA DE P0048392D A DEP0048392D A DE P0048392DA DE P0048392D A DEP0048392D A DE P0048392DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methanol
methyl
dinitrophenylacetate
acid
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dr.-Ing. Reetz
Original Assignee
Nordmark-Werke GmbH, Hamburg
Publication date

Links

Description

Der 2,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester von der Formel wird nach Borsche (Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft Band 42, Seite 1313) aus Dinitrophenylessigsäure, Methanol und Chlorwasserstoff hergestellt. Dabei werden auf 1 Mol Dinitrophenylessigsäure 24 Mol Methanol und 2,8 Mol Chlorwasserstoff verwendet. Die Ausbeuten liegen nach diesem Verfahren bei 45%. Da das Arbeiten mit Chlorwasserstoff zeitraubend, kostspielig und schwierig ist, wurde bei der Veresterung Schwefelsäure als Katalysator angewandt. Auch in diesem Falle sind die Ausbeuten schlecht, wenn man nach Borsche mit einem großen Überschuß von z.B. 24 Mol Methanol auf 1 Mol Dinitrophenylessigsäure arbeitet.
Es konnte nun überraschenderweise gefunden werden, daß sich die Ausbeute an Dinitrophenylessigsäuremethylester erhöht, wenn man bei der Veresterung geringe Mengen an Methanol bei gleichbleibender Schwefelsäure-Konzentration anwendet. Die besten Ausbeuten von etwa 85 - 90 % erhält man, wenn man nicht mehr als 8 Mol Methanol auf 1 Mol Dinitrophenylessigsäure bei sonst gleichbleibenden Bedingungen anwendet. Z.B. beträgt das Verhältnis Schwefelsäure : Methanol bei allen Versuchen etwa 1 : 10. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man nach dem beanspruchten Verfahren den 2,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester nicht, wie sonst, als schlechtkristallisierbares dunkelbraunes Öl, sondern von vornherein in Kristallform mit einem sehr hohen Reinheitsgrad (F = 80°) erhält.
Der 2,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester ist ein wertvolles Ausgangsprodukt zur Herstellung von p-Aminoalicylsäure.
Beispiel 1
10 g 2,4-Dinitrophenylessigsäure werden mit 13,8 g Methanol und 1,46 g konzentrierter Schwefelsäure am Rückflußkühler erhitzt. Nach dem Abkühlen scheiden sich gelblich gefärbte Kristalle von 2,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester ab, die abfiltriert mit Methanol gewaschen und getrocknet werden.
Ausbeute: 8,0 g = 75 % der Theorie.
Bei einer Wiederholung des Versuches wurden 9,0 g = 85 % der Theorie erhalten.
Beispiel 2
400 g 2,4-Dinitrophenylessigsäure (= 1,76 Mol) werden mit 440 g (= 13,8 Mol) Methanol und 50 g konzentrierter Schwefelsäure 2 1/2 Stunden am Rückflußkühler erhitzt. Nach dem Abkühlen und zehnstündigem Stehen werden die Kristalle abfiltriert, mit Methanol gewaschen und getrocknet.
Ausbeute: 387 g = 91 % der Theorie.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dinitrphenlyessigsäuremethylester aus 2,4-Dinitrophenylessigsäure, Methanol und Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man bei dieser Reaktion höchstens 8 Mol Methanol je 1 Mol Dinitrophenylessigsäure anwendet.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2101869A1 (de) Herstellung von Carotinoidverbindungen
DEP0048392DA (de) Verfahren zur Herstellung von 3,4-Dinitrophenylessigsäuremethylester
EP1310479B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Aminomethyl-1,4-diamino-benzol und dessen Salzen
DE847443C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-Alkoxymonocarbonsaeuren und von Estern der entsprechenden ª‡,ª‰-ungesaettigten Monocarbonsaeuren
CH390892A (de) Verfahren zur Herstellung von Dialdehydopolysaccharid-Acrylamid-Derivaten
AT215420B (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-3-pyrrolidyl-methylalkohol
AT235823B (de) Verfahren zur Herstellung von Formhydrazonoestern
DE1643195C (de)
DE852994C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-Alkoxycarbonsaeureestern
DE925293C (de) Verfahren zur Foerderung der reduzierenden Wirkung eines Metall-alkoholats auf eine reduzierbare aromatische Stickstoffverbindung
DE2261111A1 (de) Verfahren zur herstellung phenolierter fettsaeureester
DE819400C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-2-aminopropan bzw. seinen N-substituierten Derivaten
DE2024805C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-3-chlorpyrazin
DE1909877C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Acetylglykolurilen
AT143315B (de) Verfahren zur Darstellung von Chinolinderivaten.
US2539848A (en) Procaine urea
AT243984B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Tetracyclinderivaten
AT249048B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolonderivaten
DE909809C (de) Verfahren zur Herstellung von mindestens zwei Cyangruppen enthaltenden Carbonsaeuren
AT251767B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Estern der Ascorbinsäure mit höheren ungesättigten Fettsäuren
AT234105B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Methyl-6-isobutenyl-pyron-(2)
AT219605B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten
AT132709B (de) Verfahren zur Darstellung von Cyclohexanol.
DE1966502A1 (de) Verfahren zur herstellung von diacetylglykolurilen
DE1278431B (de) Verfahren zur Anlagerung von Alkoholen an Dicylopentadien in Gegenwart von Katalysatoren