HINTERGRUND DER ERFINDUNG
GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Flüssigkeitsbehälter. Sie betrifft insbesondere einen eine
Spitze aufweisenden Flüssigkeitsbehälter für flüssige
Kosmetika, wie beispielsweise ein Augenbrauenstift, ein
flüssiger Lippenstift oder dergleichen.
STAND DER TECHNIK
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Beispielsweise ist als Toilettenausstattung ein
Flüssigkeitsbehälter mit einem Auftragspinsel bekannt, der
die Form eines Auftragspinsels mit Stift hat und bei dem
jedesmal, wenn das hintere Behälterende mit einer
Fingerspitze eingedrückt wird, eine kleine Flüssigkeitsmenge
auf einen am oberen Ende eines Behälters befindlichen
Auftragspinsel ausgegeben wird. Ein Behälter mit diesem
Aufbau ist in der EP-A-0 208 394 gezeigt.
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Die Fig. 16 zeigt einen Behälter dieser Art. Der Behälter
besteht aus einem unbeweglichen Element 101 und einem
bewegbaren Element 102, das in einem Schaft 108 angeordnet
ist und das in das unbewegliche Element 101 eingedrückt
werden kann. Das unbewegliche Element 101 besteht aus einem
unbeweglichen Mantelteil 103 mit einem Innenmantel 104 und
einem Außenmantel 105 und einem Auftragspinsel 106, die in
das obere Ende des Innenmantels 104 eingesetzt ist. Im
Inneren des Innenmantels 104 ist ein elastisch
verschließendes Ausgabeventil 107 vorhanden. Der Innenmantel
104 bildet in einer oberen Hälfte einen Zylinder. Ein Schaft
108 ist auf den Außenabschnitt des unbeweglichen Mantelteils
103 aufgeschraubt. Das bewegliche Element 102 besteht aus
einem Behälter 109 und einem bewegbaren Zylinder 110. Ein
Druckknopf 111 ist am unteren Ende des Behälters 109
vorhanden. Der Behälter 109 ist im Inneren des Schaftes 109
vorgesehen und in Axialrichtung des Behälters gegenüber dem
Schaft 108 verschiebbar. Der untere Abschnitt eines
bewegbaren Zylinders 110 ist in einen Hals des Behälters 109
eingesetzt und hieran befestigt. Der bewegbare Zylinder 110
bildet eine untere Hälfte des Zylinders. Ein Ansaugventil 112
ist im Inneren des hinteren Abschnitt des bewegbaren
Zylinders 110 vorhanden. Der bewegbare Zylinder 110 umgibt
den Innenmantel 104 und ist gegenüber dem Innenmantel 104 in
Axialrichtung des Behälters verschiebbar. Der bewegbare
Zylinder 110 und der Behälter 109 sind normalerweise durch
eine Rückholfeder 13 in rückwärtiger Richtung vorgespannt.
Demgemäß können der bewegbare Zylinder 110 des bewegbaren
Elementes und der Behälter 109 in das unbewegliche Element
101 eingedrückt werden.
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Das bewegbare Element 102 wird in das ortsfeste Element 101
eingedrückt, wodurch sich eine Druckkammer 114 des Zylinders
verkleinert. Dadurch wird das flüssige Kosmetikum innerhalb
der Druckkammer 114 verdichtet. Das verdichtete flüssige
Kosmetikum drückt das Ausgabeventil 107 auf. Das verdichtete
flüssige Kosmetikum wird über eine Ausgabeöffnung 115 auf den
Auftragspinsel 106 aufgebracht. Wenn der Druckknopf 11
losgelassen wird, nachdem das flüssige Kosmetikum in der
Druckkammer 114 auf den Auftragspinsel 106 ausgegeben wurde,
wird das bewegbare Element 102 durch die Rückholfeder 113
zurückgedrückt, und hierdurch wird im Inneren der Druckkammer
114 ein Unterdruck erzeugt. Hierdurch wird das Ansaugventil
112 geöffnet, so daß die im Behälter 109 befindliche
Flüssigkeit in die Druckkammer 114 gesaugt wird.
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Das Ausgabeventil 107 umfaßt ein Ausgabeventilelement 116 aus
elastischem Material und einen Ventilsitz 117, der im Inneren
des Innenmantels 104 vorhanden ist. Das Ausgabeventilelement
116 umfaßt ein Rohrstück 118, das eine Ausgabeöffnung bildet,
ein Paar elastischer Ventilschäfte 119 und 119 und einen
Ventilkörper 120. Das Paar elastischer Ventilschäfte 119, 119
ist an der unteren Seite eines im Durchmesser verkleinerten
Abschnitts 121, der im unteren Teil des eine Ausgabeöffnung
bildenden Rohrstücks 118 ausgebildet ist, aufgehängt. Die
elastischen Ventilschäfte sind in Durchmesserrichtung des
Innenmantels 104 voneinander abgewandt. Die elastischen
Ventilschäfte 119 umfassen einen oberen Abschnitt, einen
Zwichenabschnitt und einen unteren Abschnitt. Der
Zwischenabschnitt ist nach außen gekrümmt. Wenn das flüssige
Kosmetikum innerhalb der Druckkammer 114 unter Druck gesetzt
wird, wird der Ventilkörper 102 nach oben gedrückt und der
elastische Ventilschaft 119 spreizt sich nach außen auf und
wird auf- und zusammengedrückt. Demgemäß wird das
Ausgabeventil 117 geöffnet.
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Da in dem zuvor genannten bekannten Behälter der Druckknopf
111 per Hand gedrückt wird, ist ein kontrolliertes Eindrücken
schwierig. Wenn der Druckknopf 111 zu stark gedrückt wird,
erfolgt oftmals eine zu starke Zuführung von Kosmetikum auf
den Auftragspinsel 106. Andererseits, wenn der Druckknopf 111
zu kurz gedrückt wird, muß der Druckknopf 111 oftmals
nochmals gedrückt werden.
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Da der Behälter dieser Art eine Form wie ein Stift mit
kleinem Durchmesser hat, ist natürlich der Durchmesser des
Innenmantels 104 begrenzt. Der Zwischenabschnitt des
elastischen Ventilschaftes 119 ist auswärts gekrümmt. Wenn
das Ausgabeventil 107 geöffnet wird, wird der gekrümmte
Abschnitt noch weiter aufgedrückt und nach außen verformt. Es
ist daher notwendig, den oberen Abschnitt und den unteren
Abschnitt der zwei elastischen Ventilschäfte 119 und 119 nahe
beieinander vorzusehen. Demgemäß besteht die Notwendigkeit,
daß am unteren Abschnitt des Mantels 118 ein Abschnitt 121
mit verringertem Durchmesser vorhanden ist. Außerdem besteht
die Notwendigkeit, daß die Ventilschäfte 119 und 119 am
Abschnitt 121 mit reduziertem Durchmesser angehängt sind. Da
der Abschnitt 121 mit verringertem Durchmesser vorhanden ist,
wird der Durchmesser der Ausgabeöffnung 115 klein, wodurch
der Strömungswiderstand der Flüssigkeit in der Ausgabeöffnung
115 zunimmt. Gemäß der zuvor genannten Konstruktion war es
schwierig, das flüssige Kosmetikum ruhig zur Auftragspinsel
116 zuzuführen.
Zusammenfassung der Erfindung
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die
bezüglich des bekannten Standes der Technik genannten
Probleme zu überwinden. Genauer gesagt zielt die vorliegende
Erfindung darauf ab, einen Flüssigkeitsbehälter
bereitzustellen, der bei jedem Drücken einen Hub eines
Druckknopfes schalten kann. Ein weiteres Ziel der
vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Behälter zu
schaffen, in welchem der Innendurchmesser einer
Ausgabeöffnung groß ist und demgemäß der Strömungswiderstand
der Flüssigkeit in der Ausgabeöffnung zum Zuführen der
Flüssigkeit reduziert werden kann. Ein weiteres Ziel der
vorliegenden Erfindung besteht darin, daß ein Behälter
bereitgestellt wird, bei dem die Spitzeform verändert werden
kann.
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Die vorliegende Erfindung geht von dem Flüssigkeitsbehälter
aus, wie er in der EP-0 208 394 beschrieben ist, auf der der
Oberbegriff des Anspruchs 1 basiert, und sie erreicht ihre
Ziele durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht eines Behälters gemäß
des Standes der Technik;
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Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-
II in Fig. 1;
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Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie III-
III in Fig. 1;
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Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines bewegbaren
Zylinders gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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Fig. 5 ist eine teilweise ausgebrochene perspektivische
Ansicht eines Zylinders für einen Lippenstift gemäß
einer Ausführungsform eines Behälters, wie er im
Stand der Technik bekannt ist;
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Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines ortsfesten
Faßes gemäß einer Ausführungsform eines Behälters,
wie er im Stand der Technik bekannt ist;
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Fig. 7 ist eine teilweise ausgebrochene Seitenansicht
einer Kappe;
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Fig. 8 ist eine Längsschnittansicht eines Behälters gemäß
einer Ausführungsform gemäß dem Gegenstand der
vorliegenden Erfindung;
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Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Kontur
eines Ausgabeventils in Anlehnung an eine
Ausführungsform gemäß dem Gegenstand der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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Fig. 10 ist eine Längsschnittansicht eines
Flüssigkeitszuführmittels gemäß einer weiteren
Ausführungsform des Behälters, wie er im Stand der
Technik bekannt ist, bei dem ein Kosmetikartikel
eine abgeplattete Form hat;
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Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie IV-
IV in Fig. 10;
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Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht eines
Flüssigkeitszuführmittels gemäß einer weiteren
Ausführungsform des Behälters, wie er im Stand der
Technik bekannt ist, bei dem ein Kosmetikartikel
eine abgeplattete Form hat;
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Fig. 13 ist eine Längsschnittansicht eines
Flüssigkeitszuführmittels gemäß einer dritten
Ausführungsform, bei dem ein Kosmetikartikel eine
Pyramidenform aufweist;
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Fig. 14 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V
in Fig. 13;
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Fig. 15 ist eine perspektivische Ansicht eines
Flüssigkeitszuführmittels gemäß einer weiteren
Ausführungsform des Behälters, wie er im Stand der
Technik bekannt ist, bei dem ein Kosmetikartikel
pyramidenförmig ausgebildet ist; und
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Fig. 16 ist eine Längsschnittansicht eines
Flüssigkeitsbehälters mit einer Auftragsspitze nach
dem Stand der Technik.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die Fig. 1 bis 7 zeigen einen Behälter gemäß dem Stand der
Technik.
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Ein derartiger Behälter enthält Mittel zum Schalten eines
Druckhubes eines Druckknopfes. In den Zeichnungen bezeichnet
das Bezugszeichen 1 einen Schaft. Ein
Flüssigkeitszuführmittel 201 ist an einem oberen Ende des
Schaftes 1 angebracht. In der dargestellten Ausführungsform
umfaßt das Flüssigkeitszuführmittel 201 einen Zylinder 3 und
eine an dem Zylinder 3 befestigte Spitze 2. Das Bezugszeichen
4 kennzeichnet einen Druckknopf. Das Bezugszeichen 5
kennzeichnet ein Flüssigkeitsaufnahmemittel. Das
Bezugszeichen 6 bezeichnet einen Pumpenmechanismus. Das
Bezugszeichen 7 kennzeichnet ein Hubschaltmittel, das
zwischen dem Schaft 1 und dem Flüssigkeitszufuhrmittel 201
vorhanden ist. Das Bezugszeichen 8 kennzeichnet eine Kappe,
die außenseitig auf das Flüssigkeitszuführmittel 1 abnehmbar
aufbringbar ist.
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In dem Behälter umfaßt der Schaft eine Hülse 11 und einen
Zylinder 12, der in das obere Ende der Hülse 11 eingesetzt
ist. Am hinteren Ende des Schaftes 1 ist eine Einkerbung 13
ausgebildet.
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Die Spitze 2 umfaßt beispielsweise Pinsel aus Kunststoff,
die dazu geeignet sind, in eine Flüssigkeit eingetaucht zu
werden, wie beispielsweise ein flüssiges Kosmetikum. In der
Spitze 2 ist ein Kern 21 mit kleinem Durchmesser zum Führen
des flüssigen Kosmetikums zu einem oberen Spitzenabschnitt
vorgesehen. Die untere Hälfte der Spitze 2 ist von einem
Halteelement 221 umgeben.
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Ein Verbindungszylinder 31 mit einem Kragen 111 ist im
Zylinder 3 vorhanden. In einem Mittelabschnitt des
Verbindungszylinders 31 ist ein Durchgangskanal 32 vorhanden.
Der Kern 21 ist in dem Durchgangskanal 32 eingesetzt. Das
Halteelement 121 ist innenseitig des Zylinders 3
festgehalten. Der Druckknopf 4 ist im Stift 1 an dessen
hinteren Ende angeordnet. Der Druckknopf 4 kann in den Schaft
1 gedrückt bzw. herausgezogen werden. Der Druckknopf 4
besitzt einen Paßzylinder 41, der mit dem
Flüssigkeitsaufnahmemittel 4 in Eingriff gelangt. Wenn der
Druckknopf in den Schaft 1 gedrückt wird, wird demgemäß das
Flüssigkeitsaufnahmemittel 5 nach oben in den Schaft 1
gedrückt. Der Druckknopf 4 ist an dem
Flüssigkeitsaufnahmemittel 5 abnehmbar befestigt. Ein
Lüftungsloch 42 ist in den Mittelabschnitt der hinteren
Stirnseite des Druckknopfes 4 eingebohrt.
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Das Flüssigkeitsaufnahmemittel 5 umfaßt einen Behälter 51,
der die Form einer länglichen Flasche hat. Der Behälter 51
ist im Schaft 1 an dessen hinteren Ende angeordnet. Der
Behälter 51 ist gegenüber dem Schaft 1 in Axialrichtung des
Behälters verschiebbar. Der Behälter 51 kann vom Schaft 1
abgenommen werden. Ein Behälterhals 511 des Behälters 51 ist
mit einer Außenseite des hinteren Endes eines bewegbaren
Zylinders 61 des Pumpenmechanismus 6 in Eingriff. Demgemäß
bewegt sich der bewegbare Zylinder 61, wenn sich der Behälter
51 bewegt. Der Behälter 51 kann an dem bewegbaren Zylinder 61
abnehmbar befestigt sein. In einem Körper 512 des Behälters
51 ist ein bewegbares Bodenelement 513 verschiebbar
angeordnet. Eine elastische Umfangswand 514 ist am
Außenumfang eines oberen Endes des bewegbaren Bodenelementes
513 ausgebildet. Die Wand 514 ist gegen eine Innenseite des
Körpers 512 gedrückt. Wenn ein Ansaugventil 64 geöffnet wird,
um Flüssigkeit innerhalb des Behälters 51 abzupumpen, so daß
im Behälterinnern des Behälters 51 Unterdruck entsteht, wirkt
demgemäß über das Lüftungsloch 42 Atmosphärendruck auf den
unteren Abschnitt des bewegbaren Bodenelementes 513.
Hierdurch wird das bewegbare Bodenelement 513 mittels des
Atmosphärendrucks nach oben gedrückt. Ein Paßzylinder 41 des
Druckknopfs 4 ist mit dem unteren Ende des Körpers 512
abnehmbar in Eingriff. Der Pumpenmechanismus 6 enthält einen
bewegbaren Zylinder 61. Der bewegbare Zylinder 61 ist an dem
Zylinder 12 verschiebbar angebracht. Das hintere Ende des
bewegbaren Zylinders 61 ist mit dem Behälterhals 511 des
Behälters 51 in Eingriff. Der Zylinder 61 wird normalerweise
durch Schraubenfedern 62 und 63, die innerhalb des Schaftes 1
angeordnet sind, rückwärtig gedrückt. Ein Ansaugventil 64 ist
am hinteren Ende innerhalb des bewegbaren Zylinders 61
vorhanden. In der dargestellten Ausführungsform umfaßt das
Ansaugventil 64 ein Kugelventil. Ein Ummantelungselement 65
ist in einem Zwischenabschnitt innen im Zylinder 61
eingesetzt und gegenüber dem Zylinder 61 verschiebbar. An
einem Kernabschnitt des bewegbaren Zylinders 61 ist eine
Einstellstange 651 vorhanden und mit dem bewegbaren Zylinder
61 durch ein Verbindungselement 6511, das radial vorsteht,
gekoppelt.
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Der feststehende Zylinder 71 umfaßt einen Innenzylinder 66
und einen Außenzylinder 68, wobei zwischen letzterem und der
Außenseite des Innenzylinders 66 ein Freiraum verbleibt, wie
auch durchgehend zu einem oberen Abschnitt des inneren
Zylinders 66. Der Innenzylinder 66 umfaßt eine obere Hälfte
und eine untere Hälfte. Der Durchmesser der unteren Hälfte
des Innenzylinders 66 ist kleiner als der Durchmesser der
oberen Hälfte des Innenzylinders 66. Ein Ventilsitz 69 des
Ausgabeventils 67 ist an einer aufwärts gerichteten Schulter
der Innenseite eines durchgehenden Abschnitts zwischen der
oberen Hälfte und der unteren Hälfte vorhanden. Das
Ummantelungselement 65 ist an einem unteren Ende des
Innenzylinders 66 des feststehenden Zylinders 71 des
Hubschaltmittels 7 befestigt und angebracht. Der bewegbare
Zylinder 61 und die untere Hälfte des Innenzylinders 66
bilden eine Druckkammer 70.
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Nachfolgend wird das Hubschaltmittel 7 wird hiernach
beschrieben. An der Außenumfangsfläche am hinteren Ende des
feststehenden Zylinders 71 ist ein Vorsprung 713 vorhanden.
Eine Nut 713a ist am oberen Ende des Zylinders 12 in der
Innenumfangsfläche vorhanden. Der Vorsprung 713 steht mit der
Nut 713a in Eingriff. Der feststehende Zylinder 71 kann
gegenüber dem Zylinder 12 gedreht werden, er kann gegenüber
dem Zylinder 12 aber nicht axial verschoben werden.
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In der Innenseite am hinteren Ende des feststehenden
Zylinders 71 sind rückwärtig gerichtete
Anschlagstufenabschnitte 711 und 711 vorhanden. Die
Stufenabschnitte 711 umfassen mehrere Stufen, deren axiale
Höhen unterschiedlich sind, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. In
der dargestellten Ausführungsform sind zwei Stufenabschnitte
711, 711 vorhanden, die zur Achse des feststehenden Zylinders
71 symmetrisch sind. Anschlagabschnitte 712 und 712 stehen in
der Außenumfangsfläche des Zylinders 61 entsprechend zu den
Anschlagstufenabschnitten 711 und 711 vor. In der
dargestellten Ausführungsform sind, da zwei Stufenabschnitte
711 und 711 vorhanden sind, zwei Anschlagabschnitte 712 und
712 symmetrisch gegenüber der Achse des Zylinders 61
entsprechend den Stufenabschnitten 711 und 711 vorhanden. Die
rückseitig gerichteten Flächen (Flächen, die zum Druckknopf
gerichtet sind) der Anschlagstufenabschnitte 711 und 711 und
die nach vorn gerichteten Flächen (Flächen, die zum Zylinder
gerichtet sind) der Anschlagabschnitte 712 und 712 gelangen
in Anlage zueinander. Der feststehende Zylinder 71 wird
gegenüber dem Zylinder 61 gedreht, der sich entlang des
Behälters 51 axial bewegt, so daß die Anschlagstufe
geschaltet werden kann.
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Ein nach vorn gerichteter (zum Zylinder 3 hin)
Stufenabschnitt 714 ist an der Innenumfangsfläche des
Zylinders 12 vorhanden. Rückwärtig gerichtete (zum Druckknopf
hin) Flächen der Anschlagabschnitte 712 und 712 werden
normalerweise mit dem Stufenabschnitt 714 durch die
Vorspannung der Schraubenfedern 62 und 63 in Anlage gebracht.
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Eine Kerbe 715 ist am hinteren Ende des festen Zylinders 71
vorhanden. Ein Anschlag 716a, der der Kerbe 715 entspricht,
ist in der Innenumfangsfläche des Zylinders 12 vorhanden. Der
Anschlag 716a gelangt mit der Kerbe 715 in Anlage, um so eine
Drehung des festen Zylinders 71 gegenüber dem Zylinder 12
festzulegen.
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Einschnitte 717, 717 und 717 sind an der Außenumfangsfläche
am hinteren Ende des feststehenden Zylinders 71 vorhanden,
entsprechend den jeweiligen Stufen der
Anschlagstufenabschnitte 711. Ein Vorsprung 716b, der in
jeden Einschnitt 717 einzuführen ist, ist an der
Innenumfangsfläche des Zylinders 12 vorhanden. Eine Stellung
des ortsfesten Zylinders 71 gegenüber dem Zylinder 12 wird
durch Eingriff von einem der Einschnitte 717 mit dem
Vorsprung 716b gewählt.
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Am hinteren Ende der Innenumfangsfläche des Zylinders 12 sind
Längsnuten 718 und 718 vorhanden. In der Mitte der
Außenumfangsfläche des Zylinders 61 sind Längsstreifen 719
und 719 vorhanden, die in die Längsnuten 718 und 718
einzubringen sind. Durch Eingriff der Längsstreifen 719 und
719 in die Längsnuten 718 und 718 kann der Zylinder 61
gegenüber dem Zylinder 12 axial verschoben werden, jedoch
gegenüber dem Zylinder 12 nicht gedreht werden.
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Der Zylinder 3 ist in dem oberen Ende des feststehenden
Zylinders 71 eingesetzt.
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Die Kappe 8 kann mit dem feststehenden Zylinder 71 abnehmbar
in Eingriff gebracht werden.
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Nachfolgend wird die Betriebsweise des Flüssigkeitsbehälters
gemäß dem Stand der Technik erläutert.
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Ein flüssiges Kosmetikum ist im Behälter 51 des
Flüssigkeitsaufnahmemittels 51 enthalten. Zum Zuführen des
flüssigen Kosmetikums zur Spitze 2 wird der Druckknopf 4
gegen die Schraubenfedern 62 und 63 gedrückt, um den
Pumpenmechanismus 6 zu aktivieren, so daß das flüssige
Kosmetikum im Behälter 51 zur Spitze 2 zugeführt wird.
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Da der Behälter 51 in dem bewegbaren Zylinder 61 eingesetzt
ist, wird der bewegbare Zylinder 61 nach oben gedrückt, wenn
der Druckknopf 4 gedrückt wird. Da das Ummantelungselement 65
in dem Zylinder 61 verschiebbar eingesetzt ist und an dem
Innenzylinder 66 des feststehenden Zylinders 71 angebracht
und befestigt ist, wird das Ummantelungselement 65 nicht nach
oben gedrückt, sogar wenn der Druckknopf 4 eingedrückt wird.
Demgemäß steigt der Flüssigkeitsdruck in der Druckkammer 70
an. Das Ansaugventil 64 schließt sich und das Ausgabeventil
67 öffnet sich. Das flüssige Kosmetikum in der Druckkammer 70
wird durch die Leitung 21 zur Spitze 2 geleitet.
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Wenn der gedrückte Druckknopf 4 losgelassen wird, werden der
bewegbare Zylinder 61, der Behälter 51 und der Druckknopf 4
durch die Elastizität der Schraubenfedern 62 und 63 abwärts
gedrückt. Die Druckkammer unterliegt einem Unterdruck, so daß
das Ansaugventil 64 sich öffnet und das Ausgabeventil 67
schließt. Das flüssige Kosmetikum in dem Behälter 51 wird in
die Druckkammer 70 aufgenommen. Der Behälter 51 wird einem
Unterdruck ausgesetzt. Der Atmosphärendruck wirkt über das
Lüftungsloch 42 auf das Innere des Druckknopfs 4 und den
unteren Abschnitt des bewegbaren Bodenelementes 513, so daß
sich das bewegbare Bodenelement 513 nach oben bewegt.
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Ein Druckhub des Druckknopfs 4 kann durch den
Hubschaltmechanismus 7 geschalten werden. Da der Behälterhals
511 des Behälters 51 an dem Außenabschnitt des unteren Endes
des bewegbaren Zylinders 61 eingesetzt und da befestigt ist,
ist der Hub des Druckknopfs 4 gleich dem Hub des bewegbaren
Zylinders 61. Die Axialbewegung der Anschlagabschnitte 712
und 712 ist zwischen dem nach vorn gerichteten
Stufenabschnitt 714 und den Anlagestufenabschnitten 711 und
711 definiert, wodurch der Hub des Zylinders 61 erzielt wird.
Demgemäß wird der feststehende Zylinder 71 gedreht, um die
Stufe des Anlagestufenabschnittes 711 mit den
Anlageabschnitten 712 und 712 in Anlage zu bringen, so daß der
Hub des Druckknopfs 4 geschaltet werden kann. Hierdurch kann
die Zuführmenge an Flüssigkeit zur Spitze 2 eingestellt
werden.
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Ein Anschlagstufenabschnitt 711 kann auf dem bewegbaren
Zylinder 61 ausgebildet sein. Ein Anlageabschnitt 712 kann
auf dem feststehenden Zylinder 71 geformt sein. In diesem
Fall ist ein Stufenabschnitt 711 auf dem bewegbaren Zylinder
61 ausgebildet, und zwei oder mehr Anlageabschnitte 712 sind
auf dem feststehenden Zylinder 71 ausgebildet.
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Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform gemäß dem
Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
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In dieser Ausführungsform ist kennzeichnend, daß die
Zwischenabschnitte eines Paars elastischer Ventilschäfte 673
und 673 des Auslaßventils 67 aufeinander zu einwärts gekrümmt
sind. Demgemäß können die Ventilschäfte 673 und 673 von einem
Abschnitt in der Nähe eines Außenumfangsrands einer unteren
Fläche eines zylindrischen Elements 671, das eine
Auslaßöffnung bildet, ohne Verwendung eines Elements mit
reduziertem Durchmesser, aufgehängt werden. Somit kann die
Größe einer Auslaßöffnung 672 erhöht werden, um den
Durchgangswiderstand des flüssigen Kosmetikums zu reduzieren.
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In der Ausführungsform umfaßt der Schaft 1 ein einziges
Element. Eine mit einem Gewinde versehene Nut ist in einer
Innenseite an einem oberen Abschnitt des Schafts 1
ausgebildet. An der Außenseite des Außenzylinders ist ein
Gewinde ausgebildet. Das Gewinde des Außenzylinders 68 wird
mit der mit einem Gewinde versehenen Nut des Schaftes 1
verschraubt, so daß der feststehende Zylinder 71 an das obere
Ende des Schaftes 1 innenseitig eingesetzt und befestigt ist.
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Ein Paar elastischer Ventilschäfte 673 und 673 ist an einem
Abschnitt in einem Bereich der Außenumfangskante eines eine
Auslaßöffnung bildenden zylindrischen Elementes 671 in einer
Stellung aufgehängt, die zur Achse der unteren Fläche des
eine Auslaßöffnung bildenden zylindrischen Elementes 671
symmetrisch ist. Der elastische Ventilschaft 673 umfaßt einen
oberen Abschnitt, einen Zwischenabschnitt und einen unteren
Abschnitt. Die Zwischenabschnitte der elastischen
Ventilschäfte 673 und 673 sind aufeinander zu einwärts
gekrümmt. Ein Ventilkörper 674 ist an den elastischen
Ventilschäften 673 und 673 aufgehängt. Das zylindrische
Element 671 ist in den oberen Abschnitt des Innenzylinders 66
eingepaßt und hieran befestigt. Der obere Abschnitt des
zylindrischen Elementes 671 ist mit einem Abschnitt mit
kleinem Durchmesser eines unteren Abschnitts des
Verbindungszylinders 31 in Eingriff. Der Ventilkörper 674 ist
bei geschlossenem Zustand normalerweise mit der Oberseite des
Ventilsitzes 69 in Kontakt, um das Auslaßventil 67 zu
verschließen.
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Wenn die Flüssigkeit in der Druckkammer 70 verdichtet wird,
werden die elastischen Ventilschäfte 673 und 673 weiter
gekrümmt und einwärts verformt, so daß der Ventilkörper 674
aufwärts gedrängt wird, so daß sich das Auslaßventil 67
öffnet. Die unter Druck stehende Flüssigkeit wird zur Spitze
2 geführt, wobei sie durch die Auslaßöffnung 672, den
Verbindungszylinder 31 und den Kern 21 geht.
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Eine weitere Ausführungsform des im Stand der Technik
bekannten Behälters wird unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis
15 beschrieben.
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Ein bekannter Flüssigkeitsbehälter mit einer Kosmetikspitze
ist, wie in Fig. 16 gezeigt, mit einer konischen
Auftragssspitze 106 versehen. Der die konische Auftragsspitze
106 aufweisende Behälter ist dazu verwendbar, eine Linie zu
ziehen und ein feines Finish zu bewirken. Allerdings, wenn
der Behälter eingesetzt wird, um das Kosmetikum auf einer
größeren Fläche aufzubringen, ist es nicht einfach, das
Kosmetikum schnell und ohne Ungleichmäßigkeiten aufzubringen.
Die weitere bekannte Ausführungsform ist dazu da, eine
Auftragssspitze vorzusehen, die dazu geeignet ist, das
Kosmetikum auf einem weiteren flächigen Abschnitt
aufzubringen, zusätzlich zu der Wirkung, ein feines Finish zu
erzielen.
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Diese Ausführungsform betrifft die Konstruktion eines
Flüssigkeitsausgabeabschnitts eines Flüssigkeitsbehälters.
Zur dritten Ausführungsform dieser Erfindung kann irgend eine
Konstruktion eines Flüssigkeitszuführmittels (beispielsweise
ein Pumpenmechanismus) eingesetzt werden.
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In dem Behälter dieser Ausführungsform ist ein
Verbindungszylinder 20 an der Innenseite eines oberen Endes
eines Schaftes 1 befestigt. In der dargestellten
Ausführungsform ist zwischen dem Schaft 1 und dem
Verbindungszylinder 20 ein fester Zylinder 71 angeordnet, der
Aufbau ist hierauf aber nicht beschränkt. In der Achse des
Verbindungszylinders 20 ist ein Loch zum Zuführen des
flüssigen Kosmetikums von dem Schaft 1 zur Auftragsspitze 2
ausgebildet. Der untere Abschnitt eines Kerns 21 ist in dem
Loch unverdrehbar eingesetzt. An einem oberen Abschnitt des
Kerns 21 ist ein flaches Rohrstück 211 ausgebildet. Eine
Querschnittsseite des flachen Rohrstücks 211 weist einen
langen und einen kurzen Durchmesser auf. Der lange
Durchmesser des flachen Rohrstückes 211 ist größer als der
kurze Durchmesser eines flachen Zylinders 223 einer
Spitzenhalterung 221, die später beschrieben werden wird.
Wenn der Pumpenmechanismus 6 in Funktion ist, wird das
flüssige Kosmetikum in einem flüssigen
Kosmetikumaufnahmemittel 5 über den Kern 21 zur Spitze 2
zugeführt.
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Das Flüssigkeitszuführmittel 201 ist in dem oberen Ende des
Schaftes 1 eingesetzt. In der dargestellten Ausführungsform
ist das Flüssigkeitszuführmittel 201 in den feststehenden
Zylinder 71 eingesetzt. Das Flüssigkeitszuführmittel 201
umfaßt einen Zylinder 3, eine Spitzenhalterung 221 und eine
Auftragsspitze 2. Der Zylinder 3 weist eine Umfangswand 224
auf. Ein unterer Abschnitt des Zylinders 3 ist mit einem
oberen Abschnitt des feststehenden Zylinders 71 drehbar in
Eingriff. Von einer oberen Endseite einer Umfangswand 224 des
Zylinders 3 steht ein flacher zylindrischer Abschnitt 223
einer Zylinderwand 222 der Spitzenhalterung 221 nach oben
vor. Ein unterer Abschnitt der Zylinderwand 222 der
Spitzenhalterung 221 ist in der Innenseite des Zylinders 3
nicht drehbar eingesetzt. Ein flacher Zylinder 223 ist an
einem oberen Abschnitt der Zylinderwand 222 ausgebildet und
steht von der oberen Stirnseite des Zylinders nach oben hin
vor. Eine Querschnittsseite des flachen Zylinders 223 weist
einen langen und einen kurzen Durchmesser auf. Der kurze
Durchmesser des flachen Zylinders 223 ist kleiner als der
kurze Durchmesser des flachen Rohrstücks 211 des Kerns 21. In
der unteren Hälfte der Toilettenspitze 2 ist das flache
Rohrstück 211 des Kerns 21 in der Achse der Auftragsspitze 2
drehbar gefaßt. Eine Außenseite der unteren Hälfte der
Toilettenspitze 2 ist von der Spitzenhalterung 221 nicht
drehbar gehalten. Demgemäß ist das Flüssigkeitszuführmittel
201 gegenüber dem Schaft 1 drehbar. Genauer gesagt sind der
Zylinder 3 und die Spitzenhalterung 221 gegenüber dem Schaft
1 drehbar. Der Verbindungszylinder 20, der Kern 21 und die
Toilettenspitze 2 sind in bezug zu dem Schaft 1 nicht
drehbar.
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Die Spitze 2 umfaßt beispielsweise Pinsel aus Kunststoff und
ist Pyramidenform ausgebildet. Gemäß der dritten
Ausführungsform kann diese Pyramide in eine im wesentlichen
flache Platte verändert werden.
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Die Fig. 10 zeigt denjenigen Fall, wo der lange Durchmesser
des flachen Zylinders 223 der zylindrischen Wand 222 und der
lange Durchmesser des flachen Rohrstücks 211 des Kerns 21
gleichphasig sind. In diesem Fall berühren sich der flache
Zylinder 223 und das flache Rohrstück 211 nicht. Wenn das
Flüssigkeitszuführmittel 201 gegenüber dem Schaft 1 aus dem
in Fig. 10 gezeigten Zustand um 90º gedreht wird, werden nur
der Zylinder 3 und der Spitzenhalter 221 gegenüber dem Schaft
1 verdreht. Wie zuvor erwähnt, ist der kurze Durchmesser des
flachen Zylinders 223 kleiner als der lange Durchmesser des
flachen Rohrstücks 211 des Kerns 21. Demgemäß, wie in Fig. 14
gezeigt, wird der flache Zylinder 223 gegen beide Enden in
Richtung des langen Durchmessers des flachen Rohrstücks 211
gedrückt, so daß der flache Zylinder 223 durch das flache
Rohrstück 211 aufgeweitet wird. Dadurch verändert sich die
Form der Auftragsspitze 2 von einer abgeplatteten Form, wie
in Fig. 12 gezeigt, in eine Pyramidenform, wie in Fig. 15
gezeigt. Wenn das Flüssigkeitszuführmittel 201 aus diesem
Zustand wieder um 90º gegenüber dem Schaft 1 verdreht wird,
werden beiden Enden in Richtung des Längendurchmessers des
flachen Rohrstücks 211 von dem flachen Zylinder 223
wegbewegt. Demgemäß nimmt der flache Zylinder 223 aufgrund
seiner Elastizität seine ursprüngliche Stellung wieder ein,
so daß die Auftragsspitze 2 von einer Pyramidenform in eine
abgeplattete Form verformt wird.