DEP0044787DA - Eletrischer Massewiderstand - Google Patents

Eletrischer Massewiderstand

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DEP0044787DA
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resistance
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Expired
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English (en)
Inventor
Otto Dipl.-Ing. Langel Uebelmann
Erich Dipl.-Ing. Langel Weides
Original Assignee
Steatit-Magnesia AG, Porz
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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Massewiderstand und Verfahren zu seiner Herstellung.
Bekannt sind Schichtwiderstände, die aus einem dichten Widerstandsträger aus einem Isolierstoff, vorzugsweise aus keramischem Werkstoff, bestehen, auf dem eine Widerstandsschicht, meistens Kohle, aufgebracht ist. An den Kontaktstellen des Widerstandsträgers, vorzugsweise an den Enden, sind Kontaktstücke, z.B. Kappen, Schellen oder Lötösen, vorgesehen. Die Widerstandsschicht ist hauchdünn und hat einen spezifisch hohen Widerstand, Tritt im Gebrauch eines solchen Widerstandes hohe elektrische Stoßbelastung auf, so brennt, wie Versuche gezeigt haben, die dünne Kohleschicht unter den Kontaktstücken ab, so daß der Schichtwiderstand unbrauchbar wird.
Dieser Nachteil wird vermieden, wenn man den Widerstand grundsätzlich anders aufbaut. Gemäss der Erfindung besteht der Widerstandsträger nicht aus einem dichten Isolierstoff, sondern aus einem porösen Isolierstoff und ist von Widerstandsteilchen völlig durchsetzt. Zweckmässig wird als Widerstandsträger ein poröser keramischer Werkstoff gewählt. Ein besonders gut mit Kohle durchsetzter Massewiderstand wird erzielt, wenn die Bekohlung des Widerstandes durch Abscheidung von Kohlenstoff aus gasförmigen Kohlenwasserstoffen geschieht. Vorteilhaft erfolgt dies bei hoher Temperatur im Vakuum bzw. in einem Schutzgas.
Beim Gegenstand gemäss der Erfindung geschieht das Durchsetzen des Widerstandsträgers mit Widerstandsteilchen durch thermische Verdampfung der Karbonyle von Eisen, Kobalt, Nickel, Chrom, Wolfram oder Molybdän. Besonders vorteilhaft ist es auch, den Widerstandsträger zu erwärmen, gegebenenfalls auf elektrischem Wege, und in ein verdünntes Karbonyl zu tauchen. Durch geeignete Wahl der Verdünnung des Karbonyls läßt sich der Wert des ohmschen Widerstandes von etwa 10 Ohm bis zu 3000 Megohm bemessen.
Sollte der ohmsche Übergangs-Widerstand an den Kontaktstellen zu hoch sein, so läßt er sich dadurch herabsetzen, daß gemäss der Erfindung nach dem Durchsetzen des Widerstandsträgers mit Widerstandsteilchen auf die Kontaktstellen vor dem Anbringen der Kontaktstücke eine dicht anliegende Metallschicht aufgebracht wird. Das Aufbringen dieser Metallschicht kann auf beliebige Weise geschehen, z.B. durch Tauchen, Galvanisieren, Kathodenzerstäubung, thermische Verdampfung, Spritzen oder Aufbrennen. Schließlich werden die Kontaktstellen mit Kontaktstücken, z.B. Kappen, Schellen oder Lötösen versehen.

Claims (9)

1. Elektrischer Massewiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsträger aus einem porösen Isolierstoff besteht und von Widerstandsteilchen völlig durchsetzt ist.
2. Massewiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsträger ein poröser keramischer Werkstoff ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Massewiderstandes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchsetzen des Widerstandsträgers mit Widerstandsteilchen durch Abscheidung von Kohlenstoff aus gasförmigen Kohlewasserstoffen geschieht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bekohlung bei hoher Temperatur im Vakuum oder in einem Schutzgas geschieht.
5. Verfahren zur Herstellung eines Massewiderstandes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchsetzen des Widerstandsträgers mit Widerstandsteilchen durch thermische Verdampfung der Karbonyle von Eisen, Kobalt, Nickel, Chrom, Wolfram, oder Molybdän geschieht.
6. Verfahren zur Herstellung eines Massewiderstandes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchsetzen des Widerstandsträgers mit Widerstandsteilchen durch Eintauchen des erwärmten Widerstandsträgers in ein verdünntes Karbonyl geschieht.
7. Massewiderstand nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kontaktstellen eine dicht anliegende Metallschicht aufgebracht ist.
8. Massewiderstand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbringen der Metallschicht durch Tauchen, Galvanisieren, Kathodenzerstäubung, thermische Verdampfung, Spritzen oder Aufbrennen geschieht.
9. Massewiderstand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstellen mit Kontaktstücken, insbesondere Schellen, Kappen oder Lötösen, versehen sind.

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