DEP0045519DA - - Google Patents

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DEP0045519DA
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A. Weickmann, D1PL.-ING. F.Weickmann & Dr. Ing. A.Weigrmann, Patentanwälte
ΐ . ή' . / JS . C . ( M. T . J MÜNCHEN, BRUNNSTRASSE 8 u. 9
1 6. Feb.19bü
Georg Bader, Unterammergau, Obb.
Gerät zum Ausdrücken von Tub enJ3*±*A j
Geräte zum Ausdrücken von Tuben, bestehend aus einem die Tube aufnehmenden Zylinder mit Verschlusaorgan für daa Tubenmundstück und einem Druckkolben sind schon vorgeschlagen worden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Gerät besonders einfach, betriebssicher und billig auszuführen. Brfindungagemäsa steht der Druckkolben unter der Einwirkung einer Gewichts- und / oder Federbelastung, aodasa beim Offnen des Verschlusses die '!Übermasse selbsttätig austritt. Als Verschluss findet ein federbelastetes, auf das Tubenmundstück wirkendes Abklemmorgan oder ein Absperrschieber Verwendung. Der Verschluss kann mit einem zusätzlichen Druckelement derart verbunden oder verkuppelt sein, dass bei öffnung des Verschlusses auf die Tube zwangsläufig ein zusätzlicher Druck ausgeübt wird. Das Gerät kann als Mehrfachgerät ausgebildet sein, z.B. durch Anordnung einer Mehrzahl von konzentriach und drehbar um eine gemeinsame Achse angebrachter Geräte.
Die Figuren zeigen Ausführungabeispiele der Erfindung und zwar Figur 1 eine Ausführungaform im Längsschnitt, Figur 2 den um 180° versetzten Schnitt zu Figur 1, Figur 3 das Gerät in Stirnansicht,
Figur 4 eine Abart der Verachluasauaführung zu Jag.I1 ver grosser t,
Figur 5 eine zweite Ausführungsform des Gerätes im Achssehnitt,
iilgur 6 den um 180° versetzten Achssclmitt zu Jrig. 5,
Figur 7 eine dritte Ausführungsform des Gerätes im Schnitt,
/igur 8 eine vierte Ausfuhrungsform des Gerätes im Schnitt,
figur 9 ein Beispiel für eine Mehrfachaus führung.
Das Gerät der flg. 1-3 besteht aus einem zylindrischen Behälter 1 zur Aufnahme einer Tube 2, vorzugsweise aus nicht dehnbarem Gummi· uer JJehälter 1 ist in einem unteren Teil 1! abgesetzt; in dem oberen ^eile grösseren Querschnittes wirkt ein .Druckkolben 3 auf den ttoden der 'mbe· dieser kolben ist durch ein trewicht 4 belastet, das auch selbst den uruckkolben bilden kann und durch seine schwerkraft bestrebt ist, die Paste aus der i'ube zu drücken.zwischen demKolben 3 und dem .belastungsgewicht 4 ist eine Ausgleichsfeder 5 eingeschaltet, die den Pastennachschub dadurch unterstützt, dass sie bei auftretenden Erschütterungen, wie sie . z»r>. beim Abstauben des Uerätes entstehen, ein nachwirken der bewichtsbelastung auf die Tube gestattet. 3k unteren Teil des Gehäuses, in welchem sich der Tubenhals 6 mit dem Mundstück 7 befindet, ist bei 8 ein durch eine Feder belasteter zweiarmiger Hebel gelagert, bei eine Arm dieses Hebels trägt ein auf das l'ubenmundstück 7 unter dem Einfluss der belastungsfeder vv'irkendes Klemmorgan 9, das bei Nichtgebrauch des Gerätes das Tubenmundstück verschlossen hält; der Arm 9 greift durch eine Ausnehmung der Gehäusewandung in das Innere des Gehäuses ein und liegt an dem Tubenmundstück an. Der andere Arm IC des erwähnten Hebels ist als Druekbügel aus-
gebildet, der ebenfalls die Gehäusewandung durchgreift und bei Betätigung im Uhrzeigersinne der Figur 1 einen zusätzlichen Pressdruck auf den Tubenhals 6 unter gleichzeitiger Freigabe des Tubenmundstückes 7 dhrch das IQemmorgan 9 ausübt. An dem Gehäuse is' eine Vorrichtung 11 zum Befestigen des Gerätes an einer faschtischplatte 12 oder dergl. vorgesehen.
Die Tube ist ursprünglich mit einem Yerpackungsverschluss, z.B. einem Stöpsel, versehen. Mit diesem Verschluss wird sie in das Gehäuse eingeführt. Dabei wird leicht auf den Bügel 10 gedrückt, um das Abklemmorgan 9 soweit zurückzubewegen, dass das Tubenmundstück 7 seinen Arbeitsplatz einnehmen kann. Steht die Tube mit ihrem Mundstück in dem unteren Mündungshals des Gehäuses, so wird der Verpackungsverschluss entfernt. Im selben Augenblick drückt das Abklemmorgan 9 auf das Tubenmundstück 7 und schliesst dasselbe hermetisch ab. Das Belastungsgewicht 4 wird nunmehr aufgesetzt. Das Gerät ist fertig zum Gebrauch. Soll Paste entnommen werden, eo ist es lediglich erforderlich, auf den Bügel lö entgegen der Wirkung der Verschlussfeder zu drücken, die Paste wird dann durch das Belastungsgewicht 4 und den zusätzlichen Druck des Bügels 10 auf den Tubenhals aus den Mundstück 7 gepresst so lange, bis der Bügel 10 wieder freigegeben wird· Beim Auswechseln der Tube braucht lediglich das Gewicht 4 abgehoben zu werden. Die verbrauchte Tube wird herausgezog gen und durch eine neue ersetzt. lie Figur 1 zeigt, ist der Druckbügel 10 in einem abgesetzten Teil des Gehäuses angeordnet und durch einen gebogenen Gehäuseansatz 13 abgedeckt, sodass er nicht stört.
Die Verschlusseinrichtung der Fig. 4 unterscheidet sich von jener der Fig. 1 bis 3 dadurch, daas statt eines Schwenkhebels eine durch eine Feder 14 belastete Druckstange 15 mit Druckilatte 16 mit Kegulierschrauben 161 vorgesehen ist; an der Druckplatte 16 ist ein zusätzlicher, auf die Tube wirkender Druckkörper 17 vorgesehen, der die Holle des schwenkbaren Pruckbügels 10 der Fig. 1 übernimmt. Die Stange 15 ist an ihrem rückwärtigen freien Ende gekröpft und trägt das Abklemmorgan
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 ist das Belastungsgewicht 4 der Fig. 1 und 3 ersetzt durch eine Schraubenzugfeder 18, die in dem Gehäuse 1 untergebracht und mit ihrem unteren Mde an dem Gehäuseboden verankert ist; an ihrem freim Side greift die Feder 18 an einem Auslegearm 19 an, der auf den Kolben 3 wirkt. Die Verschlussanordnung ist ähnlich der in Fig. 4 gezeigten, iiine druckplatte 2O1 die zusätzlich auf den iialsteil der Tube 2 wirkt, ist über eine geeiste Verbindung mit dem Abklemmorgan 9 verbunden und steht unter dem -Einfluss einer Schliessfeder ( hier nicht gezeichnet). Ss könnte aber das Abklemmorgan 9 auch lediglich unter der Einwirkung einer in das Gehäuse eingespannte blattfeder stehen, wie in Fig. β gestrichelt angedeutet und mit 21 bezeichnet. Der Auslegearm 19 ist mit einem ^riff 22 versehen, mittels welchem der kolben nach verbrauch der eingesetzten iube hochgezogen werden kann. iJurch Verdrehen des Armes 19 samt üolben 3 wird die obere ü-ehäuseoffnung zum Auswechseln der Tube freigegeben.
Die Anordnung der Fig. 7 ist, zum Unterschied von den bisher beschriebenen Ausführungsformen, liegend und zur Benutzung und Bedienung in der Hand« Juie wirkungsweise ergibt sich oine weiteres
aus der Beschreibung derjvorstehend erläuterten Figuren, las G-erät kann als !!andrücker angesprochen werden; es ist durch einen schwenkbaren Deckel (1) verschlossen.
Gemäss Ausf uhrungsform der Fig. 8 ist an das Belastungsgewicht 4 ein Schwenkhebel 23 bis 24 angelenkt, der an seinem unteren Ende einen halbkugeligen Kopf 25 trägt« Bei Verschwenken des Hebels 23 entgegen dem Uhrzeigersinne wirkt dieser Kopf 25 zusätzlich im Sinne des Auspressens der Tube. Der Kopf 25 sitzt auf einer Gewindespindel, die in dem Hebel 23 geführt ist, äodass durch Drehen dieser Spindel die wirksame Länge des Hebelarmes verändert werden kann. An dem Hebel,23, ist ein Gestänge 26, 27 angelenkt* Der Hebel 27 ist bei 28 drehbar gelagert; der freie Hebelarm wirkt auf einen Schieber 29, der das Abklemmorgan 9 trägt und unter der Wirkung der Schliessfeder 18 steht. "Es ist ersichtlich, dass bei .Betätigung des Hebels 23 entgegen dem Uhrzeigersinne die Mündung 7 des Tubenhalees durch das Abklemmorgan 9 freigegeben wird. Zur Erzeugung der Schwenkfreiheit des üebels 27 ist in dem Gehäuse 1 ein entsprechender Mantelschlitz 30 vorgesehen.
Fig. 9 zeigt eine ^ehrfachaus führung des Gerätes derart, dass drei Geräte der Ausführung nach Fig. 5 symmetrisch und drehbar um eine feststehende Achse 31 angeordnet sind. Das jeweils benötigte Gerät wird um die Achse 31 in die Arbeitsstellung gedreht·
Der Grad der Belastung der Tube durch Gewicht oder Feder richtet sich nach der Konsistenz der Paste; die Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 eignet sich vornehmlich für dünnflüssige Pasten; die ^usfihrungsform der übrigen Fig. mehr für zähflüssige Pasten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche.
    1») Gerät zum Ausdrucken von Tuben| bestehend aus einem die Tube aufnehmenden Zylinder mit Verschluss organ f#r das Tubenmundstück und einem Druckkolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkolben unter der Einwirkung einer Gewichts- und /oder Federbelastung steht, sodass bei ©ffnen des Verschlusses die Tubenmasse selbsttätig austritt.
  2. 2.) Gerät nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss aus einen federbelastet en Abklemmorgan oder Absperrschieber besteht.
  3. 3.) Gerät nach Anspruch 1 und 2), dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss mit einem Druckelement derart verbunden oder gekuppelt ist, dass bei öffnen des Verschlusses auf die Tube zwangsläufig ein zusätzlicher Druck auegeübt wird.
  4. 4.) Gerät nach Anspruch 1-3) dadurch gekennzeichnet, dass es als Mehrfachgerät ausgebildet ist, z.B. durch Anordnung einer Mehrzahl von konzentrisch und drehbar um eine gemeinsame Achse angeordneten Geräten.
    Jyf) Tube fur das Gerät n#dn Anspruch 1 -£#\ dadurch gekennzeichnet, dass sie aäs Gummi oder Gu&miersatzstoff besteht.

Family

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