DE591271C - Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen - Google Patents

Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen

Info

Publication number
DE591271C
DE591271C DESCH95588D DESC095588D DE591271C DE 591271 C DE591271 C DE 591271C DE SCH95588 D DESCH95588 D DE SCH95588D DE SC095588 D DESC095588 D DE SC095588D DE 591271 C DE591271 C DE 591271C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folded
fed
paper webs
pairs
cut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH95588D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG filed Critical Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority to DESCH95588D priority Critical patent/DE591271C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE591271C publication Critical patent/DE591271C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
    • B41F13/56Folding or cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Druckerzeugnissen, bei denen die vorzugsweise auf Rotationsdruckmaschinen hergestellten Druckschriften, Zeitungen oder Zeit-Schriften selbsttätig mit einem andersfarbigen oder in einem anderen Druckverfahren erstellten Umschlag versehen werden.
In bekannter Weise werden z. B.,die endlosen Bahnen einer Hochdruckmaschine und einer Tiefdruckmaschine zusammengeführt. Die bei diesem Verfahren hergestellten Erzeugnisse stellten im wesentlichen in sich gefalzte und mit einem besonderen Umschlag versehene Exemplare dar.
Da es sich für den Drucker als wünschenswert und notwendig erwiesen hat, beispielsweise zwei oder mehrere in sich längsgefalzte und aufeinandergelegte Einlagen mit einem einen oder auch mehrere Bogen umfassenden Umschlag zu versehen, hat man versucht, zwei Papierbahnen durch mit den Nasen einander zugewandte, seitlich versetzt angeordnete Trichter längszufalzen und die mit den Falzkanten einander berührenden oder nahe beisammenliegenden Bahnen mit einer oder mehreren ungefalzt zugeführten Bahnen gemeinsam über einen weiteren Trichter zu führen. Einerseits ist die Gefahr des Verlaufens der schon gefalzten Bahnen bei der Führung über den Trichter sehr groß, andererseits liegen bei dem so erstellten Produkt die einzelnen Teilhefte nur lose nebeneinander und können beim Durchblättern leicht herausfallen.
Um diese Nachteile zu beseitigen, bringt vorliegende Erfindung ein neues Verfahren, nach welchem durch die in sich längsgefalzten und in sich geklebten und paarweise mit einem Klebband verbundenen Teilhefte eine geschlossene Heftform erreicht wird.
Zwar ist es vor allem im Buchbindereigewerbe bekannt, z. B. die Bogensignatur oder auch das Inhaltsverzeichnis mit einem Vorsatzbogen zusammenzuheften, wobei der Vorsatzbogen von einer endlosen Rolle abgewickelt und gefalzt und nach dem von Hand erfolgten Auflegen der in sich gefalteten Bogensignatur geschnitten werden kann. Derartige Maschinen arbeiten jedoch nur absatzweise.
Bei einer anderen Einrichtung werden einzelne Stück für Stück auf einen Arbeitstisch aufgelegte Bogen an ihren Rändern mit einem durch Schlittenbewegung zickzackförmig um die einzelnen Bogen geführten endlosen Klebstreifen verbunden.
Bei ähnlichen Einrichtungen ist es auch bekanntgeworden, nebeneinandergelegte Bogen an ihren Rändern mit einem endlosen Klebstreifen zu verbinden, wobei wiederum die Weiterführung der Bogen und das Schneiden dessendlosen Streifens absatzweise erfolgt.
Ein Produkt aus mit dem Umschlag in sich geschachtelten Einlagen, dessen Teile untereinander fest verbunden sind, konnte bisher weder mit Hilfe von Einsteckmaschinen noch mittels gekuppelter Hoch- und Tiefdruckmaschinen 0. dgl. hergestellt werden.
Die vorliegende Erfindung bringt ein Verfahren zur Herstellung von Druckerzeugnissen auf Rotationsdruckmaschinen zum ausschließlichen Verarbeiten von endlosem Papier, bei 5. welchem die aus zwei oder mehreren je in sich längsgefalzten und aufeinandergelegten Einlagen und dem aus einem oder mehreren Bogen bestehenden Umschlag gefertigten Exemplare in einem einzigen Arbeitsgang mit dem
ίο < Drucken der Einlagenbahn hergestellt werden, wobei sowohl die einzelnen. Bogen der in sich längsgefalzten Einlagen aufeinander aufgeklebt als auch sämtliche Einlagen sowohl paarweise unter sich verbunden als auch gemeinsam mit dem Umschlag zusammengeheftet werden, so daß ein Produkt in geschlossener Heftform entr steht. Es werden die zunächst Rücken gegen Rücken liegend zusammengeführten und in sich längsgefalzten und geklebten oder gehefteten Einlagen paarweise durch von einer endlosen Bahn verarbeitete Klebstreifen verbunden und dann mit den ebenfalls von einer endlosen Bahn herbeigeführten Umschlagbogen zusammen" in der Längsmitte der Klebstreifen gefalzt und gegebenenfalls geheftet.
Vorzugsweise erfolgt das Aufbringen der endlosen Klebstreifen unmittelbar nach dem Längsfalz, worauf die beiden Bahnen gemeinsam quergeschnitten und die Abschnitte, einzeln oder aufeinandergelegt gesammelt, mit dem Umechlagbogen zusammengeführt und gemeinsam längsgefalzt werden.
Dieses Produkt in Heftform, bei dem in sich gefalzte Teilprodukte aufeinandergelegt sind, wird also in einem einzigen Arbeitsgang mit dem Drucken der Einlagenbahn erhalten. Jede Handarbeit für Falzen, Kleben oder Heften fällt weg. Ein Heratisfallen von Teilen des Heftes mit dem Umschlag ist durch das Ineinanderschachteln sämtlicher Teilprodukte verhindert. Ein Verlaufen einzelner Stränge auf den Trichtern ist ausgeschlossen.
Auch für die Herstellung sehr starker Produkte genügen nach vorliegender Erfindung schon drei endlose Bahnen, nämlich eine Einlagen-, eine Umschlag- und eine Klebstreifenbahn. . Trotzdem ist eine dem Drucker erwünschte, bisher unerreicht vielgestaltige Produktionsmöglichkeit erzielt; sowohl der Umschlag als auch die Einlagen können verschiedenste Stärken erhalten, oder auch mehrere bereits aus Umschlag und Einlagen bestehende Teilprodukte oder andere Gruppierungen können zu einem' einzigen Exemplar vereinigt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. i ein aufgeschlagenes Produkt mit ' einem Umschlagbogen und zwei je 4 Seiten umfassenden Einlagebogen, welche an ihren Rücken mittels Klebband verbunden sind,
Abb. 2 ein aufgeschlagenes Produkt aus einem 4 Bogen umfassenden Umschlag und zwei je 16 Seiten umfassenden, bereits je in sich längsgefalzten und geklebten Einlagen,
Abb. 3 ein aufgeschlagenes Produkt aus einem 4 Bogen umfassenden Umschlag und 4 paarweise aufeinandergelegten Einlagen zu je 16 Seiten,
Abb. 4 ein aufgeschlagenes Produkt mit einem Umschlagbogen und 4 paarweise daraufgelegten Einlagen zu je 4 Seiten, einem weiteren auf diese gelegten, nach Art des Umschlags hergestellten Bogen und 4 weiteren auf diesen aufgelegten Einlagen zu je 4 Seiten,
Abb. 5 Aufriß eines Maschinenaggregates mit den drei verschiedenen zugeführten endlosen Bahnen,
Abb. 6 Grundriß zu Abb. 5,
Abb. 7 Seitenriß der Trichteranordnung zu Abb. 5,
Abb. 8 Aufriß eines Maschinenaggregates mit zwei zugeführten Klebbandrollen,
Abb. 9 schematischer Grundriß der Papierbahnführung bei Anordnung von zwei nebeneinanderliegenden Trichtern,
Abb. 10 schematischer Seitenriß zu Abb. 9,
Abb. 11 bis 14 die Endprodukte entsprechend den nach Abb. 1 bis 4 zusammengeführten Bahnen in schematischer Darstellung.
Über die mit den Nasen einander zugekehrten Trichter 1 und 2 laufen beliebig viele Stränge, die von dem einen Maschinenaggregat 3, beispielsweise einer Hochdruckmaschine, kommen, um nach dem Trichterfalz mit einem Klebband 4 paarweise nebeneinander, d. h. Rücken an Rücken liegend, zusammengeklebt zu werden. Nach der Klebung, die durch das Aufdrücken des Klebbandes 4 erfolgt, laufen die Stränge gemeinsam durch das Schneidwerk 9, um dann als auf Bogenhöhe geschnittene Teilprodukte dem Sammelzylinder 5 zugeführt zu werden. Das Klebband 4 kommt von einer besonderen, z. B. schon gummierten Klebbandrolle oder einer gewöhnlichen Rolle, deren Streifen durch ein Kleb werk 10 geführt werden muß. Die Trichter 1 und 2, die mit den Trichternasen sich zugewandt sind, können beliebig zueinander verstellt werden.
Die Verstellung, die sowohl gegeneinander n0 als auch seitlich und auch während des Betriebes erfolgen kann, hat folgende wesentliche Vorteile: Die Abstände zwischen den Falzkanten der einzelnen Produkte können beliebig gestaltet werden, und das Einziehen der einzelnen Papierstränge wird erleichtert, besonders aber kann der Rückenabstand der Einlagen sofort auf das richtige Maß gebracht werden, was für das gute Gelingen des Messerfalzes von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Ein Tiefdruckstrang oder eine andersfarbige Bahn 6 kommt beispielsweise von einer vor-
gedruckten und wieder abgewickelten Papierbahn oder direkt von einem besonderen Maschinenaggregat, läuft durch das Schneidwerk 7, dann evtl. durch den Sammler 8, um auf dem Vereinigungszylinder 5 mit den Hochdruckprodukten zusammenzulaufen.
Entsprechend der Produktionsart kann nach Abb. 8 der Tiefdruckstrang 6 statt durch das Schneidwerk 7 usw. auch direkt durch das
to Schneidwerk 9 der Textmaschine und dann mit dem Hochdruckprodukt zusammen geschnitten und auf den Sammelzylinder 5 geführt werden.
Nachdem die Tief- und Hochdruckprodukte
auf dem Sammelzylinder vereinigt sind, werden sie in den Falzapparat 13 geführt, wo sie gefalzt und als fertiges Produkt ausgelegt werden. Hierbei hat das die Rücken an Rücken liegend geführten Einlagen zusammenhaltende Klebband noch den großen Vorteil, daß das Gesamtprodukt in der Falznaht mittels Heftapparats 12 geheftet und dann einwandfrei längsgefalzt werden kann, um ein in sich vollkommen geschlossenes Ganzes darzustellen.
Die beispielsweise den Tiefdruckstrang liefernde Maschine kann sowohl parallel, senkrecht oder in einer anderen beliebigen Stellung zur Textmaschine angeordnet sein. Die Umschlagseiten selbst werden je nach der erforderlichen Produktstärke einfach oder gesammelt und dementsprechend mit halber, ganzer oder einer anderen Geschwindigkeit dem Vereinigungszylinder zugeführt.
Das Zusammenkleben der Rücken an Rücken liegenden Produkte kann sowohl ein- wie auch zweiseitig erfolgen; im letzteren Falle wäre noch 'eine zweite Klebbandrolle vorzusehen, wie es in Abb. 8 durch Klebbandrolle 11 und ua veranschaulicht ist.
Außer der im vorstehenden angeführten Trichterstellung ist auch bei der allgemein bekannten Anordnung zweier nebeneinanderliegender Trichter ein Zusammenführen der einzelnen längsgefalzten Stränge in der Art möglich,, daß die beiden zunächst parallel neberieinanderlaufenden Stränge so um je 90 ° gewendet werden, daß sie, in einer Ebene liegend, mit dem Rücken sich zugewandt sind.
In Abb. 9 und 10 ist in schematischer Darstellung eine beispielsweise Papierbahnführung bei zwei nebeneinander angeordneten Trichtern wiedergegeben. Der von dem Trichter 2 kommende Strang wird über eine Wendestange 18 den Leitwalzen 20 und 21 zugeführt und gelangt hierauf über eine zweite Wendestange 19.
Bei seiner Weiterführung liegt er nunmehr in einer Ebene neben dem von dem Trichter 1 kommenden gefalzten Strang, wobei die beiden Falzrücken nebeneinanderlaufen. Hierauf kann die Vereinigung mit den von der Umschlag-
δο bahn 6 kommenden Bogen erfolgen.
Auch ist es empfehlenswert, das Klebband nicht auf die ganze· Bogenhöhe anzukleben, um die Schneidwerke vor Klebstoff zu schützen.
Die vielgestaltige Produktionsmöglichkeit nach vorliegendem Verfahren ist in den Abb. 1 bis 4 angedeutet. Sämtliche Gesamtprodukte sind aufgeschlagen gezeichnet und erhalten ihren Falz in der Längsmitte der .Klebstreifen, nachdem Umschlag und Einlagen in der Falznaht in vorteilhafter Weise derart geheftet werden, daß sie ein vollkommen in sich geschlossenes Heft ergeben.
Beispielsweise zur Herstellung des Produktes nach Abb. 4 werden von der Hochdruckmaschine zwei Teilstränge herbeigeführt, von denen der eine über den Trichter 1, der andere über den Trichter 2 läuft. Die nach den Trichtern bereits längsgefalzten, Rücken an Rücken zusammengeführten, am Rücken mit einem Klebband 4 geklebten Stränge werden nun einem Schneidwerk 9 zugeleitet, auf Bogenhöhe geschnitten und dann dem Sammelzylinder 5 zugeführt, um dort mit dem nächst nachlaufenden Hochdruckteilprodukt und einem Tiefdruckbogen vereinigt zu werden. · Der eben erwähnte Tiefdruckbogen entsteht aus dem mit halber Geschwindigkeit laufenden Tiefdruckstrang 6, indem er im Schneidwerk 7 zu Bogen verarbeitet wird, die dem Sammler 5 zugeführt werden. Die Hochdruckteilprodukte 14 und der Tiefdruckbogen 15 verbleiben noch weiter auf dem Sammelzylinder 5, bis aus der Textmaschine noch ein weiteres Hochdruckteilprodukt 16 in der vorhergehend beschriebenen Exemplarstärke und noch einmal ein Tiefdruckbogen 17 hinzugeführt ist. Dieses Sammelprodukt wird nun dem Falzapparat zugeführt, um längsgefalzt zu werden; nach Bedarf kann das Gesamtprodukt vor dem Falz in der Längsnaht geheftet werden.
Für die Herstellung des das ganze Produkt in sich fest verschachtelnden Längsfalzes wird nach vorliegender ■ Erfindung nicht, ein Trichter-, sondern ein Messerfalzer verwendet, bei dem die Falzkante nicht vom unteren zum oberen Ende des Druckerzeugnisses fortschreitend entsteht, sondern mit einem einzigen Schlag, so daß das Falzorgan gleichzeitig die ganze Falzkante berührt. Dadurch wird ^.vermieden, daß die frisch aufgeklebten Haltestreifen, von dem einen Ende beginnend, losgelöst werden. Sie nehmen vielmehr die Falzspannung auf ihrer ganzen Länge gleichmäßig verteilt auf.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen, derart, daß unmittelbar anschließend an den Druckvorgang die in den oder in die Umschlag-
    bogen einzufalzenden, bereits vorher längsgefalzten, aber nicht quergeschnittenen Lagen Rücken gegen Rücken liegend und zusammen mit den mit ihnen vereinigten ungefalzten Umschlagbahnen der gemeinsamen, letzten Falzstelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in sich längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten Papierbahnen vor dem Zusammenführen mit den aus der endlosen Umschlagbahn geschnittenen, ungefalzten Umschlagbogen paarweise durch endlos zugeführte und aufgelegte Klebstreifen o. dgl. verbunden, sodann unabhängig von der für sich zerschnittenen Umschlagbahn geschnitten und nach dem erfolgten Zusammenführen mit den Umschlagbogen in der Längsmitte der Klebstreifen gemeinsam geheftet und gefalzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten und paarweise durch einen Klebstreifen miteinander verbundenen Papierbahnen abgetrennten Einlagenabschnitte vor dem Zusammenführen mit den Umschlagbogen zu zweien oder mehreren aufeinandergelegt gesammelt werden.
  3. 3. Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen, derart, daß unmittelbar anschließend an den Druckvorgang die in den oder in die Umschlagbogen einzufalzenden, bereits vorher längsgefalzten, aber nicht quergeschnittenen Lagen Rücken gegen Rücken liegend und zusammen mit den mit ihnen vereinigten ungefalzten Umschlagbahnen der gemeinsamen, letzten Falzstelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in sich längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten Papierbahnen zuerst paarweise durch endlos zugeführte und aufgelegte Klebstreifen o. dgl. verbunden, sodann mit der ungefalzten Umschlagbahn vereinigt (Abb. 8), anschließend mit dieser gemeinsam geschnitten und gesammelt und darauf gemeinsam in der Längsmitte dei Klebstreifen geheftet und gefalzt werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach den in bekannter Weise paarweise angeordneten und vorzugsweise mit den Nasen einander zugekehrten Trichtern Vereinigungswalzen vorgesehen sind, welche die längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten Einlagenpapierbahnen paarweise durch endlos zugeführte Klebstreifen (4) o. dgl. verbinden und einem Schneidwerk (9) zuführen, dem in an sich bekannter Weise ein als Vereinigungszylinder ausgebildeter Sammler (5) von 11Z2 fächern Schneidzylinderdurchmesser zugeordnet ist, während für die Umschlagbahn (6) ein an sich bekanntes Schneidwerk (7) für beispielsweise ganze oder halbe Fördergeschwindigkeit mit einem anschließenden Sammelzylinder (8) von Schneidzylinder durchmesser angeordnet ist, wobei die Umschlagbahn entweder erst durch das ihr zugeordnete Schneidwerk (7, 8) und dann zum Vereinigungszylinder (5, Abb. 5) oder unmittelbar dem der Einlagenbahn zugeordneten Schneidwerk (9, Abb. 8) zugeführt werden kann.
  5. 5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise mit den Nasen einander zugewandten Trichter zum Vorfalzen der Einlagenbahn sowohl gegeneinander verstellt als auch seitlich versetzt angeordnet werden können, um den Abstand der Rücken gegen Rücken liegenden Einlagen auch während des Betriebes regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH95588D 1931-10-08 1931-10-08 Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen Expired DE591271C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH95588D DE591271C (de) 1931-10-08 1931-10-08 Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH95588D DE591271C (de) 1931-10-08 1931-10-08 Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE591271C true DE591271C (de) 1934-01-19

Family

ID=7445669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH95588D Expired DE591271C (de) 1931-10-08 1931-10-08 Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE591271C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016212087A1 (de) 2016-07-04 2018-01-04 Heidelberger Druckmaschinen Ag Automatisiertes Falzverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016212087A1 (de) 2016-07-04 2018-01-04 Heidelberger Druckmaschinen Ag Automatisiertes Falzverfahren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1733988B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zeitungen
DE2517000C2 (de) Falzapparat für quer- und längsgefalzte oder nur längsgefalzte Produkte
EP2145773B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mehrblättrigen, gefalzten Druckereierzeugnissen, insbesondere Zeitschriften und Broschüren
EP2177465B1 (de) Falzapparat und Falzverfahren
DE2558049A1 (de) Verfahren zur herstellung eines druckproduktes und rotationsdruckmaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE102004058493B4 (de) Verfahren zur Produktion eines Druckerzeugnisses mit mehreren Büchern
DE3016573A1 (de) Verfahren zur herstellung einer mehrseitien einlage in einer druckschrift aus einer fortlaufend nachgefuehrten materialbahn
EP2776252B1 (de) Verfahren zum herstellen von aus mindestens drei teilprodukten bestehenden druckprodukten
DE591271C (de) Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen
EP2165847B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Druckerzeugnissen
DE1932967C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Haftbindemappen
DE3312931C2 (de) Verfahren zur Herstellung von wenigstens sechzehn Seiten aufweisenden Broschüren aus einem Bogen
DE102015202379B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Druckproduktes
DE102014205938B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Druckproduktes in einer Druckmaschine
DE3305760C2 (de)
DE1107640B (de) Verfahren zum fortlaufenden Herstellen von fertigen Heften, ausgehend von im Rotationsverfahren bedruckten Papierrollen
DE3332715C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Abschlußblättern
DE102014201548B4 (de) Verfahren und Rollendruckmaschine zur Herstellung eines Druckproduktes
DE1952111C3 (de) Vorrichtung zum Falten, Schneiden und Herstellen von dünnen Buchern oder Heften aus dünnem oder flexiblem Material, wie Papier od dgl
DE19635570C1 (de) Verfahren zur Herstellung von sechzehn Seiten aufweisenden Broschüren aus einem Bogen
DE446108C (de) Rotationsdruckmaschine fuer Endlos-Triplikat-Durchschreibebuecher
DE3723814C2 (de)
DE1411022C (de) Verfahren zum Zusammenfügen vorge druckter Bahnen zu einem Druckerzeugnis
EP1954497A1 (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung von druckprodukten
DE3323842A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum zusammenlegen, heften und falzen von zeitungen, heften, zeitschriften od.dgl.