DE545253C - Ansichtspostkarte mit akustischen Lautaufzeichnungen - Google Patents

Ansichtspostkarte mit akustischen Lautaufzeichnungen

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DE545253C
DE545253C DEW84079D DEW0084079D DE545253C DE 545253 C DE545253 C DE 545253C DE W84079 D DEW84079 D DE W84079D DE W0084079 D DEW0084079 D DE W0084079D DE 545253 C DE545253 C DE 545253C
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DEW84079D
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Hans Wiesner & Co
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
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    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

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Description

  • Ansichtspostkarte mit akustischen Lautaufzeichnungen Es ist bereits vorgeschlagen worden, Ansichtspostkarten mit einer durchsichtigen Schallplatte auszustatten. Hierbei wurde die gewöhnlich aus Celluloid bestehende Schallplatte durch Aufkleben mit der Unterlage vereinigt. Bei solchen Schallplattenkarten besteht jedoch immer die Gefahr, daß sich die aufgeklebte Schallplatte später wieder von ihrer Unterlage löst. Auch krümmt sich die als Unterlage dienende Karte, selbst wenn man sie aus besonders starkem Papier herstellt, derart, daß die Gebrauchsfähigkeit der Schallplatte in Frage gestellt ist. Ein Versand als einfache Postkarte ist aus dem Grunde unzulässig, weil die aufgeklebte Schallplatte mit der Unterlage auch im postalischen Sinne kein einheitliches Ganzes ergibt, ganz abgesehen davon, daß die Feuergefährlichkeit einer Celluloidplatte ein weiteres Hindernis für die Versendbarkeit darstellen würde. Hinzu kommt ferner, daß die Bildwirkung der Karte durch die aufgeklebte Schallplatte ziemlich beeinträchtigt wird, so daß es begreiflich ist, daß sich solche Schallplattenpostkarten nicht haben einbürgern können.
  • Die Erfindung bezweckt, einer Ansichtspostkarte durch Einverleibung einer Schallaufzeichnung einen neuen Reiz zu verleihen, ohne dadurch die künstlerische Wirkung des Bildes zu beeinträchtigen.
  • Die Erfindung macht sich den Umstand zunutze, daß Bildkarten mit einer durchsichtigen Deckschicht, beispielsweise in Gestalt von photographischen Bromsilberkarten oder als sogenannte gelatinierte Ansichtskarten, im Handel preiswert zu haben sind oder sich billig erzeugen lassen. Dem bei solchen Karten vorhandenen durchsichtigen Überzug, der hier bisher lediglich als Bildträger oder als Schutz- oder Deckschicht diente, wird nun nach der Erfindung eine neue Aufgabe zugewiesen, nämlich die, gleichzeitig den Träger für die Tonrillen abzugeben.
  • Das Einpressen der Schallkurve in die durchsichtige Kartenschicht erfolgt in bekannter Weise, d. h. wie bei der Erzeugung gewöhnlicher Schallplatten.
  • Im Gegensatz zu den früheren Ansichtspostkarten mit Schallplatte bilden bei der Schallplattenansichtspostkarte gemäß der Erfindung Tonrillen und Bildkarte ein einheitliches Ganzes. Die neue Schallplattenkarte kann den stärksten Biegungsbeanspruchungen unterworfen werden, ohne daß sich die Schallaufzeichnung von ihrer Unterlage zu lösen vermag, sie läßt sich als Ansichtspostkarte ohne weiteres mit der Post versenden, und stets bleibt trotz der ihr einverleibten Tonrillen die Bildwirkung voll erhalten. Gegenüber den üblichen Ansichtskarten besitzt die Schallplattenansichtspostkarte gemäß der Erfindung den Vorzug, daß sie sich nicht nur an das Auge, sondern auch an das Ohr ihres Besitzers wendet. Vorzugsweise wird man die Schallaufzeichnung mit der abgebildeten Darstellung in Verbindung bringen, beispielsweise. auf das Bild eines Komponisten oder Sängers eine passende --Melodie setzen oder etwa .'.eine. Weibhächts: oder Neujahrskarte mit. einem phonographischen Glückwunsch ausstatten: ' - .
  • Ferner bietet die beschriebene Vereinigung von Bild und Ton auf einer ohne weiteres versendbaren Postkarte die Möglichkeit, die Erfindung bei bescheidenen Kosten für Reklamezwecke der verschiedensten Art nutzbar zu machen.
  • In der Schallplattenindustrie ist es zwar an sich bekannt, photographische oder sonstige durchsichtige Schichten als Tonrillenträger zu benutzen, um der Schallplatte Texte, Abbildungen o. dgl. einzuverleiben, doch haben sich solche Schallplatten wenig einbürgern können, weil es dem Käufer einer Schallplatte nur auf eine völlig einwandfreie Tonw iedergabe ankommt und er nicht geneigt ist, für andere Dinge, die mit der Klangwirkung nichts zu tun haben, einen Mehrpreis -aufzuwenden. Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung keineswegs um einen Ersatz für die üblichen Schallplatten, vielmehr um eine Ansichtspostkarte, der ein neuer Reiz gegeben wird; ohne daß die Bildwirkung eine Beeinträchtigung erfährt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ansichtspostkarte mit akustischen Lautaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abbildung aufweisende Seite der Postkarte mit einer für das Eingraben von Tonrillen geeigneten durchsichtigen Schicht derart gleichmäßig überzogen ist, daß die Abbildung und diese Schicht ein untrennbares Ganzes bilden.
  2. 2. Ansichtspostkarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonrillen in die Gelatineschicht einer Broinsilberpostkarte eingepreßt sind.
DEW84079D 1929-10-29 1929-10-29 Ansichtspostkarte mit akustischen Lautaufzeichnungen Expired DE545253C (de)

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