DEP0046318DA - Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder o. dgl. - Google Patents
Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder o. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. Um Förderbänder oder ähnliche entsprechend lange Gummibauelemente zu reparieren, kennt man bereits die verschiedensten Arten von Vulkanisiereinrichtungen.
Ortsfeste Anlagen, die den Anforderungen der Vulkanisierungstechnik gerecht werden, erfordern aber für jede Reparatur den Ausbau des Förderbandes und den Transport desselben zur Reparaturstelle.
Um diesen Mangel zu umgehen, hat man bereits vorgeschlagen, die Vulkanisiereinrichtungen transportabel zu machen. Im wesentlichen handelte es sich dabei darum, dass man die Heizplatten in einer solch passenden Grösse ausbildete, dass man sie relativ leicht an die einzelnen Baustellen heranschaffen konnte. Solche transportablen Einrichtungen hatten aber wieder den Nachteil, dass sie den Vorgang einer Reparatur stark verzögern, weil nach jeder Vulkanisation es eine erhebliche Zeit dauert, bis die Platten abgekühlt und dann von der Reparaturstelle entfernt werden können. Ein weiterer Nachteil bei den bekannten Einrichtungen war der, dass die bei den Platten zur Anwendung gelangende Widerstandsheizung, die in Glimmerisolationen oder zwischen Platten aus Spaltglimmer mit Natur- oder Kunstharzbindung eingebettet war, beim Transport der Platten durch die hierbei auftretenden Stösse sehr leicht schadhaft wurde. Aus diesem Grunde war die Verwendung transportabler Vulkanisiereinrichtungen weitgehend beschränkt.
Durch die Erfindung werden die oben genannten Mängel der bekannten Einrichtungen restlos behoben, indem erfindungs-
gemäss die transportablen Heizplatten der Vulkanisiereinrichtung mit einer Kühleinrichtung ausgestattet sind. Vorzugsweise tragen die Platten geeignete Anschlüsse, die es gestatten, die Platten an irgendeine Kühlanlage, sei es eine Flüssigkeitskühlung oder eine Pressluftkühlung anzuschliessen. Zu diesem Zwecke sind die Platten als Hohlkörper ausgebildet, oder mit Hohlrippen oder ähnlichem ausgestattet, wobei an diese Hohlräume die an der Reparaturstelle im allgemeinen stets vorhandene Kühlmittelleitung, beispielsweise eine Wasserleitung oder eine Pressluftleitung angeschlossen wird. Gelangt eine Pressluftleitung zur Anwendung, so besteht durchaus die Möglichkeit, die Kühlmittel auch in Flaschen gemeinsam mit den Heizplatten mitzuführen.
Um die transportablen Heizplatten noch besonders robust und widerstandsfähig zu machen gegen die beim Transport der Platten zusätzlich auftretenden Beanspruchungen ist erfindungsgemäss die Glimmer- oder Glimmerharzisolierung der elektrischen Heizanlage dadurch ersetzt, dass eine Isolation aus keramischer Masse zur Anwendung gelangt.
Vorzugsweise gelangen anstelle der bisher üblichen Heizelemente sog. keramische Heizstäbe zur Anwendung, die gegen alle mechanischen Beanspruchungen genügend widerstandsfähig sind.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zulässt, ist in der anliegenden Zeichnung gekennzeichnet und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Heizplatte,
Fig. 2 die gleiche Heizplatte in Ansicht von unten,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Heizplatte im Schnitt,
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 3 bei anderer Ausbildungsform der Platte und
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Platteninneren zur Darstellung des Kühlmitteldurchlaufs.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus der unteren Abschlussplatte 1, die unter Zwischenschaltung elektrischer Heizelemente auf der Deckplatte 2 aufgesetzt ist. Der besseren Stabilität und aus Gewichtsersparnisgründen ist die Deckplatte 2 auf ihrer Oberseite mit Rippen 3 bzw. Vertie-
fungen 4 ausgestattet. Zu beiden Seiten der Platte sind Traggriffe 5 vorgesehen, mit deren Hilfe die Platte in beliebiger Weise transportiert werden kann.
Da die Anwendung derartiger Heizplatten und der Vulkanisiervorgang als solcher als bekannt vorausgesetzt wird, erübrigt sich eine diesbezügliche Beschreibung.
Erfindungsgemäss sind die bei der Vulkanisation zur Anwendung gelangenden Platten in ihrem Innern als Hohlkörper ausgebildet und mit einem Kühlmitteleinlass 6 bzw. einem einem Kühlmittelauslass 7 versehen. Es ist dabei gleichgültig, ob als Kühlmittel Pressluft oder irgendeine geeignete Flüssigkeit verwendet wird. Bei der Ausbildungsform gemäss Fig. 3 gelangen die bisher üblichen Glimmerharzheizelemente für die Beheizung der Platten zur Anwendung. Diese Heizelemente 8, die in Fig. 3 nur schematisch dargestellt sind, liegen dicht über der Platte 1, während die Deckplatte 2 einen Hohlraum 9 freilässt, der vom Kühlmittel durchströmt wird und mit Rippen 10, Abteilungen oder ähnlichem ausgestattet ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 gelangen stabförmige Heizelemente 11 zur Anwendung, die in keramischer Masse eingebettet sind und zwischen sich Hohlräume 12 freilassen, die vom Kühlmittel durchströmt werden. Fig. 5 zeigt, dass die Heizelemente 11 versetzt zueinander angeordnet sein können, so dass ein Durchlauf des Kühlmittels durch den gesamten Plattenkörper sichergestellt ist.
Claims (6)
1.)Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. dadurch gekennzeichnet, dass die Heizplatten mit einer Luft- oder Flüssigkeitskühlung ausgestattet sind.
2.) Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die transportablen Heizplatten als Hohlkörper ausgebildet oder mit Hohlräumen versehen sind und mit Anschlüssen für einen Kühlmittelanschluss ausgestattet sind.
3.) Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusstellen Kupplungsglieder aufweisen.
4.) Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizplatten mit einer Widerstandsheizung ausgestattet sind, die in keramische Masse, wie Steingut, Porzellan, eingebettet ist.
5.) Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Beheizung für die Platten keramische Heizstäbe zur Anwendung gelangen.
6.) Transportable Vulkanisiereinrichtung für Förderbänder oder dgl. nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper mit ihren keramischen Verkleidungen so in die hohlen Heizplatten eingebettet sind, dass sie gleichzeitig einen Durchlass für das Kühlmittel bilden.
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