DEP0044656DA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Broschüren und Büchern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Broschüren und Büchern

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DEP0044656DA
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Willy Dietmannsried Hesselmann (Allgäu)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Broschüren, Heften und Büchern unter Vermeidung von Faden- oder Klammerheftung. Sie besteht im wesentlichen darin, dass die Druckbögen vor oder während der Falzung im Falzbereich mit einem schmalen Klebmittelauftrag versehen und die so behandelten Bögen zu Lagen gestapelt, gefalzt und alsdann gepresst werden, wobei erforderlichenfalls die Zusammenfassung mehrerer Lagen dadurch bewirkt wird, dass diese an ihrer äusseren Falzkante einen schmalen Klebstoffantrag erhalten und die so behandelten Lagen aufeinandergelegt und zusammengepresst werden.
Seit längerer Zeit besteht das Bedürfnis, durch Einführung einer verbesserten bzw. vereinfachten Technik im Buchbindergewerbe das umständliche und in Bezug auf Dauerhaftigkeit und Fehlerfreiheit keinesfalls völlig sichere Fadenheften der Druckbögen zu La- gen und deren Einbinden in den Buchdeckel zu vervollkommnen. Bei der Herstellung von Broschüren und Heften war bisher allgemein die Klammerung in Anwendung, die unzulänglich ist, stark aufträgt und auch Verletzungen verursachen kann.
Mit dem Aufkommen guter Klebstoffe fand das blätterweise Randverkleben stärker Eingang in das Buchbindergewerbe. Üblicherweise werden hierbei die miteinander zu verbindenden Blätter an ihrem Binderand mit einem sehr schmalen beispielsweise nur 1 mm betragenden Klebstoffaufstrich versehen und alsdann zusammengepresst. Es werden auch Verfahren angewendet, bei denen lediglich der Rücken des Blattstapels mit Klebstoff bestrichen wird, wobei davon ausgegangen wird, dass der entsprechend niedrig viskose Klebstoff zwischen die Papierlagen einzudringen vermag. Die Wirkung wird bei Ausführungen im Rahmen eines solchen Verfahrens dadurch erhöht, dass der Blockrücken aufgerauht oder gezahnt wird, so dass eine grosse Aufnahmefläche für den Klebstoff geschaffen wird.
Es ist verständlich, dass alle diese Verfahren ähnlich wie das althergebrachte Binden mit Faden oder Klammern ebenfalls unzulänglich sind, denn das Arbeiten mit niedrig viskosen Klebstoffen und die mangelnde Sicherheit einer unerlässlichen höchsten Genauigkeit in Bezug auf das Aufstossen der Papierblätter zur Erreichung völlig gleicher Klebstoffantragbreiten für jedes Blatt bzw. zur gleich sicheren Benetzung jeder Blattkante mit Klebstoff bewirken leicht das Aufbrechen des Buches bei der Benutzung. Diese Umstände bedingten bisher die zögernde
Haltung erfahrener Buchbinder gegenüber faden- und klammerlosen Binden von Büchern und Blöcken, trotzdem die grundsätzlichen Vorteile anerkannt werden.
Die Erfindung soll die dem faden- und klammerlosen Bindeverfahren bisher noch anhaftenden Nachteile beseitigen, indem nicht lose Blätter am Rande miteinander verklebt werden, sondern die bei Fadenheftung bisher üblichen Vorbereitungshandlungen ungeändert beibehalten werden, nur dass die einzelnen zu Lagen zusammengetragenen Druckbögen nach ihrer Falzung nicht mehr geheftet werden, sondern lediglich zusammengepresst werden. Den Heftvorgang ersetzt der im Falzbereich gemäss der Erfindung aufgetragene sehr schmale Klebstreifen.
Die Bögen können auch beiderseitig im Falzbereich einen schmalen Klebstoffantrag erhalten, so dass die aufeinanderzulegenden Bögen im Falzbereich sich deckende Klebstreifen aufweisen.
Für die Bildung der schmalen Klebebahnen können gelöste Natur- oder Kunstkautschuke bzw. Kunstharze, Celluloseestermassen oder wasserlösliche Kleber oder Kombinationen daraus verwendet werden, die aber vornehmlich schnelltrocknend sein sollen, um einen zeitsparenden Fabrikationsgang zu sichern.
Insbesondere empfiehlt sich die Verwendung von selbstklebenden Aufträgen, und zwar hierbei vornehmlich von solchen, deren Lösungsmittelanteil sehr klein ist, also eine hochviskose Konsistenz besitzen.
Eine besonders geeignete Anordnung nach der Erfindung besteht darin, dass die Klebstoffantragvorrichtung aus einem den Klebstoff enthaltenden Behälter besteht, der im Bereiche des Papierbogens eine verhältnismässig schmale Austrittsöffnung besitzt, die zur Bildung der erwünschten Auftragstärke und des Auftragbildes, also des in der Breite beliebig wählbaren Falzklebstreifens, durch eine Schablone, deren Dicke der erwünschten Auftragstärke entspricht, abgedeckt wird. Diese zweckmässig aus einer Metallfolie gebildete Schablone wird entsprechend dem erwünschten Auftagsbild, das aus einer oder mehreren parallelen Klebbahnen bestehen kann, ausgeschnitten und um den mit der Klebstoffmasse gefüllten zweckmässig zylinderförmigen Auftragbehälter gespannt, derart, dass die Folienausschnittsstege den Behälterlängsschlitz rechtwinklig überdecken. Der Auftragbehälter liegt mit den nunmehr gebildeten Einzelschlitzen auf der zu kaschierenden Papierbahn oder den aufeinanderfolgenden einzelnen Bögen auf.
Die Klebstoffauftragung kann als Arbeitsgang innerhalb des Druckprozesses eingeschaltet werden, wodurch der sonst notwendige besondere Arbeitsgang für die Heftung ganz in Fortfall kommt. In diesem Sinne kann die Klebstoffauftragsvorrichtung vor den Druckwalzen einer Rotationsdruckmaschine angeordnet sein, so dass die von der Rolle ablaufende Papierbahn vor ihrer Bedruckung im Bereiche der künftigen Falze mit schmalen Klebebahnen versehen wird.
Falls mit Selbstklebern gearbeitet wird, wenn also Klebstreifen auf Klebstreifen zur Deckung kommen muss, werden erfindungsgemäss zwei sich gegenüberstehende Auftragsvorrichtungen vorgesehen, zwischen denen die Papierbahn oder die Papierbögen hindurchgehen, so dass diese dadurch beidseitig
Klebebahnen erhalten. In diesem Falle steht der Inhalt der unteren Auftragsvorrichtung, deren Antragschlitz nach oben gerichtet ist, unter Überdruck, beispielsweise dadurch, dass das Auftragsbehälterinnere mit einem hochliegenden Füllgefäss in ständiger Verbindung steht, so dass das Druckgefälle den für den Klebstoffantrag erforderlichen Druck erzeugt.
Die Erfindung ist sehr vielgestaltig anwendbar, und sie ermöglicht es, das bisher sicherste Verfahren für einwandfreie und dauerhafte Buchheftung, d. h. die Fadenheftung, durch eine einfache Klebetechnik zu ersetzen, wobei nicht nur das teure Fadenheften eingespart wird, sondern ein noch gleichmässigeres Halten der Bögen in den einzelnen Lagen und diese wiederum unter sich erreicht wird. Bei einem erfindungsgemäss hergestellten Buch, Heft oder einer Broschüre tritt auch nach langem und intensivem Gebrauch keine Markierung von Buchbrüchen ein, die bei Fadenheftung unvermeidlich ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand einiger Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen
Fig. 1: die Ansicht eines Bogens mit erfindungsgemäss aufgebrachten Klebstreifen im Falzbereich,
Fig. 2: eine Ansicht entsprechend Figur 1 mit Andeutung des Falzes,
Fig. 3: die schaubildliche Darstellung einer erfindungsgemäss vorbereiteten Lage,
Fig. 4: die schaubildliche Darstellung einer gefalzten
Lage entsprechend Figur 3,
Fig. 5: die Seitenansicht mehrerer erfindungsgemäss behandelter Lagen,
Fig. 6: die Fertigstellung eines Buches aus Lagen gemäss Figur 5,
Fig. 7: den Schnitt durch eine Klebstoffauftragvorrichtung,
Fig. 8 u. 9: die Vorder- und Rückansicht eines Druckbogens für die Herstellung einer aus 32 Seiten bestehenden Broschüre,
Fig. 10 u. 11: Ansichten entsprechend Figuren 8 und 9 mit erfindungsgemäss aufgebrachten durchgehenden Klebstreifen in dem Falzbereiche und
Fig. 12: das Schaubild einer fertig gefalzten und erfindungsgemäss vorbehandelten Broschüre vor der Kantenbeschneidung.
Unabhängig von der Grösse des bedruckten oder unbedruckten Bogens 1 gemäss Figur 1, der entsprechend Figur 2 entlang der gestrichelten Linie 2 gefalzt werden soll, wird im Bereiche des künftigen Falzes 2 ein schmaler Klebstoffstreifen 3 mittels beliebiger Auftragmittel, z. B. Tauchscheibe oder Antragwalze, aufgebracht. Normalerweise genügt eine Breite von 3 - 4 mm, so dass links und rechts vom Falz 3 ein Klebstreifen von 1 1/2 bis 2 mm Breite entsteht.
Beim Zusammentragen der einzelnen Bögen 1 entsprechend Figur 3 liegen die Klebstoffbahnen 3 genau untereinander, so dass nach erfolgter Falzung eine Lage 4 entsprechend Figur 4 entsteht, bei der alle Behälter 1 im Falzbereich fest miteinander verbunden sind.
Die einzelnen Lagen 4 werden entsprechend Figur 5 im Bereiche der Falzkanten 3 mit einem Klebstoffbelag 5 versehen und alsdann entsprechend dem Schema nach Figur 6 zwischen Klemmitteln 6 fest zusammengepresst, so dass sich die Lagen 4 zu einem Buch 7 verbinden.
Die Figuren 1 bis 6 stellen Schemata dar, bei denen Verzerrungen der tatsächlichen Verhältnisse unvermeidlich sind.
Wenn mit Selbstklebern gearbeitet wird, so tragen die Bögen 1 entsprechend den Klebstoffbahnen 3 auch auf der Rückseite an derselben Stelle entsprechende Klebstoffbahnen, so dass beim Zusammentragen der Bögen nach Figur 3 Klebbahn 3 auf Klebbahn 3 liegt.
Für die Auftragung des Klebstoffes eignet sich vornehmlich eine Antragvorrichtung nach Figur 7. Sie besteht aus dem Zylinder 8, in dem der Klebstoff 9 sich befindet, wobei die Nachfüllung aus dem Gefäss 10 über die Schlauchleitung 11 erfolgen kann. Der Zylinder 8 besitzt im untersten Bereich einen Längsschlitz 12, aus dem der Klebstoff 9 austreten kann. Eine dünne Schablone 13 verschliesst diesen Schlitz 12.
Die Schablone 13 besitzt Ausschnitte 14, deren Breite der erwünschten Breite der aufzutragenden Klebstoffbahn entspricht, beispielsweise 4 mm. Der mit Klebstoffstreifen zu belegende Bogen 1 wird unterhalb des von dem Schablonenschlitz 14 in Ein- oder Mehrzahl freigegebenen Zylinders 8 vorbeigeführt, so dass sich ein Antrag bildet, dessen Dicke der Dicke der Schablone 13 entspricht, beispielsweise 3/100 mm.
Soll der Bogen 1 auch auf der Rückseite eine oder mehrere Klebstoffbahnen 3 erhalten, so ist genau gegenüber dem Zylinder 8 ein weiterer Zylinder 8' angeordnet, wie in Fig. 7 angedeutet, der genau so beschaffen sein kann wie der Zylinder 8. Die Lagerung erfolgt lediglich so, dass der Schlitz 12' nach oben gerichtet ist. Demzufolge muss dafür gesorgt werden, dass der Klebstoff 9' stets das Innere des Zylinders 8' voll ausfüllt und unter Überdruck steht. Dies kann bequem dadurch erreicht werden, dass das Druckgefälle zwischen Zylinder 8' und Nachfüllbehälter 10 über die Schlauchleitung 11' hinweg ausgenutzt wird.
Die Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung und die sich hierbei ergebenden Vorteile sind am Beispiel einer zweiunddreissigseitigen Broschüre gemäss den Figuren 8 bis 12 veranschaulicht. Figur 8 zeigt die eine Seite und Figur 9 die andere Seite des nach der Falzung zweiunddrei- ßig Seiten ergebenden Druckbogens 1. Die künftigen Falze sind hierbei durch die senkrecht aufeinanderstehenden Linien 15 und 16 angedeutet. Der Druck der einzelnen Seite der künftigen Broschüre ist durch die Rechtecke 17 angedeutet. Die Zahlen an der linken bzw. rechten unteren Ecke jeder einzelnen künftigen Seite stellen die Seitenzahl dar.
In Figur 8 und 9 sind durch die Parallelstriche 18 diejenigen Falzbereiche angedeutet, die Klebstoffantrag erhalten müssen, um nach erfolgter Falzung des Gesamtbogens 1 entsprechend Figur 12 im Rücken 19 der fertigen Broschüre 20 eine Verklebung aller Seiten zu erreichen. Da es im Sinne der Erfindung äusserst einfach ist, die einzelnen, sämtliche Blätter der Broschüre 20 beinhaltenden Bögen 1 durch eine Antragvorrichtung entsprechend Figur 7 hindurchzuführen, wobei zwei parallele Klebstoffbahnen 21 und 22 bzw. 21' und 22' entsprechend Figur 10 und 11 entstehen, ist es vorteilhafter, diese durchgehenden Bahnen zu erzeugen, so dass eine erhöhte Klebwirkung erzeugt wird. Nach erfolgtem Aussenkantenschnitt ist die Broschüre fertig, wobei die einzelnen Blätter im Rückenbereich auf ganze Ausdehnung eine feste und untrennbare Verbindung miteinander besitzen.
Bei Anwendung der Erfindung beispielsweise für die Herstellung von Notizheften oder -Büchern tritt kein Herausfallen einzelner Blätter ein, auch wenn ein einzelnes Blatt herausgerissen wird. Bei Kassenbüchern bedeutet das Entfernen einzelner Blätter zwar keine Gefahr für den Zusammenhalt des
Buches; wohl ist aber die Entnahme einzelner Blätter klar erkennbar bzw. nachweisbar, da der Restteil des entfernten Blattes im schmalen Klebbahnbereich im Buch verbleibt.
Es ist verständlich, dass sich die Erfindung leicht im Zuge des Druckvorganges anwenden lässt, beispielsweise bei Rotationsdruck durch Führung des von der Rolle kommenden Bogens durch die Antragvorrichtung entsprechend Figur 7, bevor der Bogen die Druckwalze passiert, oder auch nach erfolgtem Druck, bevor der Bogen gefalzt und geschnitten wird.

Claims (10)

1.) Verfahren zur Herstellung von Broschüren und Büchern unter Vermeidung von Faden- oder Klammerheftung, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Druckbögen vor oder während der Falzung im Falzbereich mit einem schmalen Klebmittelauftrag versehen und die so behandelten Bögen zu Lagen gestapelt, gefalzt und alsdann gepresst werden, und dass ferner die Zusammenfassung mehrerer Lagen erforderlichenfalls dadurch bewirkt wird, dass diese an ihrer äusseren Falzkante einen schmalen Klebstoffantrag erhalten und die so behandelten Lagen aufeinandergelegt und zusammengepresst werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Bögen beiderseitig im Falzbereich einen schmalen Klebstoffantrag erhalten.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass für die Bildung der schmalen Klebebahnen gelöste Natur- oder Kunstkautschuke bzw. Kunstharze, Celluloseestermassen oder wasserlösliche Kleber oder Kombinationen daraus verwendet werden, die vornehmlich schnelltrocknend sind.
4.) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass selbstklebende Aufträge erzeugt werden, deren Lösungsmittelanteil sehr klein ist.
5.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Klebstoffantragvorrichtung aus einem den Klebstoff enthaltenden Behälter besteht, der im Bereiche des Papierbogens eine verhältnismässig schmale Austrittsöffnung aufweist, die zur Bildung der erwünschten Auftragsstärke und des Auftragbildes in der Breite beliebig wählbarer Falzklebstreifen durch eine Schablone abgedeckt ist, deren Dicke der erwünschten Auftragstärke entspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die aus einer Metallfolie gebildete Schablone entsprechend dem erwünschten Auftragsbild für eine oder mehrere parallele Klebbahnen ausgeschnitten und um den mit der Klebstoffmasse gefüllten zweckmässig zylinderförmigen Auftragbehälter gespannt ist, so dass die Folienausschnittstege den Behälterlängsschlitz rechtwinklig überdecken und dass ferner der Auftragbehälter mit den Einzelschlitzen auf der zu kaschierenden Papierbahn oder den aufeinanderfolgenden einzelnen Bögen aufliegt.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Klebstoffauftragung als Arbeitsgang innerhalb des Druckprozesses eingeschaltet wird.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Klebstoffauftragvorrichtung vor den Druckwalzen einer Rotationsdruckmaschine angeordnet ist, so dass die von der Rolle ablaufende Papierbahn vor ihrer Bedruckung im Bereiche der künftigen Falze mit schmalen Klebebahnen versehen wird.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich gegenüberstehende Auftragvorrichtungen vorgesehen sind, zwischen denen die Papierbahn oder die Papierböden hindurchgehen und dadurch beiderseitig Klebebahnen erhalten.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Inhalt der unteren Auftragvorrichtung, deren Antragschlitz nach oben gerichtet ist, unter Überdruck steht, beispielsweise dadurch, dass das Auftragbehälterinnere mit einem hochliegenden Füllgefäss in ständiger Verbindung steht, so dass das Druckgefälle den für den Klebstoffantrag erforderlichen Druck erzeugt.

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