DEP0045944DA - Kern zum Pressen von mit Öffnungen versehenen Kesselböden, beispielsweise von Flammrohrkesselböden - Google Patents
Kern zum Pressen von mit Öffnungen versehenen Kesselböden, beispielsweise von FlammrohrkesselbödenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kerne zum Pressen von mit Öffnungen versehenen Kesselböden und in Sondereinheit auf Kerne, wie wie beispielsweise zum Pressen von Flammrohrkesselböden in Form ausgehalster oder eingehalster Böden Verwendung finden. Den bekannten, bei ausgehalsten Böden bereits aus zwei Stücken bekannten Kernen gegenüber besteht die erfindung darin, daß der Kernkopf und die Kernstütze aus getrennten, leicht miteinander zu verbindenden Teilen bestehen. Dabei sind die beiden Teile so ausgebildet und zueinander ausgerichtet, daß mit ein und demselben Kern je nach Zusammenfügung der beiden Kernteile zum Gesamtkern beide Arten von Kesselböden gepresst werden können, während bisher für jede Art von Böden gesonderte Kerne erforderlich waren.
Bekanntlich unterscheidet man bei Kesselböden, die mittels Plungers und diesem als Widerlager dienenden Preßstühlen unter Verwendung von Kernen für das Auspressen von Öffnungen in den Boden gepreßt werden, zwei Arten von Kesselböden, und zwar sogenannte ausgehalste und eingehalste Böden, bei denen je nach Erfordernis die aus dem Deckelblech während der Formgestaltung des Bodens herausgepreßten Flammrohranschlüsse gegenüber den äusseren Deckelkonturen nach aussen oder nach innen verlaufen. Während beim Pressen von ausgehalsten Böden, aus Gründen der Trennungsmöglichkeit des Kernes vom Preßstück, die Kernstütze und der von dieser getragene Kernkopf während des Preßvorganges lose aneinander gefügt sein müssen und dabei die Kernstütze fest auf dem den Kern tragenden Plunger angeordnet sein muss, um sich beim Zurückbewegen des Plungers von dem am Werkstück verbleibenden Kernkopf trennen zu können, ist es beim Pressen von eingehalsten Böden umgekehrt notwendig, daß Kernstütze und Kernkopf zusammenbleiben, um sich vom Werkstück lösen zu können. Es geht also in diesem Falle der
Plunger allein zurück, die Kernstütze darf also nicht auf dem Plunger während des Preßvorganges befestigt sein, sondern nur lose auf diesem aufruhen. Es waren daher bisher für das Pressen der beiden verschiedenartigen Flammrohrkesselböden auch zwei verschiedenartige, ihrem Verwendungszweck angepasste Kerne erforderlich, wobei im Falle des ausgehalsten Kesselbodens der Kern zwar auch aus zwei, jedoch nicht zum starren Kern zu vereinende Teile bestand, während im Falle des eingehalsten Kesselbodens der Kern aus einem nicht trennbaren Stück befand. Die Beschaffung verschiedenartiger Kerne und die Bereithaltung von Ersatzkernen bedeutet einen sehr grossen Kostenaufwand in der Kernbeschaffung und bei der grossen Anzahl der benötigten Kerne auch einen grossen Raum an deren Aufbewahrung.
Um nun beim Pressen von ausgehalsten und eingehalsten Kesselböden, beispielsweise beim Pressen von Flanschrohrkesselböden, mit einem für beide Zwecke gleich gut verwendbaren Kern auszukommen, schlägt die Erfindung einen Kern vor, bei dem die Kernstütze und der Kernkopf aus getrennten leicht miteinander zu verbindenden Teilen bestehen, die so ausgebildet und zueinander ausgerichtet sind, daß sie nicht nur für die Verwendung in dem einen Falle zum Gesamtkern lose aneinandergereiht, sondern auch für die Verwendung im zweiten Falle zum Gesamtkern fest miteinander verbunden werden können. Dabei ist im ersteren Falle die den Kernkopf lose tragende Kernstütze fest auf dem sie tragenden Plunger befestigt, während im zweiten Falle die den Kernkopf fest tragende Kernstütze nur lose auf dem sie tragenden Plunger<Nicht lesbar> . An ihrer Berührungsfläche besitzen die beiden Kernteile ineinanderfassende Zentrierflächen, die den Kern bei loser Aufbringung der beiden Teile aufeinander zusammenhalten, und es sind weiterhin Mittel vorgesehen, die zusätzlich zu der Zentrierung auch eine starre Verbindung der beiden Kernteile miteinander ermöglichen.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Kern zum Pressen von Zweiflammrohrböden in Abb. 1 in seiner Zusammenstellung als Preßkern für ausgehalste Böden und in Abb. 2 in seiner starren Verbindung als Preßkern für eingehalste Böden veranschaulicht. Abb. 3 bis 3c und Abb. 4 bis 4c zeigen in verschiedenen Ansichten die Benutzung des Kernes für das Pressen der erwähnten Böden des Preßvorganges in einer die Abb. 3b und 3c bezw. 4b und 4c jeweils den fertigen Kesselboden in zwei verschiedenen Ansichten darstellen.
Gemäss Abb. 1 besteht der Gesamtkern aus zwei Teilen, und zwar aus der Kernstütze 1 und dem eigentlichen, dem auszudrückenden Flammrohrabschluß angepassten Kernkopf 2, die zum Zwecke des Pressens ausgehalster Böden lose zum Gesamtkern vermittels ihrer Zentrierung 3 zusammengefügt sind, um ein seitliches <Nicht lesbar> Verschieben der beiden Teile gegeneinander beim Preßvorgang zu verhindern. Hier ist die Kernstütze 1 auf dem sie tragenden Plunger 4 fest aufgebracht, sodass die Kernstütze 1 beim Zurückgehen des Plungers 4 diesem folgt und sich vom Kernkopf 2 löst, während letzterer infolge des Schrumpfvorganges am Werkstück (nicht dargestellt) verbleibt und durch einen durch einen Horizontalschlitz<Nicht lesbar> hindurchgesteckten Haltebolzen gegen ungewolltes Herunterfallen gesichert ist.
Abb. 2 zeigt dann den Kern in seiner Verwendung als Kern für das Pressen von eingehalsten Böden. Hier sind die beiden aus Kernstütze 1 und Kernkopf 2 bestehenden Teile starr miteinander verbunden und zwar mittels einer durch die beiden Kernteile hindurchführender Spindel 6, die oberhalb des Kernkopfes<Nicht lesbar> eine Mutter 7 trägt, durch deren Anziehen die beiden Kernteile miteinander<Nicht lesbar> Gesamtkern verspannt werden. Für die Durchführung der Spindel 6 besitzt der Kernkopf 2 zusätzlich zu dem
Kernkopf 2 am fertigen Preßstück<Nicht lesbar> zurückgehalten wurde, und zwar infolge des eingesetzten<Nicht lesbar> . Durch<Nicht lesbar> des<Nicht lesbar> eines Haltebolzens für das Herausziehen des Kernes auf <Nicht lesbar> Preßstück. Bei dieser Ausführung, bei der Kernstütze 1 und Kernkopf 2 beim Zurückgehen des Plungers 4 zusammenbleiben müssen, ruht die Kernstütze 1 nur lose auf dem Plunger 4 und ist gegen seitliches Verschieben durch hierauf angebrachte Ansätze 10 gesichert.
Abb. 3 und 3a zeigen dann die Benutzung des Kernes in einer bekannten Preßvorrichtung für das Pressen <Nicht lesbar> Böden, und zwar für Böden für Zweiflammrohrkessel.
Die Preßvorrichtung besteht hier aus dem Plunger a, einem Unterring b, einer Oberform c, mehreren Preßstühlen d und einem Preßschirm e. Aus der Abb. 3a erreicht man, daß vor und während des Preßvorganges Kernstütze 1 und Kernkopf 2 zentriert lose aufeinanderliegen und daß die Kernstütze 1 fest mit dem Plunger<Nicht lesbar> verbunden ist. Abb. 3 zeigt dann die Einrichtung nach beendetem Preßvorgang. Man ersieht aus dieser Abbildung, daß der Plunger<Nicht lesbar> mit der auf ihm fest angebrachten Kernstütze 1 (nicht dargestellt) zurückbewegt wurde und daß der von der Kernstütze 1 abgehobene Kernkopf 2 am fertigen Preßstück<Nicht lesbar> zurückgehalten wurde, und zwar infolge des eingesetzten Schrumpfdruckes. Durch Abziehen des fertigen Kesselbodens<Nicht lesbar> vom Kernkopf 2 entgegen der Richtung des Preßdruckes werden dann Preßstück<Nicht lesbar> und Kernkopf 2 voneinander gelöst.
Abb. 3b und 3c zeigen dann den fertigen<Nicht lesbar> mit ausgehalsten<Nicht lesbar> in Draufsicht bezw. im Schnitt.
Abb. 4 und 4a zeigen die Benutzung des Kernes in einer bekannten Preßvorrichtung für das Pressen eingehalster Kesselböden und zwar ebenfalls für Böden für Zweiflammrohrkessel.
Hier besteht die Preßvorrichtung aus dem Plunger f, den Preßstühlen<Nicht lesbar> , dem Unterring h sowie dem Preßschirm k.
Aus der Abb. 4a ersieht man, daß vor dem Preßvorgang Kernstütze 1 und Kernkopf 2 mittels der Spindel 6 zu einem starren Kern miteinander verspannt wurden und daß in diesem Falle lose auf den Plunger f aufruht. Ebenso ersieht man aus der Abb. 4, daß bei zurückbewegtem Plunger f (nicht dargestellt) nach beendetem Preßvorgang der Gesamtkern am fertigen Preßboden<Nicht lesbar> verblieben ist, da auch hier infolge des eingesetzten Schrumpfdruckes eine Herausnahme des Kernes aus dem Preßstück in zur Preßrichtung gleicher Bewegungsrichtung nicht möglich ist. Hier erfolgt die Trennung zwischen dem fertigen Kesselboden <Nicht lesbar> und dem Gesamtkern deren Herausziehen des Kernes mittels <Nicht lesbar> o.dgl.
Abb. 4b und 4c zeigen dann den fertigen Kesselboden mit eingehalsten Flammrohranschlüssen in Draufsicht bezw. im Schnitt.
Da beim Pressen von ausgehalsten Kesselböden die größte Kragenbildung am Werkstück an anderer Stelle des Werkstückes als beim Pressen von einghalsten Böden liegt, und zwar liegt wie im ersteren Falle zwischen den Punkten<Nicht lesbar> (Abb.3b) und im zweiten Falle zwischen den Punkten<Nicht lesbar> (Abb.4b), so kann dieser Tatsache bei Benutzung ein und desselben Kernes dadurch Rechnung getragen werden, daß für das Pressen ausgehalster Böden der Kern gegenüber seiner Lage beim Pressen eingehalster Böden einfach um ca. 100° versetzt wird.
Claims (11)
1.-Kern zum Pressen von mit Öffnungen versehenen Kesselböden, beispielsweise von Flammrohrkesselböden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernkopf (2) und die Kernstütze (1) aus getrennten, leicht miteinander zu verbindenden Teilen bestehen.
2.-Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kernkopf (2) und Kernstütze (1) derart ausgebildet und zueinander ausgerichtet sind, daß der hieraus gebildete Gesamtkern je nach loser oder fester Zusammenfügung seiner beiden Teile (2,1) und fester oder loser Aufbringung des Kernes auf den Plunger (a,f) sowohl zum Pressen ausgehalster als auch eingehalster Kesselböden verwandt werden kann.
3.-Kern nach anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kernteile (2,1) mittels einer Zentrierung (3) ineinander fassen und beim Pressen ausgehalster Böden durch die Zentrierung (3) in ihrer Lage zueinander gesichert sind.
4.-Kern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kernteile (2,1) beim Pressen eingehalster Böden zusätzlich zu der Zentrierung fest miteinander verbunden sind.
5.-Kern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Pressen ausgehalster Böden die lose mit dem Kernkopf (2) verbundene Kernstütze (1) fest auf dem Plunger (a) aufgebracht ist.
6.-Kern nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Pressen eingehalster Böden die fest mit dem Kernkopf (2) verbundene Kernstütze (1) lose auf dem Plunger (f) aufgebracht ist.
7.-Kern nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekannzeichnet, daß die Verbindung der beiden Kernteile (2,1) mitein-
ander mittels einer mit Verspannmutter (7) versehenen, durch beide Kernteile (2,1) hindurchfassender Spindel (6) erfolgt.
8.-Kernspindel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie oberhalb der Verspannmutter (7) einen Schlitz (8) für die Aufnahme eines Kranhakens besitzt.
9.-Kern nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Kernkopf (2) so ausgebildet ist, daß er sowohl für das Pressen ausgehalster als auch eingehalster Böden verwendet werden kann.
10.-Kern nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernkopf (2) für das Pressen ausgehalster Böden eine für die Aufnahme eines Haltebolzens dienende Horizontalbohrung (5) und für das Pressen eingehalster Böden eine für die Durchführung einer Verspannspindel dienende Vertikalbohrung (9) besitzt.
11.-Kern nach einen der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Kernkopf (2), gegenüber seiner Stellung auf der Kernstütze (1) beim Pressen ausgehalster Böden, versetzt aufgebracht ist.
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