DEP0045216DA - Auf der Radachse drehbare Räder für landwirtschaftliche Geräte - Google Patents

Auf der Radachse drehbare Räder für landwirtschaftliche Geräte

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DEP0045216DA
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Germany
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hub
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wheel axle
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Inventor
Heinrich Clausing
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Description

Die Erfindung betrifft Räder für landwirtschaftliche Geräte jeder Art, insbesondere für Pflüge, wobei die auf der Radachse drehbaren Räder durch einen auf der Achse befestigten Stoßring gesichert sind. Dieser Stoßring sitzt zwischen der äusseren Stirnfläche der Radnabe in der inneren Lauffläche einer Kappe, die den Stoßring übergreifend mit der Nabe lösbar verbunden ist.
Die beiden Stirnflächen des Stoßringes bilden die Führungsflächen für Radnabe und Kappe, sie unterliegen der Abnutzung, sodass die Räder in achsialer Richtung nach einer gewissen Betriebszeit ein erhebliches Spiel erhalten. Die Erfindung ermöglicht durch eine besondere Gestaltung von Kappe und Nabe einen vom Landwirt selbst leicht durchführbaren Ausgleich der Abnutzung des Stoßringes, sodass das nachteilige achsiale Schlingern der Räder vermieden wird.
Erfindungsgemäss ist die den Stoßring übergreifende Kappe mit der Nabe verschraubt und an der Kappe sind Mittel angebracht, die eine feineinstellbare Verbindung von Kappe und Nabe in verschiedener achsialer und radialer Lage zueinander zwecks Ausgleichs der Abnutzung des Stoßringes gestatten.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die Kappe an der der Nabe zugewendeten Seite einen Flansch, in dem mehrere Bohrungen so angebracht sind, dass sie wahlweise durch Drehen der Kappe auf dem Nabengewinde mit einer an der Nabe angebrachten Bohrung zur Deckung gebracht werden können, wobei die Verbindung von Kappe und Nabe vorzugsweise durch einen durch die genannten, zur Deckung gebrachten Bohrungen gesteckten Splint erfolgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen:
Abb. 1 einen Schnitt durch das Rad gemäss der Erfindung und
Abb. 2 eine Ansicht der Kappe.
Auf der Radachse 1 sitzt drehbar das teilweise dargestellte Rad, bestehend aus der Nabe 3, Radspeichen 4 und Radkranz 2. Die Speichen sind in Buckeln 5 der Nabe befestigt. Zwischen diesen Buckeln sitzt ein Steg 6 mit einer Bohrung 7. Auf dem vorderen Ende 8 der Nabe 3 ist ein Feingewinde 9 aufgeschnitten.
Die Nabe 3 läuft zwischen einer Abschlußkappe 10 und einem Stoßring 11, die beide fest auf der Achse 1 sitzen. Der abnehmbare Stoßring 11 ist durch einen Bolzen 12 gesichert. Die Führung des Rades am Stoßring 11 geschieht durch eine Kappe 13, die mit einem Innengewinde 14 auf der Nabe aufgeschraubt ist. Die Nabe hat eine innere Lauffläche 15, sie wird soweit auf die Nabe aufgeschraubt, dass die Lauffläche 15 und die Stirnfläche 16 der Nabe 3 an den entsprechenden Stirnflächen des Stoßringes anliegen.
Die Kappe 13 trägt einen Flansch 17, in dem acht gleichmässig verteilte Bohrungen 18 angebracht sind. Eine dieser Bohrungen wird zur Deckung mit der Bohrung 7 im Steg 6 der Nabe gebracht und dann werden Kappe und Nabe durch einen Splint 19 verbunden. Die Kappe ist hierbei so weit auf der Nabe aufgeschraubt, dass die Nabe bzw. das Rad ohne Spiel am Stoßring geführt ist. Tritt eine Abnutzung ein, so wird die Kappe nach Entfernung des Splintes um eine oder mehrere Bohrungen weiter gedreht und neu gesichert. Bei dem geringen Abstande der Bohrungen 18 und bei Verwendung eines Feingewindes können durch die so erreichte Feineinstellung auch sehr geringe Abnutzungen ausgeglichen werden.
Die in der Kappe 13 angebrachte Bohrung 20 ist für gewöhnlich durch eine Schraube verschlossen, die Bohrung dient zum Einführen einer Fettpresse.

Claims (2)

1) Auf der Radachse drehbare Räder für landwirtschaftliche Geräte, bei denen die Räder in achsialer Richtung durch einen auf der Radachse befestigten Stoßring geführt sind, dadurch gekennzeichnet, das die Radnabe (3) durch eine Stoßring (11) und Nabe (3) übergreifende Kappe (13) am Stoßring (11) geführt ist, dass die Kappe (13) mit der Nabe (3) verschraubt ist und dass an der Kappe (13) Mittel angebracht sind, die eine feineinstellbare Verbindung von Kappe (13) und Nabe (3) in verschiedener achsialer und radialer Lage zueinander zwecks Ausgleichs der Abnutzung des Stoßringes gestatten.
2) Räder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (13) an der der Nabe (3) zugewendeten Seite einen Flansch (17) besitzt, in dem mehrere Bohrungen (18) angebracht sind, die wahlweise durch Drehen der Kappen (13) auf dem Nebengewinde mit einer an der Nabe angebrachten Bohrung zur Deckung gebracht werden können, wobei die Verbindung von Kappe (13) und Nabe (3) vorzugsweise durch einen durch die genannten, zur Deckung gebrachten Bohrungen gesteckten Splint (19) erfolgt.

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