DEP0047131DA - Strebbau-Schrämmaschine - Google Patents

Strebbau-Schrämmaschine

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DEP0047131DA
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DE
Germany
Prior art keywords
cutting
cutting machine
wheels
mineral
longwall
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Anderson
Original Assignee
Anderson, Boyes & Company Limited, Motherwell, Lanarkshire
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schrämmaschine, die insbesondere zum Strebbau-Schrämen von Mineralien, z.B. Salzen, Schiefergestein und vielleicht auch gewissen Arten von Kohle verwendbar ist.
Beim Schrämen der erwähnten Mineralien ist es oft erwünscht, das Mineral in Brockenform, jedoch mit dem geringstmöglichen Anfalle feiner Bestandteile zu erhalten. Das Mineral wird gewöhnlich als schichtförmige Ablagerung in Lagerstätten gefunden. Wenn ein ganze Abschnitt herausgeschnitten werden soll, können infolge von Aenderungen des Abstandes zwischen Boden und Decke, die auf der ganzen Länge der Abbaufläche und auch, in größerem Maße, im ganzen Arbeitsgebiet vorkommen können, Schwierigkeiten entstehen.
Ein Maschine zum Strebbau-Schrämen nach der Erfindung ist imstande, ein ganzes Flöz des Minerals in Brockenform mit dem geringsten Anfalle an Staub zu bearbeiten und das gewonnene Gut einem einen Teil der Maschine bildenden Quer-Ladeförderer zuzuführen.
Die Schrämmaschine nach der Erfindung besitzt eine in Bodenhöhe arbeitende Schneidvorrichtung und zwei Schrämrädersätze, die übereinander und oberhalb der Schneidvorrichtung liegen und in senkrechten Ebenen schneiden können.
Das von den beiden Sätzen drehbarer Schrämräder herausgebrochene und zerkleinerte Mineral und das von der Bodenschneidvorrichtung abgetrennte Gut werden einem Querförderer zugeführt, der einen Teil der Maschine bildet und so angeordnet ist, daß er das zerkleinerte Mineral auf einen Oberflächenförderer o.dgl. fördert.
Eine Schrämmaschine nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform.
Fig. 3 und 4 zeigen entsprechend in Seitenansicht und Draufsicht eine zweite Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 enthält die Schrämmaschine eine Bodenschneidvorrichtung in Gestalt eines Kettenschneidwerkzeugs 10, das in einer waagerechten Ebene in Höhe des Bodens arbeiten kann, und zwei Sätze 12 und 13 drehbarer Schrämräder. Der eine Satz 13 liegt oberhalb des anderen Satzes 12 oberhalb der Bodenschneidvorrichtung 10. Sie können in senkrechten Ebenen schneiden.
Jeder Schrämrädersatz besteht aus mehreren scheibenförmigen Rädern, die in axialen Abständen auf einer waagerechten Antriebswelle 14 oder 15 aufgereiht sind und quer zu dem Maschinenhauptteil sowie auf dessen einer Seite liegen. Der untere Satz 12 der Schrämräder arbeitet unmittelbar oberhalb der Bodenschneidvorrichtung 10. Die Durchmesser und die axialen Längen der Schrämrädersätze werden durch die Dicke und Tiefe des Flözes bestimmt. Jedes Schrämrad eines jeden Satzes ist am Umfang mit Spitzen o.dgl. versehen, welche die geringstmögliche Mineralbreite zum <Nicht lesbar> eines freies Raumes für das Rad entfernen. Die Räder eines jeden Satzes können axial so im Abstand voneinander liegen, daß von den Rädern im Mineral ausgeschnittene bogenförmige Vertiefungen mit zwischen den Schrämrädern liegenden Mineralgraten abwechseln. Um diese Grate auszubrechen, ist jedes Schrämrad mit mindestens einem sich seitlich erstreckenden Spitzen-, Stoß- oder Nocken-Werkzeug versehen, das radial einwärts zu den am Umfang angeordneten Schneidwerkzeugen liegt und die Mineralgrate erfassen und abbrechen kann. Die am Umfang angeordneten Schneidwerkzeuge jedes Rades sind vorzugsweise in axialer Richtung gestaffelt zueinander so angeordnet, daß sie im Mineral miteinander abwechselnde Zahnungen und Rippen bilden, die beim Vorwärtsgehen der Maschine fortschreitend zerkleinert werden.
Das durch die beiden Schrämräder-Sätze herausgebrochene und zerkleinerte Mineral und das von der Bodenschneidvorrichtung kommende Gut werden einem Querförderer zugeführt, der einen Teil der Maschine bildet und das zerkleinerte Mineral auf einen Oberflächenförderer o.dgl. fördert. Dieser Förderer kann aus einer Schnecke 16 mit ziemlich großem Durchmesser bestehen, die sich ohne Unterbrechung über die ganze Breite der Maschine erstreckt.
Die Bodenschneidvorrichtung 10 und die beiden Schrämrädersätze 12, 13 sind auf einem Getriebekopfgehäuse 19 gelagert, das einen Teil der Gesamtanordnung bildet, die einen Antriebsmotor oder mehrere und die übrige sonstige Ausrüstung enthält. Mit den Schrämrädersätzen können zwei Motore getrennt gekuppelt sein. Mit 20 ist eine Antriebswelle bezeichnet, von der Zahnradantriebe zur Bodenschneidvorrichtung 10, zur Welle 14 und zum Förderer 16 abgeleitet sind. Die Wellen 14 und 15 sind durch Zahnräder miteinander verbunden. Der Schrämradsatz 13 wird von einem winklig einstellbaren Arm 21 getragen, der um die Achse der Welle 18 einstellbar ist, um die
Arbeitshöhe der Räder 13 zu verändern.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 besteht der Querförderer aus zwei Schnecken 17 und 18, die parallel miteinander arbeiten und das Mineral in der erforderlichen Höhe abführen. Diese Durchbildung ergibt ein erhöhtes Fassungsvermögen des Querförderers ohne eine entsprechende Vergrößerung in der Höhe, bei verbessertem Fördern auf den Oberflächenförderer.
Anstelle des Bodenschneidwerkzeuges 10 kann zum Entfernen der Bodengrate eine hin und her gehende Schneidvorrichtung verwendet werden.

Claims (3)

1) Strebbau-Schrämmaschine, gekennzeichnet durch eine in Bodenhöhe arbeitende Schneidvorrichtung und durch zwei Schrämrädersätze, die übereinander und oberhalb der Bodenschneidvorrichtung liegen und in senkrechten Ebenen schneiden können.
2) Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schrämrädersatz aus mehreren scheibenförmigen Rädern besteht, die in axialen Abständen auf einer waagerechten Antriebswelle aufgereiht sind.
3) Schrämmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus mindestens einer Schnecke bestehenden Querförderer.

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