DEP0045550DA - Gerät zum Sterilisieren mit Gasen, insbesondere Wasserdampf - Google Patents
Gerät zum Sterilisieren mit Gasen, insbesondere WasserdampfInfo
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Description
Zum Sterilisieren mit Gasen (Wasserdampf) insbesondere von Verbandstoffen sind bereits liegend angeordnete Autoklaven bekannt, die mit herausziehbaren Schalenwagen ausgerüstet sind. Die liegende Anordnung in Verbindung mit der horizontalen Bewegbarkeit der Wagen weist den Vorteil der einfachen und bequemen Handhabung auf.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Aufrechterhaltung der einfachen, bequemen Handhabung bei derartigen Geräten dafür zu sorgen, dass das Sterilisationsgas zum Durchtritt durch das zu sterilisierende Gut gezwungen wird.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Wagen, mit Dichtungsauflage für den mit Siebboden versehenen Sterilisationsbehälter ausgestattet, einen zum unteren Abschluss des Behälters geeigneten Boden aufweist, der einen an eine feste Leitung anschliessbaren Stutzen trägt. Der Stutzen ist an seiner Mündung zweckmässig konisch ausgebildet, die mit einer hohlkonischen Bohrung der festen Leitung in Wechselwirkung steht, bzw. umgekehrt.
Zweckmässig ist der Stutzen dabei in Richtung der Wageneinfahrt abgewinkelt. Der Wagen ist in Arbeitslage und damit in Anschlusslage gegenüber der Leitung feststellbar. Die Feststell-
einrichtung ist eine solche, die zwangsläufig beim Verschliessen des Autoklaven in Feststellage gebracht wird. Zu diesem Zwecke sind bewegbare Feststellarme vorgesehen, die sich in Ruhelage in die Verschlussöffnung des Autoklaven erstrecken.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gerätes im Schnitt.
Einliegend angeordneter Autoklav 1 mit Verschluss 2 ist durch eine äussere Isolierummantelung 3 umfasst. Im Autoklaven sind Schienen 4 angeordnet, auf denen ein Wagen 5 läuft. Der Wagen ist als Boden des auf ihm aufzulegenden Sterilisationsbehälters 6 ausgebildet. Zu diesem Zweck sind Dichtungsauflagen 7 vorgesehen, die beim Aufsetzen des Behälters 6 auf den Wagen 5 die beiden Geräte gegeneinander abdichten. Der Behälter 6 selbst besitzt unten und oben einen Siebboden; eine Dampfleitung 8 ist oben in den Sterilisator eingeführt, während der Abzug des Dampfes über eine feste Leitung 9 erfolgt. Diese ist innerhalb des Autoklaven 1 mit eienr horizontal liegenden konischen Bohrung versehen, in welche in Arbeitslage ein konisch abgewinkelter Stutzen 10 abdichtend eingreift. In Dichtungslage ist der Wagen 5 gehalten durch einen Schwenkhebel 11, der in der gezeichneten Lage eine Verschiebung des Wagens ausschliesst, während er in Offenlage sich in die Verschlussöffnung des Autoklaven 1 erstreckt, also beim Verschliessen des Autoklaven zwangsläufig in die gezeichnete Sperrlage verschwenkt werden muss. An Stelle des Schwenkhebels 11 können natürlich verschwenkbare, die Schienen 4 nach aussen hin verlängernde Schienenelemente treten, die ein Ausfahren des Wagens ermöglichen und erleichtern.
Zum Gebrauch wird bei geöffnetem Verschlussdeckel 2 der Wagen ausgefahren. Der Behälter 6 wird mit dem zu sterilisierenden Gut gefüllt oder ein gefüllter Behälter wird auf den Wagen 5 abdichtend aufgesetzt. Beim Einfahren des Wagens in den Autoklaven tritt der konische Stutzen 10 in die konische Bohrung der Leitung 9 ein und vermittelt damit den Anschluss. Vor dem Verschliessen des Deckels 2 muss der Sperrhebel 11 in die gezeichnete Sperrlage verschwenkt werden; der Deckel 2 wird geschlossen; Dampf wird durch die Leitung 8 eingeführt. Der eintretende Dampf ist gezwungen, das Innere des Behälters zu durchsetzen, um damit für eine allen Anforderungen genügende Sterilisation zu sorgen. Der eingetretene Dampf tritt durch den Stutzen 10 und die Leitung 9 aus.
Claims (6)
1.) Gerät zum Sterilisieren mit Gasen, insbesondere Wasserdampf, bestehend aus einem liegend angeordneten Autoklaven mit herausziehbarem Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen mit Dichtungsauflage für den mit Siebboden versehenen Sterilisationsbehälter ausgestattet, einen zum unteren Abschluß des Behälters geeigneten Boden aufweist, der einen an eine feste Leitung anschließbaren Stutzen trägt.
2.) Gerät nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen eine konische, mit einer hohlkonischen Bohrung der Leitung in Wechselwirkung stehende Mündung aufweist.
3.) Gerät nach Anspruch 1.) und 2.), dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen in Richtung der Wageneinfahrt abgewinkelt ist.
4.) Gerät nach Anspruch 1.) bis 3.), dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen in Arbeitslage und damit in Anschlußlage gegenüber der Leitung feststellbar ist.
5.) Gerät nach Anspruch 1.) bis 4.), gekennzeichnet durch beim Verschließen des Autoklaven zwangsläufig in die Sperrstellung zu verbringende Feststellmittel.
6.) Gerät nach Anspruch 1.) bis 5.), gekennzeichnet durch sich in Ruhelage die Verschlussöffnung des Autoklaven erstreckende Feststellarme.
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