DEP0045890DA - Kombinierter Faßspund - Google Patents
Kombinierter FaßspundInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten Faßspund. Sie bezweckt, die Nachteile, die bei der Wein- und Obstmostvergärung durch Offenlassen des Spundloches entstehen, zu beseitigen. Der Gärprozess dauert je nach den Temperaturverhältnissen sechs bis zehn Wochen. Durch übermäßigen Luftzutritt während des Gärprozesses bei Offenhalten des Spundloches, wird die Essigsäureentwicklung begünstigt und der für die Alkoholbildung wertvolle Zuckergehalt vermindert. Durch die Erfindung wird nun die Säurebildung unterbunden und der Zuckergehalt in der Flüssigkeit erhalten. Dies wird dadurch erreicht, daß die Kohlensäureausströmung geregelt und die Luftzufuhr unterbunden wird. Der kombinierte Faßspund nach der Erfindung ermöglicht ferner eine Regelung der Luftzufuhr bei Entnahme von Flüssigkeit aus dem Fasse. Überdies ist der Faßspund konstruktiv einfach und dadurch billig herstellbar und leicht reinzuhalten.
Das Merkmal des kombinierten Faßspundes nach der Erfindung besteht darin, daß ein an sich bekanntes Kugelventil in einer zentralen Längsbohrung des Spundes angeordnet
und oberhalb des Ventilsitzes eine aus der Längsbohrung nach außen führende Querbohrung vorgesehen ist und daß sowohl die Längs- als auch die Querbohrung durch je einen Pfropfen abschließbar ist, wobei der Verschlußpfropfen für die Längsbohrung als Widerlager für eine die Ventilkugel belastende Feder dient.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 ein Schaubild des kombinierten Faßspundes, während Fig. 2 den Faßspund in einem Längsschnitt darstellt.
In dem Körper 1 des Faßspundes ist eine Längsbohrung 2 angebracht, durch die die Kohlensäure nach aussen strömen kann und die zur Luftzufuhr bei Entnahme von Flüssigkeit nach Beendigung der Gärung dient. In dieser Längsbohrung 2 ist ein Sitz 3 für eine Ventilkugel 4 angeordnet. Die Ventilkugel 4 ist durch eine Feder 5 belastet, die sich auf dem Pfropfen 6 abstützt, der gleichzeitig zum Verschluß der Längsbohrung 2 dient. In die Längsbohrung 2 mündet eine Querbohrung 7, die durch den Pfropfen 8 verschlossen werden kann.
Die Wirkungsweise des kombinierten Faßspundes ist folgende:
Der Faßspund wird nach Beendigung des Hauptgärungsvorganges, sobald also das Getränk keine gröberen Absetzungen mehr abwirft, eingesetzt. Zwischen Spund und
Getränk sollen einige Zentimeter Abstand bleiben. Nach dem Einsetzen wird der Pfropfen 8 aus der Querbohrung 7 entfernt, so daß die Kohlensäure, sobald sie entsprechenden Druck aufweist, nach Anheben der Ventilkugel 4 durch die Querbohrung 7 entweichen kann. Ein Nachströmen von Luft wird durch die Ventilkugel 4 verhindert. Nach Beendigung des Gärprozesses wird der Pfropfen 8 in die Querbohrung 7 luftdicht eingesetzt. Zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Fasse wird der Pfropfen 6 aus der Längsbohrung 2 entfernt, wodurch sich die Feder 5 entspannt und Luft an der Ventilkugel vorbei in das Faß nachströmen kann. Das Einsetzen des Spundes erfolgt zweckmäßig vor Beendigung der Flüssigkeitsentnahme, damit die Menge der nachströmenden Luft beschränkt wird. Durch entsprechende Betätigung des Pfropfens 6 kann somit die Luftnachströmung bei der Flüssigkeitsentnahme geregelt werden.
Claims (1)
- Kombinierter Faßspund zur Regelung der Kohlensäureausströmung und der Luftzufuhr, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Kugelventil (4) in einer zentralen Längsbohrung (2) des Spundes angeordnet und oberhalb des Ventilsitzes (3) eine aus der Längsbohrung (2) nach außen führende Querbohrung (7) vorgesehen ist und daß sowohl die Längs- als auch die Querbohrung (2, 7) durch je einen Pfropfen (6, 8) abschließbar ist, wobei der Verschlußpfropfen (6) für die Längsbohrung (2) als Widerlager für eine, die Ventilkugel (4) belastende Feder (5) dient.
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