DEP0044495DA - Verfahren zur Behandlung von Eisenpulver. - Google Patents
Verfahren zur Behandlung von Eisenpulver.Info
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Description
Höganäe-Billesholms Aktiebolag* Ass ρ 44495 YIa/48dD
Höganäs/ Schweden«,
PA299636—45.50
Patentanmel dun
Yerf alaren zur Behandlung Ton Eisenpulver*·
Beim &ebrauch von Eisenpulver für verschiedene metallurgische
Zwecke ist es schon seit langem bekannt t
daß schon, sehr geringe Mengen von Yerunreinigungen,,,
sowohl auf die Herstellung von Gegenständen als auch auf deren praktische Verwendbarkeit einen ungünstigen
Sinfluß haben* Sine sehr unwillkommene Verunreinigung dieser Art ist die Kieselsäure, die bereits in einer
!enge von einigen. Zehnteln eines Prozentes sich in der Abnutzung der ?reßwerkseuge bemerkbar macht. Sie
macht darüber hinaus das Eisenpulver für gewisse5 sehr
wichtige Zwecke völlig unbrauchbar, s.S. für die Herstellung
von sogenannten selbstschmierenden Lagern. Dies ist darauf zinvoksuführeix, daß die Hauptmenge
der Kieselsäure als Quarz in Form von kleinen scharfkantigen Seilchen auftritt, die die "Werkzeuge und die
in einem Lager laufende Welle stark abnutsen.
Die vorliegende Erfindimg bezweckt ein Terfahren sur
vollständigen ©der teilweisen Entfernung des Quarzes. Sie ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß
öas Eisenpulver* gegebenenfalls nach irgendeiner anderen
Vorbehandlungj z.B. nach Reduktion mit Wasserstoff,
einem Intlaugungsprozeß mit !Fluorwasserstoffsäure
unterworfenj darauf mit Wasser gewaschen und in einer reduzierenden oder neutralen Atmosphäre getrocknet
wird» Der Waschflüssigkeit wird vorsugsweise
eine Sparbeiiae beigefügt* um den Angriff der Säure
auf das Metall zn verringern« Dem Wasehwasser kann
much ein Alkali zur !feutralisieruag der Säure beigefügt
werden* Die trocknung wird vorzugsweise mit
H 2261
Blatt
Wasserstoff oder Seneratorgae bei einer Semperater
C dmrehgeführt»
Praktische Tersuche haben gezeigt, daß beia Axlb~
langen mit einer 2 $igen Säiare bei Raumtemperatur
in t-5 Stunden e0 aöglich war ^, den Üeaelsätüre-S-ehalrfc
von ungefähr of3 $ im lusgaagsmaterial auf
weniger als oso5 ^ ia Fertigprodukt ζώ. verriagern«
Ser AuslaugituigsfliLSsigkeit mir&e ungefähr osl ^ einer
Spar bei ze zugesetzt« Beim Ausixen woröe ameh der
Tem. o,22 ^ im Ausgaagsmaterial anf
O9Iq bis otl4 ^ "öiwl der Zohlenstoff-
GarbiäJEülile&Btöff wurde im we sent lic heu gelöst,
während der als GrapMt Tor liegende Hohlenstoff tmbeeinflmit
blieb, Me frooiomng kann auch im Dampf
bei einer !Temperatur τοη über loo0 Ci stattfinden.
Die Säurekonzentration ist auf den Quarzgehalt des
AusgangsHiaterial® abzustimmen* So hat sieh z*B« geneigt* daS bei einem Qtiaragehalt Ton o?2 - orl $
des Aasgangsmaterials ein günstiges Ergebnis erzielt
werden kann mit einer Säurekonsentration Ton ungefähr
1 $L Mr höhere Qiiar2gehaltes z*B. ©jp4 & ist die
SEtirekonzentration T©rsug©weise 3 1^* Indessen kann
b-ei so hshen Qmarsgehslten die Sänrekonzentration
aiieh aof 5 # gesteigert werden» Die Sänrekonzentra-tion
hängt aber auoh Tön der für die Behandlung zur
Yerfügiaag stehenden Zeit ab and der Säiarenenge im
TerhLltnis zxxr EisenpulTermenge, sodaß eine schwächere
Säure Te rwendung finden kann, wenn die Behandltingszeit
ausgedehnt fieräen kann rand eine stärkere Säure, wenn
die Behandlung am beeehleunigen ist.
In der Regel ist es T©rsTig;iehens schwächere Säure-H
2261
Blatt
konzentrat! ©»en anzuwenden, da d#r Se branch stärkerer
Särarsn die Gefahr in ©ich birgtv daS das Eisenpulver
selbst angegriffen, wird, mx& damit ÜseßTerluste
eintreten* Aaf alle Fälle ist der gesamt©
Sätreegeiialt 4ob sxm mindesten so iia Teriiältnis snna.
gesamten Quarsgeiialt öes lisenpnlYers zu
daß aller Qiisra amfgelöat wird«
Spaxbeise kann entweder der f/aeßJiflüssigJEeit
öder der Fluorwasöeratoffsäiirö st^gesetzt werden..
Bta?eh diese Behandlungsweise gemäß der Erfindung,
die verhältnismäßig leicht a&ssufüiireja ist, wird ©s
also jaSgliciij oleJit rnjr deji Quars zn entfernen, sondern
auch den Sekalt an anderen Terunreinigungen des
lisenpulirers zu verringern^ z«B. den Gehalt an AIgO-,
und den Carfeidkohlenstoff f wobei noch ein weiterer
Torteil erreicht wirel* nämlich eine Terringertmg äer
Härte äe&
Patsntansprtiche/
H 226t
Claims (1)
- RA2SSB36—4.5.5ΠBlatt 4-Pst ent&iispriiche1, Terfahren ζότ Behandlung tob. Sise&p&lT©rs iadtireh gekeunaeleimet» daß das Pulver einer Aaslaiigmig jsit verdünnter Fluorwasserstoffsäiire unterworfen, dann mit lasser gewaschen tmÄ 4aaaöh in sieht oxy dierender Atmosphäre getrocknet2. Verfahren naeii inspnacli 1$ dadmrelidie Aaslaugimg isit einer Säure äwrehgeführt welche eine iEonzentration τοη taigefähr 2Verfahren nach Änspcacli 1 oäer 2# daönrcii gekenn~ zeiöimets daß der Auslaugtuageflüssigkeit eine kleine Menge, vtjrsugßweise etwa otl i^/Bparbeise feeigefügt wird.4» !erfahren nach einem <äer Ansprüche 1 - 3f gekenmaeichtietj daß dem Waeehwasser eine sur Heutralisierraig i©r Säiirereste auareiciiende Senge Ton Alkali beigefügt wird*5. ferfahren nach einem der Ansprüche 1 — 4 dadurch gekeimseiohnet, ä.aS die !Sroeiomng in fesaer^toff oäer Seneratorgas anreiageführt wird.6* Verfahren nach ein^m der Aneprüche 1-5» daäurch gekennzeichnett ä,aJ3 die froclaiimg bei einer Sesiperatmr Ton 3oo - 4©o° 0 durehgeführt wird·H 2281 /S.
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