DE591271C - Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen - Google Patents
Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten PapierbahnenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Druckerzeugnissen, bei denen die
vorzugsweise auf Rotationsdruckmaschinen hergestellten Druckschriften, Zeitungen oder Zeit-Schriften
selbsttätig mit einem andersfarbigen oder in einem anderen Druckverfahren erstellten
Umschlag versehen werden.
In bekannter Weise werden z. B.,die endlosen Bahnen einer Hochdruckmaschine und einer
Tiefdruckmaschine zusammengeführt. Die bei diesem Verfahren hergestellten Erzeugnisse
stellten im wesentlichen in sich gefalzte und mit einem besonderen Umschlag versehene Exemplare
dar.
Da es sich für den Drucker als wünschenswert und notwendig erwiesen hat, beispielsweise
zwei oder mehrere in sich längsgefalzte und aufeinandergelegte Einlagen mit einem einen
oder auch mehrere Bogen umfassenden Umschlag zu versehen, hat man versucht, zwei
Papierbahnen durch mit den Nasen einander zugewandte, seitlich versetzt angeordnete Trichter
längszufalzen und die mit den Falzkanten einander berührenden oder nahe beisammenliegenden
Bahnen mit einer oder mehreren ungefalzt zugeführten Bahnen gemeinsam über einen weiteren Trichter zu führen. Einerseits
ist die Gefahr des Verlaufens der schon gefalzten Bahnen bei der Führung über den Trichter sehr
groß, andererseits liegen bei dem so erstellten Produkt die einzelnen Teilhefte nur lose nebeneinander
und können beim Durchblättern leicht herausfallen.
Um diese Nachteile zu beseitigen, bringt vorliegende Erfindung ein neues Verfahren,
nach welchem durch die in sich längsgefalzten und in sich geklebten und paarweise mit einem
Klebband verbundenen Teilhefte eine geschlossene Heftform erreicht wird.
Zwar ist es vor allem im Buchbindereigewerbe bekannt, z. B. die Bogensignatur oder auch das
Inhaltsverzeichnis mit einem Vorsatzbogen zusammenzuheften, wobei der Vorsatzbogen von
einer endlosen Rolle abgewickelt und gefalzt und nach dem von Hand erfolgten Auflegen der
in sich gefalteten Bogensignatur geschnitten werden kann. Derartige Maschinen arbeiten
jedoch nur absatzweise.
Bei einer anderen Einrichtung werden einzelne Stück für Stück auf einen Arbeitstisch aufgelegte
Bogen an ihren Rändern mit einem durch Schlittenbewegung zickzackförmig um die einzelnen Bogen geführten endlosen Klebstreifen
verbunden.
Bei ähnlichen Einrichtungen ist es auch bekanntgeworden,
nebeneinandergelegte Bogen an ihren Rändern mit einem endlosen Klebstreifen zu verbinden, wobei wiederum die
Weiterführung der Bogen und das Schneiden dessendlosen Streifens absatzweise erfolgt.
Ein Produkt aus mit dem Umschlag in sich geschachtelten Einlagen, dessen Teile untereinander
fest verbunden sind, konnte bisher weder mit Hilfe von Einsteckmaschinen noch mittels gekuppelter Hoch- und Tiefdruckmaschinen
0. dgl. hergestellt werden.
Die vorliegende Erfindung bringt ein Verfahren zur Herstellung von Druckerzeugnissen
auf Rotationsdruckmaschinen zum ausschließlichen Verarbeiten von endlosem Papier, bei
5. welchem die aus zwei oder mehreren je in sich längsgefalzten und aufeinandergelegten Einlagen
und dem aus einem oder mehreren Bogen bestehenden Umschlag gefertigten Exemplare
in einem einzigen Arbeitsgang mit dem
ίο < Drucken der Einlagenbahn hergestellt werden,
wobei sowohl die einzelnen. Bogen der in sich längsgefalzten Einlagen aufeinander aufgeklebt
als auch sämtliche Einlagen sowohl paarweise unter sich verbunden als auch gemeinsam mit
dem Umschlag zusammengeheftet werden, so daß ein Produkt in geschlossener Heftform entr
steht. Es werden die zunächst Rücken gegen Rücken liegend zusammengeführten und in
sich längsgefalzten und geklebten oder gehefteten Einlagen paarweise durch von einer
endlosen Bahn verarbeitete Klebstreifen verbunden und dann mit den ebenfalls von einer
endlosen Bahn herbeigeführten Umschlagbogen zusammen" in der Längsmitte der Klebstreifen
gefalzt und gegebenenfalls geheftet.
Vorzugsweise erfolgt das Aufbringen der endlosen Klebstreifen unmittelbar nach dem Längsfalz,
worauf die beiden Bahnen gemeinsam quergeschnitten und die Abschnitte, einzeln oder aufeinandergelegt gesammelt, mit dem
Umechlagbogen zusammengeführt und gemeinsam längsgefalzt werden.
Dieses Produkt in Heftform, bei dem in sich gefalzte Teilprodukte aufeinandergelegt sind,
wird also in einem einzigen Arbeitsgang mit dem Drucken der Einlagenbahn erhalten. Jede
Handarbeit für Falzen, Kleben oder Heften fällt weg. Ein Heratisfallen von Teilen des Heftes
mit dem Umschlag ist durch das Ineinanderschachteln sämtlicher Teilprodukte verhindert.
Ein Verlaufen einzelner Stränge auf den Trichtern ist ausgeschlossen.
Auch für die Herstellung sehr starker Produkte genügen nach vorliegender Erfindung
schon drei endlose Bahnen, nämlich eine Einlagen-, eine Umschlag- und eine Klebstreifenbahn.
. Trotzdem ist eine dem Drucker erwünschte, bisher unerreicht vielgestaltige Produktionsmöglichkeit
erzielt; sowohl der Umschlag als auch die Einlagen können verschiedenste Stärken erhalten, oder auch mehrere
bereits aus Umschlag und Einlagen bestehende Teilprodukte oder andere Gruppierungen können
zu einem' einzigen Exemplar vereinigt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise
veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. i ein aufgeschlagenes Produkt mit ' einem Umschlagbogen und zwei je 4 Seiten
umfassenden Einlagebogen, welche an ihren Rücken mittels Klebband verbunden sind,
Abb. 2 ein aufgeschlagenes Produkt aus einem 4 Bogen umfassenden Umschlag und
zwei je 16 Seiten umfassenden, bereits je in sich längsgefalzten und geklebten Einlagen,
Abb. 3 ein aufgeschlagenes Produkt aus einem 4 Bogen umfassenden Umschlag und
4 paarweise aufeinandergelegten Einlagen zu je 16 Seiten,
Abb. 4 ein aufgeschlagenes Produkt mit einem Umschlagbogen und 4 paarweise daraufgelegten
Einlagen zu je 4 Seiten, einem weiteren auf diese gelegten, nach Art des Umschlags
hergestellten Bogen und 4 weiteren auf diesen aufgelegten Einlagen zu je 4 Seiten,
Abb. 5 Aufriß eines Maschinenaggregates mit den drei verschiedenen zugeführten endlosen
Bahnen,
Abb. 6 Grundriß zu Abb. 5,
Abb. 7 Seitenriß der Trichteranordnung zu Abb. 5,
Abb. 8 Aufriß eines Maschinenaggregates mit zwei zugeführten Klebbandrollen,
Abb. 9 schematischer Grundriß der Papierbahnführung bei Anordnung von zwei nebeneinanderliegenden
Trichtern,
Abb. 10 schematischer Seitenriß zu Abb. 9,
Abb. 11 bis 14 die Endprodukte entsprechend
den nach Abb. 1 bis 4 zusammengeführten Bahnen in schematischer Darstellung.
Über die mit den Nasen einander zugekehrten Trichter 1 und 2 laufen beliebig viele Stränge,
die von dem einen Maschinenaggregat 3, beispielsweise einer Hochdruckmaschine, kommen,
um nach dem Trichterfalz mit einem Klebband 4 paarweise nebeneinander, d. h. Rücken an
Rücken liegend, zusammengeklebt zu werden. Nach der Klebung, die durch das Aufdrücken
des Klebbandes 4 erfolgt, laufen die Stränge gemeinsam durch das Schneidwerk 9, um dann
als auf Bogenhöhe geschnittene Teilprodukte dem Sammelzylinder 5 zugeführt zu werden.
Das Klebband 4 kommt von einer besonderen, z. B. schon gummierten Klebbandrolle oder
einer gewöhnlichen Rolle, deren Streifen durch ein Kleb werk 10 geführt werden muß. Die
Trichter 1 und 2, die mit den Trichternasen sich zugewandt sind, können beliebig zueinander
verstellt werden.
Die Verstellung, die sowohl gegeneinander n0
als auch seitlich und auch während des Betriebes erfolgen kann, hat folgende wesentliche
Vorteile: Die Abstände zwischen den Falzkanten der einzelnen Produkte können beliebig
gestaltet werden, und das Einziehen der einzelnen Papierstränge wird erleichtert, besonders aber
kann der Rückenabstand der Einlagen sofort auf das richtige Maß gebracht werden, was für
das gute Gelingen des Messerfalzes von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Ein Tiefdruckstrang oder eine andersfarbige Bahn 6 kommt beispielsweise von einer vor-
gedruckten und wieder abgewickelten Papierbahn oder direkt von einem besonderen Maschinenaggregat,
läuft durch das Schneidwerk 7, dann evtl. durch den Sammler 8, um auf dem
Vereinigungszylinder 5 mit den Hochdruckprodukten zusammenzulaufen.
Entsprechend der Produktionsart kann nach Abb. 8 der Tiefdruckstrang 6 statt durch das
Schneidwerk 7 usw. auch direkt durch das
to Schneidwerk 9 der Textmaschine und dann mit dem Hochdruckprodukt zusammen geschnitten
und auf den Sammelzylinder 5 geführt werden.
Nachdem die Tief- und Hochdruckprodukte
auf dem Sammelzylinder vereinigt sind, werden sie in den Falzapparat 13 geführt, wo sie gefalzt
und als fertiges Produkt ausgelegt werden. Hierbei hat das die Rücken an Rücken liegend
geführten Einlagen zusammenhaltende Klebband noch den großen Vorteil, daß das Gesamtprodukt
in der Falznaht mittels Heftapparats 12 geheftet und dann einwandfrei längsgefalzt
werden kann, um ein in sich vollkommen geschlossenes Ganzes darzustellen.
Die beispielsweise den Tiefdruckstrang liefernde Maschine kann sowohl parallel, senkrecht
oder in einer anderen beliebigen Stellung zur Textmaschine angeordnet sein. Die Umschlagseiten
selbst werden je nach der erforderlichen Produktstärke einfach oder gesammelt und dementsprechend mit halber, ganzer oder
einer anderen Geschwindigkeit dem Vereinigungszylinder zugeführt.
Das Zusammenkleben der Rücken an Rücken liegenden Produkte kann sowohl ein- wie auch
zweiseitig erfolgen; im letzteren Falle wäre noch 'eine zweite Klebbandrolle vorzusehen, wie es
in Abb. 8 durch Klebbandrolle 11 und ua veranschaulicht
ist.
Außer der im vorstehenden angeführten Trichterstellung ist auch bei der allgemein bekannten Anordnung zweier nebeneinanderliegender Trichter ein Zusammenführen der einzelnen längsgefalzten Stränge in der Art möglich,, daß die beiden zunächst parallel neberieinanderlaufenden Stränge so um je 90 ° gewendet werden, daß sie, in einer Ebene liegend, mit dem Rücken sich zugewandt sind.
Außer der im vorstehenden angeführten Trichterstellung ist auch bei der allgemein bekannten Anordnung zweier nebeneinanderliegender Trichter ein Zusammenführen der einzelnen längsgefalzten Stränge in der Art möglich,, daß die beiden zunächst parallel neberieinanderlaufenden Stränge so um je 90 ° gewendet werden, daß sie, in einer Ebene liegend, mit dem Rücken sich zugewandt sind.
In Abb. 9 und 10 ist in schematischer Darstellung
eine beispielsweise Papierbahnführung bei zwei nebeneinander angeordneten Trichtern
wiedergegeben. Der von dem Trichter 2 kommende Strang wird über eine Wendestange 18
den Leitwalzen 20 und 21 zugeführt und gelangt hierauf über eine zweite Wendestange 19.
Bei seiner Weiterführung liegt er nunmehr in einer Ebene neben dem von dem Trichter 1
kommenden gefalzten Strang, wobei die beiden Falzrücken nebeneinanderlaufen. Hierauf kann
die Vereinigung mit den von der Umschlag-
δο bahn 6 kommenden Bogen erfolgen.
Auch ist es empfehlenswert, das Klebband nicht auf die ganze· Bogenhöhe anzukleben, um
die Schneidwerke vor Klebstoff zu schützen.
Die vielgestaltige Produktionsmöglichkeit nach vorliegendem Verfahren ist in den Abb. 1
bis 4 angedeutet. Sämtliche Gesamtprodukte sind aufgeschlagen gezeichnet und erhalten
ihren Falz in der Längsmitte der .Klebstreifen, nachdem Umschlag und Einlagen in der Falznaht
in vorteilhafter Weise derart geheftet werden, daß sie ein vollkommen in sich geschlossenes
Heft ergeben.
Beispielsweise zur Herstellung des Produktes nach Abb. 4 werden von der Hochdruckmaschine
zwei Teilstränge herbeigeführt, von denen der eine über den Trichter 1, der andere
über den Trichter 2 läuft. Die nach den Trichtern bereits längsgefalzten, Rücken an Rücken
zusammengeführten, am Rücken mit einem Klebband 4 geklebten Stränge werden nun einem Schneidwerk 9 zugeleitet, auf Bogenhöhe
geschnitten und dann dem Sammelzylinder 5 zugeführt, um dort mit dem nächst nachlaufenden Hochdruckteilprodukt und einem
Tiefdruckbogen vereinigt zu werden. · Der eben erwähnte Tiefdruckbogen entsteht aus dem mit
halber Geschwindigkeit laufenden Tiefdruckstrang 6, indem er im Schneidwerk 7 zu Bogen
verarbeitet wird, die dem Sammler 5 zugeführt werden. Die Hochdruckteilprodukte 14 und
der Tiefdruckbogen 15 verbleiben noch weiter auf dem Sammelzylinder 5, bis aus der Textmaschine
noch ein weiteres Hochdruckteilprodukt 16 in der vorhergehend beschriebenen
Exemplarstärke und noch einmal ein Tiefdruckbogen 17 hinzugeführt ist. Dieses Sammelprodukt
wird nun dem Falzapparat zugeführt, um längsgefalzt zu werden; nach Bedarf kann das Gesamtprodukt vor dem Falz in der Längsnaht
geheftet werden.
Für die Herstellung des das ganze Produkt in sich fest verschachtelnden Längsfalzes wird
nach vorliegender ■ Erfindung nicht, ein Trichter-, sondern ein Messerfalzer verwendet, bei
dem die Falzkante nicht vom unteren zum oberen Ende des Druckerzeugnisses fortschreitend
entsteht, sondern mit einem einzigen Schlag, so daß das Falzorgan gleichzeitig die
ganze Falzkante berührt. Dadurch wird ^.vermieden, daß die frisch aufgeklebten Haltestreifen,
von dem einen Ende beginnend, losgelöst werden. Sie nehmen vielmehr die Falzspannung
auf ihrer ganzen Länge gleichmäßig verteilt auf.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen, derart, daß unmittelbar anschließend an den Druckvorgang die in den oder in die Umschlag-bogen einzufalzenden, bereits vorher längsgefalzten, aber nicht quergeschnittenen Lagen Rücken gegen Rücken liegend und zusammen mit den mit ihnen vereinigten ungefalzten Umschlagbahnen der gemeinsamen, letzten Falzstelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in sich längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten Papierbahnen vor dem Zusammenführen mit den aus der endlosen Umschlagbahn geschnittenen, ungefalzten Umschlagbogen paarweise durch endlos zugeführte und aufgelegte Klebstreifen o. dgl. verbunden, sodann unabhängig von der für sich zerschnittenen Umschlagbahn geschnitten und nach dem erfolgten Zusammenführen mit den Umschlagbogen in der Längsmitte der Klebstreifen gemeinsam geheftet und gefalzt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten und paarweise durch einen Klebstreifen miteinander verbundenen Papierbahnen abgetrennten Einlagenabschnitte vor dem Zusammenführen mit den Umschlagbogen zu zweien oder mehreren aufeinandergelegt gesammelt werden.
- 3. Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen, derart, daß unmittelbar anschließend an den Druckvorgang die in den oder in die Umschlagbogen einzufalzenden, bereits vorher längsgefalzten, aber nicht quergeschnittenen Lagen Rücken gegen Rücken liegend und zusammen mit den mit ihnen vereinigten ungefalzten Umschlagbahnen der gemeinsamen, letzten Falzstelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in sich längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten Papierbahnen zuerst paarweise durch endlos zugeführte und aufgelegte Klebstreifen o. dgl. verbunden, sodann mit der ungefalzten Umschlagbahn vereinigt (Abb. 8), anschließend mit dieser gemeinsam geschnitten und gesammelt und darauf gemeinsam in der Längsmitte dei Klebstreifen geheftet und gefalzt werden.
- 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach den in bekannter Weise paarweise angeordneten und vorzugsweise mit den Nasen einander zugekehrten Trichtern Vereinigungswalzen vorgesehen sind, welche die längsgefalzten, Rücken gegen Rücken liegend zugeführten Einlagenpapierbahnen paarweise durch endlos zugeführte Klebstreifen (4) o. dgl. verbinden und einem Schneidwerk (9) zuführen, dem in an sich bekannter Weise ein als Vereinigungszylinder ausgebildeter Sammler (5) von 11Z2 fächern Schneidzylinderdurchmesser zugeordnet ist, während für die Umschlagbahn (6) ein an sich bekanntes Schneidwerk (7) für beispielsweise ganze oder halbe Fördergeschwindigkeit mit einem anschließenden Sammelzylinder (8) von Schneidzylinder durchmesser angeordnet ist, wobei die Umschlagbahn entweder erst durch das ihr zugeordnete Schneidwerk (7, 8) und dann zum Vereinigungszylinder (5, Abb. 5) oder unmittelbar dem der Einlagenbahn zugeordneten Schneidwerk (9, Abb. 8) zugeführt werden kann.
- 5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise mit den Nasen einander zugewandten Trichter zum Vorfalzen der Einlagenbahn sowohl gegeneinander verstellt als auch seitlich versetzt angeordnet werden können, um den Abstand der Rücken gegen Rücken liegenden Einlagen auch während des Betriebes regeln zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH95588D DE591271C (de) | 1931-10-08 | 1931-10-08 | Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH95588D DE591271C (de) | 1931-10-08 | 1931-10-08 | Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE591271C true DE591271C (de) | 1934-01-19 |
Family
ID=7445669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH95588D Expired DE591271C (de) | 1931-10-08 | 1931-10-08 | Verfahren zum Ineinanderfalzen von aus verschiedenen Druckwerken kommenden endlosen, bedruckten Papierbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE591271C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016212087A1 (de) | 2016-07-04 | 2018-01-04 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Automatisiertes Falzverfahren |
-
1931
- 1931-10-08 DE DESCH95588D patent/DE591271C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016212087A1 (de) | 2016-07-04 | 2018-01-04 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Automatisiertes Falzverfahren |
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