DEP0047652DA - Übertragungssystem - Google Patents
ÜbertragungssystemInfo
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Description
Es besteht die Aufgabe, eine einfache störungsfreie Anlage zu schaffen, die den Verkehr zwischen einer Zentrale und einer oder mehreren dazugehörigen Gegenstationen ermöglicht. In einer früheren Anmeldung wurde bereits die grundsätzliche Lösung dieser Aufgabe damit gegeben, daß zwei Stationen verwendet wurden, die mit ihrer Sendefrequenz um die Zwischenfrequenz verschieden sind, sodaß der eigene Sender gleich der Oszillator für den Empfänger ist. Ein solcher Vorschlag ist bereits seit längerer Zeit bekannt, aber es wurde dabei Amplitudenmodulation angewandt. Dieser Gedanke ist aber mit Amplitudenmodulation in der Praxis nicht mit tragbarem Aufwand zu verwirklichen, da der Gleichrichter einen außerordentlichen großen Arbeitsbereich aufzuweisen hätte, da er gleichzeitig die Riesenamplituden seines eigenen Senders und die geringe Energie der Empfangswelle zu verarbeiten hätte.
Praktisch durchführbar ist die Verwendung dieses einfachen Aufbaues, also eine Sende- und Empfangsantenne, nur bei Frequenzmodulation. Es haben also beide Sender Frequenzmodulation und dadurch gleichzeitig den Vorzug, daß Störungen, wie sie im Stadtverkehr durch die Straßenbahnen auftreten, wenig wirksam werden. Soll nun die Übertragungsanlage aus einer festen Station und einer großen Zahl beweglicher Stationen bestehen, so wird man zweckmäßig die feste Station mit größerer Sendeleistung ausrüsten und die beweglichen Stationen nur mit geringer Leistung ausstatten, und dafür den zentralen Empfänger mit mehr Aufwand herstellen. Dadurch erreicht man, daß die beweglichen Stationen, die gleichzeitig in größeren Zahlen auftreten, mit geringerem Aufwand gebaut werden, und aus der normalen Autobatterie versorgt werden können. Die beweglichen Stationen haben im einfachsten Fall alle die gleiche Wellenlänge und sie werden dann von der Zentrale nach ihrem Kennzeichen oder Kennwort oder automatischem Rufzeichen gerufen. Als automatisches Rufzeichen wird zweckmäßig eine jedem Empfänger zugeordnete Niederfrequenz benutzt, sodaß mit Hilfe dieser Selektivwahl dann die einzelnen Stationen erreicht
werden können. Die beweglichen Stationen sind in der Lage, über die Zentralstation direkt in das öffentliche Fernsprechnetz zu wählen, falls sie mit der entsprechenden Gebereinrichtung und der zentrale Empfänger mit den erforderlichen Empfangseinrichtungen versehen wird. Will man diesen Aufwand nicht treiben, so wird von der fahrbaren Station die Zentrale gerufen, und der Zentrale die gewünschte Nummer durchgegeben, die dann die Verbindung zu dem Teilnehmer herstellt. Der Verkehr der beweglichen Stationen untereinander erfolgt über die Zentrale. Man kann aber auch die beweglichen Stationen in mehrere Gruppen einteilen und sie zu diesem Zweck gruppenweise mit verschiedenen Wellenlängen versehen, oder falls dies nicht möglich ist, auf der einen Wellenlänge mit mehreren Kanälen arbeiten und den einzelnen Gruppen dann jeweils einen Kanal zuteilen. Im extremen Fall bekommt jede bewegliche Station ihren eigenen Kanal. Der zentrale Sender oder Empfänger ist entweder auf die einzelnen Kanäle umschaltbar oder jeder Kanal hat einen getrennten Ausgang und Eingang, sodaß gleichzeitig auf allen Kanälen gesprochen und gehört werden kann.
Um keine Nachstimmung erforderlich zu machen, läßt man die Sender mit Quarzsteuerung laufen und verwendet zweckmäßig einfache Thermostaten. Man kann den zentralen Empfänger mit einem eigenen Oszillator ausrüsten, der mit seiner Frequenz um die Zwischenfrequenz von den beweglichen Stationen entfernt liegt, und zwar nach der anderen Seite wie der feste Sender, sodaß zum Beispiel der feste Sender 35,5 MHz hat, die beweglichen Sender 35 MHz und der Oszillator mit festem Empfänger 34,5 MHz aufweist, wenn eine Zwischenfrequenz von 0,5 MHz angenommen wird. Die Anwendung des eigenen Oszillators unter Verzicht auf die Bildung der Zwischenfrequenz durch die einfallende Sendefrequenz ist immer dann vorzuziehen, falls aus technischen Gründen die Wahl der Sendefrequenzen nicht frei ist.
Claims (10)
1. Funksprechanlage dadurch gekennzeichnet, daß Sender und Gegensender in ihrer Frequenz um die Zwischenfrequenz voneinander entfernt sind und mit Frequenzmodulation betrieben werden.
2. Funksprechanlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein fester, zentraler Senderempfänger und mehrere bewegliche Senderempfänger vorhanden sind, wobei die beweglichen Sender auf gleicher Wellenlänge laufen.
3. Funksprechanlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Sender quarzgesteuert sind.
4. Funksprechanlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Quarze in Thermostaten eingebaut sind.
5. Funksprechanlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß mit mehreren Kanälen gearbeitet wird, sodaß im Extremfall mit jedem beweglichen Sender einzeln gesprochen werden kann, wobei bei genügendem Aufwand auch alle Gespräche gleichzeitig geführt werden können.
6. Funksprechanlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentrale ankommende Telefongespräche über den Sender zur gewünschten beweglichen Station weitergegeben werden.
7. Funksprechanlage nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Station durch Kennzeichen oder Kennwort, oder automatisch mit Hilfe eienr Selektivwahl gerufen wird.
8. Funksprechanlage nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß von der beweglichen Station aus auf einer über die Zentrale hergestellten Sprechverbindung mit einem beliebigen Teilnehmer gesprochen wird.
9. Funksprechanlage nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß von der beweglichen Station direkt in das öffentliche Fernsprechnetz über die Zentralstation gewählt wird.
10. Funksprechanlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Empfänger einen Oszillator aufweist, dessen Frequenz nach der Seite der Frequenz der beweglichen Sender um die doppelte Zwischenfrequenz von der Frequenz des zentralen Senders entfernt ist.
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