DEP0044859DA - Herstellung von sehr einschlußarmen Stählen im basischen Elektroofen. - Google Patents
Herstellung von sehr einschlußarmen Stählen im basischen Elektroofen.Info
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Description
ProL KpL-tog. C. W®ihi M. M. Wirtli, Dr. ¥/. Schalk
Patentanwälte
Frankfurt am Mai®
Frankfurt am Mai®
Gesterreichisch-Alpine Montangesellsciiaft in Wien«
Verfahren zur Herstellung tob "besonders einsehlussarmen
Stählen im basisch betriebenen Elektroofen«
Sb ist allgemein bekannt, dass die Güte jeder Stahlqualität durch ihren Gehalt an Einschlüssen, seien
sie nun endogener oder exogener Matur» entscheidend beeinflusst wird» Mach den bisher üblichen Elektrostahl-Yerfahren
wird im basischen Mchtbogenofen an die Qxydationsperiode eine leinungsperiode zur Desoxydation und
Entschwefelung angeschlossen« Wie die Erfahrung gezeigt hat, gelingt es dabei aber nichtt praktisch ^ollkommen
einschlussfreie Stähle herzustellen*
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, mit welchem es gelingt, diese Einschlüsse auf ein bisher nicht
erreichtes Äiradestsaass herab zudrück en und dadurch eine wesentliche Steigerung der Stahlgüte zu erzielen» Babei
wird diese ausserordentliche Steigerung des Reinheitsgrades ohne Erhöhung der Herstellungskosten unter Wahrung aller
sonstigen bekannten Vorteile des basischen llektrostahlschmelzens erreicht® Is gelingt auf diesem lege Stähle zu
erzeugen» die besonders hohen Anforderungen an Reinheit
entsprechen, wie solche insbesondere fur Kugellagerstähle erforderlich sind»
Bas erfindungsgemässe Verfahren fee steht im Wesentlichen darin» dass im Elektroofen an die übliche latsehwefelungsperiode
eine kurze Frischperiode angeschlossen wirds wobei dureh die lebhafte Badbewegung während des Frischens die
exydischen Verbindungen aufgeworfen werden» Dureh das Kochen des Stahles unmittelbar vor dem Abstich tritt auch eine
merkliche Jutgasung eins so dass dabei eine wesentliche Verminderung des 70m Elektrostahl okkludierten Wasserstoffes
erzielt wird«
Bei den bisher üblichen Verfahren konnte eine weitgehende Abscheidung der Einschlüsse nicht erfolgen» «eil
während der Teinungsperiode jede Koehbewegung fehlt.
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit über die Zusammensetzung der Ofenatmosphäre im Lichtbogenofen und
über ihren Einfluss auf den Stickstoff- und fässerstoffgehalt des Stahlbades wurde schon versucht» an die !Feinungsperiode im
basischen Lichtbogenofen eine Prisehperiode anzuschliessen und zwar mit der Absicht, Kochgase zu erzeugen und aus diesen
den Wasserstoffgehalt der Stahlschmelze festzusteilen * Bei dieser lediglich als analytischer Kunstgriff angewendeten
Arbeitsweise wurde aber an die Kochpsriode eine weitere Peinungsperiode angeschlossen» Dureh die mit dieser Feinungsperiode
verbundene Kalkaufgabe gelangt aber neuerlich Wasserstoff in das Bad, Darüber hinaus ist bei dieser Arbeitsweise
eine Abscheidung der Einschlüsse nicht möglich 9 weil sich sit der letzten Peinungsperiode ein ruhiges Bad ergibt* aus
welchem die feinet suspendierten Sinschluasteilchen nicht zur Abscheidung gebracht werden könnenβ
Semäss der Erfindung wird die Frisehung bis zur Erzielung des vorgeschriebenen Kohlenstoffgehaltes geführt*
Änschliessend wird legiert und abgestochen»
Sollte im linsatz für den zweiten Frischprozess ein Phosphor gehalt vorhanden sein* der erwartungsgeiÄes durch
die kurze Frischperiode nicht entfernt werden könnte» so kann eine Frischperiode zur Entfernung des Ehosphors nach
dem Einschmelzen vor der Feinungsperiode geführt werden«
Zur praktischen Durchführung des Verfahrens wird beispielsweise üblicher Schrott eingesetzt * niedergeschmolzen,
eowie gleichzeitig damit gefrischt und hierauf mit Hilfe einer Karbidschlacke entschwefelt* Jiaeh der richtigen BatSchwefelung
wird die Schlacke vollständig abgezogen und das Bad mit Hilfe eines üblichen Aufkohlungsmittele s beispielsweise
Slektrodengriess oder Eokemekl so -weit aufgekohlts dass sein Kohlenstoffgehalt ^etwa^^ 0e2^/£oherliegt» als der
im Indprodukt gewünschte Kohlenstoffgehalt 9 also z*B· bei einem im Fertigerzeugnis gewünschten Kohlenstoffgehalt von
0*9^ auf I8IO^ G «ingestelltw Έιχη wird kurze Zeit* «t®a
15 Minuten lang» durch Zugabe τοη Oxydationsmitteliaf wie
Srz oder Sinter bezw„ durch Einleiten von Sauerstoff neuerlich gefrischt, bis der erforderliche Endkohlenet off<%eha It erreicht
ist» ¥©¥~dem-Afe®Aiete-wird beispielsweise durch Zusatz von Ferr©chrom legiert ^tmoTsciilieeslicli in der Pfann® Ferro-Silizium
und eine Aluminiumlegierung zugesetzt·»*« '«·**-
Claims (1)
- Fatestssspruehes1*/ Verfahren zur Herstellung von -cg-B- ein* schlussarmea Stahles Im bgsisch betriebenen Elektroofen dadurch gekennzeichnet* dasa das nach der Entschwefelung -rollkoimaen abgeschlackte Bad über den iai Endprodukt gewünschten Eöhlenstoffgehalt/iSit den üblichen Zusätzen aufgekohlt «ad ntxnsiehr bis zur Erreichung des gewünschten Endkohlenetoffgehaltes durch Zugabe oxydierend wirkensier Mittel bezw* durch Einleiten τοη Sauerstoff gefrischt2„/ Yerfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet} dass das nach der Entschwefelung vollkommen abgesehlackte Bad auf einen Kohlenstoffgehalt gebracht wird» der /eiv^vm ,0 ^S^/koE^vxC> als er im Endprodukt betragen ©oll.
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