DEP0047001DA - Haartrockenhaube - Google Patents
HaartrockenhaubeInfo
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine einfachwandige Haartrockenhaube, bei der das den Kopf umschliessende Gehäuse aus mehreren Teilen besteht.
Ein Nachteil der bisherigen Trockenhauben, die ein ungeteiltes zylindrisches Gehäuse aufweisen, besteht darin, dass das Fahrgestell, an dem sich die Trockenhaube befindet, jedesmal wegbewegt werden muss, um dem Friseur den Zugang zu dem zu behandelnden Haar zu ermöglichen. Ausserdem bereiten die neuerdings eingeführten Haarwickel, die im Gegensatz zu den bisher verwendeten, anliegenden Wickeln vom Kopf abstehen, bei Hauben mit ungeteiltem Gehäuse insofern gewisse Schwierigkeiten, als sie das Einführen des zu behandelnden Kopfes in die Gehäuseöffnung behindern.
Diese den bekannten Haartrockenhauben innewohnenden Nachteile werden durch die erfindungsgemässe Haube behoben. Bei ihr ist das den Kopf umschliessende Gehäuse mehrteilig ausgebildet und zwar derart, dass der untere Gehäuseteil zweckmässig unbeweglich und der obere Gehäuseteil aufklappbar oder abnehmbar gestaltet ist. Der aufklappbare Teil kann sowohl einteilig als auch mehrteilig sein und in bevorzugter Weise ist er zweiteilig ausgebildet. Die Gelenke für die aufklappbaren Teile können entweder
längs der Gehäusewand oder tangential ander Gehäusewand angebracht sein. Es sind Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen, um im geschlossenen Zustand der Haube den feststehenden unteren Gehäuseteil und die aufklappbaren oberen Gehäuseteile miteinander fest zu verbinden.
Mit besonderem Vorteil werden die aufklappbaren Gehäuseteile derart an dem Gehäuserand angelenkt, dass sie in ihrer Lage sowohl im hochgeklappten als auch im niedergeklappten Zustand und gegebenenfalls in einer Zwischenlage, durch Federkraft festgehalten werden und erst nach Überwindung dieser Kraft umgelegt werden können. Dies kann man beispielsweise durch Verwendung von Scharnieren, die eine Blattfeder mit Spannlasche aufweisen, erreichen.
Um das beim Auf- und Zuklappen entstehende Geräusch zu dämpfen, ist es empfehlenswert, an den einzelnen Gehäuseteilen Gummipolster, z.B. in Form von Wülsten oder Puffern o.dgl. anzubringen.
Die erfindungsgemässe Trockenhaube ermöglicht es, dass der darunter befindliche Kopf von allen Seiten zugänglich ist. Durch Hochklappen der beweglichen Haubenwände kann die Haartrocknung ständig kontrolliert werden, ohne dass das Haubengestell weggefahren werden muss.
An Hand der beigefügten Fig. 1 - 5 soll die erfindungsgemässe Trockenhaube näher erläutert werden, ohne dass eine Beschränkung auf die in der Zeichnung dargestellten Einzelheiten beabsichtigt wäre.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Trockenhaube mit radial angeordneten Gelenken in geschlossenem und
die Fig. 2 eine Vorderansicht in geöffnetem Zustand.
Fig. 3 gibt ein zum Anlenken der beweglichen Gehäuseteile an dem Gehäuse geeignetes Scharnier und
die Fig. 4 ein schalldämpfendes Element wieder.
Die Fig. 5 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Gelenke längs der Gehäusewand angeordnet sind, in geöffnetem Zustand.
Das an dem Gehäuserand 1 angebrachte, zur Aufnahme des Kopfes dienende zylindrische Gehäuse 2 besteht auf dem unteren, feststehenden Teil 3 und den beiden oberen aufklappbaren Teilen 4 und 5. Die Klappen 4 und 5 sind mittels der tangential angeordneten Scharniere 6 an dem Gehäuserand 1 angelenkt. Diese Scharniere weisen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, die Blattfeder 7 und die Spannlasche 8 auf und bewirken, dass die beweglichen Haubenteile 4 und 5 in nieder- oder hochgeklapptem Zustand durch Federkraft in ihrer Stellung gesichert sind. Der feste Zusammenhalt der einzelnen Haubenteile in geschlossenem Zustand wird durch die Riegel 9 gewährleistet.
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, wie das beim Niederklappen der beweglichen Teile 4 und 5 entstehende Geräusch gedämpft werden kann. Zu diesem Zweck wird in einer Nut der Gehäusewand des feststehenden Teiles 3 ein Gummipolster 10 eingefügt, auf das sich der Rand 11 der Klappe 4 bzw. 5 auflegt.
Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, erreicht man durch das Aufklappen der Haubenteile 4 und 5, dass in der Trockenhaube auch mit hochstehenden Haarwickeln 12 versehene Frisuren getrocknet werden können.
In Fig. 5 sind die beiden aufklappbaren Gehäuseteile 13 und 14 längs der Gehäusewand angelenkt. Statt der dargestellten Ausführungsform, bei der ein feststehender und zwei aufklappbare Gehäuseteile vorgesehen sind, kann man die Haube auch zweiteilig ausbilden, wobei beider Teile nach Belieben aufgeklappt werden können.
Claims (3)
1. Einfachwandige Haartrockenhaube, gekennzeichnet durch ein, den Kopf umschliessendes mehrteiliges Gehäuse, bei dem der untere Gehäuseteil (3) zweckmässig unbeweglich und der bzw. die oberen Gehäuseteile (4, 5) aufklappbar oder abnehmbar ausgebildet sind, wobei die einzelnen Gehäuseteile gegebenenfalls miteinander verriegelt (9) werden können.
2. Trockenhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufklappbaren Gehäuseteile (4, 5) derart an dem Gehäuserand (1) angelenkt sind, z.B. durch Verwendung von Scharnieren (6), die eine Blattfeder (7) mit Spannlasche (8) besitzen, dass sie in ihrer Lage sowohl im hoch- als auch niedergeklappten Zustand durch Federkraft festgehalten werden.
3. Trockenhaube nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den einzelnen Gehäuseteilen (1, 3, 4, 5) geräuschdämpfende Gummipolster (10) o.dgl. angebracht sind.
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