DEP0046677DA - Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Bindemittels für faserige Materialien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Bindemittels für faserige Materialien

Info

Publication number
DEP0046677DA
DEP0046677DA DEP0046677DA DE P0046677D A DEP0046677D A DE P0046677DA DE P0046677D A DEP0046677D A DE P0046677DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibrous materials
ketones
preparation
water
binder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr. Grimme
Willi Haferkamp
Friedrich Dr. Josten
Original Assignee
Steinkohlenbergwerk Rheinpreußen Chemische Werke, Homberg, Niederrh.
Publication date

Links

Description

ρ AS 577
aar Herstellung eines wsss#s«fee4©e®&^ Biiideaittels for
Materialien«
•!(r·
ist Ibe&smtt* synthetische Ksrae ala 3iisteisitt©l fär faserige Hate— nie £·&· Holsfa^sra, anzuwenden* Als soleiie werö©a feaaptwa©e©rlSßlielie SÄSstlars® gebrauisiits äie auf äer tesi? Pb.©«-
Ixmetherjg® ist ©@ »©©entüclif dass die auf Sea sateriai iii@Äergeachlafea«n lasstharse durch Wän^eiiwirtamg
Ε® ssigte SiCb9 iass di«t reisen PteBöl—!xeeollieJFse j© useli EoMeasmtiöii eisa® seiir wechseliia« Härtaagsseit aufweieaü, Beaoa»
Otänäe kÖJ^iea aaftreteii^ ®eim ausi er Phenol uaä Ixe— 2yl©aole sur He^stellai^ i€r Kumttmrm remenäet Bei stark xylsiiölb&ltiges larEea tritt l>ei ier Iegenang äer in ser eisalgiert©a Harse ein^ Fiskositätssiieigeryaig eins die Tölligen Terfeetigimg äer Sfflalßion fortsola^eiteii laaim*
Es wu.näe aua gefGBöea.^ das© die VGrgeaamten Nachteile veraieäen wenn !sei öer Herst^llisiig fies Bindemittels äurela xmd seinen Som©l©gea ba«* dersrtige Köiaponeat sit AldebjfSen» wie s*B« Foraatltei^Ä,
wandet werden* AXb solche eignen sieh ¥orsügli©h aliphstische wie Aceton* Se thyläthjlket©n oder
fier iifdroaroffiatisches Seilie? wi©
können a&oh aaöere CarboagrlveriiiiiöuÄgeii» wie Harnstoff, weröien* Uie lä^irerweßäiing Äer Ketone hat siir ^olge^ äass öer tions^grad Φ&& Säaistharaes besser al^estifiait werden kann» »©äurch öastaas der HILarfcusgszeit im ?©rgleicb su reißen erreielit uM eine längere liEgerfälaluteeit öer ersielt Wirt» Anstelle tgs. Ketosen können sueh. Ee-toaöiole# g,s. ¥orworn. Ketoseja aitAldehjdeii^ einkomäeneiert
beseMerer Beäeatuiig ist das erfinÄxasgsgesÄSe ferfishren bei 4er Tersrbeituug ©tark xylenollialtiger Plieaolgeaisclie« Werden diese den erfia4ms^geai.Seia Zusats von Setoaen konöeasiert^ so stellt bei dem Sonäesö&t eine fortsclireiteriö.e Tiskaeitäteateigeriiug eia5 dii biß sur TollstlBtigeii feirfeetigaag der Einffitharsesralsion führen
das Einkondensieren der ketone wird die Viskositätssteigerung vermieden» aia©seräem ist die AnfangsTisfcoeität τοπ Ketonsiischharsen en sich "bereits geringer» Hieraus resultiert eine leichtere Auflösbarkeit ÜBB Bindemittels t>ei seiner HbIionen YeT&Uxmang alt lasser*
He hat eich als zweelosäSig herausgestellt, die !enge ie© ein2ukon&@B» siereBöen Ketone nicht au hoeii su "bemessene JULg Höehstwert sollte 1 Gew«3!· Keton auf 1 Ge»*T· der Phenole nicht Stoersefcritten werden· to»
te Srge"bnieee ersielt aas* wenn die Eetonaenge etwa 10 - 50 ßew»$ äer Texwendeten Phenole ausiaaeiit · Bei lav^endaiag von grSsseren Setoneßtetefaea Smstfearseiailsioaeii^ äeren Eixnetharsanteile eine zu Zeit für äas Äueiiärten. benötigen* Andererseits iet auch äie
einer zu geriagsn Ketonaeüge schädlich» da in diesem Falle das Bindemittel JCunstiiarse enthält, die bereits in sieh erhärten wß.& daher sus Binden VQxi ta@e-rstoffea nicht brauchbar sind» Als unterste Grenas Sollte der K&taxtza&Btz la allgemeinen XO Gen« 1P der Terwendeten nieht anterschreiten« Me angegebenen örensfierte köimeii na-
mir als AnhaSLtuponkte dienen^ da such die Ems-ammensetsuiig fier Aue^azi^gsphenole saf die üigensehaften ier daraas entstehenden Bindemittel von Eii^luss ist· Bie geeignetsten Werte 3c5nneia adt I*eic3: tig&eit starch einige Vorversuche ermittelt werden*
Die Verwendaiig vos unter Ketonmesta hergestellten Binöeffiitteln hat gegenüber der Ferwenötmg foa reine Phenol-Ereeolharze enthaltenden Bindemittels den weiteren Vorteil* dass Sie in ihnen enthaltenes. Baenoi-lDeteniiar&e im Besölsustassäe ein grösseres flieB¥ermögen auf-_ weisen» w-oäurcii die Verteilung äea geiällteia Esrises im Fasermaterial,ι ζ·Β* is 5ol2ssehliff4 bis zur Härtung eilte Tcllkoiisenere ist* Bies wirfct steh bei &bt Anwendung der verfahrenggemäßen Bindemittel für Hölsfaeern beispielsweise lahin aase dftss die mit diesem Bindemittel hergestellten Hartfaserplatte», eine ebenere anfl gllnsenöere Öberfläohe eufwei&en als bei fertienäang asöerer üiüKJthsrseaailsi-oneii* Sie Ifrsaehe öürjfte in des gleichaäBigeren HärtungsTerlauf liegen» Offenbar wird Äureh den Mnb&u τοη nicfct su grossen MeBgens etwa 10 - 30 öew*S' Seton, Äea Härter und damit äez Hartfaserplatte eine inaere Elasti—z: tat
Erfindung sei an Hand _ der nachfolgenöen Beispiele nEher erl'auter It Xa eiaesi Biüirwerfe τοη 3ÖÖÖ 1 Inhalt werden nackeinaader
744 3s® Thrnml usd
1 020 *g Forealia 30
3.09 1 HatrsBl&öge (P20 * 1*3«5» 4·±* 430 g
B©r Ansatz «irö u&ter Eühres aufgabelst unü bei 90° 45 Hlnaten · fiFach AbkShlttng axif 45 - 5©° werden 254 1 Batroalenge
9365 r ä»i* 430 g IaÖ3/l} stsgegefceju Bas sue ßer eriialtenen
s*B* auf FeseriaateriBlIefi» «ie Eolsfaserrt^ aiaxefa An Bi©dergesefelagB2ie KanBtfaar^ weist ©Ιώβ HIrtsisgeseit 4 Mnaten auf* Die als Bin&e&itt-el fiieaond^ «ISri^e on Ist la^ge 2feit stabil lagerfSitig? ohne öasi3 äse auf FasersssterislJ em nieflergeseiilageiie iöisetlsar® eine XnöeTung der Härt^mg^iseit erführt» Bei Binöesitteln aaf Basis τοώ Phenols isssbesondsre homologe»^ öle ohn© Etieats τοη Cetöaen hergestellt siad9 bärtet das im Biaöeaittel ezithalte»^ Skactfeara "bereits in aich weniger fage Äuroii^ so daas ein aas solchen SmslBioaeii auf tsrislien suege^älltes ^mstiiars infcslge des ber-eiiE erx©ielit«a
In seiner BlMefaklgteelt Btark feeeintrasiitigt i&t
2*
950 kg She EK*1 and
1550 kg foraaliB 30
ISO ^g IceteiSy
70 1 fatroBlirage (B20 * 1^3β5« β·1· 43Ö g
Aii©ats uir-i uatsr Söliren feei 90° 45 Minuten icoMensier-t« Haeii aaf ©a* 50° w-eröes we&tear© 592 1
450 g li&GH/L) eingerälirt* J>ss aus öes
feat elae H^rtisaageaeit tos etea 3 MiBÄteu» Bei 2usatg won mit SO &g Äeetoü ia o"blges Ao^ßts geht die Härtimgsseit iimerbelb ¥ob 14 fegen praktisch auf 0 zurück· Beb ausgefüllte Mrtet» oime vo-Äer sa verl^uien ubä weist daher kein© auf*
Beispiel 5s
744- leg Phenol und
440 3ig Metijy
haltexi auroh 2<-£tilBi,iges SüfaxeÄ einer Mischung vmi 105 *fe !©tiiylätkyUceton mit 324 Sew*f* 30 fS-iges uni $ öew,f · 50 ^-iger fetroalauge bei 45 - 50°« 700 kg WQTmal±nl^Bwß.ß9
109 1 Satr©iil©tige (B2q * ls?65« d*i« 43»

Claims (1)

  1. Stoffe werden, in der angegebenen iei&SBfolge in ein EUhrwerk
    gegeben waä. bei 90° 55 Mimten feösÄaaeiert* lach Abkühlung auf 45 — 50° werden wieä@rro 254 1 fatrestLasge wie bei Beispiel 1 angegeben* Me 7IsIEOSiISt und (lae Aussehen fies erhaltenen Bindemittels sowie HärtÄt^eJBeit ä&m aus ilia ausgefällten Eanstharzes sinß wie bei ©piel Ie
    1* ferfsfersa sur He^gtellung eines twasEerlöslielien Binäejoiittels für faserige Materialien mx£ Basis einer JPfaenol-AlfiebyaijarzeioiilBioii,
    Äass 4ie Bb.©i3öle s±t dem Alöefeyd» wi© s*B· ^ unter Susats ¥οϊι Eetosea in alicaliseiiem Meßium in wart tub. leseer konä-efieiert
    2* Terfaiiren Bach Aa&prtAcJb I8 äadurch gelcennzeiciiaet-» dass anstelle der Eetöse forkeaöeiisate aus Ketonen mit Aldehyäen (Eetonäicle) wantt
    3» Terfaferen Bsefa Aneprueli 1 laaeL 2S dadurch gekennzeichnet φ öaes ne ben Ketonen andere ö&rl>onjl¥erbijiäaii^efi eiukonasnsiert werden«
    4» ?erfehren nsCffe Ansprach 1-3, daäurch gekennzeichnet, dass der eiaaulconaensiereridea Eetone oier sonstigen
    in -eier S-rena-e von etwa 10 - 50 öem«^s "besogen auf fixe Menge öer ©ng©f?ajaöten Phe2iole9 gehalten wirde
    Patentabteilung

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69233349T2 (de) Zusammensetzung fuer dekorative oberflaechenschicht
DE60108121T2 (de) Laminatdeckblatt mit schutzpressplatte-eigenschaften und verfahren zu dessen herstellung
DE3876578T2 (de) Wasserbestaendiger, viskositaetsstabiler klebstoff fuer wellpappe.
DEP0046677DA (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Bindemittels für faserige Materialien
DE1696191B2 (de) Streichmasse zur herstellung eines papiers mit halbmatter oberflaeche
DE1185323B (de) Titandioxydpigment mit einer Oberflaechenschicht aus aminiertem Polysaccharid fuer die Pigmentierung von Blaettern aus Cellulosefasern
DE2149250A1 (de) Abriebfeste Deckschicht
DE744727C (de) Verfahren zur Herstellung tintenfester, harzgeleimter Papiere
DE69200881T2 (de) Archivlochkarten und ihre Zusammensetzung.
AT133120B (de) Bindemittel zur Herstellung eines Lederersatzes aus faserigen, pulverigen oder anderen Füllstoffen.
DE977126C (de) Pigment und Fuellstoff fuer Papier und Pappe
DE898964C (de) Verfahren zur Herstellung von Leichtbaustoffen aus Holzabfaellen
DE2555961C2 (de) Fotografisches Trägermaterial
DE541540C (de) Webstuhlkarte
DE3415441A1 (de) Markierte papiere und kartons und verfahren zu deren herstellung
DE102015111244A1 (de) Klebstoff auf der Basis von Stärke und nassfester Papiersack
DE604311C (de) Verfahren zur Herstellung von Druckpapier
DE748310C (de) Celluloseester- und -aetherlacke
DE545253C (de) Ansichtspostkarte mit akustischen Lautaufzeichnungen
DE102023121970A1 (de) Herstellung eines fasermaterials aus pflanzen mit hohem silikat-anteil für die papier- und kartonherstellung
DE1918327A1 (de) Waessrige Emulsionen von Vinylester-AEthylen-Copolymeren
DE739053C (de) Verfahren zur Herstellung von Pappe, Karton oder Papier
DE600524C (de) Verfahren zur Herstellung geleimter Papiere, Pappen und aehnlicher Werkstoffe
DE2600887B2 (de) Modifizierungsmittel für Phenolharze
Carr The Pulp and Paper Industry in Canada