DEP0046278DA - Gerät, besonders für Kraftwagen, zur Überwachung der beim Befahren von Kurven auftretenden Fliehkraft - Google Patents
Gerät, besonders für Kraftwagen, zur Überwachung der beim Befahren von Kurven auftretenden FliehkraftInfo
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Description
Lttdwlg Schart
.'Land s oh ellanb erg
bei Berchtesgaden
Haus am A'ald
.'Land s oh ellanb erg
bei Berchtesgaden
Haus am A'ald
gerät, besonders für Krstftragen aur öfrej^ajihung. der
beim BefahrenjgQn Kiiiyen,,,auf^;bretenden _Iiieliki-aft „
B e a ο Hi iTi e iii.b_u__n___g .
Die Erfindung betrifft ein besonders für Kraftwagen bestimmtes
Gerät, Vifelehea beim Befahren von. Kurven anzeigt oder selbsttätig überwaobt, ob und in welchem laße die Fliehkriift - und
damit die Seeehwindigkeit des fahrzeuges - von einem he stimmten» vorzugsweise einem als zulässig festgelegtem rfert abweicht,
welcher ein Kippen oder Gleiten (Sehleudeim) des fahrzeuges Ciuei· aur fahrt richtung mit ausreichender Sicherheit ausschließt ·
Jiln solches Gerät kann so ausgebildet sein« daß bei einem überschreiten einer zulässigen Oesehwindigkeit Mcbt- oder Iautsignale
gegeben werden oder - gegebenenfalls auch gleichzeitig oder nach einem Vorsignal - die Geschwindigkeit des Fahrzeuges
selbsttätig durch von dem Gerät ausgelöste Maßnahmen beeinflußt wird» zum Beispiel durch eine IJnt©rbreohung der MotorzUndung,
eine Verstellung der Vergaserdrosselklappe oder dergleichen»
f tf ^eu^e--%&slj,bz^it--'-M-8 jetat-iceia- Geslits das·-dem-Fahrer^
in den Kurven die technisch fundierte feststellung ermöglicht, ob die Geschwindigkeit noch gesteigert werden Jfcaim. oder ob die
Geschwindigkeitsgrenze, welche eine ausreichende Sicherheit gewährleistet, bereits erreicht oder"vielleicht schon etwas
-Überschritten ist. In Anbetracht des Umfanges des Kraftfahrzeugverkehrs und d©i?.„äiätsaehe,
daß in sehr vielen Fällen eine zu hohe Geschwindigkeit in Kuiven die Ursache von Unfällen daa>»
stellt ,„,-entspricht die Schaffung des vorgeschlagenen Gerätes
el*iS«"-d-i''iarge-B;dea"-B e-äü rf nis.
öoi dem derzeitigen Zustand-ist es ganz dem Gefühl und der
Erfahrung des Fahrers Überlassen» au einem, augenscheinlichen l.uwenradius die- jeweils gutdUnkande Gesoteirsdlgkeit zu wählen
und aus der "firkung .der fliehkraft auf seinen KOrpers der
Steigung des Fafers eupnif baue ε sseh außen und anderen Auswirkungen.
- SCTS Beispiel auch eine© geringen EaeIieren der Eeifea - die Srease der tragbaren Geschwindigkeit mehr- zu. ahnen als festzu-Stelleae
Siae eelehe auf das Gefühl sieb ßtütseside Eurveiifalirwelse Tsmm selbstverständlich die wünschenswerte IFahrBiciierIieit
stcirfc geben, ami ein solches Gefühl nicht jedes Saferer eigen
oder zumindest sehr unterschiedlich ausgeprägt ist und auch von
der jeweiligen physischen Terfessung des Fahrers abhängt« Bie
- meistens uberscMltnte - ürfahruag, welche einen I'ahrer "bis au einem gewissen Grad "befähigen kann, die Sesohwinfiigkeit in den
K%rfen richtig au wählen* läßt sich im übrigen nur erwerben, indem der Fahrer im Terlauf seiner lahrpraxis die Geschwindigkeit
in den Eurven - allmählich kühner werdend - bis zu einem geringen Sleiten oder ansetzenden lippen des I1Shrseuges Steigerti
weil ihm Ja nur durch diese Auswirkungen der Fliehkraft die ©esöhwindigkeitsgrenze offenbar wird, IaeMem diese Erfahrung
dann Inaer wieder aufgefrischt werden maß oder bei der Benutsung eines anderen«? ungewohnten Fahrseuges iaifc anderen Mgensehaften
nur bedingt CMilligkeifc hat, muß dieses gefährliche Ixperiment
immer wiederholt werden,
latürlich besteht auch die ISgiiehkeits in den Kurven ganz auf
Sieherheits also 'mit entsprechend geringer Geschwindigkeit zu
fahren, üiin Solehess wenig flüssiges 'Pahren entspricht aber nicht dem überall vorhandenen Wunsch nach gröIaBglieher Eeisegeschwindigkelt
9 und es ist auch nicht kraft stoff sparend, weil der lagen vor Jeder Kurve mehr als nötig abgebremst und demzufolge
dann auch wieder mehr beschleunigt werden muß«
Bei Schienenfahrzeugen, wobei natürlich nur iSisenbahnen in Beträcht zu ziehen sind, ist es zwar so, daß der
Lokführer die zu belehrende Strecke mit allen Kurven genau kennt und auch einen
Strecfeenplan mit den zulässigen Kurvenge sehwindigke it en vor- .
liegen hat j aber trotzdem liegt auch hier, eine die Betriebssicherheit gefährdende fahrlässige oder.irrtümliche Überschreitung
der zulässigen Geschwindigkeit im Bereich der ISglichkeit, suraal die Gesehwiadigkeiten' der Silge Iraner höher getrieben
Vierden,
Dureh das vorgeschlagene' Gerät werden diese bestehenden ■Übelstande
beseitigt, und es wird vor -allem Iraftfahrem - auch
A >: - \ Sg
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λ Γ-\.Η UM
unbegabten mid ungeübten - ermöglicht* Kurven gefahrlos mit einer hochstzulässigen^ genau errechneten* jederzeit kontrollier-=
Itares und bei Verwendung geeigneter GerätausfÜhrungen sogar
selbsttätig geregelten Geschwindigkeit zu befahren· Me auf einer zu hohen Geschwindigkeit in den Kurven beruhenden Unfälle
lassen sich daher durch die Verwendung solcher Geräte natürlich nicht gang Sussehaltens aber doch entscheidend verringern«
IS ii jI auurven«^ fahrt Bich ergebende Fliehkraft betätigt und können deshalb
erst dank arbeiten und Anaeigen und Signale geben, wenn'"Bich das Fahrzeug bereite in der Kurre befindet * Beaiaufoige kann
ein solches Geillt natürlich nicht ■Verhinderris daß' ein Iagen9 is.
. unve:münf tig hoher ß-eschmfindigkeit in eine scharfe Kurve gesteuert, aus der Kurve geiragen wird oder JdLppt, noch ehe eine
Beobachtung des Gerätes oder eine Keaktfon auf dessen Signal möglich ist und ehe eine selbsttätige""" Gesehwindigkeitsverringerong
wirksam werden kann« Bei ©«Sharfen Iurvon darf also auch bei ■ der Tenffendung der vorgeschlagenen &erlite die übliche Vorsieht
nicht außer Acht gelassen werden. Hier ist aber schon von nicht zu unterschätjaender Bedeutung, daß bei der Verwendung
und der regelmäßigen- - auch sehr interessanten - Beobachtung des Gerätes der Efeftfahrer allmählich ein umfassendes und
klares Bild Wpefc die Itoanenhange zwischen Geschwindigkeit, Kuxvenradiu^. Kurvenüberhöhung und dergl« und die in Kurven
zulässigen Geschwindigkeiten bekommt, sodai er - in solcher {SesisßSlauernd geschult - Kurven auch viel eher mit der geeigne-
^ ^e, •^i,.j_^42fe!.kel"' .,,^ettgi^t"·
sächlich in Betracht kommenden Straßen sind die Kurve«'meist weniger eng, vielfach sehr weit ausholend, wo d^öff'hier fast
immer die Möglichkeit besteht, am Anfang d^er^Kurve eine sieh
als etwas .zu hoch erweisende G-eschwinÄlgkelt noch herabzusetzen, zuBal Ja das Einlenken in eines©lche Kurve nicht brüsk erfolgt«
Eier ist auch der günstlge^später noch begründete - Uiastand anzuführen, daß auch^^aenon durch ein Gaswegnehmen, also ohne
eine Verrlngerung^e'r G-ecchwindigkeit, eine plötzliehe Herabsetzung der-'-iteibungskraft und damit der Kcigung zum Gleiten
erziejit^werden kann» Bei parahelfgrMgen oder ähnlichen Kurven,
e i-air-e£a^rT~J^
als ausreichend lange In allen Isnggej^gs^ir^urvOn gibt das Gerlt die Mögliel^eit^j^nje--^^ in die Znrve noch
x ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^BC ^^^äigteit gefahrlos Ms
D &B im Erfindungsgedanken enthaltene Indsiel für die Entwicklung der 'Gerate ist eine weitestgehende Entlastung des Fahrers
in den Kurven durch Geräte, welche selbsttätig die Geschwindigkeit
regeln.» sodaß nach dem Einfahren in die Kurve das Gaspedal
einfach durchgetreten werden kann, und das Gerät selbsttätig die Geschwindigkeit zunächst auf den zulässigen Wert Termindert
oder erhöht und hierauf konstant hält oder "bei Änderungen des Eurvenradius entsprechend anpaßt *
Sin fahrzeug kippt oder gleitet in einer Kurve bekanntlich dann nach außen., wenn - kurz ausgedruckt - die Fliehkraft großer ist
als die Staadsieherheit des JPahrseuges oder die Reibung zwischen den Eädem und der Pahrbahn8 Bei eingehender Betrachtung ergibt;
siehs daß das Kippen und Gleiten des Eahrseuges durch eine quer sur Fahrtrichtung und parallel zur Iahrbshnobe rf lache wirkende
Kraft - im Folgenden einfach als Querkraft bezeichnet - hervorgerufen Wird5 welche nur bei waagreehter Fahrbahn alt der vom
Bewegungsmittelpunkt weggeriehteten Fliehkraft indontisch ist, während beispielsweise bei einer an der Kurvenaußenseite erhöhten fahrbahn diese Querkraft kleiner als die fliehkraft ist
und euch gleich Ifull sein kann.
Jiin Geiiits welches die zulässige Querkraft eines Fahrzeuges in
jeder Kurve erkennen läßt, muß demnach also folgende Gegebenheiten heräeksiehtigens.
einerseitss die Querkrafts welche durch die Geschwindigkeit, den Kurvenradius und eine vorhandene Pahrbahnquerneigung
bestimmt wird;
andererseits! entweder die Standsicherheit, die sich aus der Spurweite des Fahrzeuges und der Höhe des Fahrzeug—
Schwerpunktes iiber dem Boden ergibt oder (und) die Heibung zwischen Bädern und fahrbahn,
die neben der Eeifenheschaffenheit und verschiedenen •.anderen weniger bedeutenden Faktoren in der Hauptsache
von der Iauhigkeit der Fahrbahn abhängte
öle Paliraeuge lassen .sieh dabei unterteilen in solche » bei denen nur die Staiacisieherheit zu 'beachten Istf weil wegen des hoch
liegenfiea Sehwezpunktes normalerweise stets ein Eippen Tor einem ©leiten eintritt ader* wie bei allen SeMenenfahxzewgeaf nur
ein Kippen möglich 1st? d&an in SQlchef bei denen umgekehrt
wegen des tiefen Schwerpunktes nur ein Gleiten in Präge kommt, und schließlich in Iefexsengef welche sowohl kippen als auch ·
- bei geringerer Ii*Jirbahnxsuhigkeit - gleiten kennen* Bas !»ets— tere-.iet auch "bei Lastkraftwagen der Iallg die in heladenem
Siastasd kippen, leer aber gleiten kennen.
Iii© exfiadnngsgeiaäßes. SerStes die.im Pxinsip und in verschiedenen
beisplelsweisen Ausführungen in den AhMldtmgen 1 Iiis .17 dargestellt Sinds weisest, alle eine lasse auf, die Bich in der
Kurve unter der Wirkung der Querkraft nach süßen verlagert und dadurch die GrSBe der Querkraft anzeigt und Warnsignale oder
andere Maßnahmen auslöst0 Als einfachste Art eines Quexkraftanaeigers
kann man sieh ein Pendel voxstellen, Welchesf auf einem. Fahrseug - quex sur Pahxtxichtang sehwingb&x - angebracht ,
sich helm Befahren einer Eurve in bekannter fels© in der Hehtuag der mm der Fliehkraft und dem Gewicht resultierenden
EHttelkraft einstellt« Sie an einer Skala ablesbare Stärke des Pendela-UBschlages ist dabei ein IaBstab für die Größe der Quexkrr.-f
Ι; &
Das Wesentliche des BxfinduagBgeäsakens besteht nun darin® durch hervortretende Skmlenstriche ©der auffällige Bferlrierangen8 die
einer ermittelten Etandsicheaiheit des Fahrzeuges oder einer bestimmten Beschaffenheit der lahrbahnoberfläche entsprechen,
gewisse zulässig© Ausschläge des Quexkraftanseigere t die nicht überschritten v/erden sollen? übersichtlich zn markieren und
solche Iiarkierungen auch verstellbar auszuführen, damit diese den jeweiligen Verhältnissen entsprechend eingestellt werden
können, so sum Beispiel bei Lastkraftwagen auf "voll" und "leer11,
oder auch auf gewisse hauptsächliche Fahrbahnbeschaffenheiten, XTle "trocken", "naß" und dergles Bei einer weiteren, ve rf ©inerten
Durchbildung des Irfindungsgegenstandes sind dann elektrische Eontakte vorgesehen, die bei bestimmten Ausschlägen der ISasse
Signale auslösen oder lafcnahroen einleiten, welche die Geschwin-» digkeit des Fahrzeuges beeinflussenβ
e±B^elHE™-^s53Eiiae ÄerUeksichtigung aller mögliehen Te wie der sehr verschiedenartigen fahrbahnbeseh&ffenhe_
derartiges Gerät so Terwiekelt ■ tmd v^übersichj^-öhzu machen, daß der fahrer durch eine Vielzähl tob Il^rkierungen oder. Iinstellmöglichkeiten
nur verwirrt wisä^Der Srfindungsgedanke ■ erstreckt sieh deshalb auchjacrcn daraufs durch eine IeiehtTer=
ständliche und einps^-sSme Susammenfassung der wichtigsten Torkörnenden fah^^l^oberfläehen in nur wenige Gruppen mit ähnlicher
BeihuaggiasEL die Anzahl der larkiexungen und Einstellungen auf d@g^^gea^s-^r-to&ch«ä»fee-n.e
Zu einer Berlegung des irinsips der 'Iesenaagf sei zunächst als einfachster lall des in Jkhbe 1 schematise*! dargestellte Fahrzeug 1 betrachtet9 dessen Schwerpunkt 2 so hoch Iiegt9 daß
- wenn die lahrhahn nicht extrem glatt ist - nur mit einem Kippen zu rechnen Iste Die kritische Geschwindigkeits bei der
das fahrzeug zu kippen beginntr ist bekanntlich erreicht , wenn die Sichtung der aus fahrseuggewieht 3 und Fliehkraft 4 resultierenden
Mttelkraft 5 den Stützpunkt, 6 schneidet, Ber Winkel 7 dieser Mittelkraft zur Senkreehteni der aus der Spurweite'des
Fahrzeuges und dem Abstand des Schwerpunktes vom Boden ermittelt werden kannf Btellts auf den in Abbe 2 ebenfalls seheiaetisch
dargestellten Querkmftanseiger 'S Hbertrageng gleichzeitig den
kritischen Ausschlag desselben dar. Unter Einreehnung einer ausreichenden Sicherheit gegen Kippen9 beispielsweise mit einer
um TO oder 15 fs geringeren Seachwindigkeit s kann aus der dementsprechend, kleineren Fliehkraft 9 und dem zugehörigen Kräfte-Tiereck
und Winkel der Mittelkraft dann der zulässige Ausschlag 1G durch die Anbringung der beiden Markierungen 11 festgelegt
werden. Bei diesem zulässigen Ausschlag trifft dann die Mittelkraft 12 ein wesentliches Stück innerhalb des Stützpunktes 6
auf ,den Bodens so daß eine genügende Standsicherheit des fahrzeuges
gegeben ist.
Die so ermittelte linstellungea der Markierungen gilt praktisch für alle Eurven9 auch überhöhte oder - auf Gxunfi einer Fahrbahnwölbung
- außen abfallende 9 weil die bei einer seitlichen Seigung des fahrzeuges von dem in gleichem laße geneigten Gerät
angezeigten relativen Ausschläge genau dem durch die Fahrbahnquerneigung verringerten bezw. erhöhten Kippmoment entsprechen*
Dies Vifird ei arch, die Abb. 3 und 4 deutlich ■Veransehaulichts die
dasselbe Iakrseug $1 £ und denselben Querkraftanzeiger |[8^ in einer stark überhöhten Iurves um den Winkel 13 geneigt, darstellen β lie die ebenfalls aus Abbe 1 Iibernoinmenen Kräftevierecke
Zeigenf trifft hier die Mittelkraft 5$ welche bei waagrechter Fahrbahn der kritischen Geschwindigkeit entspricht, in
groBem Abstand vom Stiitspunkt auf den Boden9 und die parallel ZUii Iahrbahnobe rf lache gerichtete Querkraft 14 ist kleiner als
die Fliehkraft 41 die Standsicherheit des Fahrzeuges also infolge
der Eurvenüberhöhung größer. Das kommt nun klar durch den Ausschlag des Querkraftanseigers sum Ausdraokf der - bei einem
selbstverständlich unveränderten absoluten Ausschlag £7k wegen der Ieigung des Gerätes usi den Winkel 13 nur einen relativen
Aussehlag 15 anzeigt.
Fällt die lahrbahn in der Eurve nach außen ab9 so liegen die
Verhältnisse umgekehrt9 und der relative Ausschlag des Gerätes ist in dem laße größer als der absolute Ausschlagε in dem ,sich
die Standsicherheit des !fahrzeuges durch die Fahrbahnneigung vermindert.
Zn beachten ist auch, daß sich der Aufbau eines fahrzeuges in
der Eurve infolge der einseitigen Belastung der Federn nach außen neigt. Eine solche leigung des Aufbaues verringert wegen
der Verlagerung des Schwerpunktes nach außen die Standsicherheit , was aber durch den auch hierbei größeren relativen Ausschlag
des ©erstes eine ungefähre Berücksichtigung findet. Im allgemeinen kann man aber diese dem jeweiligen Fahrzeug eigene Steigung des Aufbaues bei der Einstellung der Markierungen mit einbeziehen«
Jahrzeugen9 bei denen die Lage des Scheverpunktes nicht ohne
weiteres feststellbar ist, auf einfachste Weise mit ausreichender
Genauigkeit ermitteln^ indem man das fahrzeug mit seiner normalen Ladung, beispielsweise einen Autobus mit regelrechter Besetzung,
so weit neigt, bis er sich auf den Stützrädem im. labilen Gleichgewicht befindet, wobei dann auch die Heigung des Aufbaues infolge
der einseitigen Belastung der Federn den Verhältnissen in einer Kurve - in der die Belastung der Federn natürlich
größer ist - ähnelt.
Aus den "beschriebenen Beispielen ergibt sich, daß bei Fahrzeugeni
bei denen nur ein Kippen und eine bestimmte Standsicherheit in Betracht zu ziehen sind, 1 Iferkierungspaar genügt, um bei Jeder
Geschwindigkeit , jedem Xurvenradius und Jeder Quemeigung der Fahrbahn die zulässige Querkraft und damit die zulässige Geschwindigkeit festzustellen. Dies trifft zum Beispiel auf alle
Autobusse zu, bei denen es genügt, die - auf die geschilderte weise ermittelte - Standsicherheit des normal besetzten Fahrzeuges bei
aer restlegung der Markierungen zu berücksichtigen.»
Bei Fahrzeugen mit Anhängern besteht die Möglichkeit, das Gerät
auf die Stands iche rhe it des Anhängers abzustimmen^ wenn derselbe leichter kippt. Dies ist auch ein erwähnenswerter Vorzug
der Heuerung, da gegenwärtig der Fahrer das Verhalten eines Anhängers in der Eurve auch gefühlsmäßig nicht feststellen kann.
Koben der Anwendung der Geräte sur Vermeidung eines Zippens
der Fahrzeuge ist ein solches Gerät auch da von Vorteil, wo aus anderen Gründen ein besonders sorgfältiges Befahren der Kurven
nötig oder wünschenswert ist, so zum Beispiel, wenn die Ladung sehr empfindlich ist, oder bei Reiseautobussen mit einem Speisewagenbetrieb oder Schlafplätzen.
Lei lastwagen, welche nicht - wie die speziellen Zwecken dienenden
Lastzüge, tankwagen xaaäf dergl. - eine bestimmte gleichbleibende Ladung haben, ist aie Standeicherheit veränderlich,
v/eil sie weitgehend von dem Gewicht und der Höhe der Ludung bestimmt wird. Es wird e»r im allgemeinen genügen, die Standsicherheit
des beladenen Fahrzeuges zu berücksichtigen, aber es können an dem Gerät auch noch 1 I-aar weitere Barkierungen
angebracht werden, die den für das leere Pahrzeug zulässigen
Ausschlag kennzeichnen. £s lassen sich aber auch, wie schon
erwähnt, zu einer Berücksichtigung unterschiedlicher Ladungen verstellbare Markierungen verwenden.
Ist die Standsicherheit des leeren Fahrzeuges so groß, daß dieses in den Kurven nicht mehr kippt, sondern gleitet, so
wird der zulässige Ausschlag des Gerätes durch die Beschaffenheit der jeweiligen Fahrbahnoberfläche bestimmt^ wt^_
rlAou in. Cen wfe"11reTe»-Aas£«fesra
Bei allen Irersonesfcxaf iwagen liegt der Schwerpunkt in der iegel so tief, daß in den Kurven nur mit einem Qiiergleiten - dem
sogenannten Schlexidern - zu rechnen Iste £ann ein solches Gleiten eintritt« das hängt vor allem von der Iieihungszaal der
jeweiligen Pahrhahnohe rf lache ahg in geringerem IfaBe auch von
dem Reifenprofil und dem Ahnutzungsgrad der Beifens dem Reifenluftdruck,
der ahsoluten EeifengrSBe9 der Federung des Fahrzeuges land noch anderen Saktorene So ist es zum Beispiel auch
nicht gleichgültig, oh in der Sitirve mit oder ohne 6&s gefahren vrird, weil die Antriehslrraft der Eäder zusammen mit der Querkraft
eine resultierende größere Eeihungsfciaft ergibt, erseheint deshalb zunächst kaum möglich, alle diese Gegebenheiten
hei der Anwendung der erfindungsgemaßen SerSte in dem erforderlichen Gitid zu he rücksichtigen. Und doch ist ü&e? rie Im Folgenden
gezeigt Wirdt durchaus mögliche
Alle unveränderlichen Faktoren, wie Iteifengi4SSe8 vorgeochrieheiier
fieifenluftdruck imä andere, nit der Art des Fahrzeuges zusammenhängende Faktoren, zum Beispiel eine die Ausschläge des
Gerätes ühenfalls beeinflussende Schrägste llung des Armaturenbrettes, lassen sich bei der grundlegenden Ermittlung der zulässigen
Ausschläge - beim Mnhau des Gerätes in das Fahrzeug mit genügender Genauigkeit beachten. Vorteilhaft werden natürlich,
wenn die Fahrzeuge nicht schon im Herstellerwerk mit eines solchen Gerät ausgestattet werden, die Geräte zum nachträgliehen
Uinbau für alle verbreiteten Fahrseugtypen gleich mit der richtigen Jinstellung geliefert, Ba die meisten ?ersoneakx-aftragen
in ihrer grundlegenden Iahrvierksfconstrufction wenig voreinander Chweieheasi wird eine bestimmte Einstellung
des Seretes jeweils für ganze Gruppen oder Größenklassen von Kraftwagen Gültigkeit haben, wodurch der Vertrieb der Serate
sich sehr erleichtert,
Faktoren, welche das Qtiergleiten beeinflussen und sich in größeren Zeitabständen ändern, wie der Abnutzungsgrad der Eeifen,
lassen sieh äurch eine Hachsteilbarkeit der ?äarfcierungen berücksicht igen, sofern der Usifang dieser Veränderungen überhaupt
eine Beachtung verlangt,
Sas die Erhöhung der Seihungsfcraft durch den Antrieb der Bäder anbetrifft, so ist hei der Festlegung der zulässigen Geschwindigkeit
von einem Fahren mit Gas auszugehen.
i'.ü ist also in der Ilauptaacho die ve räch i ed en« rt i re Beschaffenheit der FahAabnoI) erfläch en % durch welche die Heizung zwischen !
den Keifen und der Pahrhdhn während dwr bahrt mehrmals und auch erheblich verändert werden Iranna ,W ■'.'<; -·*1 '·■'·■-·" l>
! iw
&a-si-Be^---fel&3'r4gttng°-Ae»- vi feien 4%}i4*haimoi}'&ii^i*ei^^ „»f
wenige r.egrif fe wird zweckmäßig auf die ^inheziehung...untergeordnet
er Straßen mit MakacIaiHdeGke oder dergls^wisiehtet, da diese 'Straßen wegen der meist schmalen,•FalTrtiahn9 den engeren
Kurven und anderen Umständenjihaehln eine groBere Voraielit und ein© entsprechend ger^jjge-^G'eschwin.digke.it verlangen«' Auch können
außοrgewo* hnlioheMförhi11ni a se 9 wie sie aieh durch Schneebelag9
nasaesl^fo^und dergl · ,ergeben, schon im Hinhliek auf den oft ρ lePSS^trfee«^
'-trg^ea^efriiyeTae^ a».
die für einen K raft f ah r ?;eu g~S ohnelive rkeh ν in erster Mn4.-e^ln
Garage kommenden Atitobahnen und alle sonstigen Straßen' mit einer Beton** Asphalt- oder Seersplitdeeke herangingen« Biese fahrbahnoberf lachen,
deren IisibungBzaHlentJSWlsohen rund 0,5 für trockenen« glatten Asphalt und .etwa O9 9 für trockenen, rauhen
Beton SOhviranken8 werden, ipa^tentge, und sswar sweokmäßig in 3 gruppen eingeteilt^-die wit "rauh% "mittel" und "glatt" bezeichnet
werd.&n""können« Maohdem die Ieihungsaahlen für nasse Fahrbghmän aber geringer sind, latteaen dann noch die Begriffe
"iirrwfeefjr1^^
-E■d-Haaes e—fefe a^hnen-^ge^e-in^'
same ^inetufnngen Vorsehenf und da- der Beibungsunterechnen!
zwischen den einzelnen trockenen Fahrbahnen dabei ao^ewählt
werden' Icann9 daß er ungefähr dem TJnterachied zugehen 'einer
trockenen und nassen fahrbahn gleicher Kauhigkait entspricht, ist es möglich, mit 4 verschiedenen Gruben auszukommen, die
dann einfach mit den Kiffern. 1 · * 4 Jtä§zeichnet worden« Die Zif*
fem haben dann die aus der nachstehenden- lufstellung eraichtliehe
Bedeutung«
trocken^
mittel ag» rauh glatt « 3 = mittel 4 *. glatt
naß
uii {reiten hiei* •■-•.Itiiii was leioht au merken Ists für trockene
ίaitobtiihnQn--^e naoh liauhigkeit die Zlffern -1· nasse™
HiastansLea auch mir 3 oder jsehr als 4 Keimziffern, aufweisen,/Je
aaehdems ob xaan auf den Begriff liSiitteln ganz versichtet ο eier
oder noch andere Begriffes wie zum Beispiel " sehr rauh." und
"sehr glatt"j hinzufügt. /
Biese etwas grot anlautende Einteilung eier IahrhahnoherflMchen ist deshalb anwendbar, weil es ja schließlich nicht/darauf
aakoaimt,. die zulässige Geschwindigkeit in den Euryen mit einer unwichtigen Genauigkeit von vielleicht einigen Ίφ/h festzulegen.
'Ein Zahlsnbeissiel soll die in 4er Praxis sich /ergehenden GeschwindigkeitsverMltnisse
darlegen« Xn fiieses! Beispiel sind' i die Ishrhahnober£la.enenf von einer glätten.;, Ji&enen Fahrbahn —-
entsprechend einer Eeihungszahl von Q 83 «* Bis zu rauhen, txocke-
nen Fahrbahnen - mit einem Höchstwert VonOp9 -, in 4 Bereiche
mit den Kennsiffern 1—4 eingeteilt, w|4ei in dem, SSahlenbeispiel
die unteren Grenzwerte eines Jedas Bereichee eingesetzt sind« Die diesen Clrenswerten ent sprechenden niedrigsten kritischen
Gesefei1Tindigteiten für Jeden freien gelten für einen SBgenosBeBen-Iurveiirsdius von 60 si',
Beisrdels ' /
Ksnnsiffern / , 1
Beisrdels ' /
Ksnnsiffern / , 1
unterer Srenswert / des EeihungssshlliereieiieB ,a 0,75 kritische Geschwindigkeiten7 kiiv'h 76
zulässige Geschwindigkeiten km/h 68
Als zulässige Geschwindigkeit ist hier - was sofort auffällt jeweils
die kritisch^ Geschwindigkeit des folgenden Bereiches eingesstat« iiae solche Staffelung hat den Torsug, daß auch
dann, wenn die l-ahxliahnoberflaehe einmal falsch "beurteilt und um eine Zitt&x zji rauh eingeschätzt wird, die fälschlicherweise
als zulässig eingesetzte Geschwindigkeit nicht höher ist als die in Wirklichkeit noch in Betracht kosaaende niedrigste kritische
&eseh.wmdigkeite
Bie zulässige Geschwindigkeit läßt eich natürlich auch "beliebig anders ffestsetsen« So kann beispielsweise der Unterschied zwischen y&er zulässigen ώnd der kritischen Geschwindigkeit kleiner
angesetzt werden, wenn eine falsche Beurteilung der Fahrbahn
| 2 | 3 | 4 |
| G ,6 | ■ ©,45 | |
| 68 | 59 | 48 |
| ■J | 48 | 40 |
Ben, beisp
sein*-
S=STfesrfe mSiss!*» ■ yelse mit eiste? ttiatoTsalm*-iSiastslX«jigt.. -Tejisehen
Ms ist für die TerAfIrkIishimg des SrfiadmgBgiiaesiIcene überhaupt
tos; größter Bedeuttmgr daß die in allen^rasten mit einem stark
entwickelten Ersftfsihrseiu^erkelar iraiiilmdenea — und meto- nöe»
die künftig entstches/den. - teuos^ifeßea Oberflächen, to-jg. großer-■iiiäieitlietokcsit besitzen».
Eß^iröt außerdem durchaus denkbar, daß Blwml die Baiihigkeit öejp^CiitöbsJmeii an denselben durch ScMlder·
mit einer ^attiisisssifffer angezeigt wird und StreeiEeaalssefenitte
TBit Sbweiciisjader^ierfMelie ebenfalls kenntlich -gesaeat Biads.
SQdaB das G-erSH; Immer genauestens .einstellbar isst tw& der sieh
Eehr vaaA jgmce -to» der BcMsiie auf die Straß©' Terlagemde - Verfeeor
mit der größtmöglichen Sielterheits -unter weitgehender Aussehs,!-
Hir clie praktische AusfiiJirung des Brfiridtmgsgegenstaades ergeben
sieh sear Tiele HSglichlieiten· Im folgenden sind einige Ausfüoanjngsbeiepiele
näher beschrieben*
Iise besondere Beachtung ist bei derartigen Serätea der Mmpfimg
der Bewegmigea der ausschlagenden lassen zu' widmen, damit diese
nicht torruhig pendeln und -eine einwandfreie feststellung der Ausaefelagweite •KnmSglieh asachen. Eine solche Dämpfung wird am
einfachsten durch eine Flüssigkeit erzielt§ in der eich die aus»
schwingenden Hassen bewegen«
Etttisehst sind besonders - einfache Geräte, die aar für eine Beobachtung der Ausschläge bestimmt Binds beschrieben« Abbe 5 zeigt
eine - an sich bekannte - gebogen© und sit eiser klaren flüssigkeit
gefüllte ©lasröhre 17, in der eine BSetallkugel 16 unter .der WiTkxmg der Cmerkraft pendelnd ausschlägt» Ser- Durchmesser der
Iaagel saß dabei natürlich kleiner als die licht® leite der Glasröhre sein, .damit die flüssigkeit überströmen kann. Barch eine
geeignete Bemessung des Swischenraumes keim die Bewegung der Kugel in Iedem gewünschten laße gedämpft werden·
m ist am .nächstliegenden,., die Eßhre kreisbogenfönaigj nach der
gestrichelt gezeichneten form 19s aus zuführen. a Sa aber im vorliegenden
-Fall die Aussehläge der'Kugel in dem mittleren StUek
nicht interessieren, kann dieser mittlere Eohralssehnitt gewissermaßen weggelassen werden« Die beiden, nur die wichtigen
Ausschlaghereiche 21 umfassenden Schenkel der Glasröhre stoßen denn in der Eiitte in einem - natürlich gerundeten - Vinkel ssusammen.
ftie die Abb« erkennen läßt, ergibt diese Fora gegenüber dem ungebrochenen Kreisbogen 19 bei gleicher Ablesegenauigkeit
ein kleineres Gerät* Außerdem ist dabei der Vieg der Kugel von der Hdttleren Suhestellung bis an einem zulässigen Ausschlag
kürzer, ο ο daß die Anzeige weniger verzögert wird* Die Glasröhre könnte selbstverständlich auch parabelförmig oder ähnlich gebogen
sein, damit die Ablesegenauigkeit mit zunehmendem Kugelaussehlag größer wird·
Die Anordnung einer gebogenen Glasröhre mit den dazu gehörenden Markierungen in einem zweckentsprechenden Gehäuse, das leicht
in jedes Armaturenbrett eingebaut werden kann, wird durch die Abb. 6 veranschaulicht·
Dieses Ausführungsbeispiel besitzt eine Glasröhre mit 2 Kugeln 22, welche durch einen in der Fltte befindlichen Anschlag oder
eine Verengung der Glasröhre getrennt sind, wodurch jede Kugel nur nach einer Seite ausschwingen kann. Das hat den Vorteil,
daß bei einem schnellen Wechsel von Links- und Kechtskurven durch den abwechselnden Ausschlag der beiden Kugeln eine besonders
schnelle Anzeige erzielt wird. Das Gerät weist 2 verstellbare Markierungen 23 auf, die durch einen Drehknopf 24 in die
auf der Drehknopf skala 25 angegebenen Einstellungen für 6 verschiedene Fahrbehnoberflächen, nämlich die Linstellungen 1-3
auf der rechten Seite für trockene Fahrbahnen - gekennzeichnet durch ein I - und die linksseitigen - mit 1 bezeichneten 3
Einstellungen für nasse Fahrbahnen. Die in kreisbogenförmigen
er
Schlitzen geführten Markierungen 23 lassen sich dabei in einem Bereich, der durch die gestrichelt gezeichneten Stellungen für
den kleinsten Ausschlag angedeutet ist, verschwenken.
«ie Abb. 7 zeigt, erfolgt das Tersehwenken der Markierungen auf sehr einfache Ceise. Zwei Sehwenkarme 26, die hinter der
Glasröhre herumgreifen und an ihren freien Baden die Markierungen 23 tragen, sind um zwei gesonderte Drehzapfen drehbar und
durch ineinandergreifende Zahnsegmente in ihren Bewegungen gleichgeschaltet. idne durch den Drehknopf verdrehbare Kurbel
ist mittels einer Schubstange 28 mit dem einen Schwenkarm
gelenkig verbunden«. Barch Drehen der Kurbel nach rechts oder links werden beide Arme gleichmäßig VersehwgBkte An der Unterseite
des Srehknopfes ist eine als Zeiger ausgebildete und gegen die Skalenseheibe drückende Blattfeder 29 angebracht, welche mit
der gerundeten Seigerspitse in ,den Löchern der Skalenscheibe einrastet β Durch Auisetsen verschiedener Skelenscheihen mit
Löchern für verschiedene Einstellungen des Brehknopfes - und damit der larkierungen - kann.ein solches Gerät allen Verhältnissen
angepaßt werden, Außerdem kann su einer feineren Einstellung oder laehstellung noch eine Schubstange mit einstellbarer
Länge verwendet Werdene
Iin Iinstellen oder Ischstellen eines solchen Gerätes ist sehr einfach, wenn am Gehäuse eine Einteilung 30 angebracht ist, die
in Teroindung mit einer libelle ein genaues ISiastellen der larkierungen ermöglichte Dabei läßt sieh Jede beliebige Einteilung' verwenden, beispielsweise auch eine RtLllimeterteilung t
•qg&b- Gie gezeichnete ie llung, welche den inkel der Ausschläge
in Grad angibt. λ <· ,
■ r .
i ' r
engen Besiehung au der Punktion des Gerätes stehen und djü Beobachtung desselben wertvoller und interessanter ebenen* Die
Abb. 5 seigt hierzu zwei Beispiele. Bei der Einte-ilung 3I entspricht Jeder der angegebenen terte einem bestimmten Verhältnis
fliehkraft s Okrwicbt9 wobei das Gewicht^gieich 1 ist. Iaehdem
nun eine Eeibungssahl dem Verhältniß^Seibungskraft s Eeibungsuruck entspricht , was gleich STIrenkraft % Gewicht Istg so kann
an einer solchen Einteilung^tfer kritische Ausschlag für jede Iahrbahnoberflache, der^m Leibungssahl bekannt ist,,abgelesen
werden. Außerdem is-tap-ch der kritische Ausschlag, bei dem ein Fahrseug zu leimen beginnt, leicht au ermitteln, weil die an»
ge ge benen^irhäl tni s zahlen auch zugleich dem Ferhältnis halbe Spurweite s Abstand des Schwerpunktes vom Boden entsprechen,
f^s™Ä%v-4^feHtelÄ^-^«igt · Die aggtee Binteilung 32 macht deutlich,
um wieviel sich der Ausschlag vergrößert, wenn die Geschwindigkeit um einen bestimmten Prosentsats - auf der Zeichnung
beispielsweise um 10 $ - erhöht wird. Die linteilungen 31 und 32 stimmen zwar nicht bei überhöhten Kurven; Überhöhungen
sind im allgemeinen aber nur gering, und außerdem bedeutet eine entstehende Differenz keine Verringerung der Sicherheit.
Bamit die Ausschläge der Kugeln, auch bei Kacht gut erkennbar Sind9 kann die Eöefcseite der Röhre mit Leuchtfarbe "belegt Seini
sodaß sich die schwarz gehaltenen Kugeln deutlich abheben, und in ähnlicher Weise können euch die larkierungen gut sichtbar
gemacht werden. Es bereitet aber auch keine Schwierigkeit, im Inneren des Gehäuses eine Lichtquelle unterzubringen und die
Söhre au beleuchten.
Bas in Abb» 8 dargestellte Serst arbeitet nicht mit einer •pendelartig aussehwingenden Masse, sondern mit einem Gewicht 33 § das
sich unter der Einwirkung der Querkraft unter Überwindung der Zugkraft einer der beiden Zugfedern 34 in waagrechter Idehtung
in einer geraden Glasröhre verschiebt, die zur Dämpfung der Ausschläge auch hier mit einer flüssigkeit gefüllt ist. Der
Durchmesser des Gewichtes ist hier so bemessen, das dasselbe in der Söhre keine senkrechten Schwingungen ausführen kann. Für
den, .Durehtritt der Flüssigkeit von einer Seite zur anderen ist das Gewicht mit Bohrungen oder Ausnehmungen versehen, deren
Querschnitt das Maß der Dämpfung bestimmt; IJm die Eeibung des Gewichtes sc klein als möglieh zu halten,,. sind die Federn, an
den beiden Bohrenden so weit oberhalb der Eohrquersehnittisitte verankert, daß das Gewicht annähernd schwebend an den Federn in
der Bohre hängt„'
Bei dieser Ausführung sind oberhalb und unterhalb der Glasröhre ■ je 2 larkierungspaare 35 vorhanden, die durch Schrauben am Gehäuse einstellbar befestigt sind und die zulässigen Ausschläge
bei rauher und glatter Fahrbahn angeben. Der Ausschlag für mittlere Pahrbahnen
kann dann leicht abgeschätzt werden. Bie oberen larkierungen gelten hier für trockene, die unteren für nasse
Fahrbahnen. Zur Vermeidung einer Irritierung des Fahrers sind die jeweils unzutreffenden Markierungen durch eine einfache,
mit einem geeigneten Vorsprung zum Anfassen versehene umklappbare Elende 36 abgedeckt, die in den beiden Stellungen durch
eine reder gehalten ist» Sehr einfach läßt sich die geradlinige
Verstellung solcher larkierungen durch Spindeln mit einem. Iinks- und einem rechtsgängigen Gewinde bewerkstelligen.
Bei den bisher beschriebenen Geräten ist es erforderlich, daß der Fahrer in der Kurve - falls überhaupt eine ITberschreitung
der zulässigen Geschwindigkeit su befürchten ist - den Ausschlag
beobachtet „ Eine, solche Beohaehtmng Erteilt zwar "keine besondere
Belasttmg für den Fahrer äari da es aber ο toe konstruktive Schirierigkeiten möglich ist, file Geräte so SUBzuhildent daß
heim überschreiten der als aulässig festgelegten · Querkraft die schon erwähnten Signale oder anderen !feßnahmem ausgelöst Werden9
wird man in der Praxis sicherlieh solchen Geräten den Vorzug gehen.
Bss Prinsip aller derartigen Geräte besteht - ,darin, daß die ausschwingenden
lassen bei bestimmten Ausschlägen elektrische Kontakte herühren und dadurch Stromkreise schließen, wodurch
dann ohne Schwierigkeit die verschiedensten Maßnahmen ausgelöst we rden können <>
fön den durch die Schließung eines Stromlcreiaes auslSebaren Maßnahmen ist das Sehen eines Warnsignals am ©Infachsten9 Hierbei, sind Ieutsignale den Iiichtsignalen Vorausiehenp da' die
Xetsteren hei Sag leicht übersehen werden, bei facht aber wieder eine Ahhlendung erforderlich Iaachene Vorteilhaft wird eine ganz
kleine und einfache Hupe oder dergl« verwendeta Ein solches Signalgerät läßt sieh leicht im Wageninnern ah passender Stelle
anbringen oder auch mit dem Anseigegerät su einem ßansen verbinden, Iis besteht aber auch die Möglichkeit, das vorhandene
Signalhorn des fahrzeuges für die Warnungen zu benutzen* wobei fiurch· 'einen'swischengeschalteten Widerstand der ϊοη gedämpft
und verändert werden kann«
Uie Einleitung aller möglichen, anderen IaSnahmen läßt sich mit Eiilfe von Elektromagneten leicht durchführen«, Einrichtungen su
einer Verstellung der Tergaserdrosselklappe werden zweckmäßig so ausgeführt, daß das Schließen der Happe' schnell, das Öffnen
aber langsamer erfolgte Me im folgenden noch beschriebenen Geräte ermöglichen, auch eine stufenweise Schließung und Öffnung
der Broeselklappe,» iss 1st nicht nötig, die sur Durchführung ■solcher MaBnahmen erforderlichen Einrichtungen näher zu besehreiben«, da deren zweckmäßige Auswahl im Bereich fachmännischen Könnens liegt»
Elektrische Kontskte lassen sich auch an den schon beschriebenen Geräten, anbringen a Sei einem einf achen Bendel können Eontakte
vorhanden sein, an die das Pendel "bei einem bestimmten Αώε sehlag.
anstößt und dadurch den Stromkreis schließt» Bei den G-ersten nach den Ahbe 5 /und 6 können die Kugeln auf einer auf dem Grund
der Höhrs angeordneten Stromschiene rollen und "bei einem gewissen Ausschlag an einen Anschlag - den anderen Pol - anstoßen,» Derartige
Anschläge lassen sieh natürlieh auch TerseMehh©.? ausführen, damit der zulässige Ausschlags bei dem der Stromschluß
erfolgt, verstellt werden kann.
Wird der Ausschlag eines Pendels oder einer Iugel durch solche
lontaktansohläge begrenzt, so ist das laß der Überschreitung der zulässigen Querkraft dann nicht ablesbar» Eur Vermeidung
dieses Hschteils können aber beispielsweise zwei tendel benutzt werden, von denen nur das eine an Kontakten anschlägt· Su dem
gleichen Eweck kann man die elektrischen Kontakte in einer Glasröhre mit
Kugel in der in Abb. 10 in Draufsicht dargestellten Art Eusbildene- In der ©lasröhre sind hier zwei Laufschienen
angeordnet, auf denen eine Metallkugel rollte während mm die den einen Pol darstellende Schiene 37 durchwegs aus Metall bestehen
kenn, ist' die andere Schiene' 58 in dem Bereich des zulässigen Euge!ausschlages nichtleitende first an der G-renze des
zulässigen Ausschlages beginnt eine in den Stromkreis einschalthare Metallschiene 39? deren Yerbindung mit der anderen Schiene
bei der? entsprechenden Kugelausschlag durch die Betallkugel
hergestellt wird. Setzt man diese Kontaktschienet wie auf der
rechten Seite der Abb, dargestellt, aus einzelnen kurzen, voneinander isolierten
Teilstücken zusammen, von denen gesonderte leitungen zu einem Wählschalter führen, so kann durch die .Einstellung
des SchEilters der Kugelamsschlag, bei dem eier ,Strois-Schluß erfolgt, stufenweise eingestellt werden.
Dehr geeignet für elektrisch arbeitende Geräte ist Quecksilber als ausschlagende Iasse9 -«eil hler die Schließung von Stromkreisen
durch Kontakte, die bei einer Ieigung des Quecksilber— sfiegels eintauchen, leicht möglich ist und auch die Bewegungen
des Quecksilbers durch Verengungen in den Höhren oder Kanälen gedämpft werden können.
Me Abb. 11 und 12 zeigen als Beispiel eine solche Auefiihrunge
Das Oerät besteht hier aus zwei kreisrunden Scheiben, einer vorderen ebenen Glasscheibe 4-0 und der entweder ebenfalls aus
Glas oder aus einer Eeramitosasse oder Kunststoff bestehenden rückwärtigen Scheibe 4I ? welche Gie elektrischen Kontakte und
einen flachen kreisförmigen Kanal 42 für das bis zur Seheiben-Hiitte reichende Quecksilber besitzt. Die beiden Scheiben sind
zusanmengekittet und in dem Metallrahmen 43 gefaßt, der auch
der Befestigung des Gerätes em Armaturenbrett dient„ Bei bestimmten Heigungen des Queeksilberspiegels unter dem Einfluß
der Querkraft? die auf der vorderen Scheibe durch SSarkierungen 44 angegeben Dind9 tauchen die 4 Kontakte 45'der betreffenden
Seite in das Quecksilber 46 * wodurch die Verbindung Btit dem Hsuptkontakt 47 hergestellt wird* Die Verengung des Kanals durch
die Hg.se 48 bewirkt eine !Dämpfung der Ausschläge des Quecksilbers ·
¥oa den einzelnen^ in die hintere Scheibe eingesetzten Kontektbolzen
führen Leitungen zu dem rückwärtigen Schaltor 49§ der ■ durch den Brehgriff 50, dessen Zapfen durch eine Mittelbohzung
der Scheiben hindurchgeführt ist, betätigt werden kann. 2s sind hier vier - mit 1-4 bezeichnete - Stellungen des Schalters
für Tier verschiedene lahrbahnoberflächen vorgesehen. Bei jeder Schalterstellung sind ein linksseitiger und ein symmetrisch
liegender rechtsseitiger Kontakt eingeschaltet.
Iin solche® Eerat läßt sich, wenn die hintere Scheibe durchseheinend Ist8 sehr effektvoll von hinten beleuchten. Aber auch
eine Beleuchtung der verhältnismäßig großen, spiegelnden Queeksilberfläche von vorne bietet viele
Möglichkeiten, die ETeigungen des Queeksilberspiegels. deutlich hervorzuheben.
Abschließend sind nun noch einige Geräte beschrieben, welehe ohne eine Dämpfung der aus schwingenden Massen durch Flüssigkeiten arbeiten und dadurch praktisch verzögerungsfrei wirken.
Sin direktes Beobachten und Ablesen der Ausschläge ist dabei
allerdings schlecht oder garni cht möglich. Es kann sber auf elektrischem Wege eine indirekte Anzeige der Ausschläge erzielt
werden, sofern man sieh nicht auf die Auslösung von Signalen oder anderen Maßnahmen beschränkt.
Die einfachste Iona derartiger Ausführungen ist das in Abb. dargestellte Gerät* Dasselbe besitzt für jede Ausschlagseite
ein gesondertes Pendel 51, welches .bei ürrelehung einer als
zulässig festgesetzten Querkrwft an dem jedes Pendel zugeordneten Ansehlagkontakt 52 anstoßt«, Das Wesesrtlielie dieser Ausfuhnang
"besteht darin, daS die 'Pendel in der lahelage auf Atiflagen 55
aufliegen "and dabei bereits einen solchen Ausschlag Iaesitsen9 daß'file Iastfexnang vom Ansohlagkontakt nur ganz gering ist. Auf
der Seieliimng ist das rechte Pendel am' Kontakt anstoßend dargestellt* In Anbetracht .des lainiiaalen Pendelweges erfahren die
•Pendel - praktisch keine Beschleunigung, so daß liier auf jede
3ämpfung Tersiehtet werden kann 12nd das Serst ohne Teraögerung
die vorgesehenen SaBnalxmen auslöst 0
Abb« 14 zeigt eine Atisführung mit zwei Pendeln für Teraehiedene
Ausschläge , wobei hei zunehmender Querkraft stierst das weniger nach außen stehende Bendel 54 em den inneren Kontakt 55 wad hei
einer weiteren * Steigerung der ■Qnerkreft erst das äußere iendel 56 an dem äußeren Eontskt 57. zum Anliegen körnst« Mf diese Weise
tonnen hintereinander awei verschiedene l&Bn&haen ausgelöst Vierden, aus Beispiel durch den inneren Ksntakt ein akustisches
Tonsignal und durch den anderen Eontskt eine YersteIlung der Tergaserdresselklappe·
§u einer Beracksielitigmg Terschiedsaer Fahrhahnobe rf lachen sind die Ansehlagkontakte derartiger Geräte Terstellbar auszuführen Odex-· es ist eine entsprechende Anaahl von Pendeln vorzusehen* Attfe* .-15 'zeigt
ein Beispiel eines Beratesg bei dem auf Jeder Seite 8 fächerartig hintereinander angeordnete Pendel 58
vorhanden Sind9 denen ebeasoviele - schesatiseh eingezeichnete Iicntakte
59 und Auflagen 60 zugeordnet sind« ϊϊε können hier also
bei 8 verschiedenen Querkraftgrößen irgendwelche MaBnahmen ausgelöst werden^ sodaß bei 4 verschiedenen Mnstellungen zusätzliche
Toreignale gegeben werden können« Die E.ostektreiBe 61 der Abb» gilt dann für die Torsigaale9 während die Eeihe 62 für die
Ausl-Ssung der anderen SttainahBe bestimmt ist«
Bei der Terwendung· derartiger Pendelreihen besteht die Möglichkeit«
das Su- und Abnehmen des* Querkraft durch ein besonderes Anzeigegerät deutlich zu Qachent bei-dem Seiger oder ai5.dere
AnzeiJbittel durch ElektroiaagBetedie durch die Pendelkontakte
gesteuert werden, stufenweise bewegt werden.
lie Abb «.16 und 1*7 · zeigen 'ein. solches Anzeigegerät« I)as Gerät besitzt eine rechteckige'-Anzeigefläche,: die in 4' Felder 65,
entsprechend 4 -versehieäeaea .Fföhrbahnoberflaehea» eingeteilt ist.* Jtoxreh S Blende» 64» die τοη den ISlektrosiagaeten 65' Iaewegt
Weiden9 .sind die Felder je nach der Höhe der Querkraft sehr oder''..weniger S1IjdeejfcIjart wobei die laalbe Abdeclamg eines :Feldes
•als Torsigiiai· gilt.» Ein als, Ilarkierang dienender,, in einem-Setoiitswaagi^cht
geführter Schieber 66, der-die Breite der · Felder Jaat5 rastet in 4''Stellungen ein rand erleichtert -durch
eine -zweckmäßige Färbung seiner front-das Erkennen der'!zulässigen AMeetessig der 'Felder, · ■Aaf· der Ssiefcntmg ist beispielsweise' bei
■dem auf-n 2'"·'"stehenden Schieber daß.-Feld halb - abgedeckt , also
das Vorsignal für die nahe Brreiehang der zulässigen Querkraft gegeben» Ser •'.•Schieber ist gleichseitig als Schalter .ausgebildet.,
BedaS .mit der geweiligen Einstellung desselben such gleich die' betreff enden Kontakte für die Auslösung des Vorsignals und der saderes
Ma-jlrißtoie eingeschaltet -werden*
line sslche indirekte Anseige läßt -eich sogar riscli einfacher gestalten» Es kann ein .rundes odea? viereckiges .Feßster vorgesehen
sei», in dem farbige Scheiben erscheinen» 'Sine im Fenster stehende . sehwerse Scheibe kann dann beispielsweise bedeuten, daß
die Querkmft noch .uribeachtlich ist| Weiß oder Selb kann .als IorsigntiI gewühlt ■ werden, und bei der Erreichung der zulässigen
Querkraft erscheint Bot im Fenster«, Sleiehseitig gegebene Iiaut*- •signaie -lassen sich auch entsprechend· unterschiedlich wählen,-sc
sum Beispiel fSr d&s Tcrßign&l eneinandergeraihte kurse 2öne, für die Ilstupti?emung aber ein'Bauerton»
MmSitmt sei noch die ISSgllchkeit # Überschreitungen einer vor- ■
geschriebenen .Xurvenhöchstgesehwindigkeit9 besonders bei Sisenbahnen
raid Autobussen* sn registrieren·· Sies Itann durch ein elektroaeagnetisch. betätigtes einfaches .Zählwerk erfolgen oder
durch Aufgeichnungen mif eine Scheibe oder dergl.»
Claims (1)
1,) Gerät, oeaonders ftf Jr K mit fall raenge , dadurch gekennzei chnet ,
daß da a sei be sua einer ί'ΐ»οχτ,ν3οΥιΐ4η£ dex- beisn iief-jVron von Kurven
auftretenden -und=Jfeeäp-*sitr^iohiiäi»öeacl]v;indix;keit gu -oi«em--if±-pp«ua,
.©äe-r-~ßleiten. (Schleudern) „fühi'eadon QuerkXitft (1'Iiehkraft A eine vartex der '·?!rkung &Lasej^4*s*kr&ft t^^lSt·^)- in den Kurven sich
n~:«öh außen verlagernde J.friaee ηUfivaiate bsiupiolsweisc aais-aaklagtcmSÄ1
Pendel j otL-ox. Flüssigkeiten oder anel-crt?e^.. entgegen einer Federkraft oder magnetischen Kraft auoschwingende Massen= «Iifeiit
gekenna υ ich»?et lci-ner aurch der Jeasaxiif und AhiesungtVer- Aus-»
öchlage-öaex*»--eä.»ex- ^eEitlegung »eetiwnse:r xrib-ieoher- oder aur -lä«ei^e»-Aa3Hchläg"a dienende - Skalen-oder l'iarkie rangen und (oder-)-■d4i-ac»jqujiie--A»aaohlS-'*e
der Iiaaae, ge.6 feexierte einrichtungen sum G eben von Signalen ö$U^''"V.i einex* j^ee Inf Ius sung der Oeachwindigkeit des Fahraeugea Ai^vUfAv„
2-e.)-~0@.r&t-~-»seh~A^
Skalenatricheg Markierungen (11/16» 23 1 35 9 4^)---Ah^rensungQn
odex* liergl'o j welche bestimmten kriti&ßh&ii"oder zulässigen Ausschlagen
entsprechen» "die uj^^"2ugrundelegung der Standaicherheit' des i'ahrHeugeg.^'-d'ö'i'Annahme gewisser Beihungsmahlen für die
^ewelligön^-Älirbahnoherf lachen und"anderer» daa Kippen und Quea?-
ß*C) Gerät nach Anspriiciien 1 laast-g-»- gekennaeiohnot durch - bestimmten Ausschlügen,entsprechende - Markierungen (23» 35)
oder dergl..» ©elclfö\Oan 'jeweiligen- Stigehenheitea entsprechend einstellbar otfö-a?~jwratellhar sindo
IfiK1) Gerat nach den Ansprüchen 1 bis ,5?» gekennaeiohnot üurch
vereohiebbars Odexi umk Iappbax iS 'Hlendon % durch welche von
mehreren iSarkierungen die füx' die jeweiligen Verhaltnisee nicht Iii iiotx'ijtcht IvOHriTienden f/bdeckbar Ginde
5. ) Gerät nach aen Ansprticheii 1 - 4, gekennzeichnet -durch eine
Skala (31) Slit einer die Verhältnisse Flielikraft t Gewicht'- -angehenden: Iinteiltmge
6. ) Gerät nach den" Ansprüchen 1 -»5b gekennzeichnet durch eine
Skale (32) mit-' einer- Sinteilung·, "bei welöher .der ATostand von
Strich zu Strich einer Erhöhung der Geschwindigkeit des Iahr-
seliges usük einen bestimmten 'Prozentsatz entspricht«,
Gerät nach ten AnsprticheB 1 * ~- 6, gekennzeichnet durch "bei
bestimmten Querkräften mit der aus η chi ag - nd c η i'asse in '•erKhrung
kommende und dabei .einen Stromkreis schließende elektrische Eontskte (39, ,#^9 52, 59) isJ? il*v<
<t, t.p -»j. η-·*» ι»«·*·*> ·
u...ι L · ' MuW/w ,
äJs«) Gerät nach den Ansprüchen 1 ^r9 gekennzeichnet <?urch mehrereaasschlagende lassen,, vorsagsweise
hintereinander angeordnete Pendel (54, 56s 58), und verschiedenen Aussehlägen der einzelnen
lassen zugehörige elektrische Anschlagkontakte (55, 57, 59)» ■
i,.Jf°) Gerät, nach den Anspriilchen 1 **~*Lr gekennzeichnet, durch ein© '
Quecksilbenasngs (4-δ) silt einem unter, des läinfluS der Querkraft
sich neigenden Oberflächenspiegel und von dem ausschlagenden Quecksilber erreichbaren elektrischen Kontakten (45).
fjjßZ) GeiSt nach te» AnsprtTch«« 1 /^tt dadurch gekennzeichnet.,
dal eine in der Pitte nach unten durchgebogene Laufbahn für eine pendelartig ausschlagende Metallkugel zwei als Stromleiter dienende
Iiaufschienen (37, 38) aufweist, welche in einzelne, bestimmten
Ausschlägen der Kugel SugeMIriges für sieh isolierte und mit einer elektrischen Leitung verbundene Abschnitte (39)
unterteilt .sind«,
^Jrft*) Gerät nach den Ansprüchen 1 — Vi9 gekennzeichnet durch
einen elektrischen Schalter (49) mit mehreren Einstellungen, durch den von mehreren, verschiedenen Auaschlagen zugehörigen
elektrischen Kontakten die jeweils in Betracht kommenden wählbar sind«
12.) Gerät nacb^den Ansprüchen 1 -11, gekejen^eichnet dureh" Sinricb tpa^enau einer - durch die S^häießung vonS^rbmreisen
aus^-eiösten — Abgabe von Laiit-.,..δ<ϊδτ (und) LichiI^fgnalene
1*5 *) ,CJprät ^;οηΝφβ& ^^«^Ämj-I=5»-^-^ /^ekemzeicEnlB^terTtifrv. Uagii££-S«^^
au^geiös^eBr-=^^
Beeinflussung der Geschwindigkeit des Jahraeuges9 "beispielsweise
durch Drosselung oder Abstellung des Motors f φΜΛΦΗ,
ifj-φφ·«,.) Gerät nach den Ansprüchen 1 ' dadurch gekennzeichnet,
'•if ,
daß. das vorhandene Signalhorn des Fahrzeuges zur Abgabe der vom 6-6rät ausgelösten Warnsignale dient und erforderlichenfalls zur
iirseugung eines gedämpften und veränderten Warntones oder von Reihen kurser l'öne zwischengesehaltete Widerstände oder andere
-Kittel Verwendung findeiu
5 Gerät nach den Ansprüchen 1 - T4» dadurch gekennzeichnet, daß die den 'Markierungen^ Bchalterstellungeh oder dergl» beigegebenen
Bcseiohnungen/sieh auf bestimmte, den verschiedenen Standsieherheiten eines Iahrseuges zugehörige Begriffe beSiehsnf
vorzugsweise die Begriffe "beladen" und wIeerw 8
'Wt*) GarMt nach den AnBprilchen 1 ' - Ή* dadurch gekennzeichnet,
'Saß die Jferkierungen.,/Schalterstellungen und,.Me diesen freigegebenen Beseichnungeii sieh auf bestimmte ^ den verschiedenen
Fahrbahnoberflaehen oder Gruppen von Oberflächen ©it ähnlicher Eeibungsaahl zugehörige Begriffe bezieben, vorzugsweise die
begriffe »rauh*, "mittel* und "glatt?", sowie auch "trocken" und
yt·) '^erStt nach den Ansprüchen 1 - 16, dadurch gekennzeichnet,
daß, der Anordnung der··-'Markierungen oder.-elektrischen Kontakte, welche bestimmte Ausschläge festlegen,' eine Einordnung der
Fahrbahnoberflächen in 3 oder mehr Eeibungszahlbereiche zugrunde liegt, wobei der Unterschied zivisehen zwei nebeneinander liegenden
Bereichen dem. Unterschied zwischen einer trockenen und einer nassen Iahrbafen gleicher Bauhigkeit entspricht»
) Gerät nach den Ansprächen 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, "daß clie Anordmmg djrr Ksrkierungeii oder elektrischen Kontakte
bestimmten zulässigen Geschwindigkeiten entspricht und die als zulässig für einen Eeibungszahlbereich festgesetzte Geschwindigkeit
nicht großer ist als die niedrigste kritische Geschwindigkeit des nächsten Eeibungssahlbereiiehes mit kleineren Eeibungszahlen.
Gerät nach den Ansprüchen 1 -6^· dadurch gekennzeichnet ,
* ■ I /
daß für 3 ede Aus Schlagseite gesonderte, nur ■ einseitig ausschlagende Saasseng Pendel (51, 58) f Kwgeln (22) oder dergl. vorgesehen
,sincie
J$j&~) ©erat ns,cK\äes- Ansprüchen -1- ~"*B°*wsi^1^*^-4% dadurch gekennzeichnet
? daß die einseitig ausschlagenden lassen zu einer Verkürzung
des Ausschlagweges öureh geeignete Auflagen (53* 60) in ihrer Itohestellung so vjeit aussp-reizen, daß sie von den die -tee—
s£&K8&ss_ Ausschläge -angebenden oder begrenzenden Iferkierungen he'Mte Kontakten (52 s 59) nur geringen Abstand haben*
) Gerät nachsäen AnsFrache»H*''^we''^»^ ■ dadurch gekennzeichnet
, daß eine als LauiTbalm für eine pen&elartig ausschlagende Kugel oder Eolle dienende f in der Kitte nach unten durchgebogene
Gvlasrühri^/Dder dergl«, iI^-4feÄ^i*^-alygelaϊi^k··e- -ist-wie-a»:»
WäS^S>®~9i&tm~±n der Mitte einen kleineren Biegungsradlus "besitzt „
il/fÄSw) Gerät nach des. Amsprgcha«u,1 ■»„.Pfc; gekennzeichnet durchli..ine-aMas^^tete^
. . 1*1, "•S lJifj-
B^aag^ea»eaire3Bb> Kontekte^gfesteuerte ^Anzeigemittel , wie Seiger9 Ziffern, I'arbschilder oder Blenden (64)
<»
jfr ^-m.) Gerät nach den Ansprüchen 1 - JHS^ gekennzeichnet durch
Sinriehtungen su einer Eegistrierung von Überschreitungen der sulässigen Geschwindigkeit in Kurven, beispielsweise durch ein
elektrisch betätigtes einfaches Zählwerk,
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